Zielpunkt-Räume noch nicht besetzt

Bei Anrainern in Penzing und Ottakring war er durchaus beliebt, der Zielpunkt zwischen der U3-Station Kendlerstraße und der Spetterbrücken-Garage. Doch das half alles nichts – die Zielpunkt-Pleite Ende des Jahres 2015 riss auch diese Filiale mit.

Und sie war bis jetzt unbesetzt. Zwei Flächen sind zur Vermietung ausgeschrieben: einmal 926 Quadratmeter, einmal 59 Quadratmeter. Und wie Vermieter ARWAG dem WIENER BEZIRKSBLATT mitteilt, „befinden wir uns ­gerade in Endverhandlungen, die noch ein paar Wochen dauern werden“. Dann wird ein neuer Mieter einziehen. Und Interessenten können sich trotzdem noch melden, werden in Evidenz genommen.

Vogelgrippe-Tests sind negativ ausgefallen

Nach der Vogelgrippe-Erkrankung der Krauskopfpelikane im Tiergarten Schönbrunn Anfang März gibt es nun eine gute Nachricht: Am vergangenen Donnerstag wurden von insgesamt 76 ausgewählten Vögeln gemeinsam mit Amtstierärzten der MA 60 (Veterinärdienste und Tierschutz) Proben genommen. Gestern Nachmittag lagen die Ergebnisse des nationalen Referenzlabors der AGES vor. „Die Tests sind allesamt negativ ausgefallen. Bei keinem Vogel wurde das H5N8-Virus nachgewiesen“, zeigt sich Zootierarzt Thomas Voracek erleichtert. Untersucht wurden Vogelarten quer durch alle Bereiche des Zoos: vom Wellensittich im Heimtierpark über den Waldrapp bis hin zum Sulmtaler Huhn am Tirolerhof.

Trotz dieser Test-Ergebnisse bleiben die Hühner und Flamingos vorerst in den Winterquartieren bzw. Ställen. „Österreichweit wurde die Stallpflicht zwar mit 25. März aufgehoben. Nicht allerdings in den Bezirken 1. bis 20. und im 23. Bezirk in Wien. Diese befinden sich in der Überwachungszone und es gilt weiterhin die Aufstallungsverpflichtung“, erklärt Ruth Jily, Leiterin der MA 60. Das Vogelhaus, das Regenwaldhaus und das Wüstenhaus bleiben als Vorsichtsmaßnahme weiterhin geschlossen. Im Abstand von mindestens 21 Tagen wird es eine zweite Reihe an Tests geben. Fallen diese wieder negativ aus, werden alle behördlichen Auflagen aufgehoben.

Waltdrapp © Daniel Zupanc

 

Lassen wir es gemeinsam laufen!

Es gibt weit mehr als den Vienna City Marathon. Zehntausende Laufbegeisterte sind (fast) jedes Wochenende bei den vielen Grätzel- und Bezirksläufen der „Wien läuft“-Serie dabei. In Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring, Liesing, der Leopoldstadt usw. Die Serie läuft auf Hochtouren …

Um sich rechtzeitig auf die Bewerbe vorzubereiten, gibt es kostenlose „Wien läuft“-Treffs. Denn gemeinsam macht es vielen mehr Spaß. Einfach vorbeikommen und mitjoggen!

Lauftreff mit Trainer Andreas Trettenhan:
– Jeden Dienstag, 18 bis 19.30 Uhr, Prater; Treffpunkt Happel-Stadion, Sektor C.
– Jeden Donnerstag, 18 bis 19.30 Uhr, Seestadt Aspern; Treffpunkt: Maria-Tusch-Str./Janis-Joplin-Promenade.

http://www.wienläuft.at

Heimat bist du großer Vielfalt

Zum 10. Jubiläum verwandelt der Diversity Ball den Kursalon Wien in ein strahlendes Symbol für gelebte Toleranz in unserer Gesellschaft. Höhepunkt der barrierefreien Veranstaltung ist die von Mario Soldo und Humana inszenierte Modeschau „Humana One World of Fashion“ mit jüngeren und älteren Models unterschiedlicher Hautfarbe, Größe, sexueller Orientierung oder Behinderung am Laufsteg. Beim Fitting mit Zoë Straub,Tamara Mascara und Models mit und ohne Behinderung präsentierte Fashionexperte Mario Soldo schon einen kleinen Vorgeschmack auf die spektakuläre Modeschau am Diversity Ball.

