Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

37-jähriger Sprayer ­erwischt

Die neue Zusammenarbeit von Wiener Linien und Polizei bringt erste Erfolge. Jetzt konnten Wiener Linien-Mitarbeiter im Bereich der U3 einen Verdächtigen beobachten, der sich mit einem Schlüssel Zutritt zu U-Bahn-Bereichen verschaffte. Die alarmierte Polizei konnte den 37-Jährigen kurz darauf anhalten und stellte eine Stoff­tasche mit gleich sieben Lackspraydosen, einem illegal nachgemachten Schlüssel und zwei Kamera-Speicherkarten sicher. Offenbar ein vereitelter Graffiti-Angriff.

Jubiläumsjahr: Hernals war einst ein ­„Luthernest“

Im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ zeigt das Bezirksmuseum die Sonderausstellung „Luther­nest Hernals – Re­formation & Gegenreformation“. Plakate, Fotografien, Gemälde sowie Objekte dokumentieren die Geschichte des evangelischen Gemeindelebens im 17. Bezirk.

Ökumene 

Die Eröffnung war am 16. Oktober. Die ehrenamtlich aktive Museumsleiterin und Bezirkshistorikerin Trude Neuhold (Bild) begrüßte die Besucher. Einleitende Worte zur neuen Schau sprachen Barbara Heyse-Schaefer, die Pfarrerin der „Lutherkirche“, und Dechant Karl Engelmann, der Pfarrer der „Kalvarienbergkirche“. Luthers Lehre wurde einst sowohl vom Adel als auch vom Bürgertum gut aufgenommen. Viele Jahre waren die Protestanten in Wien in der ­Mehrheit. In der Pfarr­kirche Hernals und später auf ihren Schlössern ­förderten die Adelsfamilien Geyer und ­Jörger die evangelische ­Gemeinde. In alten Zeiten entstand in Hernals, salopp ausgedrückt, ein „Luthernest“, zu dem Gläubige aus ganz Wien „aus­gelaufen“ sind.

Das Museum ist Montag von 16 bis 20 Uhr (nicht an Feiertagen) sowie am ersten und dritten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.

Zatlokal lädt Kurz zu Bezirkstour

In dieser Deutlichkeit war das Nationalratswahl-Ergebnis im 15. Bezirk nicht zu erwarten: Die SPÖ schaffte 38,5 % (+5,6), die FPÖ stagnierte und die ÖVP schaffte mit 16 % ein Plus von 4,8 %. „Ein tolles Ergebnis“, freut sich Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ). „Das zeigt unsere gute Arbeit im Bezirk.“

Bemerkenswert das vergleichsweise doch mäßige VP-Abschneiden, das Zatlokal auf die Angriffe von Spitzenkandidat Kurz auf den Bezirk zurückführt: „Das zeigt, dass es nichts bringt, wenn man einen Bezirk anpatzt. Das wollen die Menschen nicht.“ Der Vor­steher lädt Kurz jetzt ein, ihm Rudolfsheim-Fünfhaus zu zeigen: „Damit er weiß, wie es bei uns wirklich zugeht.“

Hallenbad wieder geöffnet

Nach viermonatiger Umbauphase können sich ab sofort wieder alle Schwimmfreudigen im Simmeringer Hallenbad (Florian-Hedorfer-Straße 5) einfinden. In den letzten Wochen wurde das Innendach thermisch und statisch saniert sowie das Hochdach erneuert. Außerdem gibt es jetzt eine Photovoltaikanlage und energiesparende LED-Technik. „Neben den Badegästen profitiert damit auch die Umwelt“, freut sich Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Konferenz im Grätzel

Die Umgestaltung des Loquai-Grätzels schreitet voran. Es ist die größte Bürgerbeteiligung der letzten Jahre in Mariahilf. Und nach Monaten der Vorarbeiten geht es jetzt in die Diskussion. Nachdem die Analysen der Experten rund um das ­Loquai-Grätzel bereits abgeschlossen sind, werden diese der Bevölkerung im Rahmen einer großen Grätzelkonferenz am 14. November um 18 Uhr im Veranstaltungszentrum Mariahilf, Königs­eggasse 10 vorgestellt. Im Anschluss wird das neue Grätzel rund um Loquaiplatz und Otto-Bauer-Gasse geplant.

