Weiter Badeverbot an Neuer Donau

Grund ist das Hochwasser, das die Wasserqualität noch beeinflusst. Die MA 45 empfiehlt auf die Alte Donau auszuweichen.

Hygienerechtliche Gründe

Das Badeverbot wurde aufgrund des Hochwassers aus „hygienerechtlichen Gründen“ ausgesprochen. „Verunreinigungen kamen etwa von Kläranlagen, Straßen und Äckern, die im Zuge des Hochwassers überflutet wurden“, erklärte ein Sprecher der Gewässerabteilung MA 45 dem ORF.

Trübes Wasser

Wie lange das Badeverbot noch aufrecht bleibt, ist derzeit offen: „Wir können keinen genauen Zeitpunkt nennen. Es werden regelmäßig Proben gezogen. Möglich ist, dass wir dann einzelne Abschnitte freigeben“, sagte der Sprecher. Aber nicht nur „hygienerechtliche Gründe“ seien ausschlaggebend, denn durch die Schwebstoffe ist derzeit das Wasser trüb und damit sei die Verletzungsgefahr höher.

Regelmäßige Kontrollen

Die MA 45 führt wegen des Badeverbots verstärkt Kontrollen durch. Konsequenzen gibt es aber für Personen, die dennoch ins Wasser gehen, keine: „Bestrafen kann man sie nicht. Es geht darum auf mögliche Gefahren hinzuweisen und vor möglichen Verletzungen zu warnen“, sagte der Sprecher.

Die Neue Donau braucht – abhängig vom Wetter – ungefähr ein bis drei Wochen, bis sich das Wasser nach den starken Regenfällen wieder regeneriert hat. Wer auf das Baden in einem Naturgewässer nicht verzichten möchte, kann zum Beispiel auf die Alte Donau ausweichen.

  • Adresse: Neue Donau, 1220 Wien