Empörung in Ober St. Veit!

Dem 180 Mitglieder großen Kleingartenverein reicht’s: "Wir wurden hin und her geschoben!“ 

Es ist ein Schildbürgerstreich erster Ordnung und ein Beispiel dafür, wie man mit Bürgeranliegen nicht umgeht.
Juni 2009. Der Kleingartenverein OSV-Familiengärten im Grätzel Joseph-Lister-Gasse, Wlassakstraße, Promenadenweg (bei der Lainzer Mauer in Ober St. Veit) hat genug von den ewigen Parkplatzproblemen. Am Promenadenweg gibt es ein Grundstück zu erwerben.

"Dabei hätte der Herr Bezirksvorsteher uns nur ein bisschen unterstützen müssen." 
Ronald Rosenmayr


Der Verein fasst den Plan, dort auf eigene Kosten 18 Stellplätze zu schaffen. Mit rund 140.000 Euro für Rodung, Asphaltierung usw. wird in Summe gerechnet. Eine lobenswerte Eigeninitiative? Eine Aktion, die dem Bezirk Probleme löst? Fehlanzeige. "Nicht nur, dass der Bezirk auf die Lösung der schwierigen Parkplatzsituation offenbar keine Antwort weiß, hat er durch eine Zuständigkeitsverweigerung auch noch die Errichtung der 18 Parkplätze verhindert“, bringt es Vereins­obmann Ronald Rosenmayr auf den Punkt. "Dabei hätte der Herr Bezirksvorsteher nichts anderes tun müssen, als uns zu helfen, dass der Promenadenweg als Zufahrt zum Parkplatzgrundstück hergerichtet bzw. ein wenig verbreitert wird.“ Normalerweise eine Lappalie, zumal die Breite des Weges mit gut vier Metern problemlos ausreichen sollte. Doch statt Hilfe bekamen die Bürger Ausreden zu hören …

Keinen Finger für die Bürger gerührt

Am 9. September 2009 meinte BV Heinz Gerstbach im Schreiben an den Kleingartenverein, dass der Vorschlag nicht so gut sei, stattdessen "empfehle ich, über weitere Möglichkeiten zur Schaffung von Stellplätzen nachzudenken“. Dann meinte er am 9. Dezember: "Die Planungskommission der Bezirksvertretung Hietzing wurde mit der weiteren Bearbeitung beauftragt.“ Um am 28. Mai 2010 festzuhalten, "dass hier die fälschliche Meinung vertreten wird, nämlich dass der Bezirk für die Lösung der Probleme betreffend der Zufahrt zu den von Ihnen geplanten Stellplätzen zuständig ist“.

Die Chance auf 18 Parkplätze ist weg

Womit die Kleingärtner fassungslos und wieder am Anfang waren. Nach monatelangem Hin und Her, das Rosenmayr Aktenordner voll Briefverkehr bescherte. Aber keinen Parkplatz, da die Kaufoption für das Grundstück abgelaufen ist. "Die Geschichte ist erledigt, leider. Aber es ist empörend, dass mit der Verhinderung der Stellplatzerrichtung, die wir bezahlt hätten, auch Jungfamilien in den OSV-Familiengärten eine Grundlage für ein ganzjähriges Wohnen genommen wurde.“

  • Adresse: Joseph-Lister-Gasse, 1130 Wien

Jugendzentrum ist nötig!

Derzeit befindet sich dort der Aushubschacht des im Bau befindlichen Lainzer Tunnels sowie eine Infobox. In der ÖBB-Broschüre steht dazu geschrieben: "Die ÖBB-Infrastruktur AG ist mit dem 13. Bezirk und der Stadt Wien bezüglich der Nachnutzung der Baustelleneinrichtungsfläche in der Lainzer Straße / Preyergasse in Gesprächen.“
Bald könnte es konkret werden. Die ÖVP will auf dem Gelände einen Kindergarten – das hat aber den Nachteil, dass es sehr laut ist. Bezirks-Vize Reinhard Feistritzer (SPÖ) möchte lieber den Ausbau der Preyergasse für Blaulichtorganisationen wie Rettung, Polizei und MA 48: "Mein Wunsch an die Planungsfirma ist, dass 400 Quadratmeter für einen Jugendtreffpunkt zur Verfügung gestellt werden. Das fehlt schon lange.“ Was auch Bakri Hallak, Vorsitzender der SJ Hietzing, so sieht: "Ein solches Zentrum ist absolut zu unterstützen und dringend notwendig. Allerdings müssen die Jugendlichen bei der Realisierung beteiligt werden, damit es auch sinnvoll umgesetzt wird.“

  • Adresse: Preyergasse, 1130 Wien

Neue Polizei-Station!