Tickets unter: www.diversityball.at

© Stefan Diesner, Christine Miess

Gesund bleiben und wohlfühlen

Von A wie „Aktiv im Alter“ bis Z wie „Zahnmedizin“: Auf der „Lebenslust 2017„, der Frühlingsmesse für Senioren, wird alles geboten, was Junggebliebene sich in puncto Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden wünschen können – vom 29. März bis zum 1. April von 9 bis 17 Uhr in der Messe Wien, bei freiem Eintritt.

Rund 200 Unternehmen und Institutionen präsentieren ihre Produkte und Leistungen, darunter die wichtigsten heimischen Verbände, der Pensionistenverband Österreichs und der Österreichische Seniorenbund. Auch viele Stammaussteller sind ­wieder mit dabei, wie das Österreichische Rote Kreuz, die Wiener ­Gebietskrankenkasse, der Tiergarten Schönbrunn oder Gut Aiderbichl. Neu im Kreis der Lebenslust-Aussteller sind der Mediashop, die Wiener Linien und die ÖBB.

Drei Bühnen bieten an den vier Messetagen 70 Programmpunkte. Hier treten Größen der Theater-, Musik- und Showbranche auf wie Otto Schenk, Horst Chmelar, Maya Hakvoort, die Edlseer oder Peter Rapp. Der Neuaussteller ÖBB bietet täglich die ÖBB-Reiseshow: Dreimal pro Tag sorgen auf der Showbühne die Schauspielerin Claudia Dallinger, Singer-Songwriter und Piano-Queen Anke Angel und das Blues-Trio Robert Shumy, Florian Tuchacek und Peter Strutzenberger für jede Menge Unterhaltung. Zu jeder Stunde sind die Stars am Messestand der ÖBB zu sehen.

Ebenfalls auf dem Programm der Showbühne stehen Hademar Bank­hofer und Volksmusikstar Marc ­Pircher. Ein Publikumsmagnet der Lebenslust ist auch der Dancefloor. Täglich ab 10 Uhr starten die Dancing Stars Christiana und Willi Gabalier schwungvoll in den Tag. Die Tanzprofis der Tanzschule Eddy Franzen sowie Tänzer des Wiener ­Seniorenbundes laden zum Mittanzen ein.

Auf der Wissensbühne stehen täglich Vorträge auf dem Programm. So gibt die Landespolizei­direktion Wien Tipps für die eigene Sicherheit. Die Reiseexperten von ­“Senioren-Reisen“ vom Pensionistenverband Österreichs stellen die schönsten Seniorenreisen vor.

Aktive Messebesucher können täglich von 10.30 bis 11.30 Uhr mit dem Wiener Seniorenbund zum Nordic Walking & Smovey Walking in den Prater aufbrechen. Und der kultige „Was schätzen Sie …?“-Vintagebus von ORF III wird da sein: Am Freitag, dem 31. März, und Samstag, dem 1. April, werden Experten des Dorothe­ums Sammlerstücke der Besucher begutachten und schätzen.

Der Eintritt ist frei!

 

Pötzleinsdorfer Höhe: Es wird gebaut

Die Bagger wühlen sich ins Erdreich. Auf der Pötzleinsdorfer Höhe wurde mit dem umstrittenen Wohnbau unmittelbar neben dem Neustifter Friedhof begonnen. Den Bauträger-Wettbewerb für das Projekt hat das Büro Krischanitz gewonnen, Bauträger ist die Firma EBG. Bis Ende 2018 werden auf dem Gelände der ehe­maligen Friedhofsgärtnerei 70 geförderte Mietwohnungen entstehen. 25 davon werden SMART-Wohnungen sein.

