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Wenn das Dach über dem Kopf fehlt …

Das Tageszentrum bietet Hilfe bei der Wohnungssuche, etwas zu essen und Duschmöglichkeiten, bevor es zum Schlafen wieder auf die Straße geht …

Job weg, Geld weg, Wohnung weg. Für die meisten Menschen ein Horrorszenario, für viele jedoch traurige Realität. Für diese Menschen bietet das im März eröffnete Tageszentrum der Caritas am Hauptbahnhof (Wiedner Gürtel 10) eine erste Anlaufstelle. Hier können sie sich ausruhen, duschen, ihre Wäsche waschen und eine warme Mahlzeit bekommen. Neben umfassender Beratung und Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Bleibe erhalten Betroffene kostenlose medizinische Betreuung und eine Postadresse für die Korrespondenz mit den Behörden.

Plätze zum schlafen
Im sogenannten P7, das direkt über dem Tageszentrum liegt, befindet sich ein Notquartier, in dem u. a. auch Schlafplätze vermittelt werden. Täglich betreuen die 51 Mitarbeiter, die tatkräftig von vielen Freiwilligen unterstützt werden, an die 80 Personen. Doch mit dem zunehmend frostigen Wetter wird nicht nur der Andrang im Tageszentrum immer größer, sondern auch die Nachfrage nach warmer Kleidung, insbesondere nach Männerbekleidung wie Unterwäsche und Socken. Denn bis die meisten der jetzigen Besucher des Zentrums ein neues eigenes Dach über dem Kopf gefunden haben werden, sinken die Temperaturen immer weiter, und die Nächte auf der Straße werden zunehmend kälter …

 

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