Es war bereits vor eineinhalb Jahren, als Wiens Polizeikommandant Karl Mahrer eine erfreuliche Nachricht an Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner übermitteln konnte. Inhalt: Penzing bekommt zwölf Polizisten mehr als ursprünglich geplant. "Womit auch mehr Beamte für den Streifendienst eingesetzt werden können und damit die Sicherheit gesteigert werden kann“, betonte Kalchbrenner. Außerdem: "Ich bedanke mich für die Kooperationsbereitschaft der zuständigen Behören“, so die Bezirkschefin bei der Begrüßung des ­neuen Dutzends in der Vorstehung.

Wachzimmer auf der Linzer Straße

In rund einer Woche wird Penzing in puncto Sicherheit noch besser aufgestellt sein. Am 29. September wird auf der Linzer Straße 395 ein neues, großes Polizei-Wachzimmer eröffnet. Das war eine langjährige Forderung der SPÖ, wobei zuvor zwei kleine Polizei-Stationen aufgelassen werden mussten. "Mit dem neuen, modernen Wachzimmer wird die Arbeitssituation für die Polizei­beamten noch besser.“

  • Adresse: Linzer Straße 395, 1140 Wien

Es geht voran: Steg Astgasse ist fertig!

Die neue Brücke über den Wienfluss ist etwa fünf ­Meter breit und für Fußgänger, Rollstuhlfahrer (barrierefrei) und Radfahrer gleichermaßen komfortabel zu benützen. Die Konstruktion wurde von Rudolf Brandstötter entworfen, ist 60 Tonnen schwer, 40 Meter lang und durch das asymmetrische Tragwerk äußerst markant. Der neue Steg – in Penzing auf Höhe ­Astgasse, in Hietzing auf Höhe ­Fleschgasse – ist auch eine weitere Verbindung zwischen den Nachbarbezirken. Und er ist an den neuen Wiental-Fahrradweg angeschlossen, an dem seit April auf 3,5 km Länge intensiv gebaut wird. Mit einer Eröffnung im nächs­ten Monat ist zu rechnen.

Ein Radfahr-Bezirk mit vielen Routen

"Mit dem neuen Rad-Highway zeigt Penzing wieder eindrucksvoll, wie gut hier die Kombination Freizeit, Wohnen und Arbeiten funktioniert“, ist auch Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer als Mitinitiator der neuen Radverbindung begeistert.

  • Adresse: Astgasse, 1140 Wien

Aktion scharf in Penzing

Als "wichtiges und starkes Signal an alle ausführenden Firmen“, bezeichnet Wohnbaustadtrat Michael Ludwig die "Aktion scharf“ auf den Baustellen im Westgürtel. Der erste Haus­mauer-Einsturz war Ende Juli in einem Gründerzeithaus in der Kendlerstraße, dann krachte es zweimal in Ottakring. Die sofort aufgetauchte Frage, ob Wiens Altbauten unsicher seien, war schnell ausgeräumt. "Bei all diesen Fällen war eine mangelnde Bauausführung verantwortlich“, so Ludwig. Kurz nach dem letzten Einsturz startete die verstärkte Überprüfung in den West-Bezirken, auch Baustellen in Penzing wurden von der MA 37 (Baupolizei) und anderen Dienststellen wie Finanz und Arbeitsinspektorat unter die Lupe genommen. Insgesamt gab es in zehn Prozent "nennenswerte Beanstandungen“ oder Schließungen.
Die Althaus-Sanierung geht unterdessen weiter. Derzeit laufen 426 durch die Wiener Wohnbauförderung unterstützte Sanierungsprojekte. Kosten: 615 Millionen Euro, davon 410 Millionen gefördert.

