Seltener Zuchterfolg bei Taubwaranen

Taubwarane leben so versteckt in den Regenwäldern im Norden Borneos, dass es kaum Informationen über sie gibt. Dem Tiergarten Schönbrunn ist es nun als zweitem Zoo der Welt geglückt, diese spannenden Echsen zu züchten. „Ende 2016 hat unser Weibchen drei Eier gelegt. Das war schon ein großer Erfolg. Nach drei Monaten Inkubationszeit sind Anfang Februar zwei Jungtiere geschlüpft“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Besonders bei Arten, über die wenig bekannt ist, ist es extrem wichtig, Informationen über Zucht und Haltung zu sammeln, da viele dieser Arten durch Zerstörung ihrer Lebensräume bedroht sind.“

Was über die Taubwarane bekannt ist, lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Schratter: „Eher untypisch für Reptilien liegen sie tagsüber im Flachwasserbereich von Bächen oder vergraben sich im Erdreich. Nachts gehen sie auf Nahrungssuche. Den Hauptteil ihrer Nahrung dürften Fische, Süßwassergarnelen und Kaulquappen ausmachen. Ihre strahlend blauen Augen sind sehr klein und können mit einem transparenten Lid verschlossen werden. So können sie auch unter Wasser sehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Reptilien haben Taubwarane keine Ohröffnung. Dieses Merkmal ist namensgebend, auch wenn dies nicht korrekt ist. Hören können sie nämlich trotzdem.

In letzter Zeit finden Forscher auf der Insel Borneo vermehrt Taubwarane. Allerdings nicht im Regenwald, sondern in den Bewässerungsgräben von Ölpalmplantagen und Reisfeldern, denen der Regenwald weichen musste. Ausgewachsen sind Taubwarane rund 45 Zentimeter groß. Von ihrer Gesamtlänge macht allerdings der Schwanz fast die Hälfte aus. Die beiden Jungtiere sind erst zehn Zentimeter groß, halten sich viel im Wasser auf und fressen wie ihre Eltern ausschließlich Regenwürmer. Die Taubwarane sind hinter den Kulissen des Regenwaldhauses untergebracht und leider für die Besucher nicht zu sehen.

Faszinierendes Bergfilm-Festival

In wenigen Tagen ist es im Gartenbau-Kino soweit. Das Bergfilm-Festival gibt sich die Ehre. Kernthema ist diesmal die Erde als Wüstenplanet. Heiße und kalte Wüsten beherrschen die Oberfläche, perfekt in Szene gesetzt von Filmemacher Michael Martin.

Die Wüstenaufnahmen werden beim Zuseher garantiert Gänsehaut erzeugen. Die zwei Termine des Edelweiß-Bergfilm-Festivals mit „Planet Wüste“  in Wien: 9. und 13. März, jeweils 19.30 Uhr, 1., Gartenbau-Kino, Parkring 14.

http://www.bergfilmfestival.naturfreunde.at

Nachbarschaftsgärten im Nordbahnviertel

Garteln verbindet. Vor allem in einem neuen Wohngebiet wie dem Nordbahnhofviertel. Im Rahmen des Stadtteilmanagements Nordbahnhof unterstützt die Gebietsbetreuung Bewohner und Anrainer. Die Projekte „Mintzgarten“, „Erna-Popper-Garten“, der „pAn Gemeinschaftsgarten“ und das „Vorgartl“ sind gelungene Beispiele dafür. Die Gebietsbetreuung koordinierte alle administrativen Belange mit den beteiligten Institutionen, GrundstückseigentümerInnen sowie Mieter und unterstützt die Stadtteilgärtner mit fachlichem Know-how.
Beim Campus „Gertrude Fröhlich-Sandner“ wurde fruchtbares Erdreich aufgeschüttet und auf einer Fläche von 220 m² ein Gemeinschaftsbeet, 14 Hochbeete und eine Begegnungszone angelegt. Bepflanzt und gepflegt wird der „Mintzgarten“ vom gleichnamigen Verein, dem gegenwärtig 14 Mitglieder angehören und im Umfeld des Gartens wohnen. Neben dem Garteln stehen im Mintzgarten auch gemeinsame Feste, Informationsveranstaltungen und Kooperationen mit dem angrenzenden Kindergarten und der Schule, der Parkbetreuung des Jugendzentrums und anderen Initiativen vor Ort auf dem Programm.
Wer Interesse an einem Gemeinschaftsgarten hat, kann sich an die Gebietsbetreuung enden. Derzeit sind alle Beete belegt, bei Freiwerden können Interessenten nachrücken.

