Einbrüche verhindern

Den frühen Sonnenuntergang zwischen November und Jänner machen sich Einbrecher zunutze und verschaffen sich in der Dunkelheit ungestört Einlass in Häuser, während die Besitzer noch in der Arbeit sind. Klassische Sicherheitsmaßnahmen garantieren keinen vollständigen Schutz. Das heimische Unternehmen Loxone bietet nun die Smart-Home-Technik, um Einbrüche zu reduzieren.

Haus wird laut

Um Verbrechern erst gar keine Chance zu bieten, hat Loxone eigene Abwehr­mechanismen entwickelt. So regis­triert Smart Home ­bereits den Versuch eines Einbruchs und benachrichtigt den Eigentümer auf Wunsch via E-Mail, Anruf oder Push-Nachricht. Aus dem Haus ertönt ein Alarmton, alle Jalousien werden hochgefahren und die Lichter beginnen zu blinken. Die Nachbarn werden so aufmerksam – und in der Regel ergreift der Einbrecher die Flucht.

Weniger Gemüse geerntet

Von 107 Wiener Gärtnerei­betrieben der LGV ­liegen 24 in der Donaustadt, darunter auch der größte Produzent von ­Mini-Gurken. Niedrigere Temperaturen und weniger Licht im April und im Mai sorgten heuer allerdings dafür, dass die LGV weniger Gemüse ernten konnte als 2016: Waren es im Vorjahr noch 37.700 Tonnen, so wurden heuer bis Ende ­Oktober nur 34.500 Tonnen eingefahren. Im nächsten Jahr will die LGV das Sortiment ihres heuer auf der Wieden eröffneten „Gärtnergschäftls“ erweitern. Eine neue Verpackung soll die Regionalität der ­Produkte besser betonen.

Ein großes Paradies für unsere Kleinsten

Der neue Kindergarten in der Pötzleinsdorfer Straße 230 auf dem Gelände des einstigen Sonnenlandes wurde jetzt teileröffnet. Damit ist die erste Bauphase des eindrucksvollen Projekts abgeschlossen. Die fast komplett aus Holz errichteten Häuser 1 und 2 der paradiesischen Anlage sind bei laufendem Betrieb fertiggestellt und auch schon besiedelt worden. Das dritte Haus soll Mitte 2018 übergeben werden. Alexandra Csincsich, die Leiterin des Kindergartens, zeigt sich hocherfreut über die neue Anlage am Waldrand: „Trotz schwerer Erreichbarkeit sind wir ­nahezu ausgebucht.“

Sehr beliebt

Nach dem Vollausbau werden 295 Kinder betreut werden können. Es wird auch vier Besuchergruppen geben. Die Stadt investiert gemeinsam mit dem Bezirk 8 Mio. Euro. Die meisten Kinder kommen aus dem 18. Bezirk, Auslastungsprobleme befürchtet man nicht. Der Standort ist bei ­Eltern wegen seiner abgeschiedenen Lage in der unberührten Natur ­äußerst beliebt.

Umwelt-Probleme

Bei der Teileröffnung lobte Bezirkschefin Silvia Nossek das Projekt, bedauerte aber, dass der Standort nicht umweltfreundlich erreichbar ist. Sie werde sich deshalb für Fahrgemeinschaften der ­Eltern einsetzen. Architekt ­Michael Schluder verspricht, dass die gewaltigen Erdbewegungen im Landschaftsschutzgebiet bis zum Sommer komplett saniert werden.

Der Winterdienst ist im Einsatz

Durch den Schneefall ist der gesamte Verkehr in Wien verlangsamt – und das obwohl die Wiener Linien seit heute Nacht im Einsatz sind, um Haltestellen und Strecken im ganzen Netz zu streuen und zu räumen. Auch die MA 48 ist unterwegs um die Straßen vom Schnee zu befreien. Es gilt, über 1.000 Straßenbahn-Haltestellen und über 4.000 Bushaltestellen eis- und schneefrei zu halten. Bei den 109 U-Bahn-Stationen räumt der Winterdienst der Wiener Linien Eingänge und oberirdische Bahnsteige.

