Welt-AiDS-Tag: Solidarität mit HIV-Patienten

1.133 Patienten waren im Jahr 2012 in der HIV-Ambulanz des Wiener AKHs in Betreuung. "Obwohl eine HIV-Infektion heute keine unmittelbar tödliche Krankheit mehr bedeutet, sondern aufgrund der ausgezeichneten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten eine gut behandelbare chronische Krankheit geworden ist, gibt es keinen Grund, sich mit dem bisher Erreichten zufrieden zu geben", sagt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. Enttabuisierung und Aufklärung sieht sie als zentrale Aufgaben im Kampf gegen AIDS: "Im Falle einer HIV-Infektion ist eine frühe Diagnose doppelt wichtig: Die medizinischen Therapien können rasch starten und sind dadurch effizienter."

Stadt Wien setzt auf Prävention

"Wir blicken beim Thema AIDS über die Stadtgrenzen und betreiligen uns dabei, HIV auf der ganzen Welt zu bekämpfen", sagt die für Antidismkriminierung zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger. So wird im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit das Projekt "Hope '87"gefördert. Es erreicht in Schulen und Jugendzentren 7.750 Menschen im Senegal. Auch in Wien werden Projekte und Einrichtungen, die sich mit HIV und AIDS beschäftigen, gefördert: z.B. der Verein HIV mobil oder die Aidshilfe Wien. "Auch wenn eine HIV-Infektion mittlerweile eine behandelbare chronische Erkrankung geworden ist, gilt noch immer: Nur Kondome schützen!", so Wehsely.

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