Informationen gibt es unter der E-Mailadresse corona.davit-gsteu@gbstern.at

Im Schatten des Krieges

Die Welt ist im Krieg: Die Comic-Journalistin Sarah Glidden stellt ihre aktuelle Reportage „Im Schatten des Krieges – Reportagen aus Syrien, dem Irak und der Türkei“ vor. Es wird von der Recherchereise einer Gruppe junger Journalisten durch den Nahen Osten wenige Monate vor dem Ausbruch des Syrischen Bürgerkriegs im Jahre 2010 erzählt. Die Auswirkungen des Irakkriegs im Nahen Osten als auch das journalistische Arbeiten unter Donald Trumps Präsidentschaft werden gesprochen.

Das Buch berichtet von den Menschen, die die neue Administration von Donald Trump für unerwünscht erklärt haben – von den Hunderttausenden irakischen Bürgern, die vor dem Krieg in die Nachbarländer geflohen sind. Von Migranten in den USA, die in die Mühlen der Einwanderungsjustiz geraten und deportiert worden sind. Und von Menschen in Flüchtlingslagern, die sich in den zähen, Jahre dauernden Aufnahmeverfahren für die wenigen Flüchtlingsplätze in den USA befinden und verzweifeln.

Ziel der Reise war es die amerikanische Öffentlichkeit über die irakischen Kriegsflüchtlinge zu informieren. Mit individuellen Geschichten verschiedenster Menschen wird den Opfern der Kriege im Nahen Osten eine Stimme gegeben und ebenso unsere eigene Verantwortung thematisiert.

Abnehmen mit Gehirn

Abnehmen leicht gemacht – ganz ohne Hungern. Heike Linamayer weiß, was es heißt, dick zu sein und hat viele Diäten ausprobiert. Die gelernte IT-Technikerin kämpfte seit ihrer Kindheit mit starkem Übergewicht. Diäten hatten immer nur den klassischen Jojo-Effekt zur Folge. Aus gesundheitlichen Gründen wurde ihr eine Magenbypass-Operation zur Gewichtsreduktion nahegelegt, die sie ablehnte. Sie entschied sich stattdessen, Fastfood und Kantinenessen mit Selbstgekochtem zu ersetzen und gehirngerecht abzunehmen.

Mittlerweile sind es über 40 Kilogramm – ohne strenge Diät und ohne Verbote, dafür mit Freude und einer neuen, lustvollen Einstellung zum Essen. Nachdem sich Linamayer mit Health Sciences und Psychologie auseinandergesetzt hat, berät sie heute selbst Abnehmwillige und betreibt eine psychologische Praxis in Wien.

Gehirngerechtes Abnehmen – Tipp und Tricks

Auf Basis ihrer wissenschaftlichen Forschung hat sie nun ein Buch („Wie koche ich meinen Esel ein?“) geschrieben, in dem es um gehirngerechtes Abnehmen geht. Die Grundlagen dafür stammen aus der Psychologie, der Hirnforschung und der Lebensmittelkunde.  Die Hirnforschung ist dabei besonders wichtig, denn aus dieser stammt die Erkenntnis, dass eine uralte Funktionsweise des limbischen Systems (verarbeitet Emotionen und ist für das Triebverhalten zuständig) viele Abnehmwillige daran hindert, mit ihrem Vorhaben Erfolg zu haben. Linamayer hat aber psychologische Mittel und Wege gefunden, wie man dieses – in ihrem Buch plastisch als (störrischer) Esel beschrieben – zur Mitarbeit bewegen kann.

