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Heute ist der Welt-Alzheimertag!

Weltweit sind etwa 46 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Schätzungen zufolge wird bis zum Jahr 2050 die globale Patientenzahl auf etwa 131,5 Millionen ansteigen. Ist gegenwärtig auch keine Heilung der Krankheit möglich, kann durch medizinische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und vieles mehr den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.

Deswegen macht seit 1994 am 21. September der Welt-Alzheimertag unter der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International, London, durch vielfältige Aktivitäten die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam.

Demenz belastet Betroffene und Angehörige

Demenz ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen mit Verlust der geistigen Fähigkeiten sowie Veränderungen der Persönlichkeit. Betroffene leiden unter zunehmender Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit. In weiter fortgeschrittenen Phasen schwindet auch das Sprachvermögen. Besonders belastend – auch für die Angehörigen – sind vor allem die Persönlichkeitsveränderungen Demenzkranker! Demenz-Erkrankte werden häufig depressiv, enthemmt oder gar aggressiv. Aber Demenz ist nicht gleich Demenz: Die häufigste Demenzform ist die Alzheimer-Erkrankung. Sie geht mit einem Verlust von Nervenzellen einher, außerdem können Durchblutungsstörungen des Hirns zu einer sogenannten vaskulären Demenz führen. Doch es gibt noch weitere Demenzformen, die teils durch andere Grunderkrankungen bedingt sind wie Stoffwechselstörungen, Alkoholismus, Hirntumore oder Hirnentzündungen.

Demenz ist nicht heilbar

Die Abbauprozesse im Hirn lassen sich aber verlangsamen oder aufhalten. Dabei hilft ein besonderes Hirnleistungstraining in spezialisierten Einrichtungen. Auch regelmäßiges körperliches Training kann zum Erhalt geistiger Leistungsfähigkeit beitragen. Wichtig ist darüber hinaus die konsequente Behandlung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Ergänzend können außerdem Medikamente das Fortschreiten der Demenz verzögern.

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