Neuer Stadtteil in Liesing mit mehr als 1.350 Wohnungen

 

Das neue Stadtviertel kennzeichnet eine Fülle an Freizeit- und Gemeinschaftseinrichtungen für alle Generationen, die zahlreiche Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Bewohner bieten. So steht ein eigenes Quartiers-Zentrum mit einem großen Gemeinschaftshaus sowie ein Platz und Park für vielfältige Aktivitäten zur Verfügung. Auch innerhalb der Wohnhausanlagen gibt es viele Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung im direkten Wohnumfeld, darunter Fitnessräume, ein Swimmingpool, sowie Beete zum Gärtnern.

Leistbares Wohnen über Generationen

Dieses umfangreiche Angebot ist auch leistbar. Fast 40 Prozent der 1.179 geförderten Wohnungen zeichnen sich durch besonders kostengünstige Konditionen für die künftigen Mieter aus. Das neue Quartier bietet alle ,Zutaten‘ für eine ausgezeichnete Wohn- und Lebensqualität Die vielfältigen Treffpunkte und Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, aber auch der Wohnungsmix, bei dem unterschiedliche Wohnbedürfnisse und Geldbörsen berücksichtigt werden, sorgen für ein lebendiges Viertel, in dem die gute Nachbarschaft großgeschrieben wird. Die künftigen rund 3.000 Bewohner aller Altersgruppen werden im Carrée Atzgersdorf ein schönes neues Zuhause finden, das viel Platz zum Spielen, Sporteln und Erholen bereithält.

Wohnen mit hoher Freizeitqualität

 

Durch die bauplatzübergreifende Planung wird ein attraktives Wohngebiet geschaffen, das neben einem begrünten Zentrum mit Gemeinschaftshaus eine Spielstraße (zwischen der Ziedlergasse und der Scherbangasse), einen Entréeplatz, einen Quartiers-Kinder- und Jugendspielplatz sowie Kindergarten umfasst. Das Gemeinschaftshaus auf dem Stadtteilplatz fördert die gute Nachbarschaft und die Identifikation mit dem neuen Wohnquartier. Es bildet ein aktives Zentrum – als Informationsstelle, Treffpunkt und Begegnungszone. Es wird in Holzleichtbauweise bereits vor dem eigentlichen Baubeginn der Wohnprojekte errichtet und dient schon vor Bezug der Wohnungen Wohnungssuchenden und AnrainerInnen als Infopoint. Ein Saal und Besprechungsraum sowie weitere Gemeinschaftsräume werden darin untergebracht sein, Sportbegeisterten steht eine Sporthalle zur Verfügung. Der Mittelpunkt des Zentrums ist der Stadtteilplatz. Verschiedene Bewohnerhöfe bieten Platz für eine Spielelandschaft, einen Mama-Papa-Treff vor dem Kindergarten, einen Seniorentreff, eine Fitnessterrasse, eine Park-Lounge sowie einen Jugendspielplatz und Kleinkinderspielplätze.

Garage spät, aber doch fertig

Mit eineinhalb Jahren Verspätung ging die Garage Wattgasse mit 230 Volksgaragenplätzen heimlich, still und leise in Betrieb. Die Probleme beim Garagenbau waren aufgetreten, nachdem unerwartet immer wieder Wassereinbrüche festgestellt werden mussten. Gerüchteweise war vom alten „Otta­kringer Bach“ die Rede gewesen.

Für die Mieter bedeutete dies zwar eine lange Wartezeit, die rund 88 Euro für einen Garagenplatz sind dennoch gut angelegt, wie ein Mieter dem WIENER BEZIRKSBLATT  erleichtert mitteilte: „Das Parkplatzsuchen am Abend war hier eine wahre Tortur!“

Neuer Park
Eine feierliche Eröffnung des Garagenbaus wird es dennoch geben. Dann nämlich, wenn die Grünfläche auf dem Garagendach angelegt, die vorgesehenen Bäume gepflanzt und die Bänke für die Hernalser und Ottakringer Bevölkerung aufgestellt sind. Das wird allerdings noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Der Kalvarienberg erwacht

Von 29. März bis 16. April geht in Hernals wieder das traditionelle Kalvarienberg-Fest über die Bühne. Am Mittwoch, 29. 3., um 11 Uhr wird das „Frühlingserwachen“ von Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer und Dechant Karl ­Engelmann sowie der Gardemusik des Militärkommandos eröffnet. Danach gibt es ein buntes Programm für Jung und Alt, die Musikdarbietungen von fünf jungen Ausnahme­gitarristen reichen von Swing bis Jazzfunk.