Ihre Tipps sind dabei ganz praktischer Natur. Sie reichen vom hübschen Anrichten des Essens über die Visualisierung von erreichten Etappenzielen bis zum richtigen Umgang mit Misserfolgen. Auch mit der Ernährung selbst hat sie sich beschäftigt und eine einfache Formel entwickelt, die es auch ohne Kalorien zählen leichter macht, sich richtig und kalorienarm zu ernähren. Damit die Umsetzung leichter geht, stellt sie in ihrem Buch auch noch jede Menge selbst kreierte Rezepte vor, die sich einfach nachkochen lassen.


Infos: www.lebe-leichter.at

So süß sind die Wasserschweinbabys

Klein, borstig und entzückend: Bereits am 1. Dezember haben bei den Wasserschweinen im Tiergarten Schönbrunn drei Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Doch die Freude wurde getrübt. Ihre Mutter Nancy ist leider trotz bestmöglicher tiermedizinischer Betreuung nach Problemen bei der Geburt verstorben. „Glücklicherweise sind neugeborene Wasserschweine weit entwickelt und fressen vom ersten Tag an Heu und knabbern Gemüse. Die Tierpfleger haben ihnen außerdem mit der Flasche Ersatznahrung für die Muttermilch gefüttert. Mittlerweile ist das nur mehr einmal am Tag nötig“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Nun sind alle drei Jungtiere über dem Berg, wiegen bereits rund fünf Kilogramm und halten ihren Vater Sam ordentlich auf Trab.

© Tiergarten Schönbrunn/ Norbert Potensky


Die Jungtiere sind drei Männchen und haben von ihren Pflegern die Namen Maxi, Midi und Santos bekommen. Auf den ersten Blick sehen die kleinen Wasserschweine wie zu groß geratene Meerschweinchen aus. Kein Wunder, sie sind auch mit den Meerschweinchen verwandt. Schratter: „Mit einer Schulterhöhe von bis zu 50 Zentimetern sind Wasserschweine die größten Nagetiere. Mit Schweinen sind sie nicht näher verwandt.“ Wasserschweine sind in Südamerika heimisch und reine Pflanzenfresser. Sie ernähren sich vor allem von Gras, das sie mit ihren breiten Nagezähnen abweiden. Sie halten sich gerne im Wasser auf und sind hervorragende Schwimmer. Wasserschweine können minutenlang tauchen und besitzen zwischen den Zehen kurze Schwimmhäute. Auch die drei Jungtiere im Tiergarten baden schon gerne.

Erstes eCommerce Hub in Österreich

Das erste eCommerce und Digitalisierungs Hub in Österreich „digital alpha Hub“ hat eröffnet. Es wird für Händler, Markenhersteller und Dienstleister die führende Anlaufstelle im Bereich eCommerce und Digitalisierung werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Hub zur Weiterentwicklung und Förderung der Digitalisierung – vor allem der eCommerce Branche in Österreich einen großen Schritt beitragen können. Dieser eCommerce und Digitalisierungs Hot Spot im Süden von Wien soll ein starkes Zeichen dafür sein, dass Unternehmen aus diversen Branchen „Nachhilfe“ in den Bereichen Digitalisierung und eCommerce brauchen und diese aus erster Hand, durch unsere Partner, bekommen werden“, so Stephan Grad – Gründer und Geschäftsführer von A-COMMERCE und des digital alpha Hubs.

A-COMMERCE, als eines der führenden eCommerce Beratungs- und Netzwerkunternehmen in Österreich hat diese Vision bereits im vergangenen Jahr ausgearbeitet und ist mit Januar 2017 in das neugebaute Hub eingezogen. Als erste Niederlassung haben viele Unternehmen aus den diversen Branchen den besagten Neubau gewählt; dies sorgt für einen regen und vor allem wertvollen Austausch zwischen Industriezweigen und Handelsunternehmen.

Im digital alpha Hub finden bis zu sieben Unternehmen aus der Branche Platz. Internationale Partner wie plentymarkets und Leadfeeder, haben bereits ihre eigenen Büroräumlichkeiten bezogen und sehen durch das digital alpha Hub die große Chance, in den österreichischen Markt einzutreten. Mit den dafür geeigneten Partnern wie A-COMMERCE und anderen Unternehmen vor Ort profitieren alle Unternehmen aus dem digital alpha Hub von einem eigenen eCommerce Kosmos. Dies hat zum Vorteil, dass Wissen direkt transportiert werden kann und Entscheidungswege aber auch strategische Zielsetzungen schnell und effektiv bearbeitet werden können.