  • Adresse: Kendlerstraße, 1140 Wien

Kinder entscheiden mit!

Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner war von den konstruktiven Sitzungen im Festsaal des Amtshauses beeindruckt: "Zahlreiche Wünsche zur Schulumgebung sowie zu Parks und Spielplätzen wurden geäußert. Die Anliegen werden konsequent mit den zuständigen Dienststellen der Stadt Wien bearbeitet.“ Mit konkreten Ergebnissen:

  • Ordeltpark: Lampen wurden ausgetauscht, ein neuer Abfallbehälter wurde montiert und bis September wird ein Mobil-WC aufgestellt.
  • Volksschule Linzer Straße: Ein neues Blumenbeet wurde angelegt.
  • Kreuzung Tinterstraße/Müller-Guttenbrunn-Straße: Die Bauarbeiten für eine neue Mittelinsel sind im Gang.
  • Neue Schwellen kommen im Sommer in den Bereichen Matthias-Schönerer-Gasse/Kienmayergasse und Bim-Haltestelle Linzer Straße/Satzberggasse.
  • Volksschule Lortzinggasse: Vor dem Eingang wird ein zweiter Baum gepflanzt.
  • Die Sanierung des Fußballkäfigs in der Hüttelbergstraße wird 2011 gestartet.
  • Adresse: Tinterstraße, 1140 Wien

St. Hanappi bleibt „daheim“

Renate Brauner: "Mein grün-weißes Herz ist empört. Die Forderung hat ganz andere Gründe!“

Der Vorschlag eines Wiener ÖVP-Gemeinderates löste einen stürmischen Westwind aus. Demnach soll die Rapid-Heimstätte geschleift und nach Auhof verlegt werden. Dort soll ein neues Stadion um viele Millionen hingepflanzt werden. "Ich bin fassungslos, der Vorschlag schmerzt mein Rapid-Herz – noch dazu, wo dieser Verkehrsmann der ÖVP mit einem violetten Hemd vor dem Hanappi-Stadion posiert“, kann es Stadträtin Renate Brauner kaum fassen. "Es ist schlimm, dass Rapid von der ÖVP benützt wird, obwohl es ihr nicht um den Verein, sondern nur um die Verlängerung der U-Bahn geht. Das ist wirklich letzt­klassig!“
Ähnlich reagiert der Verein auf die Attacke der Stadtschwarzen: "Der SK Rapid stellt klar, dass das Gerhard-Hanappi-Stadion genauso wie Rapid ein Teil Hütteldorfs ist – und es aktuell keine Pläne gibt, dies zu ändern.“ Und der Rekordmeis­ter betont, dass es sich "um billige Polemik handelt, an der sich der Verein, wie auch an einer verkehrspolitischen Diskussion, nicht beteiligt“.

Auch Staatssekretär Schieder ist empört

Aus der Bundespolitik gibt es ebenso klare Ablehnung. Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder, der auch Vorsitzender der Penzinger SPÖ und Rapid-Mitglied ist, zum WIENER BEZIRKSBLATT: "Alle, die mich auf diesen Vorschlag ansprechen, sind empört. Ich auch. Rapid ist ein Verein der Stadt und soll in Hütteldorf bleiben. Es gibt kaum ein anderes Stadion, das so gut angebunden ist wie St. Hanappi. Es gibt also keinen Grund für Veränderungen, sondern es geht darum, die Situation für Rapid weiter zu verbessern.“ Wobei er noch ins Treffen führt, dass ein Stadion in Auhof noch mehr Stau und Probleme mit sich bringen würde.
Fazit, um es mit den Worten eines Rapid-Fans auszudrücken: "So eine Dummheit hab ich schon ­lange nicht gehört …“

Das sagen die Rapid-Fans in den Online-Foren

Sylvia Flackl: "Rapid ist und bleibt ein Verein Hütteldorfs. Es wird ja auch nicht verlangt, dass die Austria nach Oberlaa ausgesiedelt wird.“