Bis 16. April können Besucher dann täglich nach Ostergeschenken stöbern, zudem gibt es ein tolles Kinderprogramm, Senioren-Nachmittage und Live-Musikauftritte. Das Motto lautet „Vielfalt statt Einfalt“, die Standler bieten spannende Einblicke in die Kultur- und Kunsthandwerks­szene Wiens.

Mehr Infos auf www.kalva­rienbergfest.at oder Bildungsagentur-Telefon 01/49 333 41.

Komplett neues Verkehrszentrum

Die verlängerte ­Neulerchenfelder Straße, die durch die zwei Teile des Platzes führt, wird es im Sommer 2018 nicht mehr geben. Sondern einen großen Platz, der modern und prak­tikabel gestaltet ist, auf dem Kinder spielen und der von Bim-Schienen ungestört ist …

Öffis tauschen
So der Plan der Stadträtinnen Ulli Sima und Maria Vassilakou sowie der Bezirkschefs Ilse Pfeffer (Hernals) und Franz Prokop (Ottakring). Ein Mega-Projekt. „Und lang gehegter Wunsch. Wir müssen mit einer der größten Baustellen rechnen, die wir je im Bezirk hatten“, so Prokop. Während der Bauarbeiten wird der Platz gesperrt. Start ist in den Sommerferien mit Gleisarbeiten: Da die Bim-­Linien 2 und 44 stadtauswärts ihre Routen tauschen und die Gleise von der Neulerchenfelder Straße rund um den Platz geführt werden, sind neue Schienen zu ver­legen. Zudem wird es eine neue Haltestelle geben.

Anrainer reden mit
Wie der dann beachtliche 3.800 Quadratmeter große Park genau aussehen wird, ist noch offen. Das Bürgerbeteiligungsverfahren hat begonnen, Franz Prokop hatte in der Vorwoche einen ersten Vor-Ort-Termin, das Interesse war enorm. „Wir laden die Anrainer herzlich ein, sich zu engagieren, um gemeinsam eine attraktive Fläche zu gestalten“, so Ilse Pfeffer.

Größerer Parkpickerl-Bereich wirkt

Seit 1. März ist der größere Parkpickerl-­Bereich zwischen den Nachbarbezirken Ottakring und Penzing in Kraft. Und die ersten Erfahrungen der Anrainer sind sehr gut. „Ich bin sehr froh, dass ich jetzt zum Otto-Wagner-Spital, aber auch zum Baumgartner Friedhof fahren kann, ohne für das Parken zahlen zu müssen“, so eine 48-jährige Ottakringerin.

Die neue Überlappungszone ­betrifft folgende ­Bereiche: Heschweg, Johann-Staud-Straße, Thaliastraße (bis zu Paltaufgasse), Kendlerstraße mit Sporckplatz, Hütteldorfer Straße, Waidhausenstraße, Flötzersteig, Raimannstraße, Baumgartner Höhe, Sanatoriumstraße bis zum Heschweg.

Damit sind nun inkludiert: Hanusch-Krankenhaus, Otto-Wagner-Spital, Baumgartner Friedhof, Wilhelminen-Spital und Ottakringer Friedhof.

Rumpelpiste bleibt noch länger

Nicht nur für Autos, sondern auch für Zweiräder ist die Sanatoriumstraße zwischen Steinhofer Mauer und Steinhofer Park eine Zumutung. Uneben, abschüssig, rumpelig – ein Fahrgefühl fast wie auf einer Schotterpiste …

Fleckerlteppich
Das stört manche mehr als das nahe, nunmehr begonnene Gesiba-Bauvorhaben auf den Otto-Wagner-­Spitalsgründen. Eine (lautstarke) Bürgerinitiative ist es dann doch nicht wert. Zumal von der MA 28 (Straßenverwaltung) zu hören ist, dass die Straße laufend ausgebessert werde. Womit sie aber eben zu dem erwähnten, höchst unruhigen Fleckerlteppich wird.

Sanierung 2018
Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner betont dazu: „Wir werden mit der Sanierung der Straße aus heutiger Sicht erst nach Fertigstellung des Bauvorhabens beginnen.“ Das hieße 2018.