Weiterbildung is key

Das digital alpha Hub soll nicht nur für Unternehmen ein geeignetes und vor allem Mehrwert schaffendes Arbeitsumfeld bieten, sondern auch für Händler und Agenturen eine Anlaufstelle des ständigen Know-How Transfers werden. Einmal im Quartal finden Workshops zu den verschiedenen Teilbereichen der Digitalisierung und des eCommerce statt. Bis zu 15 Besucher haben exklusiv die Möglichkeit an diesen Workshoptagen Wissen aus erster Hand zu generieren. Die Unterteilung erfolgt nach Basic und Advanced Status der Teilnehmer.

Vorträge zu Themen wie Rechtsberatung, Datenschutz, Zertifizierungen aber auch Payment, Logistik und Marketing wird es in regelmäßigen Abständen geben.

Zusätzliche Papazeit-Boxen im Lilarium

In der Papazeit-Box ist alles drinnen, was mann für einen Nachmittag mit den Kids braucht. Zuvorderst natürlich die Theaterkarten für einen fixen Vorstellungstag im Lilarum. In der Pause bekommt jedes Kind eine Jause und jeder Papa ein Getränk und im Anschluss an die Vorstellung spazieren die Papas mit ihren Kindern ins Bio-Restaurant „Gustl kocht“ gleich ums Eck, wo ein kurzweiliger Workshop auf die Väter und Kinder wartet. Wer möchte, bleibt danach zum Spielen im Kletterzimmer gleich dort!  Auf Wunsch kann beim Kauf der Box auch gleich ein Tisch reserviert werden, um den Abschluss dieses Vater-Kind-Nachmittags bei einem Abendessen mit der ganzen Familie zu genießen.

Neue Papazeit-Boxen erhältlich

Die Papazeit-Box war zu Jahresbeginn bereits ausverkauft. Jetzt gibt es zusätzliche Boxen. So können noch mehr Papas einen unterhaltsamen und spannenden Nachmittag mit ihrem Nachwuchs verbringen. Denn im hektischen Familien- und Arbeitsalltag kommt die sogenannte Qualitätszeit meist zu kurz. Vor allem die mit dem Papa.

Mit den neuen Papazeit-Box erhalten Väter einen Anreiz, sich Zeit für ihr Kind zu nehmen. Die Papazeit-Box eignet sich auch sehr gut als Geschenk, denn damit beschenkt man nicht nur den Vater, sondern auch das Kind und die Mutter – mit einem freien Nachmittag! Die nächsten Papa-Termine finden am 18. Februar und am 18. März statt.

Die „Qualitätszeit im Karton“ ist zum Preis von 34 € im LILARUM-Webshop unter http://shop.lilarum.at erhältlich.

Am Valentinstag in den Tiergarten

Am Dienstag ist Valentinstag und der scheint ansteckend zu sein. Selbst die Blattschneiderameisen im Tiergarten Schönbrunn sind schon in Valentinstagstimmung und tragen Blätter in Herzform zu ihrem Bau. Natürlich haben die emsigen Insekten sich die Herzen nicht selbst aus den Efeublättern herausgeschnitten. Das war ein witziger Einfall der Zoomitarbeiter. Die etwa einen Zentimeter großen Kraftpakete können Blattstücke tragen, die um ein Vielfaches größer und schwerer sind als sie selbst. Die Ameisen fressen die Blätter aber nicht. Sie tragen sie durch ein langes Röhrensystem ins Nest und füttern damit einen Pilz, der ihnen als Nahrung dient.