Montalbano: "Ein wirklich dummer Vorschlag.“

Günter M.: "Ein Klares Nein zu dem Vorschlag. Rapid ist Kult und St. Hanappi ebenfalls.“

R.A.P.I.D.: "Haben Politiker vor nichts Respekt?“

granini1: "Da schwarze Abgeordnete soll seine Wohnungen woanders baun und aus.“

Rapid-Xandl: "Man kann kein Denkmal abreißen!“

Christian B.: "So eine Dummheit hab ich schon lange net mehr gehört.“

Gerhard S.: "St. Hanappi soll so bleiben wie es ist, nur bitte endlich auf mindestens 25.000 ­Zuschauer erweitern und die Ecken dichtmachen. Bei schlechter Witterung zieht’s wie in ­einem ­Vogelhäusl.“

Silvia A., Anrainerin: "Die Randalierer werden immer schlimmer. Deswegen: Ja, bitte verlegen!“

Philipp1899: "Also ich wär schon für ein größeres Stadion – aber eher in Hütteldorf!“

  • Adresse: Keißlergasse 6, 1140 Wien

Ab jetzt staubt’s gewaltig …

Die Hietzinger Aufgrabungsarbeiten gehören zu den Top Ten ­Wiens in den Urlaubsmonaten. Zwischen Kennedybrücke und "Am Platz“ wird eine Fern­wärmeleitung für viele wichtige Bereiche wie Tiergarten, Orangerie, Wüsten- und Palmenhaus in Schönbrunn, die Post, das Einkaufszentrum, das Parkhotel sowie das Amtshaus für den 13. und 14. Bezirk verlegt. Als "Vorarbeit“ wurde 2009 bereits ein 10-Megawatt-Kes­selhaus auf dem Gelände von Schönbrunn nahe der Maxingstraße errichtet. Und um die Bauarbeiten auf die zwei Sommermonate begrenzen zu können, ­wurde schon im April mit kleineren Bauarbeiten im Bereich der privaten Grundstücke in der Eduard-Klein-Gasse bis zur Hietzinger Hauptstraße begonnen.
Parallel zu den diese Woche beginnenden großen Fernwärme-Arbeiten erneuern die Wiener Linien die Gleisanlagen der Hauptstraße im Abschnitt zwischen Parkhotel und "Am Platz“ – allerdings bleibt der Betrieb der Bim-Linien 58 und 60 aufrecht. Zum Abschluss Ende ­August/Anfang September wird schließlich noch der Belag der Hietzinger Hauptstraße erneuert. Bis der ohne­hin als "Stau-Knotenpunkt“ bekannte Bereich wieder tipptopp ist, staubt’s zwei Monate lang.

Tipp: Großräumig ausweichen!

Hier der Fahrplan im Detail:

  • Ab 2. Juli sollten ­Autofahrer den Bereich ab Kennedybrücke großräumig meiden. Zwischen der Eduard-Klein-Gasse und der Hausnummer 22 wird die Hietzinger Hauptstraße stadtauswärts aufgerissen und für den Autoverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Eduard-Klein-Gasse (am Amtshaus vorbei) und Dommayergasse.

Zweite Umleitung bei Maxingstraße

  • Ab 12. Juli wird zusätzlich der Linksabbiegestreifen der Maxingstraße beim „Platzl“ stadtauswärts nicht zur Verfügung stehen. Achtung: Die Um­leitung führt hier schon frühzeitig über die Trauttmansdorffgasse, Mittermayergasse bis zur Lainzer Straße.

Bleibt zu hoffen, dass es trotz der Urlaubszeit zu keinem Verkehrschaos im Herzen Hietzings aufgrund der Touristenströme in den Tiergarten und ins Schloss Schönbrunn kommt. Bezirksvorstehung, MA 28 (Straßenbau), Wiener ­Linien und Wien Energie konnten in langen Verhandlungen die Arbeiten auf zwei Monate begrenzen. "Die Belastung der Bürger muss so gering wie möglich gehalten werden“, war stets die Devise der Bezirksspitze. Die Gesamtkosten des Projekts betragen übrigens zwei Millionen Euro.

