Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Nach 28 Jahren: Dank an „Frau Katja“, die treue Seele

Zu einem richtigen ­Familienfest wurde die Abschiedsfeier für eine wahrlich treue Seele im Weinort Neustift am Walde. Frau Katarina Sklepic, die bei den Heurigengästen überaus beliebt ist und sich stets durch ihr freundliches und ehrliches Engagement ausgezeichnet hat, ist nach 28 Jahren im Heurigenbetrieb „Fuhrgassl-Huber“ in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Tränen der Rührung

Zum Abschied hat sich das gesamte Team des Traditionsbetriebes versammelt, um „Frau Katja“ den Dank für ihre Tätigkeit auszusprechen. Dabei ist auch so manche Träne vergossen worden – nicht nur von der Geehrten. Ein wichtiger Stammgast durfte auch nicht fehlen: ­Bezirksvorsteher-Vize Daniel Resch überreichte der treuen Seele eine Dankesurkunde zur Erinnerung an die schöne Zeit in Neustift.

Frühlings-Motto: 
Lasst uns fröhlich garteln!

Die Zeit für „grüne Daumen“ ist wieder angebrochen! Wer viel Freude an der Blumen- und Gartenarbeit hat, wird bei der Stadt fündig. Das Büro der ­Gebietsbetreuung für die ­Bezirke 6, 12, 13, 14, 15 und 23 (15., Sechshauser Straße 23) bietet jede Menge Veranstaltungen und Workshops an. Bisher wurden schon 640 Baumscheiben begrünt, viele davon in den Westbezirken und 48 im 14. Bezirk. 
Wer Fragen oder Wünsche hat, kann sich an Daniel Dutkowski von der GB* wenden, Tel.: 01/93 66 57, E-Mail: daniel.dutkowski@gbstern.at

Kurkonditorei Oberlaa auf dem Zentralfriedhof eröffnet

Jahr für Jahr besuchen mehrere hunderttausend Menschen den Zentralfriedhof im 11. Bezirk, darunter auch viele Touristen. Da das rund 2,5 km2 große Areal neben der Gedenkstätte auch ein wichtiges Kulturgut der Stadt darstellt, war es also umso wichtiger, das Angebot für die Besucher zu erweitern.

Wiener Tradition

Seit Anfang des Monats beher­bergt das neu renovierte, denkmalgeschützte Gebäude beim Tor 2 eine Filia­le der Kurkonditorei Oberlaa sowie einen top­modernen Infopoint des Friedhofs. „Das Café steht nach einem Friedhofsbesuch, aber auch für ein Zusammensein nach einer Trauerfeier offen und komplettiert unser Angebot“, so Markus Pinter, Geschäftsführer der Bestattung und Friedhöfe GmbH.

Sorgen um Biotop

Das „Naturdenkmal 753“, ein Feuchtbiotop, das ganz seltenen Tier- und Pflanzenarten bisher das Überleben ermöglicht hat, sei durch die Bauarbeiten für ein ansehnliches Kleingartenhaus offensichtlich gefährdet, wie Anrainer befürchten. „Als Kinder war es uns immer verboten, das Gebiet auch nur zu betre­ten oder über den Zaun zu klettern“, weiß eine umwelt­bewusste Hernalserin zu berichten. Jetzt allerdings sei der Zaun weg und im Feuchtbiotop wären Baggerschaufeln ­dominant. Sofort nach den ersten Beschwerden war die MA 22 (Umweltschutz) auch zur Baustelle unterwegs. Sie stellte fest, dass die Bauarbeiten genehmigt waren, und ledig­lich „am Rand des Feuchtbiotops“ ein Kanal für einen genehmigten Hausbau ­errichtet werde. Dass damit auch die Gefahr verbunden sei, die Quelle des Feuchtbiotops zu „kanalisieren“, hat man bei der MA 22 nicht erhoben. Man wolle dies jedenfalls genau kontrollieren. Das WIENER BEZIRKS­BLATT wird das Versprechen der MA 22 ebenso genau kontrollieren.