Günstiges Wohnen
Das erklärte Ziel sei es, kostengünstige Wohnungen im ­Grünen für junge Familien zu schaffen, wie die rot-grünen Befürworter des Projekts angeben. Kein Wunder, dass schon Ende August 2016 über 2.000 Vormerkungen für die Wohnungen vorlagen. ­Vergeben werden sollen die Wohnungen aber erst im Zuge des Baufortschrittes.

Neuer Stadtteil in Liesing mit mehr als 1.350 Wohnungen

 

Das neue Stadtviertel kennzeichnet eine Fülle an Freizeit- und Gemeinschaftseinrichtungen für alle Generationen, die zahlreiche Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Bewohner bieten. So steht ein eigenes Quartiers-Zentrum mit einem großen Gemeinschaftshaus sowie ein Platz und Park für vielfältige Aktivitäten zur Verfügung. Auch innerhalb der Wohnhausanlagen gibt es viele Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung im direkten Wohnumfeld, darunter Fitnessräume, ein Swimmingpool, sowie Beete zum Gärtnern.

Leistbares Wohnen über Generationen

Dieses umfangreiche Angebot ist auch leistbar. Fast 40 Prozent der 1.179 geförderten Wohnungen zeichnen sich durch besonders kostengünstige Konditionen für die künftigen Mieter aus. Das neue Quartier bietet alle ,Zutaten‘ für eine ausgezeichnete Wohn- und Lebensqualität Die vielfältigen Treffpunkte und Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, aber auch der Wohnungsmix, bei dem unterschiedliche Wohnbedürfnisse und Geldbörsen berücksichtigt werden, sorgen für ein lebendiges Viertel, in dem die gute Nachbarschaft großgeschrieben wird. Die künftigen rund 3.000 Bewohner aller Altersgruppen werden im Carrée Atzgersdorf ein schönes neues Zuhause finden, das viel Platz zum Spielen, Sporteln und Erholen bereithält.

Wohnen mit hoher Freizeitqualität

 

Durch die bauplatzübergreifende Planung wird ein attraktives Wohngebiet geschaffen, das neben einem begrünten Zentrum mit Gemeinschaftshaus eine Spielstraße (zwischen der Ziedlergasse und der Scherbangasse), einen Entréeplatz, einen Quartiers-Kinder- und Jugendspielplatz sowie Kindergarten umfasst. Das Gemeinschaftshaus auf dem Stadtteilplatz fördert die gute Nachbarschaft und die Identifikation mit dem neuen Wohnquartier. Es bildet ein aktives Zentrum – als Informationsstelle, Treffpunkt und Begegnungszone. Es wird in Holzleichtbauweise bereits vor dem eigentlichen Baubeginn der Wohnprojekte errichtet und dient schon vor Bezug der Wohnungen Wohnungssuchenden und AnrainerInnen als Infopoint. Ein Saal und Besprechungsraum sowie weitere Gemeinschaftsräume werden darin untergebracht sein, Sportbegeisterten steht eine Sporthalle zur Verfügung. Der Mittelpunkt des Zentrums ist der Stadtteilplatz. Verschiedene Bewohnerhöfe bieten Platz für eine Spielelandschaft, einen Mama-Papa-Treff vor dem Kindergarten, einen Seniorentreff, eine Fitnessterrasse, eine Park-Lounge sowie einen Jugendspielplatz und Kleinkinderspielplätze.

Medizinischer Ratgeber zum Weltgesundheitstag

Die Expertinnen und Experten der MedUni Wien präsentieren am 7. April, dem Weltgesundheitstag, von 15 bis 19 Uhr einen medizinischen Ratgeber. Allen voran die Wissenschafterin des Jahres 2016, Alexandra Kautzky-Willer, mit ihrem Buch zum Thema „Diabetes“ . und Allergie, Bluthochdruck, Diabetes und Impfen – diese vier medizinischen Themenbereiche stehen am offiziellen WHO-Weltgesundheitstag im Mittelpunkt des Aktions-Nachmittags bei Thalia in der Mariahilferstraße 99 (1060 Wien).