Taschen-Ausstellung im Bezirksmuseum Donaustadt

Das Bezirksmuseum Donaustadt präsentiert ab 19. März, dem Langen Tag der Bezirksmuseen, zwei Ausstellungen. Die eine ist dem Thema „Taschen“ gewidmet. Hier spannt sich der Bogen von Hand- und Geldtaschen über Petit Point -, Theater- und Balltaschen bis zu Kindergarten-und  Badetaschen, Einkaufshelfer und Reisebegleiter sowie die dazugehörigen modischen Accessoires. Die andere Ausstellung beleuchtet das Rote Wien, insbesondere die Gemeindebauten der Donaustadt: Wann wurden sie gebaut und wo stehen sie?
Die beiden Ausstellungen bis 22. Oktober.

 

Öffnungszeiten: Sonntag 10 – 12 Uhr, Mittwoch 17 – 19 Uhr

Adresse: 22., Am Kagraner Platz 53 und 54 (Altes Feuerwehrhaus)

Großbaustelle in Penzing

Der erste Teil der Ameisgasse von der Dreyhausenstraße bis inklusive Plateau Goldschlagstraße ist frisch saniert (siehe Bild), der Flüster­asphalt macht den Verkehrsteilnehmern Freude.

Jetzt sind aber noch die Abschnitte zwischen Goldschlagstraße und Karlingergasse sowie zwischen Hütteldorfer Straße und Dreyhausenstraße ausständig. Diese Bereiche werden gemeinsam mit der Baustelle der Wiener Linien (Gleiswechsel) in den Osterferien durch­geführt. Am 3. April soll gestartet werden, mit einer Dauer von neun Wochen und einigen Umleitungen ist zu rechnen.

Bürgerversammlung Parkpickerl Favoriten

Mit der Verlängerung der U1 wird in Favoriten ab 4. September, mit einer Geltungsdauer von 9 bis 19 Uhr an Werktagen, das Parkpickerl eingeführt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Einige Detailfragen sind noch offen. Daher lädt der Bezirk Anrainer und Wirtschaftstreibende zu einer Bürgerversammlung ein, in der umfassend informiert wird. Eine gute Gelegenheit, den kompetenten Ansprechpartnern auch Fragen zu stellen.

Bürgerversammlung

13. März, 18 Uhr, „Parkpickerl in Favoriten“. Fachhochschule FH Campus Wien, Favoritenstraße 226.

Frühlingsmarkt am Leopolstädter Volkertplatz

Es ist nicht zu übersehen: Schön Langsam wird es Frühling – auch in der Leopoldstadt. Am 1. April finden Sie beim Frühlingsmarkt am Volkertmarkt alles, was die Fans von Kunst, Pflanzen Basteln brauchen: Kunsthandwerk, Pflanzentauschbörse, eine mobilen Änderungsschneiderei – die Palette ist bunt und reichhaltig.

Wann: Samstag, 1. April, 10 – 18 Uhr
Wo: 2, Volkertplatz

Darüber hinaus organisiert die Gebietsbetreuung etliche weitere Veranstaltungen im Grätzel wie „Experiment in der Aspangstraße“. Wer Unterstützung zu eigenen Grätzelaktivitäten benötigt, kann sich an die Gebietsbetreuung 2/20/Volkertplatz wenden.

 

Ausstellung Grätzelkalender Leopoldstadt

Die Künstlerin Corinna Gsteu hat  diesmal einige Grätzel in einem Kalender eingefangen, deren Bilder aus ihrem Pinsel stammen. „Ich wollte eine Brücke zwischen den beiden Vierteln – Stuwer- und Nordbahnviertel – schaffen und feststellen, was das Eigentümliche dieser ausmacht“, so Gsteu. „Grätzlkalender“ präsentiert eine lebendige Mischung an Besonderheiten aus den zwei Bezirksteilen – von vielfältigen Begegnungsorten, über den quirligen Prater bis hin zu der Gstettn, die für viele Jugendliche ein Erlebnisort ist. Die Grafiken werden durch persönliche Zitate von Aktiven aus dem Nordbahn- und Stuwerviertel, von Jung bis Alt, vervollständigt.