  • Adresse: Dommayergasse, 1130 Wien

Die WM beim Wirt macht doppelt Spaß

Geschätzte 1.000 Wirte, Beisln und Kaffeehäuser übertragen seit Freitag die WM-Spiele aus Südafrika. Der Großteil nützt die ORF-Übertragungen, um es den Gästen so gemütlich wie möglich zu machen und sie zum Bleiben zu "überreden“. "Außer­dem herrscht gemeinsam mit anderen Fußballfans eine besonders tolle Stimmung und man kann gleich ein bisschen fachsimpeln“, ist Gastronomie-Fachgruppenobmann Willy Turecek überzeugt.

"Wir bieten Ihnen eine Liste der Wirte mit WM-Übertragun­gen. Ein tolles Service!" – Willy Turecek

Wobei er generell darauf hinweisen möchte, dass Lokale, die regelmäßig ein TV-Gerät in ihrem Betrieb aufgestellt haben, das unbedingt beim zuständigen Gewerbereferat im Magistratischen Bezirksamt melden müssen! Allerdings: "Sollten Sie nur die WM-Spiele live übertragen und die Lautstärke so einstellen, dass sich Anrainer nicht gestört fühlen, gibt’s nichts zu beanstanden und es steht einer spannenden Übertragung nichts im Wege.“
Als Partner der Wirtschaftskammer Wien unterstützt das WIENER BEZIRKSBLATT die Aktion und stellt den Fußball­wirten gerne Gratis-Platz zur Verfügung (siehe Liste ­unten). Turecek: "Nützen Sie dieses einmalige Service zur WM!“