Die Autoren der Medizinischen Universität Wien präsentieren dabei im Stundentakt kurz ihren jeweiligen Gesundheitsratgeber der Reihe „Gesundheit.Wissen.“ und stehen den interessierten BesucherInnen anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenlos. Alle Ratgeber richten sich an Laien und Betroffene und vermitteln in verständlicher Form das exzellente Know-how einer der anerkanntesten medizinischen Forschungseinrichtungen Europas. Die Bücher sind leicht verständlich geschrieben und auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft. Den Auftakt machen am Freitag Uwe E. Berger und Katharina Bastl vom österreichischen Pollenwarndienst der MedUni Wien („Pollen und Allergie“), gefolgt von Thomas Dorner vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien („Bluthochdruck“), Diabetes- und Gender-Medicine-Expertin Alexandra Kautzky Willer („Diabetes“) und Ursula Wiedermann-Schmidt, Immunologin und Impf-Expertin an der MedUni Wien („Impfen“).

Das Programm des Weltgesundheitstags bei Thalia (Mariahilferstraße 99, 1060 Wien, 1. Stock) in Kooperation mit MedUni Wien und MANZ-Verlag am Freitag, 7. April:
15.00 Uhr: Uwe E. Berger und Katharina Bastl vom Pollenwarndienst der MedUni Wien/„Pollen und Allergie – Pollenallergie erkennen und lindern“.
16.00 Uhr: Thomas Dorner vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien/„Bluthochdruck – Erkennen, behandeln und vorbeugen“.
17.00 Uhr: Alexandra Kautzky-Willer von der Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien/„Diabetes – Vorsorgen, rechtzeitig erkennen und richtig behandeln“.
18.00 Uhr: Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien/„Impfen – Wann. Wogegen. Warum.“

Gewappnet für die Zeitumstellung

Wer hat an der Uhr gedreht – ist es wirklich schon so spät? Am kommenden Sonntag werden um 2 Uhr die Uhren auf 3 Uhr nach vorne gestellt – von Winter- auf Sommerzeit. Damit „verlieren“ wir eine Stunde unserer normalen Schlafzeit. Viele Menschen spüren diesen „Mini-Jetlag“ überhaupt nicht. Kinder und Jugendliche sollten aber auf die Umstellung vorbereitet sein, sie sind von der Umstellung am stärksten betroffen. Das betont Gerhard Klösch, Schlafforscher von der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien.

Das liegt zum einen an der Physiologie der jungen Menschen, andererseits an der ständigen Verfügbarkeit digitaler Endgeräte wie Handy, Tablet oder PC. Klösch erwähnt: „Bis zum 10. Lebensjahr brauchen wir zwischen zehn und elf Stunden erholsamen Schlaf, als Jugendliche rund neun Stunden. Erst danach sind sieben Stunden ausreichend.“ Daher sollten die Kids darauf achten, dass sie nicht schon vor dem kommenden Sonntag in ein Schlafdefizit geraten.

Generell ist die Umstellung – egal ob von Winter- auf Sommerzeit oder umgekehrt – nicht mehr zeitgemäß und unnötig, sagt der Schlafforscher der MedUni Wien. Denn der menschliche Organismus passt sich ohnehin automatisch vor allem an den natürlichen Rhythmus des Lichts an. „Sobald es wieder früher hell wird, passen wir uns an. Dazu brauchen wir keine Zeitumstellung. Licht ist ein optimaler Zeitgeber“, meint Klösch.  Aus Sicht der Schlafforschung wäre es daher grundsätzlich besser, bei einer Zeit zu bleiben.

Wiener Musik und Technik machen Eindruck in Texas

Einen Hauch von Zukunft atmeten die Besucher der heuer zum 31. Mal stattfindenden South by Southwest (SXSW) Conference & Festival Mitte März in der texanischen Hauptstadt Austin. Mit über 35.000 Teilnehmer ist SXSW die größte Konferenz für digitale Innovation der Welt, eingebettet in ein traditionsreiches Musik- und Filmfestival und begleitet von einem großen Kulturprogramm.