Die Post ist auf Quartier-Suche

Die BAWAG und die Post gehen ­bald getrennte Wege. 2019 ­müssen 72 Postämter in ganz Österreich aus den BAWAG-­Filialen ausge­zogen sein. In Wien sind 42 ­Postämter betroffen.

Bald geht’s los

In Rudolfsheim-Fünfhaus wird längst an Lösungen ­gearbeitet, da die Bank-Filialen in der Lugner City und der Hütteldorfer Straße 64 schließen sollen. In Hernals sind alle vier Postämter in Filialen untergebracht. In Währing sind drei Filialen betroffen und in Döbling sind es ebenfalls vier. In Kürze werden mehrere Geschäftsstellen der Post verlassen, das sei „fix“, ­meldet Postsprecher David Weichselbaum. Ziel sei es aber, dass noch heuer der Großteil der geschlossenen Filialen durch neue, eigene Standorte der Post oder durch Post-Partner ersetzt wird. Es wird jedoch ­geprüft, ob sich ein neuer Standort überhaupt rechnet. Einen neuen Bankpartner will die Post bis Jahresende gefunden haben. Im ­Gespräch ist man mit den Volksbanken. Übrigens: Der Post-Standort in der Gersthofer Straße 65 ist seinerzeit in die BAWAG-Filiale verlegt worden. Das Postamt in der posteigenen Schöffelgasse steht seither leer.

SXSW 2018: Am Puls der Zeit

Die Reise zum Mars und neue Gemeinschaften standen im Fokus der Debate bei SXSW 2018.

Zehntausende Menschen aus allen Ecken der Welt kamen Mitte März wieder im texanischen Austin zusammen, um über Technologie und Trends der Zukunft zu sprechen. Bei der 32. Auflage von South by Southwest Conference and Festivals (kurz SXSW) wurde nicht nur über die Möglichkeiten, sondern auch die Gefahren diskutiert, die mit den technologischen Sprüngen der nächsten Monate und Jahre einhergehen.

Veränderungen und Marsbürger

Nicht zuletzt im Bezug auf die aktuelle Diskussion um den Datenskandal bei Facebook war auch die Rolle der sozialen Netzwerke und die Art und Weise, wie sie das Zusammenleben verändert haben, im Fokus. Neben dem neu entfachten Wettlauf Richtung Weltraum war dabei die Dezentralisierung vieler Lebensbereiche zentrales Gesprächsthema in der traditionell liberalen Stadt im konservativen Texas. Mit zweistelligen Bevölkerungswachstums­raten und vielen Technologiefirmen, die in die City an den Colorado River ziehen, ist Austin nicht nur während SXSW am Puls der Zeit. Marsbürger Einer der vielen Höhepunkte der heurigen Konferenz war der Auftritt von Elon Musk, Gründer von Tesla und SpaceX, innovativer Vor­denker und Multimilliardär. Seine Mission, eine Million Menschen in den nächsten Jahren auf den Mars zu bringen, ist bei weitem keine ­Zukunftsmusik mehr. Auch ­andere Superreiche wie etwa Amazon-Gründer Jeff Bezos, mit über 100 Milliarden Dollar Vermögen reichster Mann der Welt, drängen ins All. Und auch bei den traditionellen, staatlichen Raumfahrt­behörden gibt es wieder Pioniergeist für Marsmissionen und darüber hinaus.

Die Kette im Block

Abseits der Reise in unendliche Weiten passiert direkt auf der Erde Bahnbrechendes. Die Blockchain-Technologie, bei der unabhängig von zentralen Instanzen der Austausch von Geld, Informationen und Wissen möglich wird, ist bezeichnend für den Zug hin zur Dezentralisierung. Statt großer zentraler Instanzen wie Facebook, Google und Co. soll künftig mehr direkt zwischen einzelnen Gemeinschaften interagiert werden, so der Tenor in Austin. Auf diesen Zug des „Web 3.0“ steigen auch immer mehr ­etablierte Institutionen auf. Die Vernetzung in lokalen Gemeinschaften – von der Bio-Lebensmittel-Gruppe über Initiativen zur Nach­barschaftshilfe bis hin zum ­Wissensaustausch – erlebt einen neuen Boom.