Wer am Valentinstag einen romantischen Ausflug plant, ist im Tiergarten an der richtigen Adresse. Der Zoo lockt alle Paare mit einem besonderen Angebot. Mit dem Kennwort „Valentinstag“ erhalten sie zwei Eintrittskarten zum Preis von einer um 18,50 Euro. Zusätzlich wird um 14 Uhr eine einstündige kostenlose Führung angeboten, bei der man allerlei Interessantes über das Liebesleben der Tiere erfährt. Besucht werden Tiere mit ganz unterschiedlichen Paar-Beziehungen: von den Gibbons, die monogam leben, über die Kattas, bei denen die Frauen das Sagen haben, bis hin zu den Robben, wo sich ein Männchen einen Harem hält.


Infos zur Führung „Das Liebesleben der Tiere“:
Wann: Dienstag, 14. Februar 2017
Beginn: 14 Uhr
Treffpunkt: Infocenter, Kasse Hietzing
Die Führung ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Immobilien in guten Händen bei Real Construct

Als konzessionierter Immobilientreuhänder und Bautechniker hat sich Dominic Lorenz auf die Sanierung und Vermittlung von ausgewählten Wohn- und Gewerbeimmobilien in Wien, im Bezirk Mödling und Umgebung spezialisiert. Wenn Sie Ihr Grundstück, Haus oder Ihre Wohnung rasch und erfolgreich verkaufen oder vermieten wollen, sind Sie bei Real Construct genau richtig. Der Immobilienmakler in Wien-Hietzing hilft außerdem bei der Suche nach einer passenden Immobilie oder auch bei der problemlosen Sanierung.

Der motivierte Jungunternehmer kann trotz seines jungen Alters schon eine beeindruckende Referenzliste aufweisen und auf zahlreiche abgeschlossene Ausbildungen zurückblicken. Als ausgebildeter Bautechniker steht er seinen Kunden im Bereich des Baumanagements bei der Abwicklung von Sanierungen von Wohnungen, Häusern oder Gewerbeobjekten sowie bei Zu- und Umbauten jeglicher Art zur Verfügung.


Dominic Lorenz Real Construct e.U.
Mobil: 0660/37 99 66 1
Mail: lorenz@real-construct.at
Büro: 13., Lainzer Strasse 123a

Ein Leben zwischen Elend und Überfluss

Schlaraffenland? Hungersnot! Die Sonderführungen zum Weltfrauentag im Kunsthistorischen Museum begeben sich heuer auf die Spuren von Elend und Überfluss in der Kunstgeschichte. Besucher erleben 5000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte aus überraschenden Perspektiven. Viele Werke in den Sammlungen des Museums geben Zeugnis von unschätzbarem Reichtum und Wohlstand, andere dokumentieren Leid, Hunger und Armut – und dessen grausame Folgen. Die Sonderführungen sind der Hilfsorganisation CARE gewidmet. CARE stärkt weltweit Mädchen und Frauen in den Bereichen Rechte, Wirtschaft, Bildung und Ernährungssicherheit.


Sonderführungen: Samstag, 4. März 2017 | 11 bis 15 Uhr
Spende: 5€ (zzgl. Museumsticket)
Anmeldungcare@care.at oder Tel. 01 / 715 0 715

Wien träumt von Ski-Medaille

Kaum zurück aus Amerikas wildem Westen, wo er mit Platz zwei das historische erste Weltcup-Podest für Wiens Skiverband errungen hatte, ging’s für Snowboard-Crosser Lukas Pachner, 26 (in Grün, mit Vollbart), weiter in den Südosten Europas nach Bansko in Bulgarien.

Die kurze, brettlose Zeit nützte der ehemalige TGM-Währing-Absolvent und Spätzünder zum intensiven Kondi-Training im Fitness-Center, um frische Kräfte zu tanken und sich zusätzliche Power für einen möglichst explosiven Start zu holen.

Jetzt nimmt der Wiener Boarder sogar Weltcupsieg und eine WM-Medaille ins Visier. Die Chance dazu hat er im März in der Sierra Nevada im Einzel- und im Team-Bewerb.

Pandazwillinge bereits ein halbes Jahr alt!