Künstliche Intelligenz am Vormarsch

Die immer schneller fortschreitende Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche war Hauptthema der Diskussionen und Veranstaltungen in der rasant wachsenden Stadt am Colorado River. „Wir werden in den nächsten 10 Jahren mehr Veränderungen erleben als in den letzten drei Jahrzehnten. Die ersten Dollar-Billionäre werden diejenigen sein, die es schaffen die Technologie der künstlichen Intelligenz in gelenkte Bahnen zu bringen”, so Mark Cuban im Rahmen der Konferenz. Der Technologie-Milliardär und TV-Star der  Erfolgsshow „Shark Tank” (der US-Version der Puls4-Sendung „2 Minuten 2 Millionen”, Dienstag, 20.15 Uhr), traf damit den Grundtenor vor Ort perfekt.

Der rasante Fortschritt im Bereich der künstlichen Intelligenz bietet nicht nur viele Chancen, etwa im Bereich der Forschung, der Medizin oder für Anwendungen im täglichen Leben (vom wäschefaltenden Laundroid bis hin zum Hausroboter Kuri der Gute-Nacht-Geschichten vorliest).

 

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Auch Herausforderungen kommen mit dem technologischen Fortschritt auf die Menschen zu. In der nahen Zukunft werden viele Berufe obsolet, die Frage wie eine arbeitsfreie Gesellschaft gestaltet werden kann wird immer zentraler. Abseits dieser Zukunftsmusik hinterließen aber auch heimische Töne einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern der SXSW Conference.

Fortschritt aus Wien

Neben der Österreichischen Beteiligung an der Entwicklung der Zustellungs-Drohne Amazon Prime die erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde (eines der wenigen Entwicklungszentren befindet sich im Land) und dem Engagement heimischer Forschungseinrichtungen im Kampf gegen den Krebs war vor allem die Musikwirtschaft ein Höhepunkt bei SXSW 2017. Die Aussenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich präsentierte erfolgreiche kreative Exporte der heimischen Start-Up-Szene.


Die Amazon Drohne

Kreatives Musikbusiness

Besonderer Fokus war dabei die Musik. So stellten sich mehrere Apps vor die in der einen oder anderen Form mit Musik zu tun haben. “Music Traveler” aus Wien hat mit Billy Joel ein berühmtes Testimonial. Die von Musikern entwickelte App hilft Musikern auf Tour passende Proberäume zu finden. Für Aufsehen sorgten auch die Apps Oktav und Fretello mit denen vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen das Klavier- bzw. Gitarrenspielen einfach und an den Benutzer angepasst gelernt werden kann. Information mit Ton zu übertragen ist die Mission von Tonio, einer App aus Wien die bald in der gleichen Liga wie Bluetooth spielen möchte.

Starker Live-Auftritt

Als Highlight der Veranstaltung am 14. März im Barracuda in Austin kamen die Besucher dann in den Genuss des Debüts von “Bitten By”. Die erste Platte soll im Herbst folgen. Der Auftritt von Sängerin Patricia Ziegler, bekannt aus der Wiener Formation “We Walk Walls” wurde von der Band im Wiener Konzerthaus, über 9.000 Kilometer entfernt, live begleitet.  Durch Technik die ebenfalls aus Simmering stammt. Sofasession heißt das Startup und verbindet Musiker auf der ganzen Welt zum Proben.