Rot-Weiß-Rot vor Ort

Neben den neuesten Anwendungen für Blockchain oder künstlicher Intelligenz war auch die Verknüpfung von wissenschaftlichen Inhalten mit virtueller, augmentierter oder „gemischter Realität“ ein großes Thema. Etwa Wissenschaftler, die mithilfe einer Brille direkt in ein DNA-Modell oder Ähnliches eintauchen können. Auch eine Delegation von österreichischen und Wiener Organisationen und Unternehmern hatte die Reise nach Austin gemacht und präsentierte Produkte, Ideen und Köpfe. Auf Initiative von Advantage Austria (Wirtschaftskammer) und OSTA (Office of Science and Technology, österreichische Botschaft) gab es mehrere Vorträge, Podiumsdiskussionen, Aufführungen und Präsentationen mit rot-weiß-roter Beteiligung. Gerade aus der Musik- und Gesundheitsbranche (Gitarren-Lern-App Fretello, Gesundheitsinku­bator Health Wildcatters u. v. m.) gibt es viele erfolg­reiche Start-ups und Platt­formen mit Wurzeln in der Alpen­republik. Weitere Infor­ma­tionen zu Konferenz und ­Fes­tival sowie zu den Orga­­ni­sationen aus Österreich: www.ostaustria.org, www.advantage­austria.com und www.sxsw.com

 

Katta-Babys im Doppelpack!

Ein Katta kommt selten allein. Das hat sich im Tiergarten Schönbrunn auch heuer wieder bewahrheitet. Am 18. März hat Katta-Weibchen Ava Zwillinge zur Welt gebracht. „Bei den Kattas sind Zwillinge keine Seltenheit. Für Ava ist es schon die vierte Zwillingsgeburt in Folge. Die aufgeweckten Lemuren zählen jedes Jahr im Frühling zu den ersten Tieren, die für Nachwuchs sorgen“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Wir sind sehr stolz und hoffen, dass alles gut geht. Bis jetzt schaut alles bestens aus“, erzählt Revierleiter Fredi Maier. In den ersten Tagen hängen die Zwillinge am Bauch ihrer Mutter, danach klettern sie auf ihren Rücken. „In zwei bis drei Wochen fangen sie an, die nähere Umgebung rund um die Mama zu erkunden und zu schauen, was es da Neues gibt.“

Bei der Geburt sind Kattas rund 70 Gramm schwer. Etwa ein halbes Jahr lang werden sie gesäugt. Schon im Alter von einem Monat beginnen sie, Obst und Gemüse zu fressen. Kattas kommen ausschließlich auf der Insel Madagaskar vor. Ihr Lebensraum schrumpft, weil große Waldflächen zur Schaffung von Viehweiden gerodet werden. In Zoos werden Kattas im Rahmen eines Europäischen Zuchtbuchs (ESB) gehalten. Kattas leben gesellig in Gruppen. Die Schönbrunner Gruppe wird jeden Tag größer. Ein weiteres Jungtier hat am 28. März das Licht der Welt erblickt und noch weitere Weibchen sind trächtig. Interessant ist ihr Sozialverhalten. „Bei den Kattas herrscht ein Matriarchat. Die Damen sagen, wo es langgeht. In punkto Aggressivität unterscheidet sich das aber nicht von einem Patriarchat“, so Maier schmunzelnd.

© Tiergarten Schönbrunn/ Norbert Potensky

Die Gewinner der 133er-Awards

Sechs Exekutivbeamte wurden auf der Polizeigala für besondere Leistungen ausgezeichnet. Wie sehen die Preisträger ihre Arbeit? Jeder Tag ist anders, wir sind für die Menschen da.

Es war auch für die Veranstalter ein Jubiläum: Zum zehnten Mal wurde am 13. 3. der 133er-Award im Rathaus ausgerichtet. Und auch diesmal war eine riesige Zahl an Exekutivbeamten ­gekommen, um mitzuerleben, wie sechs aus ihrer Mitte geehrt wurden.

