Wer will mich?

So lachte es mir gestern, als ich die Zeitung „Heute“ hier in Österreich durchblätterte von einem Artikel entgegen und eine Dame hielt ganz freundlich eine Katze auf dem Arm, die auf der Suche nach einer neuen Heimat war.

Ich muss gestehen, mir kamen die Tränen.

Für ein jedes Tier nämlich wird hier im Land überlegt, wo es überleben kann, wenn es allerdings um meine Person geht, dann werden in dieser Richtung immer ultraharte Entscheidungen getroffen.

Da regen sich die Linken darüber auf, dass man als Humanist auch einmal für die Rechten schreibt.

Da ist mit den Rechten einfach suspekt, weil man keine Ausländerfeindlichkeit kennt.

Da wehren sich die Kirchen gegen einen, weil man ihnen klarmacht, dass man ihren Hass gegen den Islam nicht teilen möchte.

Und da ist man dem Islam suspekt, weil man ihn darauf hinweist, dass es sich hierbei ursprünglich um eine urchristliche Religion gehandelt habe.

Selbst die Humanisten aber fragen an, ob man seine Friedenspredigten, den Kampf dafür das Menschen zusammen anstatt gegeneinander leben nicht woanders fortführen könnte.

Da wird man aus Medien und Zeitungen in welchen man publiziert verbannt und Argumente wie: „Er hat in unserem Namen Gutes getan“ als Begründung vorgeschoben.

Wer sich also für eine friedliche Einheit der Erde einsetzt ist nirgends wirklich gerne gesehen.

Und da fallen mir die Worte Jesu wieder ein, die ich früher niemals verstanden habe:

„Der Menschensohn hat keinen Platz, wo er sein Haupt hinbetten könnte.“

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
http://jachwe.wordpress.com

  • Adresse: Kudlichgasse 42, 1100 Wien

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