(C) Dan Taylor

Katta-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn

Bei den Kattas im Tiergarten Schönbrunn hat sich Nachwuchs eingestellt – und das gleich im Doppelpack. Am Samstag haben Zwillinge das Licht der Welt erblickt, keine Seltenheit bei diesen geselligen Lemuren. „Jedes Jahr im Frühling zählen die Kattas zu den Tierarten, die als erste für Nachwuchs sorgen. Weitere Weibchen sind noch trächtig, es könnte also bald rund gehen im Katta-Gehege“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Bei der Geburt sind Kattas etwa 70 Gramm schwer. Sie weichen ihrer Mutter keinen Millimeter vom Pelz. „Die ersten Tage werden sie am Bauch getragen. Nach ein paar Tagen klettern die Jungtiere auf den Rücken ihrer Mutter und entdecken huckepack die Welt.“

Die Katta-Mutter kümmert sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Unterstützung bekommt sie dabei von den anderen Weibchen. Etwa ein halbes Jahr lang werden die Jungtiere gesäugt. Bereits im Alter von etwa einem Monat beginnen sie, Obst und Gemüse zu fressen. Das Geschlecht der Jungtiere ist noch nicht bekannt. Heimisch sind Kattasausschließlich auf der Insel Madagaskar. Vielen Besuchern sind sie aus dem gleichnamigen Animationsfilm bekannt.

Ganz und gar nicht lustig sieht allerdings die Situation der Kattas im Freiland aus. Ihr Bestand ist in den vergangenen 25 Jahren um ein Viertel geschrumpft. Verantwortlich dafür ist die Rodung großer Waldflächen, hauptsächlich um Viehweiden zu schaffen. In Zoos werden Kattas im Rahmen eines Europäischen Zuchtbuchs (ESB) gezüchtet.

Der Kalvarienberg erwacht

Von 29. März bis 16. April geht in Hernals wieder das traditionelle Kalvarienberg-Fest über die Bühne. Am Mittwoch, 29. 3., um 11 Uhr wird das „Frühlingserwachen“ von Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer und Dechant Karl ­Engelmann sowie der Gardemusik des Militärkommandos eröffnet. Danach gibt es ein buntes Programm für Jung und Alt, die Musikdarbietungen von fünf jungen Ausnahme­gitarristen reichen von Swing bis Jazzfunk.

Bis 16. April können Besucher dann täglich nach Ostergeschenken stöbern, zudem gibt es ein tolles Kinderprogramm, Senioren-Nachmittage und Live-Musikauftritte. Das Motto lautet „Vielfalt statt Einfalt“, die Standler bieten spannende Einblicke in die Kultur- und Kunsthandwerks­szene Wiens.

Mehr Infos auf www.kalva­rienbergfest.at oder Bildungsagentur-Telefon 01/49 333 41.

Weltautismustag: Hard Rock Cafe macht „blau“

Geschätzte ein bis zwei Prozent der Weltbevölkerung sind von Autismus betroffen. Alleine in Österreich sind es mehr als 96.000, rund die Hälfte davon sind Kinder. Jedes Jahr am 2. April wird mit dem Weltautismustag ein Zeichen gesetzt. Ab sofort stärkt auch das Hard Rock Cafe Vienna gemeinsam mit dem Non-Profit-Verein „Autismus in Wien“ das Bewusstsein gegenüber der Erkrankung.

Dafür färbt sich das Hard Rock Cafe für einen Tag blau – also mit der offiziellen Awareness-Farbe für Autismus. Für Frühstücksliebhaber gibt es ein köstliches „Blue Breakfast“. Zusätzlich gibt es den ganzen Tag blaue Drinks. Je bestellter Speise und Drink gehen ein Euro an „Autismus in Wien“. Zusätzlich wird der autistische Künstler Robbie Ierubino einiger seiner Kunstwerke im Hard Rock Cafe ausstellen.

Tova Spatz, Gründerin von „Autismus in Wien“ und selbst Mutter eines autistischen Sohnes, ist stolz auf den gemeinsamen Aktionstag: „Diese Veranstaltung hilft, das Bewusstsein für Autismus in Wien zu stärken. Es ist notwendig, dass Menschen, die von Autismus betroffen sind, in ihrem Umfeld akzeptiert und unterstützt werden. Der Blue Day im Hard Rock Cafe ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

2000 Köche – 2000 Menüs: eine weltweite Hommage an die französische Kochkunst

16 österreichische Restaurants, drei Kantinen und die Gastronomie-Schule von „Jugend am Werk“ nehmen teil. Die jeweiligen Menu-Vorschläge wurden von der internationalen Jury unter Star-Koch Alain Ducasse begutachtet und prämiert!