Fu Feng und Fu Ban, die Pandazwillinge im Tiergarten Schönbrunn, sind heute ein halbes Jahr alt. Sie spielen schon ausgelassen und klettern geschickt. Und selbst beim Schlafen sind sie jetzt oft zu sehen. Fu Feng schläft mittlerweile gerne gut sichtbar auf der Plattform, während sich ihr Bruder Fu Ban meist lieber in die kuschelige Baumhöhle zurückzieht. Ein- bis zweimal am Tag werden die Jungtiere von Mutter Yang Yang gesäugt. „Sie knabbern auch schon die zarten Blätter vom Bambus, die harten Stangen sehen sie eher als Spielzeug an“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Zum Spielen haben die Kleinen zusätzlich Bälle zur Verfügung. Aber es ist für sie auch nach wie vor spannend, die Anlage mit den Klettermöglichkeiten und Plattformen zu entdecken. Schratter: „Die Zwillinge klettern gerne hoch hinauf. Die spitzen Krallen geben ihnen dabei sicheren Halt. Purzeln sie dennoch einmal herunter, landen sie auf einer dicken Heuschicht.“ Bis jetzt kennen Fu Feng und Fu Ban nur die Innenanlage und dürfen ihre Mutter noch nicht auf die Außenanlage begleiten. Im Frühling wird es aber soweit sein: Bis dahin müssen sie ihre Kletterfähigkeiten noch etwas verbessern.

© Daniel Zupanc

Technik zum Anfassen

Die erfolgreiche Mitmachausstellung des ScienceCenter-Netzwerks „Wirkungswechsel“ ist ab kommenden Dienstag, den 7. Februar 2017, wieder im Ringturm zu sehen. Nach ihrer Reise durch vier österreichische Bundesländer und mehr als 44.000 begeisterten Besuchern gastiert die interaktive Ausstellung über Wechselwirkungen erneut in der Hauptstadt – erweitert um vier neue hands-on Exponate! Sie ermöglicht einen unbefangenen, spielerischen Zugang zu Wissenschaft und Technik und weckt Neugier und Interesse für deren Alltagsbezug.

Wie funktioniert das?

Warum ist Lachen manchmal ansteckend? Wie komponiert man mit einem Mikrofon und 10 Lautsprechern ein Song? Ändert sich unsere Lebenserwartung, wenn wir in einem anderen Land geboren wären? Besuchen Sie „Wirkungswechsel“ und finden Sie Antwort auf diese und viele weitere Fragen. Berühren erwünscht!


Infos: wirkungswechsel@science-center-net.at oder 01/710 19 81
Ort: Ringturm, 1., Schottenring 30

Lipizzanerfohlen in der Spanischen Hofreitschule

Die erste Geburt eines Fohlens ist auch im Lipizzanergestüt jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Am 1. Februar um 00:30 Uhr, war es endlich soweit: Das erste Fohlen des Jahrganges 2017 hat das Licht der Welt erblickt. Sowohl das Stutfohlen aus der Stutenfamilie Capriola wie auch Mutter Danesia sind wohlauf. Die Geburt selbst verlief völlig problemlos. Die Spanische Hofreitschule freut sich über ein entzückendes, kerngesundes Fohlen – umso mehr, als die Kleine es recht eilig hatte und einige Tage früher als errechnet auf die Welt kam. Diesen Frühling werden rund 40 Fohlen erwartet. Die ersten sechs Monate verbringen diese an der Seite ihrer Mütter, in der „Kinderstube“ im Gestüt Piber.

Einen Namen hat das neue Stutfohlen noch nicht. Diesen erhält es entsprechend der Gestütstradition erst im Alter von rund sechs Monaten, wenn es von der Mutter abgesetzt wird. Es wird ein traditioneller Name aus der Stutenfamilie Capriola vergeben werden. Die Kleine ist das fünfte Fohlen der Stute Danesia. Vater des vierbeinigen Mädchens ist der Schulhengst Maestoso Beja I, der von Bereiter Marcus Nowotny an der Spanischen Hofreitschule in Wien ausgebildet und geritten wird. Lipizzaner werden so wie das Stutfohlen meist schwarz, seltener auch braun oder mausgrau geboren und bekommen ihre typische Schimmelfarbe erst mit etwa vier bis zehn Jahren.

© Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber GöR