Befragung

„Wir brauchen die Meinungen der ­direkt Betroffenen. Mit ihrem Wissen ums Grätzel können wir den Bezirk noch ­liebens- und lebenswerter machen“, beteuert Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und wünscht sich daher
eine rege Beteiligung der ­Mariahilfer.

Offenes Büro

Wer am 14. November keine Zeit hat, kann auch ins „­offene Büro“ von „zwoPK“ (6., Otto-Bauer-Gasse 14) kommen. Hier kann man sich während der Öffnungszeiten über das Projekt informieren und Verbesserungsvorschläge einbringen. Die Öffnungs­zeiten sind: 16. 11., 17. 11., 20. 11. sowie 21. 11. jeweils von 16 bis 19 Uhr und am Sa., 18. 11. von 10 bis 13 Uhr.

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Neues Gesicht für den Nestroyplatz

Mehr als 500 Vorschläge zur Neu­gestaltung von ­Nes­troyplatz und Praterstraße hatten interessierte Bürger bei der Gebietsbetreuung deponiert. Für 2019 ist die Umsetzung der inzwischen ausgewählten Maß­nahmen geplant.

Querungen

Großen Zuspruch erhielt der Vorschlag, den Nestroyplatz „aufzupflastern“, sodass Gehsteige und Fahrbahn auf demselben Niveau liegen. Weiters wünschen sich viele Fußgänger mehr Querungen über die Praterstraße und für diese längere Grünphasen.
Auch die Konflikte zwischen Radlern und Fußgängern machten sich bemerkbar: Erstere wollen breitere Radwege, letztere beklagten, dass Gehsteige zu Radwegen „umfunktioniert“ werden.

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Kaschperl und seine Freunde

Seit dem vergangenen Monat sind im Bezirksmuseum Simmering (Enkplatz 2) die Puppen los. Bei der Sonder-Schau „Kaschperl und seine Freunde“ präsentiert der Simmeringer Puppenspieler, Puppenbauer und Puppensammler Sven Stäcker sowohl selbst hergestellte Marionetten und Handpuppen als auch historische Handpuppenköpfe, Puppenbühnen, Entwürfe von Puppen und Puppentheater-Accessoires. Die Besichtigung der Dauerausstellung zur Bezirksgeschichte und der wechselnden Sonderausstellungen ist gratis. Das Kaschperl-Special wird bis Jänner 2018 gezeigt.

Mehr auf www.bezirksmuseum.at

Ein erfolgreicher Kinderrechte-Tag

Am 17. Oktober drehte sich in der VHS in der Gottschalkgasse alles um die Hoffnung von morgen, um die Kinder und ihre Rechte. Vier Klassen mit 90 Kids bekamen auf spielerische Weise bei interaktiven Stationen Infos dazu.

Mehr Rücksicht

Das Highlight war ein ­Parcours, den die Kids mit verbundenen Augen und Hilfe eines weiteren Kindes durchliefen. „Dabei wurde ihnen klar, wie wichtig es ist, aufeinander zu schauen und sich gegenseitig zu unterstützen, wenn jemand beispielsweise aufgrund einer Be­hinderung in Situationen eingeschränkt ist“, so Adelheid Heindl von der VHS. Zum Schluss wurde jeder Klasse eine Kinderrechte-Experten-Urkunde überreicht.

Was passierte beim Urknall – und was war davor?

Knallvoll war es bereits im Foyer. Viele geladene Gäste, eine Menge an Schülern und mitten drunter Weltraumminister Jörg Leichtfried, Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und der Herr des Hauses, Werner Gruber: Das Planetarium (2., Oswald-Thomas-Platz 1) feierte sein 90-jähriges Bestehen.

Sternenhimmel

Im Saal selbst beeindruckte Gruber die Anwesenden mit dem modernsten derzeit existierenden Sternenprojektor, der eine Unzahl von Galaxien auf der Innenseite der Kuppel entstehen ließ. Die darauf folgenden Schilderungen sollten etliche Fragen beantworten, die Nicht-Physiker – außer Gruber wohl alle Anwesenden – sich irgendwann einmal stellen: Was geschah vor 13,8 Milliarden Jahren wirklich? „Mit dem Urknall entstanden Zeit, Raum und Materie“, ließ der „Science-Buster“ seine Zuhörerschaft wissen. Da damals eben auch die Zeit entstand, sei die Frage „Was war davor?“ nicht sinnvoll. Und nach viel Wissenswertem zu Elementarteilchen und Antimaterie wurde eine Torte in Form des Planetariums ­angeschnitten.