Das dritte Jahr in Folge werden am ersten Frühlingstag (21.März) anlässlich des Gastronomie- Events Goût de / Good France 2000 Restaurants weltweit auf allen fünf Kontinenten die französische Küche feiern. Die von kreativen österreichischen Köchen speziell kreierten Menus spannen einen kulinarischen Bogen zwischen der französischen und der österreichischen Essens-Tradition. Gekocht wird französisch inspiriert, in einer Neu-Interpretation mit lokalen Zutaten aus Österreich. Das Dinner wird eine Hommage an die französische Küche, zwischen Innovationen und zeitlosen Werten wie dem Genuss und dem Anspruch einer gesunden Ernährung für Mensch und Umwelt.

20 Küchenchefs nehmen in Wien teil

Die von ihnen für diesen Tag kreierten und in ihrem jeweiligen Wiener Restaurant angebotenen Menus wurden von der internationalen Jury unter Alain Ducasse begutachtet und freigegeben: Wien Cuisino Wien (Casino Austria) ; Gugumuck ; Le Salzgries Paris ; Meinl am Graben ; Mittendrin; Parlaments-Restaurant ; Restaurant Veranda im Hotel Sans Souci ; Zum Roten Bären ; Kantinen: ZOBeck (Jugend am Werk), De la Salle Gymnasium Wien, Lycée Français de Vienne.

Nachhaltiger und gesunder Genuss

Die moderne französische Kochkunst öffnet sich den Traditionen der Welt und spannt einen kulinarischen Bogen zwischen Frankreich und Österreich. Die am 21. März angebotenen Menus beruhen einerseits auf der Basis der französischen Kochkunst, die frischen und saisonalen Zutaten kommen aber zum Großteil aus den österreichischen Regionen, was für Nachhaltigkeit in der Gastronomie sorgt. Bei der Zubereitung wird auf den geringen Anteil von Fett, Zucker und Salz geachtet. Es kann eine Küche für jedes Budget sein, vom Bistrot bis zur Haute Cuisine, ist für jeden etwas dabei (Preise von 12,50 € bis 125,- €).

Die Speisenfolge bildet den roten Faden: Aperitif und Appetizers – Vorspeise – Hauptspeise(n) – Käse – Dessert(s) Serviert werden französische Weine und/oder Champagner Die Preisgestaltung obliegt den Restaurants. Rechtzeitig reservieren!

Weitere Informationen in der französischen Botschaft in Wien

Freie Kindergartenplätze in der Donaustadt

Im Kinderfreunde-Kindergarten Rennbahnweg 27/39 sind noch Plätze für Kinder ab einem Jahr zum sofortigen Einstieg frei. Abseits von Verkehr und Straßenlärm liegt der Kindergarten inmitten einer grünen Wohnhausanlage. Der eigene, großzügig angelegte Garten und die großen, hellen Gruppenräume bieten den Kindern viele Möglichkeiten sich individuell zu entfalten und zu entwickeln.

Sprachförderung und tägliche Bewegungseinheiten sind ebenso Standard wie die Dokumentation der Lern-Schritte der Kinder ab dem ersten Tag in einer Portfoliomappe. Was die Kinder besonders schätzen, ist das Sprachförderprogramm „Schlaumäuse“ von Microsoft und die Sprachförderin, die mit den Kindern drei Mal pro Woche spannende Aktivitäten rund ums Thema Spracherziehung veranstaltet.

Die Kinderfreunde sind mit 155 Häusern der größte und am längsten etablierte private gemeinnützige Betreiber von Kindergärten und Horten in Wien. Terminvereinbarung zum Kennenlernen und Anmeldung erfolgen direkt im Kindergarten unter Tel.: 01/258 12 39, E-Mail-Adresse: rennbahnweg@wien.kinderfreunde.at