Trotzdem Verspätungen möglich

Bei starken bzw. lang anhaltenden Schneefällen sind trotz der Räumungsarbeiten Verzögerungen und Verspätungen möglich, weil dann der gesamte Verkehr in Wien deutlich langsamer fließt. Es kommt vermehrt zu Unfällen aufgrund schwieriger Straßenverhältnisse und auch die Zahl der Falschparker, die die Öffis behindern, nimmt stark zu. Die Wiener Linien appellieren daher an die Autofahrer: Gerade bei Schnee sicher gehen, dass man richtig parkt!

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Eisvogel ist wieder gesund

Als im Februar bei einem Routinecheck ein Schwelbrand in den unteren Decks entdeckt wurde, war das Entsetzen groß. Mittlerweile ist der ­Eisbrecher „MS Eisvogel“ wieder instand gesetzt, mit Brandmeldern ausgestattet und wartet im Hafen Freudenau (Leopoldstadt) darauf, eingesetzt zu werden.

Das 80-Tonnen-Schiff, das 32 Meter lang ist und bis zu 70 Zentimeter dicke Eisdecken brechen kann, bekam im vergangenen Winter viel zu tun, wie Kapitän Wolfgang Steindl berichtet: „Da hatten wir 15 Einsätze zu verzeichnen.“ In den fünf Jahren davor
war es so warm, dass für den „­Eis­vogel“ keine Arbeit anfiel. Das Resümee zu dem Schwelbrand hieß: Glück im Unglück. Danach war nämlich kein Einsatz mehr nötig.

Polizei berät in der Trafik

Die Polizei berät in mehreren Lokalen die örtliche Be­völkerung zum Thema Sicher­heit. In der Leopoldstadt findet am 28. November ab 12 Uhr ein Grätzel-Café in der Tchibo-Filiale Stadion Center (Olympiaplatz 2, Top 1/22) statt. In der Donaustadt gibt es zwei Termine. Die Grätzelpolizisten kommen am 27. November von 9 bis 17 Uhr mit dem Präven­tionsbus in die Hirschstettner Straße 35 und am 1. Dezember von 11 bis 12 Uhr in die Trafik ­Müller in der Viktor-­Kaplan-Straße 11.

Umweltbewusst durch den 11.

Im Zuge des EU-geförderten Umweltprojekts Smarter Together wurde in ­Simmering erneut eine energie­sparende Maßnahme umge­setzt. Ab jetzt gibt es auf dem Vorplatz der Schulen am Enkplatz Solar-Bänke, die zum Aufladen von technischen Geräten dienen. „Die Stationen stehen nicht nur für Mobiltelefone und Laptops bereit, sondern machen auch auf Smarter Together, bei dem die Bürgerbeteiligung eine zen­trale Rolle spielt, aufmerksam“, sagt Gemeinde­rätin Barbara Novak vom Wohnbauausschuss im Rathaus. Wer mehr über die Projekte von Smarter Together und das Energiesparen erfahren möchte, sollte am 24. November ab 15 Uhr beim Info-Event in der VHS Simmering vorbeischauen.

Infos: www.smartertogether.at

Zu viele Autos auf zu kurzen Strecken

Wiener Autofahrer sitzen achtmal so häufig bei kurzen ­Strecken mit weniger als fünf Kilometern hinter dem Lenkrad als auf langen Strecken mit mehr als 50 Kilometern. Dies zeigt eine Analyse des Verkehrsclub Österreich. Bei nur sechs von 100 Fahrten sind Wiens Autofahrer weiter als 50 Kilometer unterwegs. Gerade bei kurzen ­Strecken ist jedoch der Sprit­verbrauch pro gefahrenem Kilometer sehr hoch – beim ­ersten Kilometer drei- bis viermal so hoch wie im Schnitt, auf den ersten fünf Kilometern etwa doppelt so hoch. ­Allerdings sieht VCÖ-Experte Markus Gansterer auch Auto-Enthaltsamkeit in Wien: „Mit 45 Prozent hat Wien einen doppelt so hohen Anteil autofreier Haushalte wie der Österreich-Schnitt.“ Dies liegt allerdings daran, dass auf dem Land Autos dringender benötigt werden als in der Stadt.