Wieden feiert das Jubiläum

Zu einer besonderen Feier lädt der 4. Bezirk am 8. November um 19 Uhr in den Festsaal des Amtshauses Wieden, Favoritenstraße 18. Der Abend bietet eine bunte Polit-Revue mit Texten aus Reden, Flugschriften, Pamphleten, Liedern aus dem Weltkrieg sowie literarischen Texten zu den Ereignissen. Mitwirkende sind u. a. Johann Dvořák, Karl Wilhelm Krbavac (Viola da Gamba), Leonore Maurer, Philipp Maurer und Paul Wexberg (Klavier).

Umbau im Endspurt

In wenigen Tagen ist die Baustelle Stephansplatz endgültig Geschichte. Pünktlich vor der Weihnachtszeit wird der neue Platz vollendet. Edle Granitplatten statt der bekannten Steine. Beim Flanieren über den Platz, zwischen Touristen und dem Rest der Baustelle, konnte man dieser Tage schon den neuen, sanierten Platz bewundern.

Netze erneuert

Doch nicht nur an der Oberfläche wurde in den letzten acht Monaten gebaut, sondern auch unterhalb. Dort wurden nämlich die Kabel des Strom-, Gas- und Wassernetzes auf den neuesten Stand der Technik gebracht. „Der Stephansplatz mit dem Stephansdom ist das Herz unserer Stadt und das Bild, das auch viele Touristinnen und Touristen mit nach Hause nehmen“, so Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou im Zuge der Sanierung. Und auch dem Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Markus Figl, war der Stephansplatz immer wichtig. „Der Stephansplatz ist mir ein besonderes Anliegen, denn er ist die Visitenkarte Wiens. Dieser großen Bedeutung soll auch sein Aussehen wieder entsprechen. Dabei muss der Dom voll zur Geltung ­kommen.“ Mit dem Ende der Sanierung kann gesagt werden: Der Um­bau des berühmten Platzes ist gut geglückt. Der Charakter des Mittelpunkts der Stadt konnte mit den neuen Platten ­gewahrt werden.

Eröffnungsfest

Am 10. November ab 11 Uhr wird zur großen Wiederer­öffnung mit kulturellem und musikalischem Programm
auf dem und rund um den neuen ­Stephansplatz geladen.

Neue Ideen für Wien: Kinder verändern die Stadt

Durch Kinderaugen sehen und eine andere Perspektive einnehmen: Die Wirtschaftsagentur Wien sucht Ideen, die den Alltag mit Kindern in der Stadt bereichern und verbessern. Gesucht sind dabei konkrete Innovationen, um die Lebensqualität zu steigern. Ideen zu Spielzeug, Musikinstrumenten oder intelligenter Kinderkleidung sind gefragt. Vorschläge zu Themen wie „wohnen“, „unterwegs sein“ oder „erfahren und teilen“ sind erwünscht. Zu gewinnen gibt’s insgesamt 16.000 Euro. Bis 30. November Design-Ideen einschicken: wirtschafts­agentur.at/Ideenwettbewerb

Mit einer Suppe den Ärmsten helfen

„Suppe mit Sinn“ heißt die Aktion, die seit zehn Jahren Bedürftigen hilft. Egal ob Top-Gastronomie oder das Beisl ums Eck– die Idee ist stets die gleiche und denkbar simpel: Wirte suchen eine Suppe auf ihrer Speisekarte aus und spenden einen Euro pro Suppe an die Wiener Tafel. Damit können zehn Menschen in Not mit Lebensmitteln versorgt werden.