Zwei Simmeringer

Die – heuer ausschließlich männlichen – Preisträger waren: Michael ­Felsberger vom Landeskriminalamt. Er wurde für „besondere Verdienste im Bereich Menschenrechte, Opferschutz und Prävention“ geehrt. Sein Kollege Manfred Mahrhauser, der ebenfalls dem Landeskriminalamt ­angehört, erhielt den Award für „besondere kriminalpolizeiliche Leistungen“. Anton Schmidl von der Landesverkehrsabteilung wurde für „besondere Verdienste im Bereich der Verkehrssicherheit“ ausgezeichnet. Admir Salihovic vom Kommissariat Favoriten war früher im Verkauf tätig und bekam den Preis „Newcomer des Jahres“. Mario Magler aus dem Kommissariat Simmering wurde zum „Polizisten des Jahres“ gewählt und Hubert Grameth, ebenfalls im Kommissariat Simmering tätig, ­erhielt den „Award für das Lebenswerk“. So unterschiedlich die Tätigkeiten sind, so einhellig fielen die Antworten der Geehrten auf das Besondere an ihrer Arbeit aus.

Sichere Stadt

„Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich, jeder Einsatz ist anders“ und „Wir sind für die Bevölkerung da“. Landtagspräsident Harry ­Kopietz lobte die Arbeit der ­Polizei: „Sie sorgt dafür, dass Wien die sicherste Stadt der Welt ist.“ Und der Chef des WIENER BEZIRKSBLATTs, Thomas Strachota, bekannte: „Wenn man in die freudigen Gesichter der Polizisten blickt, freut man sich bereits auf den nächsten 133er-Award.“

© Stefan Joham/ Stefan Diesner

 

Mit Care ins Kunsthistorische Museum

Care ist eine Hilfsorganisation die weltweit gegen Armut und Hunger im Einsatz ist. Am 10. März finden zugunsten von Care Sonderführungen im Kunsthistorischen Museum Wien statt.

Ob Mathematikerinnen, Göttinnen, Hexen oder Amazonen: Die Sonderführungen zum Weltfrauentag widmen sich heuer weiblichen (Vor)bildern von der Antike bis in die Gegenwart. Ausgewählte Werke in den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums geben Zeugnis von den vielfältigen Rollen von Frauen in ihrer Zeit.

Der Spendenbeitrag für die Führungen beträgt fünf Euro zzgl. dem Eintritt ins KHM.

ANMELDUNG: care@care.at oder Tel. 01 / 715 0 715 DATUM: Samstag, 10. März 2018, 11:00 – 15:30 Uhr ORT: Kunsthistorisches Museum, Maria Theresien Platz, 1010 Wien ++

Wir verlosen gemeinsam mit Care 3×2 Karten Tageskarten für das Kunsthistorische Museum am 10. März (zzgl 5 Spende).

Care

Kampfzone Universität – ein Lokalaugenschein

Geringes Kursangebot, überfüllte Lesesäle, absurde Anmeldeverfahren – auf der Wiener Universität herrschen miserable Zustände. Die Studenten stehen vor etlichen Hürden, wenn sie das Studium in einer annehmbaren Zeit beenden wollen.

Schon die Tage vor der Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen im jeweils nächsten Semester werden in der Hauptuni traditionell mit leichter Hysterie begangen. Management und Recherchetalent sind gefragt. Zuerst gilt es, unter den zur Verfügung stehenden Kursangeboten jene herauszufiltern, bei denen die Uhrzeiten passen. Im Detail heißt das: Checken ob sich die Kurse untereinander zeitlich nicht überschneiden – auch nicht mit Vorlesungen, die man besuchen sollte, um die jeweilen Prüfungen am Ende bestehen zu können. Hinzu kommt bei Berufstätigen die Vereinbarung von Arbeit und Uni. Wer nicht mit flexiblen Arbeitszeiten oder verständnisvollen Chefs gesegnet ist, kann auf gut Deutsch gesagt „brausen gehen“. Denn abendliche Lehrveranstaltungen oder jene, die am Wochenende stattfinden, sind heiß begehrt.

