Wenn Stress den Schlaf raubt

Mit Sorgen bis zum Morgen: Viele kennen das Problem des stundenlangen Grübelns können nur schwierig einschlafen oder schrecken mitten in der Nacht auf. Wer Sorgen hatschläft schlecht. Anlässlich des Weltschlaftags am 17. März raten Experten zu pflanzlicher Unterstützung und geben hilfreiche Tipps um der Stressfalle zu entkommen – für eine erholsame Nachtruhe.

Stress beeinflusst die Ruhephasen

Erwachsene benötigen sieben bis neun Stunden Schlaf um erholt durch den Tag zu gehen während Kinder 12 Stunden Schlaf brauchen. Etwa 37 Prozent der Österreicher fällt es regelmäßig schwer ihr optimales Schlafpensum zu erreichen. Eine Hauptursache von Schlafstörungen ist neben Stress der in den meisten Fällen durch den Beruf verursacht wird ist Migräne.

Tipps zur Erholung

Manfred Walzl ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Leiter des Instituts für Schlafmedizin am LKH Graz Süd-West. Er hat 10 Tipps um aus der Stressfalle zu entkommen:

  1. Einfach einmal nichts tun, die Seele baumeln lassen.
  2. Belohnen Sie sich für Erfolge. Diese stärken Selbstbewusstsein und Stressresistenz.
  3. Die wahren Abenteuer finden im Kopf statt. Lehnen Sie sich zurück und machen Urlaub im Kopf.
  4. Handy ade. Verbannen Sie elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer.
  5. Reden Sie sich die Sorgen von der Seele und lachen Sie. Danach fühlen Sie sich befreit.
  6. Atmen Sie sich frei: Kurzes, kräftiges Einatmen und langes, langsames Ausatmen entspannt.
  7. Trinken Sie sich fit. Der Körper braucht zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag und die Pausen die man macht, wenn man einen Tee aufsetzt oder ein Glas Wasser holt, tun der Seele gut. Auch ein Glas warme Milch mit Honig entspannt und hilft beim Einschlafen.
  8. Hören Sie Entspannungsmusik: Meeresrauschen, Vogelgezwitscher, Klangschalen etc.
  9. Ein Glas Wein am Abend ist fein, mehr sollten es aber besser nicht sein. Alkohol in geringen Mengen entspannt das Herz und hilft beim Einschlafen.
  10. Machen Sie 15-20 Minuten Mittagsschlaf! Die US-amerikanische NASA belegte in einer Studie, dass nach einem “power nap” die Leistung um 37 Prozent zunimmt.

Finger weg von Schlaftabletten!

Wer trotz dieser hilfreichen Entspannungstipps keine Ruhe findet, sollte nicht gleich zu Schlaftabletten greifen, denn diese können süchtig machen. Pflanzen können in diesem Fall als Alternative eine sanfte Abhilfe verschaffen. Baldrian, Passionsblume und Melisse sind schlaffördernd, verbessern die Schlafqualität und den Erholungswert. Bei Einnahme dieser “Hausmittel” werden der Müdigkeits-Schalter im Gehirn aktiviert, innere Anspannungen und Angst gelöst, sowie die Psyche entlastet.


Weitere Infos finden Sie unter www.initiative-natuerlich-gesund.at

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.