Jubiläum! Fünf Jahre, 33.000 Beratungen

Fünf Jahre ist es kürzlich „jung“ geworden: das Beratungszentrum der Arbeiterkammer in der Donaustadt. Es ist eine der vier Filialen, die die AK in Wien – nach Himmelsrichtungen geordnet – unterhält: Nord in Floridsdorf, West in Ottakring, Süd in Liesing und Ost eben im 22. Bezirk.

Breite Palette

Die Bilanz der Donaustädter AK-Experten kann sich sehen lassen: In den vergangenen fünf Jahren leisteten die Mitarbeiter rund 33.000 per­sönliche Beratungen und ­bearbeiteten mehr als 3.500 E-Mail-Anfragen. Der Bogen der Beratungen und rechtlichen Unterstützungen ist weit gespannt: Das Angebot reicht von der klas­sischen Arbeitsrechtberatung wie der Kontrolle eines Dienstvertrages oder der ­korrekten Abrechnung von Überstunden über Themen wie Lehrlings- und Mutterschutz bis zur Elternkarenz und dem Jugendschutz. Und die Zahlen belegen, wie sehr sich die AK für ihre ­Klienten aus der Donaustadt einsetzt: Mehr als 3.100 Mal mussten die Rechtsberater bei den Arbeitgebern von diesen nicht bezahlte Ansprüche einfordern, und in mehr als 1.300 Fällen musste sogar der Weg zum Gericht beschritten werden.

Kinderhospiz Netz ist für kranke Kinder da

Das Kinderhospiz Netz begleitet schwerstkranke Kinder dort, wo sie sich am wohlsten fühlen – zu Hause. Ein Netzwerk aus professionellen Mitarbeitern, bestehend aus diplomierten Pflegepersonen, Therapeuten, Sozialarbeitern, Pädagogen und geschulten Ehrenamtlichen, steht für die medizinische, pflegerische und psychosoziale Betreuung bereit. An sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr, steht die Lebensqualität der Kinder dabei immer im Mittelpunkt.

Kostenlose Betreuung

Die Betreuung beginnt ab Diagnosestellung und ist für die Familien mit keinerlei Kosten verbunden. Seit 2016 bietet das Kinderhospiz eine zusätzliche Entlastung in Wiens erstem Kindertages­hospiz an. Hier können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzender Erkrankung regelmäßig Zeit in angenehmer Atmosphäre verbringen.

Um mehr Kinder betreuen zu können, plant das Kinderhospiz, 2018 das Tageshospiz um mehrere Räume zu erweitern. Zur Finanzierung des Ausbaus werden langfristige Kooperationen mit Unternehmen, aber auch Spenden von Privaten gesucht. Für ihren Beitrag zum Ausbau ­erhalten sie einen Stein. Die Steine werden in einer Wand integriert – als symbolische Stütze für die schwerstkranken Kinder und deren hilfsbedürftige Familien.

Meidlinger Hauptstraße ­57-59

Ein neuer Bildungsort

Auf dem ehemaligen Coca-Cola-Areal an der Triester Straße entsteht in den nächsten ­Jahren auf einer Fläche von 5,4 Hektar die Biotope City, ein dicht begrüntes Stadtviertel mit rund 900 Wohneinheiten. Zeitgerecht wird dabei auch die notwendige Bildungsinfrastruktur geschaffen: Baubeginn einer 16-klassigen Neuen Mittelschule ist für September 2018 geplant, die Fertigstellung soll im Sommer 2020 erfolgen. Errichtet wird die neue Schule von der ­Gesiba Gemeinnützige Siedlungs- und Bau AG. „Wenn ein neuer Stadtteil entsteht, sind Kindergarten- und Schulplätze ein wichtiger Teil der Infrastruktur“, ist Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky überzeugt. „Wir schaffen eine topmoderne Schule nach ­neuesten pädagogischen Erkenntnissen!“

Wichtig für die ­Zukunft!