Bei diesen Fußball-Wirten kannst du WM schauen

  • Strandbar Herrmann, 1., Donaukanal, www.strandbarherrmann.at
  • Weinplateau Südafrika, 1., Tiefer Graben 7, Tel.: 908 12 00, www.weinplateau.com
  • Otto Wagner Pavillon, 1., Karlsplatz Obj. U26,Tel.: 505 99 04, www.otto-wagner-pavillon.at
  • Futterknecht, 2., Otto-Futterknecht-Weg 1, Tel.: 720 80 20
  • Altes Jägerhaus, 2., Freudenau 255, Tel.: 728 95 77, www.altes-jaegerhaus.com
  • Bunkerei, 2., Obere Augartenstraße 1a, www.bunkerei.at
  • Diesel’s Café Bar, 3., Rennweg 72, Tel.: 0699/14 10 07 05, www.diesels.at
  • Amon’s Gastwirtschaft, 3., Schlachthausgasse 13, Tel.: 798 81 66, www.amon.at
  • Sand in the City, 3., Lothringerstraße 22, www.sandinthecity.at
  • Kaffee Dani, 4., Margaretenstraße 42
  • Four Bells Pub, 4., Schleifmühlgasse 2, Tel.: 585 47 85, www.four-bells.at
  • Die Turmbar, 10., Wienerbergstraße 7, Tel.: 607 65 00, www.dasturm.at
  • Meincafé, 10., Wienerberg City, Maria-Kuhn-Gasse 6/3, Tel.: 917 47-4210, www.meincafe.at
  • Köö, 10., Favoritenstraße 92
  • Café Pistauer, 11., Kaiserebersdorfer Straße 26, Tel.: 769 96 59, www.pistauer.at
  • Haltestelle, 11., Sängergasse 2–4, Tel.: 961 03 92
  • Gasometer, 11., Guglgasse 43, www.wiener-gasometer.at
  • Bierstöckl Schloss Hetzendorf, 12., Hetzendorfer Straße 79, Tel.: 803 21 34, www.bierstoeckl.at
  • Schobers Giersterbräu, 12., Gierstergasse 10, Tel.: 813 14 71, www.giersterbraeu.com
  • Zobel, 12., Wienerbergstraße 22, Tel.: 890 37 74, www.zobels.at
  • Alte Weinhütt’n, 13., Hietzinger Hauptstraße 162, Tel.: 877 14 99, www.alteweinhuette.at
  • Restaurant Sportunion, 13., Altgasse 6, Tel.: 877 12 50
  • Brandauer´s Schlossbräu, 13., Am Platz 5, Tel.: 879 59 70, www.bierig.at
  • Musil, 14., Braillegasse 14, Tel.: 914 62 45
  • Westside Soccer Arena, 14., Bahnhofstraße 1d, Tel.: 914 12 11, www.westsidesoccer.at
  • Futterboden, 14., Flachgasse 5, Tel.: 924 19 42, www.futterboden.at
  • Wienerwald, 15., Mariahilfer Straße 156, Tel.: 0650/151 61 07, www.wienerwald.com
  • Restaurant Kent, 15., Märzstraße 39, Tel.: 789 80 38, www.kent-restaurant.at
  • Hawidere, 15., Ullmannstraße 31, Tel.: 0664/150 84 29, www.hawidere.at
  • Peman, 16., Hutten­gasse 25, Tel.: 786 40 21
  • Steakhütte zum Wickerl, 16., Gablenzgasse 66, Tel.: 492 46 85, www.steakhuette.at
  • Vinzi-Würstel, 16., Johann-Nepomuk-Berger-Platz
  • Marienbeisl, 17., Mariengasse 17, Tel.: 485 53 33, www.marienbeisl.at
  • Schutzhaus am Schafberg, 17., Czartoryskigasse 190–192, Tel.: 479 22 79, www.schutzhaus-schafberg.at
  • Gasthaus Gruber, 17., Kalvarienberggasse 3, Tel.: 406 12 89
  • Gitarrenkistl, 18., Dittesgasse 3, Tel.: 890 00 41, www.gitarrenkistl.at
  • Café-Restaurant Bastille, 18., Bastiengasse 20, Tel.: 479 80 67, www.bastille.at
  • Café Mocca, 18., Gersthofer Straße 2a, Tel.: 890 35 93, www.cafemocca.eu
  • Grinzinger Bräu, 19., Himmelstraße 4, Tel.: 320 66 62, www.grinzingerbraeu.at
  • DOTS im Brunnenhof, 19., Kahlenberger Straße 1, Tel.: 920 99 80, www.dots-lounge.com
  • Café-Restaurant Dresdnerhof, 20., Dresdner Straße 126, Tel.: 330 18 09, www.dresdnerhof.at
  • Irish Pub Branagan’s, 20., Millennium City, Wehlistraße 64–66, www.branagans.at
  • Wienerwald, 20., Marchfeldstraße 27, Tel.: 050/151 61 19, www.wienerwald.at
  • Segafredo am Spitz, 21., Am Spitz 13, Tel.: 0676/473 13 24
  • Richard Lentner, 21., Jedlersdorfer Platz 10, Tel.: 292 42 51, www.lentner.info
  • Bier und Brot, 21., Frauenstiftgasse 4, Tel.: 947 46 45, www.bierundbrot.at
  • Roter Hiasl, 22., Am Schutzdamm 128, Tel.: 280 71 22, www.roterhiasl.at
  • Café Hummel, 22., Asperner Siegesplatz 15, Tel.: 282 32 55
  • Beim Müllner, 22., Esslinger Hauptstraße 82, Tel.: 774 74 84, www.muellner.at
  • Bierhaus Inzersdorf, 23., Richard-Strauss-Straße 1–9, Tel.: 617 62 09, www.bierhaus.co.at
  • Wiesenstadt Restaurant, 23., Anton-Baumgartner-Straße 125, Tel.: 662 11 38, www.wiesenstadt-restaurant.com
  • Billardcafé Köö, 23., Breitenfurter Straße 370, Tel.: 865 84 79, www.billardcafe.at 

Anmerkung: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es sind nur jene Lokale aufgelistet, die der Redaktion von Lesern genannt wurden.