PROMI-UNTERSTÜTZER
Ende Oktober wurde die Aktion mit viel Prominenz und einigen teilnehmenden Gastronomiebetrieben im „Haus der Wiener Wirte“ am Judenplatz vorgestellt. Auch die Stars des Hit-Musicals „I am from Austria“ unterstützen die Aktion. Hauptdarstellerin Iréna Flury, die in der Produktion Hollywood star Emma Carter mimt, und Matthias Trattner, der die Figur des Hotelpagen Felix Moser verkörpert, kredenzten den Pressevertretern Geschmackvolles. Und Alexandra Gruber, Geschäftsführerin der Wiener Tafel, betont: „Die Winterhilfsaktion ‚Suppe mit Sinn‘ zählt zu unseren wichtigsten Kampagnen im Laufe des Jahres. Ohne sie könnten wir unsere soziale Transferarbeit über das ganze Jahr nicht mehr leisten.“

WBB ALS PARTNER
Heuer ist das WIENER BEZIRKSBLATT erstmals Medienpartner von „Suppe mit Sinn“ und unterstützt die Aktion der Wiener Tafel. Alle Informationen zum Mitmachen und eine Liste der teilnehmenden Lokale findet man online auf der Homepage: www.suppemitsinn.at

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KnowledgeFox: Mitarbeiter „Cyber-secure“ machen und Teamgeist stärken

Die Digitalisierung der Personalentwicklung nimmt volle Fahrt an – von der Online-Application über das Quiz-Assessment bis zu Onboarding und Weiterbildung. Die Lern-Company KnowledgeFox präsentiert auf der Fachmesse „Personal Austria“  am 8. und 9. November in der Messe Wien, Messehalle A (9 bis 17.30 Uhr) dazu neuen Content und neue Lern-Szenarien. Besucher finden KnowledgeFox gleich im Eingangsbereich am Stand B.10. Insgesamt werden 120 Aussteller und 150 Vortragende vor Ort sein, darunter Tim Cole und Stephan Eberharter.

Durch die Digitalisierung steht die Personalentwicklung vor neuen Herausforderungen: Neue Themen wie CyberSecurity oder EU-Datenschutz-Grundverordnung, neue Ansätze für Lernsoftware, neue Wege zur Mitarbeiter-Motivation. KnowledgeFox präsentiert Innovationen, die wirken, und Neukunden wie Resch&Frisch, WESTbahn, Verkehrsbüro oder BFI Wien erzählen die Erfolgsgeschichten. Weiters wird der neue, adaptierbare Premium-MikroKurs zu CyberSecurity erstmals vorgestellt.

„Resch & Frisch nutzt KnowledgeFox seit kurzem zum internen Wissenstransfer und ist hellauf begeistert! Die Software erleichtert neuen Kollegen den schnellen Einstieg ins Unternehmen. Auf der anderen Seite wird durch interne Wettbewerbe auch der Teamgeist gestärkt“, freut sich Georg Resch, Junior-Chef des Backwaren-Überfliegers Resch&Frisch. Beim Back-Innovator kam die von KnowledgeFox entwickelte Quiz-App KnowledgeMatch so gut an, dass einzelne Mitarbeiter bis zu 6.000 Spiele spielten. Die Effekte des KnowledgeMatches auf den Teamgeist werden nun sogar in einer eigenen wissenschaftlichen Publikation beschrieben.

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung verunsichert viele Betriebe. „Mit den KnowledgeFox-MikroKursen zur DSGVO und zu CyberSecurity können sich Unternehmenschefs und Mitarbeiter rasch interaktiv einen Überblick verschaffen“, sagt KnowledgeFox-CEO Peter A. Bruck. Das Basiswissen der Kurse wird von der KnowledgeFox-Content Creation durch Customized Content ergänzt. „Neue Cyber-Bedrohungen können so etwa in Minutenschnelle in neue Kursinhalte verwandelt werden“, sagt Bruck.

 

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Pilz macht Eschen zu schaffen

Wien hat ein Problem mit einem Baumschädling. Ein mikroskopisch kleiner, vermutlich aus Nordostasien eingeschleppter Pilz setzt der „Gemeinen Esche“ stark zu. Und macht in den nächsten Wochen im gesamten Wienerwald-­Gebiet (Bezirke 13, 14, 16, 17, 19, 23) Schlägerungen ­notwendig. An den betroffenen Waldstellen werden Info­zettel angebracht.

Geschwächte Bäume

„Wir nehmen die Befalls­situation sowie die Gefahr durch abbrechende und umfallende Bäume sehr ernst“, so Forstdirektor Andreas ­Januskovecz. Der grassierende Schlauchpilz mit dem harmlosen Namen „Falsches Weißes Stängelbecherchen“ befällt Blätter, Knospen und Rinden und schwächt den sonst so robusten Laubbaum massiv. Daher ist Eile geboten – und die MA 49 bittet alle Bewohner und Waldbesucher um Verständnis für die Schlägerungen.