Wien setzt mit Campusmodell neue Standards

"Lernen und Freizeit gezielt an einem Standort zu vereinen – das wird in dieser Form vorerst nur in Wien verwirklicht. Während andere noch ihre Konzepte präsentieren, nimmt der erste Wiener Schulcampus bereits im Herbst am Monte Laa seinen Betrieb auf", informierte er. Weitere geplante Standorte sind z.B. das Nordbahnhof-Gelände oder die ehemaligen Bombardiergründe in Floridsdorf. Oxonitsch: "Mein Ziel ist, dass künftig jede neue Schule in Wien als Campusmodell realisiert wird."

Lernen und Freizeit werden kombiniert

Das Campusmodell Wien ist vorläufig eine gemeinsame ganztägige Bildungseinrichtung für Kindergarten- und Volksschulkinder. In einer weiteren Ausbaustufe soll das Modell auf die Sekundarstufe ausgedehnt werden. Lernen und Freizeit werden in idealer Weise miteinander kombiniert. Kindergarten-, Schul- und FreizeitpädagogInnen bestreiten den Campusalltag gemeinsam. Das schulische Angebot beginnt um 8 Uhr und dauert bis 15.30 Uhr. Darüber hinaus gibt es Betreuungsangebote davor und danach von 6 bis 18 Uhr. Freizeitaktivitäten werden nicht mehr nach Alter getrennt, sondern gemeinsam durchgeführt. Im Zentrum stehen dabei Musik, Sport und Kreativität.

"Moderne Freizeitpädagogik bietet für die Entwicklung von Autonomie und Selbstverantwortlichkeit die besten Voraussetzungen. Sie fördert die Toleranz, den gegenseitigen Respekt und den rücksichtsvollen Umgang miteinander und unterstützt vor allem die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund", betont Oxonitsch. Wesentlich ist zudem die ganzjährige Betreuung – also auch in den Ferien – für Kindergarten- und Schulkinder. Dafür sind in den Ferien Kooperationen mit anderen Einrichtungen geplant.

  • Adresse: Laaer-Berg-Straße 45, 1100 Wien

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