  • Adresse: Donaukanal, 1010 Wien

Eigene Garage für Drahtesel

Geplant ist die gleichzeitige Fertigstellung und Eröffnung im Oktober dieses Jahres. Seit einiger Zeit laufen ja schon  die Arbeiten am Wiental-Highway – so wurde an der Rampe in Hietzing und der neuen Brücke bei der Astgasse in Penzing gebaut. Mit der Fertigstellung des Highways wird es erstmals möglich sein, mit dem Drahtesel bis ans Stadtende nach Hadersdorf zu fahren. Oder umgekehrt vom Stadtrand Richtung Wien.
Der neue Radweg gibt der Kennedybrücke, die in den 1960er Jahren erbaut wurde und eine Drehscheibe für Fuß­­gänger, Bim- und Autofahrer darstellt, noch eine zusätzliche Bedeutung als Radverkehrsknotenpunkt. "Das sind ideale Voraussetzungen und daher errichten wir eine moderne und komfortable Rad-Garage mit rund 100 sicheren und wetterfesten Abstellplätzen“, betont dazu Verkehrsstadtrat Rudi Schicker.
Durch das neue Angebot sieht er "einen weiteren Anreiz für die Menschen aus Hietzing und Penzing, mit dem Rad bis zur Kennedybrücke zu fah­ren, um dann das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen“, so Schicker. Betrieben wird die „Kennedy-Radgarage“ von der WIPARK, die auf 30 Standorte in ganz Österreich verweisen kann. Aber: "Garagen zu bauen heißt nicht automatisch Abstellplätze für Autos zu errichten“, so Manfred Ermischer von der städtischen Parkraumbewirtschaftung. Und ergänzt, "dass bei der Planung auf attraktives Design und komfortable Ausstattung geschaut wird“.

Garage wird die Brücke aufwerten

Gut so. Wie in der Grafik oben zu sehen ist, wird die Garage im nördlichen (Penzinger) Teil der Kennedybrücke errichtet. Und genau dieser Bereich ist derzeit höchst unattraktiv und praktisch ungenützt. Für die Kennedybrücke kann der Neubau nur eine Aufwertung bedeuten. Die Gesamtkos­ten für das Projekt betragen 285.000 Euro.

Sicherheit wird großgeschrieben

Eine Frage, die für die künftigen Garagen-Benützer wichtig ist: Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Der Zugang ist über die Ostseite der Brücke und eine „Sicherheitsschleuse“ geplant. „Sicher ist sicher?– immerhin möchte man sein Rad ja dort wiederfinden, wo man es abgestellt hat“, betont ­­
Ermischer. Ein Magnetkartenleser für Kredit- und Bankomat-Karten dient der Bezahlung ebenso wie dem Zutritt und soll Unbefugte fernhalten. Zusätzlich sollen die Glasfassade und eine starke Beleuchtung für Sicherheit sorgen. Und der Preis? Nur 1 Euro wird die ­Tagesgebühr betragen – also fast ein Geschenk.

  • Adresse: Kennedybrücke, 1130 Wien

Wiental-Highway: „Für Penzing – wir machen’s“

Auch die Penzinger SPÖ macht’s – und kann als eines der Erfolgsprojekte die Verlängerung des Wiental-Radweges präsentieren. "Seit Mitte Mai laufen die Arbeiten“, informiert der Vorsitzende der Verkehrskommission Walfried Ertl. "Derzeit wird bereits an der Rampe in Hietzing gearbeitet und die Vorarbeiten zur neuen Brücke über die Wien bei der Astgasse sind im Gang.“

  • Adresse: Astgasse, 1140 Wien

Kindergartenplätze: „Für Hietzing – wir machen’s“

Auch die Hietzinger SPÖ ist stets für den Bezirk aktiv: "Uns ist besonders wichtig, dass ­zusätzliche Kindergarten­plätze bis Herbst dieses Jahres geschaffen werden“, betont Bezirks-Vize Reinhard Feis­tritzer. Wobei die Stadt Wien bereits informiert hat, dass die Kinderfreunde einen neuen Kindergarten mit zwei bis drei Gruppen im Bezirk errichten: "Das wird helfen.“

  • Adresse: Wolkersbergenstraße 170, 1130 Wien

Schulden betragen schon 7 Millionen!