Ausstellung:
Wann: Bis 25. April
Wo: Gebietsbetreuung Leopoldstadt am Volkertplatz 0
Finissage:
25. April, 18 Uhr

 

Nachbarschaftsgärten im Nordbahnviertel

Garteln verbindet. Vor allem in einem neuen Wohngebiet wie dem Nordbahnhofviertel. Im Rahmen des Stadtteilmanagements Nordbahnhof unterstützt die Gebietsbetreuung Bewohner und Anrainer. Die Projekte „Mintzgarten“, „Erna-Popper-Garten“, der „pAn Gemeinschaftsgarten“ und das „Vorgartl“ sind gelungene Beispiele dafür. Die Gebietsbetreuung koordinierte alle administrativen Belange mit den beteiligten Institutionen, GrundstückseigentümerInnen sowie Mieter und unterstützt die Stadtteilgärtner mit fachlichem Know-how.
Beim Campus „Gertrude Fröhlich-Sandner“ wurde fruchtbares Erdreich aufgeschüttet und auf einer Fläche von 220 m² ein Gemeinschaftsbeet, 14 Hochbeete und eine Begegnungszone angelegt. Bepflanzt und gepflegt wird der „Mintzgarten“ vom gleichnamigen Verein, dem gegenwärtig 14 Mitglieder angehören und im Umfeld des Gartens wohnen. Neben dem Garteln stehen im Mintzgarten auch gemeinsame Feste, Informationsveranstaltungen und Kooperationen mit dem angrenzenden Kindergarten und der Schule, der Parkbetreuung des Jugendzentrums und anderen Initiativen vor Ort auf dem Programm.
Wer Interesse an einem Gemeinschaftsgarten hat, kann sich an die Gebietsbetreuung enden. Derzeit sind alle Beete belegt, bei Freiwerden können Interessenten nachrücken.

Informationen gibt es unter der E-Mailadresse corona.davit-gsteu@gbstern.at

Neues Lokal am Leopoldstädter Volkertmarkt

Der Vorgartenmarkt (Leopoldstadt) hat  Zuwachs bekommen. Die Mochi Ramen Bar an den Ständen  12 und 29 erweitert das Angebot des Markts im Zentrum des Stuwerviertels.  Dieser wurde mit Unterstützung der Gebietsbetreuung vor einigen Jahren saniert. Seither bieten die Marktstandler an den neu gestalteten Marktständen biologische Produkte wie Fleisch, Marmelade, Brot, Obst und Gemüse sowie Vorarlberger Käse an. Jeden Donnerstag von 8 bis 18 Uhr können Sie beim „Zeit-Markt“ allerlei Interessantes erstehen, selbst anbieten oder tauschen und ausborgen – zum Beispiel eine Wärmeflasche, um bereits jetzt gemütlich im Gastgarten zu sitzen.

Spatz besiegt die Kohlmeise

Zum achten Mal hat BirdLife Österreich die Wintervögel im Land gezählt. In Wien haben sich 632 Hobby-Ornithologen beteiligt, um einen  guten Überblick über den zwitschernden Bestand in den Gärten zu bekommen.

Vogel-Ranking
10.431 Vögel wurden in der Stadt registriert – das ergibt einen Schnitt von 24 Vögeln pro Garten. Obwohl das etwas weniger als in den Vorjahren ist, gibt BirdLife-Experte Gabor Wichmann Entwarnung: „Kein Grund zur Besorgnis. Dieser Rückgang ist vor allem auf die Höhlenbrüter – dazu gehören Kohlmeise, Blaumeise und Kleiber – zurückzuführen. Sie wurden weniger häufig in den Gärten beobachtet.“

Womit die Kohlmeise in Penzing „Gold“ einbüßt und mit 16,4 % Anteil auf Platz zwei landet. Den Sieg holt mit 22,7 % der Spatz (oder Haussperling), Platz drei geht an die Amsel (12,2 %) vor Blaumeise (8,2 %) und Buchfink (5 %).

Zwei neue Schul-Zubauten

Im nächsten Schuljahr schafft Ottakring  Platz für acht neue Klassen. Drei davon in der Gaullachergasse 49. Zwischen der Gasse und der Neulerchenfelder Straße prangt eine neue Baustelle. Die Volksschule wird um ein Gebäude ­erweitert, in das neue Turnsäle einziehen. Der Clou: Aufs Dach kommt ein Sportplatz. Der Zubau wird zur Gänze von der Stadt finanziert.

Fünf neue Klassen
Im Gegensatz zu jenem in der Volksschule Herbststraße. Eine Million Euro wird im Rahmen des Schulsanierungspakets aufgewendet. Es kommt ein neuer, barrierefreier Aufzug, neue Räume für fünf Schulklassen (von 23 auf 28) werden geschaffen, das Treppenhaus wird erneuert und bestehende Kellerräume werden für den ­Unterricht adaptiert. Ein Großbau-Projekt für die Sommerferien.