Wieden muss wieder aufblühen

Das WIENER BEZIRKSBLATT wollte vom designierten Bezirksvorsteher wissen, wie sich die Wieden in den kommenden Jahren weiterentwickeln soll. Wichtig ist ihm, dass die Grünräume im Bezirk aus­geweitet werden und die Wieden somit lebenswerter gestaltet wird. Dazu gehören für ihn natürlich die Teilöffnung des Theresianums sowie noch nicht öffentliche Parkanlagen wie zum Beispiel der Park bei der Wirtschaftskammer. Aber auch die Ausweitung der Innenhofbegrünungen und die  Schaffung von möglichst vielen Grünoasen, die das Straßenbild verschönern sollen. "Das kann man alles durch Parkbänke, Blumenbeete, Baumkisten, aber auch Baumpflanzungen, wo es das Straßenbild und die Einbauten  erlauben, schaffen. Für mich ist einfach wichtig, dass die Wieden wieder erblüht“, so Plasch im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT.

"Aufblühen heißt für mich aber auch, Kunst im öffentlichen Raum zu fördern. Alters- und geschlechtergerechte Spielplätze für ein Miteinander in den Parks und den übrigen Freiräumen zu schaffen“, erklärt Plasch weiter. Auch die Beleuchtung in Unterführungen und diversen Parks muss laufend verbessert werden, um Angsträume im öffentlichen Raum zu beseitigen und der Bezirksbevölkerung ein höheres Sicherheitsgefühl zu geben. Und was wünschen sich die Wiedner vom designierten Bezirkschef? "Die Wiedner wünschen sich, das wurde in zahlreichen Gesprächen erörtert, natürlich mehr Polizeipräsenz. Dadurch wird auch das subjektive
Sicherheitsgefühl gehoben“, erklärt Plasch. "Doch mehr Polizisten auf der Straße kann uns nur die ÖVP-Innenminis­terin Fekter geben, was sie aus unbegreiflichen Gründen nicht tut. Die damalige ÖVP-FPÖ-Regierung hat aus uneinsichtigen Gründen, ohne auf das Sicherheitsbedürfnis auch der Wiedner Rücksicht zu nehmen, zig Beamte in unserem Nahbereich eingespart. Als Bezirksvorsteher werde ich mit großem Nachdruck die Rückgabe dieser Beamten einfordern“, gibt sich Leopold Plasch kämpferisch.

Mehr Kontakt zu den Menschen

Die Forderung nach einem Nachbarschaftszentrum, in dem sich Jung und Alt begegnen können, steht ebenfalls ganz oben auf seiner Aufgabenliste. Aufholbedarf sieht er bei den Garagen und Parkplätzen, wo er auch nicht mit interner Kritik spart: "Bedauerlicherweise haben auch wir Sozialdemokraten verabsäumt Stellung zu beziehen, als es um die Errichtung einer Volksgarage am Elisabethplatz, bzw. in der Argentinierstraße ging. Die Einführung des Parkpickerls hat die Parkplatzsituation nur kurzfristig gelöst. Derzeit gibt es praktisch keine Garantie – trotz des Parkpickerls –, als Bezirksbewohner einen Parkplatz zu erhalten. Der Bau einer Volksgarage mit leistbaren Stellplätzen wird nicht zu umgehen sein. Daher verspreche ich, mich für den notwendigen Bau einer solchen Garage einzusetzen“, so Plasch weiter. Als Bezirksvorsteher möchte er aber auch den Kontakt zu den Bürgern intensivieren. "Ich werde alle Sorgen und Nöte der Bezirksbevölkerung ernst nehmen und Lösungsvorschläge anbieten. Dazu wird es wöchentlich einen Tag geben, an dem ich der Bezirksbevölkerung Rede und Antwort stehen werde, persönlich, telefonisch, per E-Mail oder SMS“, so Leopold Plasch abschließend.

  • Adresse: Favoritenstr. 18, 1040 Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *