Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Unser heißestes Doppel!

Die Spannung steigt, nur mehr wenige Tage bis zum Start der Beachvolleyball-WM in Wien. Von 28. Juli bis 6. August werden die besten Beacher um Gold, Silber und Bronze spielen.

Aus rot-weiß-roter Sicht haben Clemens Doppler und Alex Horst die größten Chancen. Sie bereiten sich seit Monaten im Maxx-Sportcenter in Großjedlersdorf (21. Bezirk) auf das Karriere-Highlight vor und sind gut in Schuss. Erstes WM-Match der beiden ist am 28. Juli um 16 Uhr gegen das iranische Duo Raoufi/Salemi.

http://www.BeachVienna.com

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Sein Degen führt zu Bronze, sein Leben glänzt wie Gold

Atemlos! Dieser Hit von Helene Fischer hat mit der Wohnung von Günter Hayek so gar nichts gemein. Hier ist viel eher Barockmusik von Bach oder klassische Gitarrenmusik zu hören. Und trotzdem kommt die blonde Deutsche dem Autor als Erstes in den Sinn: „Atemlos“ macht diese Wohnung auf der Linzer Straße in Hörweite zum Weststadion.

Im Namen der Saiten

Gitarre reiht sich an Gitarre. Pokale blitzen hervor. Alte Holzbilder, antiquierte Bücher und eine Legion von histo­rischen Skiern prägen das 180-Quadratmeter-Refugium. „Ja, ich bin schon ein bisschen ein Sammler“, schmunzelt der Hausherr ob des Autorenblickes. „Ich restauriere gerne alte Gitarren und spiele auch ­darauf … Wenn es meine Zeit zulässt.“

Von dieser hat Hayek nicht sehr viel. Seit 37 Jahren trainiert der Jurist, erst mit Florett, dann mit Degen. „Wobei ich mit dem Degen erfolgreicher bin.“ Heißt: Vor zwei Jahren war er Staatsmeister in der allgemeinen Klasse, zum dritten Mal. Nicht schlecht. Aber nichts gegen den jüngsten ­Erfolg in der „Veteranen-Klasse“: Da holte Günter Hayek EM-Bronze. „Ein Tag, an dem einfach alles aufgegangen ist. Ein Traum.“

Der nach jahrzehntelangem beinharten Training („Früher täglich, heute nur mehr ein- bis zweimal pro Woche, da hilft meine Routine.“) weitergehen soll. „Übernächstes Jahr, mit 50, kann ich auch bei der Veteranen-WM fechten. Da möchte ich noch eine Medaille.“

Er kam, sah und siegte

Zuzutrauen ist es dem hochgewachsenen, schlanken ­Tausendsassa mit der weißen Randbrille sicher. Wobei: „Die Dichte beim Degenfechten ist sehr hoch, da gibt es viele ­Favoriten.“ Egal, sein inter­nationales Edelmetall hat er schon. Die sportliche Krönung: „Viel zu verdanken habe ich meinem langjährigen Trainer Anatol Richter, der einst eine junge, schlagkräftige Truppe gebildet hat. Die ­interne Konkurrenz hat uns nach vorne gepusht, wir haben Tag und Nacht trainiert – da gab es kein Fortgehen.“ Dafür kann er heute, mit der Routine und Gelassenheit des Alters, sein Leben genießen. Inmitten seiner einzigartigen Museumswohnung in ­Hütteldorf.

© Judith Mareich/ Rene Wallentin

WSC-Platz steht vor Sanierung

Lange vier Jahre wurde ­verhandelt. Beteiligte waren den Tränen nahe, wollten die Hoffnung auf eine Einigung schon aufgeben. Jetzt ist die Sanierung des Sportclub-Platzes in der Alszeile (Hernals) aber doch gelungen.

Nach Weststadion und Aus­tria-Arena ist der WSC-Platz das dritte Fußball-Sanierungsgroßprojekt innerhalb kurzer Zeit. „Ich bin froh, dass wir die große Lösung zusammenbringen“, sagt Tromayer, der kurz nach der Einigung sein Amt niederlegen musste. Grund: Die Wiedervereinigung der WSC-Sektion mit dem Sportklub.

Jetzt geht’s los
Um 5,7 Millionen Euro wird nun saniert. Folgende Änderungen sind stufenweise vorgesehen: Neubau von Haupttribüne und Katakomben, Sanierung des Spielfeldes, der Sanitär- und der Lichtanlagen sowie der Neubau der dann leicht versetzten Tribüne Kainzgasse (siehe Plan, wie der WSC-Plan künftig aussehen soll).

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Blumen des Herzens

Eine kreative Idee, um das Flüchtlingsprojekt IGOR zu unterstützen. Für jede Pfingstrose vor der Volkshochschule (Ecke Hofwiesengasse/Feldkellergasse) kann eine Patenschaft übernommen werden, deren Reinerlös den Flüchtlingen in den vier Pavillons des ehemaligen Geriatrie­zentrums zugutekommt.

Gemeinsames Schild

IGOR kümmert sich um Werkstättenbetrieb im Asylzentrum, um Computer- und ­Deuschkurse. „Das ist Hilfe, die sofort ankommt“, betont VHS-Geschäftsführer Herbert Schweiger. Auch als Antwort auf einige ­unseriöse Kommentare im Netz, es werde „nur Geld für IGOR geschnorrt“. Das Gegenteil ist der Fall – um nur 50 Euro kann jeder freiwillig helfen und bekommt ein Schild auf der Pfingstrose mit ­seinem Namen sowie jenem des Flüchtlings, der sich um die Pflanze kümmert. Unterstützung kommt dabei von Gartentherapeut Fritz Neuhauser.

Piotr sucht die Liebe

Seit kurzem streift ein Russe durch das wilde Gehege von Schönbrunn. Piotr aus Moskau ist das neue Amurleoparden-Männchen – und soll mit dem Weibchen Ida für Nachwuchs sorgen. Der Amurleopard ist akut vom Aussterben bedroht – es gibt nur mehr 25 Tiere weltweit.

Veganes Eis, das trotzdem schmeckt!

Es ist ihnen schon lange auf die Nerven gegangen, dass es so schwierig ist, gemeinsam mit der Familie ein Eis essen zu gehen: zu viele Allergien oder sonstige Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Also hat sich das Geschwis­terpaar Emöke und Zsolt Nagy 2012 kurzerhand selbstständig gemacht und beim Bahnhof Meidling sein eigenes Lokal eröffnet.

In der „Eiscafékonditorei Zuckero“ (12., Breitenfurter Str. 1) gibt es qualitativ hochwertige Desserts wie Eis, Patisserie, Kekse, Cupcakes und Torten ohne künstliche Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Das Obst kommt oft aus dem eigenen Garten. Zuckero spezialisiert sich auf Bio-Produkte ohne Zucker, ohne tierische Zutaten, ohne Mehl und ohne Milch. „Wir wollen unsere Süßspeisen mit vielen Menschen teilen“, sagen sie. Bald soll eine Filiale im Zentrum Wiens eröffnet werden.

© Arman Rastegar

Der neue Hit für Mountainbiker

Seit 30. Juni ist es soweit: Die Hohe-Wand-Wiese in Penzing beherbergt das erste urbane Trailcenter Europas. Mitten im Wienerwald gibt es nun vier speziell entwickelte Strecken für alle Schwierigkeitsgrade: Flow-, Fun-, Enduro- und Uphill-Trails.

Zudem gibt es mit dem Kids-Park einen Kinder-Fahrtechnik­parcours, eine Bike-Schule, den lokalen Bikehändler ­Bikestore.cc und ­passende ­Gastronomie. Für jeden Mountainbike-Fan sollte also etwas Passendes dabei sein. Gleich testen!

http://www.hohewandwiese.com

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Die italienische Nacht im Schulhof

Der Absolventen­verband des Piaristengymnasiums kombinierte die (vereinsrechtlich vorgeschriebene) jährliche Generalversammlung mit einem stimmigen Schulschlussfest. Im Innenhof des Gymnasiums betörte Werner Wöhrer mit seiner Dean Martin-­Interpretation nicht nur ­Josefstadt-Chefin Veronika ­Mickel-Göttfert und den ehemaligen Fernsehsprecher Gerd Prechtl, sondern auch die jungen und jung gebliebenen Mitglieder der Generation Community der Alt­piaristner. Die Maturanten dieses Schuljahres feierten erleichtert und die älteren Jahrgänge schwelgten in Schulerinnerungen.

Aktive Absolventen

Das Event reiht sich ein in eine Vielzahl von Aktivitäten der ehemaligen Schüler. So wurde mit der Unterstützung der Absolventen die altehrwürdige Bibliothek des Gymnasiums vor kurzem
renoviert.

Infos: altpiaristner.at

Entscheidung ist da: Umbau der Lange Gasse folgt

Die östlichste Verbindungsgasse des Bezirks hatte in den letzten Jahren für eine durchaus emotionale Diskussion gesorgt. Nach meh­reren Bürgerinformations­veranstaltungen, Diskussionsrunden und Workshops kam es Mitte Juni schließlich zur Abstimmung über die Lange Gasse.

Bindendes Ergebnis

Am 19. Juni lag dann das ­Ergebnis vor. 56,2 Prozent der Anrainer wollen die Umgestaltung. So werden künftig der Gehsteig und die Fahrbahn niveaugleich gemacht, der Hugo-Bettauer-Platz wird ­attraktiver gestaltet. Bereits im Vorfeld der Abstimmung hatten sich alle Fraktionen des Bezirksparlaments darauf verständigt, das Abstimmungs­ergebnis als bindend für den weiteren Prozess zu erachten.

Hohe Beteiligung

„Ich freue mich über die hohe Beteiligung der Anrainerinnen und Anrainer. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass die ­Josefstädterinnen und Josefstädter mitbestimmen wollen, und beweist auch, dass unsere umfassende Information im Vorfeld eine gute Grundlage für die Entscheidung war. Ich möchte mich bei allen bedanken, die das Projekt betreut haben“, so die Josefstädter ­Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert. Ungewöhnlich hoch fiel die Beteiligung der Bewohner an der Abstimmung aus. Mehr als die Hälfte aller Anrainer (51,17 Prozent) retournierte den Befragungsbogen.

Magischer Stift übergeben

Die Neue Mittelschule in der Neubaugasse 42 hat einen musisch-­kreativen Schwerpunkt. Das zeigte sich einmal mehr am 26. Juni, als den Schülern der Klassen 1a und 2a das Buch „Der magische Stift“ über­geben wurde. Geschrieben haben das Werk die Schüler selbst. Unter dem Motto „Geschich­ten von Kindern für Kinder“ wurden gemeinsam mit der Autorin Anneliese Hager und den Klassenlehrern alltagsbezogene Herausforderungen, Wünsche und Gedanken der Schüler in Geschichtform gebracht. So wurde von jedem einzelnen der Schüler eine „imaginäre“ Figur erschaffen. Bei der Übergabe in der Schule war dann die Freude über und der Stolz auf das geschaffene Werk groß.

Weitere Informationen zum Projekt und zu den Aktivitäten der NMS Neubaugasse auch online unter: kmsneubaugasse.at

Integration durch Pesto und Marmelade

Seit Herbst 2015 ist Margit Johannik in der Flüchtlingshilfe aktiv. Zuerst am Hauptbahnhof, dann in der ehemaligen Großunterkunft in der Lindengasse. Dabei machte sie schon bald eine Beobachtung: „Es ist einfach Fakt, dass junge Menschen, die über einen langen Zeitraum keine sinnvolle Beschäftigung haben, sich auch nicht integrieren können,“ so Johan­nik. Sie hatte eine Idee.