700 Schüler aus Penzing und den Nachbarbezirken hatten in der Ottakringer Brauerei die Möglichkeit, sich Tipps und Infos zur Berufswahl zu holen. Zudem gab es Mitmach-Aktionen, wo es darum ging, anzupacken und sein handwerkliches Geschick zu erforschen. „So kann die richtige Berufswahl Spaß ­machen“, betonte Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner, die einige Gespräche mit Jugendlichen führen konnte. Infos zu Lehre und Beruf gibt es auch bei der Kümmer-Nummer 0800/20 20 22, online auf www.kuemmer-nummer.at und auf facebook.com/­kuemmernummer.

Flanieren durch den 11. Bezirk

Das ideale Weihnachtsgeschenk: ein Hörbuch, das „von Albern bis Zentral“ durch Simmering führt und mit Interviews, Musik und vielen Geschichten für spannende Stunden sorgt. Die Tour-Guides sind Promis wie Franz Blaha, Gerald Grassl, Alexandra Gruber und Herbert Prohaska. Musikalisch begleiten die Musiker Irmi Egger und Christa Schmid, Elsa y Jorge Rojas, Leon Pollak und das Ensemble Klesmer Wien sowie die Original Hoch- und Deutschmeister. Die Simmeringer Ausgabe der Reihe „Stadtflanerien Wien“ ist um 20 Euro erhältlich, unter ­anderem bei Morawa im 1. Bezirk in der Wollzeile 11.

Infos: www.stadtflanerien.at

Tempo-Messung und Demenz-Schulungen

Sicherheit im Straßenverkehr ist ein großes Anliegen von Bezirks­chefin Uschi Lichtenegger. Nicht nur auf der Praterstraße, für die gerade ein neues Gestaltungskonzept ausgearbeitet wird, sondern auch in anderen Gegenden des Bezirks. „Auf der Nordbahnstraße sind manche Autofahrer mit 125 km/h unterwegs“, weiß Lichtenegger. Aber auch in Nebenstraßen, in denen zum Teil eine 30-km/h-Be­schrän­kung gilt, werde mit zu hoher ­Geschwindigkeit gefahren. Um dies einzudämmern, setzt der Bezirk mobile – und zum Teil nicht sichtbare – Tempomessgeräte ein, die alle zwei Wochen versetzt ­werden.

Aufklärung

Ein gänzlich anderer ­Sicherheitsschwerpunkt liegt im medizinischen ­Bereich. Es geht um das heikle Thema Demenz. „Wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird, kann man sie hinauszögern“, weiß die Bezirks­chefin. Sie will die breite Öffentlichkeit informieren und Hilfestellungen anbieten. Zunächst geht es darum, die Krankheit zu enttabuisieren und die Gesellschaft für Betroffene und deren Angehörige zu sensibili­sieren.

Schulung

„Wir wollen auch aufzeigen, was die ersten Anzeichen sind.“ Wenn etwa jemand statt mit Geldscheinen mit Papierzetteln zahlen will, sollten die Alarmglocken schrillen. Einbezogen werden in die Schulungen, die der Bezirk finanziert, Apotheken und Ärzte ebenso wie Banken. Lichtenegger: „Wir haben hier viel Kom­petenz im Bezirk.“

Neue Hoffnung für viele Jugendliche

Ihre Schicksale sind oft tragisch – gewalttätige Eltern, zerrüttetes Zuhause, keine Wohnung oder Suchterkrankungen. Damit junge Menschen nicht alleine gelassen werden und die Chance erhalten, in die „normale“ Welt zurückzukehren, gibt es seit 2005 die Caritas-Notschlafstelle „a_way“. Bisher am Westbahnhof, ist sie am 9. Oktober in die Otta­kringer Neu­mayrgasse 4 übersiedelt.

Spenden

Der Umzug gibt der Caritas mehr Möglichkeiten. Im neuen Quartier können acht Jugendliche in drei Wohngruppen mit Einzelzimmern bis zu drei Monate nächtigen. Gefördert wird „a_way“ von der Sucht- und Drogenkoordination der Stadt, ist aber auf Spenden angewiesen. Mehr unter: www.caritas-wien.at