Hoffen und Bangen

Wenn nun die individuell geeigneten Gruppen evaluiert worden sind, muss man darauf hoffen, dass das Thema auch ansprechend ist, den eignen Interessen entspricht und die leitenden Professoren nicht schon als „Ekelpakete“ bekannt sind. Wenn auch das dann geklärt ist, wird es spannend: Punkte setzen, diese richtig aufteilen und das Angebot nach Prioritäten ordnen – für Außenstehende und Unifremde unmöglich nachvollziehbar und selbst für Studenten unlogisch.

Am letzten Tag der Anmeldephase, beziehungsweise in der letzten Stunde vor Fristende, bricht meist die große Panik aus. Bereits 67 Vormerkungen für diese Übung, 59 Vormerkungen für jene Arbeitstechnik. Und das bei jeweils gerade einmal 30 verfügbaren Plätzen. Im letzten Moment werden Punkte anders verteilt und andere Gruppen mit weniger Anmeldungen gesucht. Schlussendlich landen Studenten auf Wartelisten und können somit die Kurse meist nicht besuchen. Das Resultat: Das Studium verzögert sich, man kann es nicht mehr in Mindeststudienzeit absolvieren und womöglich fallen (wie demnächst geplant) Gebühren an oder die Familienbeihilfe muss zurückgezahlt werden.

Viele Studenten, wenige Professoren

Auch auf der Wirtschaftsuniversität funktioniert es nicht besser, denn hier zählt der schnellste Mausklick. Es gilt „first come, first serve“. Ganz nach dem Motto: Wer die beste Internetverbindung hat, gewinnt! Trotz vorgenommener „Verbesserungen“ sind an den Unis keine beziehungsweise kaum positive Unterschiede festzumachen. Das, was hilft, sind Nerven aus Stahl, vor allem aber braucht man einfach nur Glück. Zu viele Studenten, zu wenige Professoren – das ist die harte Realität. Es gibt kaum Chancen auf faire Bedingungen. Ein gerechtes Anmeldesystem muss her! Auch Flexibilität im Studium – insbesondere für Berufstätige – muss sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich durch die ab Herbst geplante Wiedereinführung der Studiengebühren die Bedingungen verbessern werden. Diese Zahlungen in der Höhe von 365 Euro pro Semester sollen für Studenten geltend gemacht werden, die berufstätig sind und die Mindeststudienzeit plus zwei Toleranzsemester überschreiten. Ein typischer Schachzug der Politik: Die, die sich ihr Leben während der Studienzeit selbstständig finanzieren und somit nicht in der vorgegebenen Zeit ihr Studium absolvieren können, müssen bezahlen – obwohl sie hart arbeiten anstatt auf der Tasche des Staates oder ihrer Familie zu sitzen.

Überfüllter Lesesaal der Bibliothek in der Hauptuniversität Wien
© Stefan Joham

Großeltern gehen online

Wir leben in einer Welt, in der Kommunikation in der jüngeren Generation fast nur noch digital stattfindet. Diesen Umstand hat das österreichisch-norwegische Gründer-Duo von „World of Kama“ erkannt und ein Foto-Audio-Video-Chatbook für die Großeltern-Generation entwickelt. Dieses dient dazu der zunehmenden Vereinsamung von wachsenden Teilen der Bevölkerung entgegenzuwirken und auch die älteren Mitglieder ins (digitale) Familiengeschehen zu integrieren.

Einfache Handhabung

Das Software/Hardware-Produkt wurde altersgerecht entworfen, ist sehr einfach zu bedienen, leicht zu verstehen und selbsterklärend. Es sollte sich den Bedürfnissen der älteren Menschen anpassen, Fotos und Videos übermitteln und diese Erinnerungen so archivieren, damit Oma sie leicht wiederfindet.

Hier können Sie das Projekt unterstützen und sich informieren!

© Irene Sandved Lunde


Konversations-Hilfe

Und weil die Forschung der beiden Gründerinnen ergab, dass sich Gespräche mit älteren Familienmitgliedern oft auf Fragen nach der Gesundheit, dem Wetter und Essen reduzieren, kollaborierte das Kama-Team mit Gamification Experten, mit denen Interview-Fragen für die unterschiedlichen Generationen entwickelt wurden. Die App lernt dabei die Gesprächsvorlieben jeder Familie und dokumentiert Familiengeschichten und erinnerungswürdige Momente für die gesamte Familie.