Einkochgläser am Markt

Gemeinsam mit Flüchtlingen kocht sie im Rahmen des Projekts „Neubauschafft“ hochwertige Chutneys, Marmeladen und Pestos ein. Die Waren werden dann in Neubauer Geschäften und auf kleinen Märkten verkauft, das Geld fließt in Weiterbildungsmaßnahmen der Teilnehmer. „Neubauschafft“ ist eines von 16 Projekten, das im aktuellen Durchgang der „Akademie der Zivilgesellschaft“ der Wiener Volkshochschulen entstand. Durch die neue Schiene (seit 2016) der VHS wurden bereits 50 Projekte umgesetzt. Wer eine Idee für ein Projekt mit zivilgesellschaftlichem Aspekt hat, kann sich für den nächsten Lehrgang (Start: 4. September) ab sofort unter zivilgesellschaft@vhs.at für ein Aufnahmegespräch melden.


Weitere Infos zu den Projekten: www.zivilgesellschaft.wien

Offenheit und ein Zentrum des Wissens

Seitdem die Karlskirche im Jahr 1737 ihre Pforten das erste Mal öffnete, haben sich der Vorplatz der Kirche und die Umgebung an der Grenze zwischen der Wieden und der Inneren Stadt bereits einige Male gewandelt. War es noch bis in die 1970er Jahre des vorigen Jahrhunderts möglich, sein Auto direkt auf dem Platz abzustellen, ist mittlerweile ein Teich vor den Kirchenstufen zu finden. Seinen schlechten Ruf als Drogenumschlagplatz hat der Karlsplatz in den letzten Jahren verloren, vielmehr werden hier mit Kultur (z. B. Popfest, siehe auch S. 5) und Veranstaltungen (Adventmarkt für Kunsthandwerk) neue Publikumsschichten bedient.

Neues Museum

Die neuen Entwürfe sind sanft an die bestehende Struktur angepasst. Der viel dis­kutierte Aufbau auf das Winterthur-Gebäude und die Umgestaltung des Wien Museums in den nächsten zwei Jahren sollen den Platz noch offener machen. In der BV Wieden wurde dazu am 19. und 20. Juni das Modell des neuen Platzes gezeigt. In den nächsten Monaten soll der Umbau starten.

Weitere Bilder gibt es auch online auf: www.wienmuseumneu.at

Finstere Zeiten am Schwarzenbergplatz

Nach gerade einmal zwölf Jahren sind viele der Lichtelemente am Boden erloschen. „Es kann nicht sein, dass ein so zentraler Platz im Finsteren gelassen wird“, poltert die ÖVP Landstraße über die „verkorkste Platzgestaltung“ mit „Mastenwald“ und „kahler Betonwüste“, so der schwarze Bezirksrat Markus Benesch und VP-Klubobmann Georg Keri.

Zuschuss widerrufen

Vize-Bezirksvorsteher Rudolf Zabrana (SPÖ) stellt auf Anfrage klar: „Für die Sanierung der Effektbeleuchtung wurde zuerst auf Drängen der Bezirke ein Zuschuss der Stadt in der Höhe von 40 Prozent für die Wiederherstellung in Aussicht gestellt – und dann wider­rufen, obwohl die Bezirke
(1, 3, 4) den größeren Teil (60 Prozent) finanziert ­hätten. So wurden auf dem Platz lediglich sicherheitstechnisch bedenkliche Leuchten bei den Haltestellen entfernt. Der Ball liegt nun bei der Stadt Wien.

Mit Spiel und Spaß durch die Ferien

Endlich Ferien! Im Herbst beginnt ­ohnehin wieder die Schule, aber in den zwei Monaten bis dahin soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Mit der Aktion „Brigittenau spielt“ bietet der Bezirk ganz unterschiedliche Möglichkeiten hierfür: Von Sackhüpfen bis zu Tanz und Musik finden Aktivitäten in etlichen Parks statt. Beim ASKÖ geht es um Freestyle-Fußball und Hip-Hop-Tanz, die Büchereien in der Leystraße und in der Pappenheimgasse haben den ganzen Sommer über offen.

Kinderrechte

Am 26. Juli geht es im ­Allerheiligenpark um die Kinderrechte. Dort findet auch am 31. August das ­Abschlussfest statt. Informationen zu allen ­Veranstaltungen finden Sie auf www.wienxtra.at