Die Schulden drücken nicht nur in Griechenland und im Bund aufs Gemüt, sondern auch in Hietzing. Laut dem jüngst präsentierten Rechnungsabschluss 2009 ist das Minus um weitere 1,7 Millionen auf insgesamt 7 Millionen angewachsen. "Und es ist keine ausreichende Antwort der ÖVP, einfach mehr Geld von der Stadt zu verlangen, aber gleichzeitig gegen jede Erhöhung von Tarifen zu sein“, kritisiert Bezirks-Vize ­Reinhard Feistritzer.

Rückzahlung macht großen Brocken aus

Zwar gab es laut dem Rechnungsabschluss letztes Jahr eine Budgeteinsparung von mehr als 5 Prozent. "Wenn man aber die Fakten genau betrachtet, sieht es anders aus. Denn viele Projekte wurden einfach auf 2010 verschoben“, so der Bezirks-Vize. "Ob das mit der Wahl zu tun hat?“
Jedenfalls macht die Rückzahlung der Schulden einen gro­ßen Budgetbrocken aus – heuer 1.132.700 Euro, für nächstes Jahr 1,54 Millionen Euro. "Die vielen Anträge der Vorsteher-Fraktion zeigen, dass ­Sparen nicht erwünscht ist“, so Feistritzer. "Dieses Argument wird nur dann verwendet, wenn ­Anträge von anderen Fraktionen abzulehnen sind.“
Um Hietzing vorwärtszubringen, schlägt er vor, alle Klubvorsitzenden in eine "große Lösung“ einzubinden. "Die nicht vorhandenen Konzepte der seit mehr als 20 Jahren regierenden ÖVP sind immer stärker spürbar. Es ist auch offensichtlich, dass mit dem Thema Verkehrsprobleme auf der Kennedybrücke nur ­abgelenkt wird. Sinnlos…“

Notbremse

In zähen Verhandlungen hat es SPÖ-Bezirks-Vize Feistritzer Anfang des Jahres geschafft, das Minus etwas einzubremsen. Statt 2,5 Millionen ist 2010 ein ­Abgang von 1,6 Millionen vor­gesehen. Das heurige Budget beträgt 8,1 Millionen. 

  • Adresse: Hietzinger Kai 1-3, 1130 Wien

Lockerwiese wird saniert

Mit den ersten Arbeiten wurde ja eigentlich schon im Frühjahr 2008 begonnen. Mehr als 4.300 Holz-Alu-Fenster wurden damals in den Wohnungen, Reihenhäusern und im allgemein benützbaren Bereich der Wohnhaus­anlage eingebaut. Außerdem wurde schon vor zwei Jahren die Kanalanlage mit  modernsten ­Roboterkameras untersucht, um sich ein genau­es Schadensbild ma­chen zu können.
Mit den Hauptarbeiten begann die Baufirma Galli im März dieses Jahres. Bis Ende 2012 wird nun die komplette Wohnhausanlage (besteht aus 599 Siedlungshäusern, 169 Wohnungen und sechs Mehrfamilienhäusern) in Ordnung gebracht. Hier die Liste der durchzuführenden Sanierungsarbeiten:

  • 48.500 Quadratmeter Verputz werden ausgebessert, der Fassadenanstrich bei den Reihenhäusern ­erneuert.
  • 13.000 Quadratmeter Fläche in den Mehrfamilienhäusern werden wärme­gedämmt. Außerdem werden unzählige Wände gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet.
  • 15.300 Quadratmeter Blechbeschichtungen werden neu aufgetragen.
  • Die Elektro­installationen werden erneuert.
  • Die Stiegenhäuser der Wohnhausanlage werden frisch ausgemalt.
  • 8.500 Quadratmeter Grundkanal in der Wohnhausan­lage werden saniert.

Der Wert von 160 Wohnungen steigt

Zusätzlich werden etwa 20 Prozent der Wohnungen von Grund auf saniert und in der Kategorie angehoben. Konkret bedeutet das, dass 160 Wohneinheiten mit ­Bädern, Zentralheizungen, modernen elektrischen Anlagen, neuen Innentüren sowie Wand- und Bodenbelägen versehen werden. Damit entwickelt sich die zweitgrößte Gartenstadtsiedlung Wiens, 1928 erbaut, zu einem Schmuckkästchen.

  • Adresse: Lockerwiese, 1130 Wien