Mehr Infos finden Sie unter www.mykamabook.com

© Inventas

Ein Schritt Richtung Wertschätzung

Am 24. Jänner 2018 wurde erstmalig der Tag der Elementarbildung in Österreich mit unterschiedlichen Aktionen begangen. Auch einige Kinderfreunde-Kindergärten beteiligten sich. Die Bemühungen des Kindergartens Julius Tandler Platz schlug auch medial Wellen.

Zunächst wurden Eltern, Pädagogen und Assistenten sowie die Kinder befragt, was aus ihrer Sicht die Bildungsarbeit im Kindergarten ausmacht. Die Antworten wurden auf drei Transparenten am 24.1. im Franz Josefs Bahnhof ausgestellt. Außerdem interviewten neun der „großen“ Kinder Passanten im Bahnhof.

Sehr unterschiedliche Vorstellungen kamen dabei zutage: Die Befragten nannten als Zweck des Kindergartens als Bildungseinrichtung beispielsweise die Vorbereitung für die Schule, die Entlastung der Eltern, das Erlernen von Sozialkompetenzen und Regeln sowie das Schließen von Freundschaften. Mit der Aktion sollte auf die Arbeit von Pädagogen und Assistenten aufmerksam gemacht werden, denn diese verdienen eindeutig Anerkennung für ihre erzieherischen Leistungen.

© Wr. Kinderfreunde/ Lukas Horak

Tennisstar Thiem in Kaiserebersdorf

Der stärkste Tennisspieler des Landes Dominic Thiem (Nr. 6 der Welt) feierte den Abschluss eines für ihn sehr erfolgreichen, vergangenen Jahres im „Hopfen & Malz“. Mit seinen Freunden vom Fußballverein „1. TFC Matzendorf“, den er 2016 mit ­anderen Tennisspielern gründete, ­verbrachte er gemütliche Stunden im Restaurant in Kaiserebersdorf. Das „Hopfen & Malz“ (11., Kaiser-Ebersdorfer-Straße 277) ist seit mehr als 25 Jahren eine Institution in Simmering und wird von Alexander Jungbluth und Thomas Vytesnik geführt. Wer auf den Spuren des Tennisstars essen gehen möchte, findet hier Infos zum Lokal: hopfenundmalz.at

Ehre, wem Ehre gebührt…

Zum Kammerschauspieler wurde Felix Dvorak ja bereits im vergangenen Jahr ernannt, gefeiert wurde aber erst jetzt. Das dafür umso fideler. Im Schreiberhaus scharten sich hochkarätige Gäste – von Michael Ludwig über Erwin Pröll bis zu Wolfram Pirchner, Georg Markus, Helga Papouschek, Inge Serafin, Dieter Böttger sowie Paul Schauer – um den Publikumsliebling. Und ließen ihn hochleben. Der Tausendsassa, der ja auch bereits mit dem Titel Professor sowie zahlreiche Ehrenzeichen der Länder Wien und Niederösterreich ausgezeichnet wurde, strahlte. Neben der (wie immer) sehr unterhaltsamen Ansprache des Gastgebers sorgte auch das Spanferkel für Begeisterung.

Eine Hilfe für junge Mütter

Am 26. Februar ist es so weit: Die „Musical Mamis“ erklimmen um 20 Uhr die Bühne des Metropols und bieten um 30 Euro Frauen-Power vom Feinsten. Mit dabei sind Monika Ballwein, Caroline Vasicek-Pfeifer, Marika Lichter und Aida Loos. Zweck des Auftrittes der Künstlerinnen ist die Unterstützung der ­Einrichtung „YoungMum“, die jugendliche Schwangere im Krankenhaus „Göttlicher Heiland“ begleitet. Kurz vor Weihnachten kam das 2.000. „YoungMum“-Baby zur Welt. Die Mutter des kleinen Theodor: „Ich war knapp 19 Jahre, als ich schwanger wurde. Mein mittlerweile Ehemann und ich waren anfangs geschockt. YoungMum war uns eine große Hilfe.“