Promi-Nager an der Alten Donau

Nagen für den guten Zweck! Das Strandcafé (erstmalig auch im Winter geöffnet) lud zum großen Ripperl-Wettessen zugunsten von Dancer Against Cancer von Yvonne Rueff. Für jeden abgenagten Knochen spendete Österreichs Ripperl-Hochburg 50 Cent (in Summe 1500 Euro). Dem „Knochenjob“ stellten sich Dancing-Star Roswitha Wieland, Miss Austria Celine Schrenk, Model Kimberly Budinsky, „Mr. Zeit im Bild“ Hans-Georg Heinke, Adabei Christina „Mausi“ Lugner, Gary Lux, Andrea Buday, Atousa Mastan, Klaus Biedermann und viele mehr.

Weil jedes Ripperl zählt! Auch im tiefsten Winter glüht im Strandcafé der – mit sieben Metern – größte Holzkohlegrill Österreichs auf Hochtouren. An diesem Abend kam der XXL-Griller, er schafft immerhin 50 Lagen Ripperl in 15 Minuten, trotzdem an seine Grenzen. Mehr als 150 Gäste stellen sich bei „Ripperl against Cancer“ der Herausforderung, möglichst viele Ripperln gegen die Zeit zu verspeisen.

Für jeden abgenagten Knochen spendete das Strandcafé an der Alten Donau 50 Cent an den Verein Dancer Against Cancer von Yvonne Rueff. „Ich selbst bin ja Vegetarierin, aber zumindest habe ich alle Teilnehmer dabei überprüft, dass hier nichts verschwendet, sondern jeder Knochen sauber abgenagt wurde. Es war wirklich beeindruckend, wie schnell manche der Teilnehmer die Ribs verschlungen haben“, so Rueff.

Strandcafé-Betreiber Josep Yeritsyan: „In Summe haben die Teilnehmer 1400 Knochen / Spareribs verspeist. Der Rekord liegt bei 28 Knochen in 5 Minuten. Ich freue mich, dass wir 1500 Euro an Dancer against Cancer spenden können.“ Der Ripperlkönig 2018 kommt mit Oswald Rössler aus Wien. An „Oswald der Erste“ wurde ein 500 Euro Gutschein übergeben.

© Robin Consult/ Lepsi


Strandcafé: 22., Florian-Berndl-Gasse 20

Weihnachtmänner und Christkinder liefen um die Wette

Eine Woche vor Weihnachten liefen am 17. Dezember über 1300 als Weihnachtsmann oder Christkind verkleidete Läufer beim erstmals durchgeführten Christmas Run im Wiener Prater um die Wette. Im Duell der Weihnachtsboten konnte sich der Weihnachtsmann durchsetzen. Gewertet wurden die Durchschnittszeiten aller Christkinder und Weihnachtsmänner. Neben dem thematisierten Duell der Weihnachtsboten stand neben dem Spaß an Sport und Bewegung, auch die Steigerung der weihnachtlichen Vorfreude und der gute Zweck im Vordergrund. Insgesamt konnte eine Spendensumme in Höhe von 6.055€ an das Kinderhospiz Sterntalerhof übergeben werden.


© Stefan Voitl

Frühstück mit Morgi

Exklusiv für WBB-Leser und Sport-Fans!

Er zählt zu den ganz Großen der Skisprung-Welt, hat drei Olympia-Goldene, acht WM-Goldene, den Gesamtweltcup und die Vierschanzen-Tournee gewonnen. Seit seinem Rücktritt ist es aber keineswegs ruhig um Thomas Morgenstern geworden. Er ist das sportliche Aushängeschild der Volksbank, die ihn am 21. Dezember nach Wien bringt. Und WIENER BEZIRKSBLATT-Leser haben exklusiv die Chance, um 9.30 Uhr mit dem Star zu frühstücken!

Wir verlosen ein Frühstück mit Thomas Morgenstern!

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Jeder Wiener kauft um 350 Euro ein

Die Weihnachtsumsätze des Wiener Handels sollten 2017 dasselbe hohe Niveau erreichen wie im Vorjahr. „Wir erwarten ein Weihnachtsgeschäft von etwa 345 Millionen Euro“, schätzt der Wiener Handelsobmann ­Rainer Trefelik. Gemäß einer Umfrage wird jeder Wiener heuer im Durchschnitt Geschenke im Wert von 350 Euro einkaufen. Allerdings beabsichtigen viele „Christkindln“, heuer erst knapp vor dem Fest ihre ­Besorgungen zu machen.

Heiße Suppe gegen soziale Kälte

Suppe mit Sinn“ ist die Winterhilfsaktion der Österreichischen Tafel-Organisationen: Rund 200 sozial engagierte Gastronomiebetriebe in ganz Österreich widmen bis 31. Dezember eine Suppe auf ihrer Speisekarte der Tafel. Mit einem Euro kann die Tafel bis zu zehn Armutsbetroffene mit geretteten Lebensmitteln versorgen. Mit den Spendeneinnahmen wird der Kampf der Tafeln gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung unterstützt.

Freiwillige Spende für Suppe im Stadion Center

Das Café-Restaurant „Zum Burgenländer“ engagiert sich bereits seit neun Jahren für „Suppe mit Sinn“: Für jede im Restaurant konsumierte Suppe wird im Zeitraum von November bis Dezember ein Euro an die Hilfsorganisation „Wiener Tafel“ gespendet. Eine zusätzliche Hilfsaktion findet am 14. Dezember statt: Ab 17.30 Uhr bietet „Zum Burgenländer“ im Erdgeschoß des Stadion Center Suppen gegen freiwillige Spenden an – der Erlös kommt den Österreichischen Tafel-Organisationen zugute. Der Suppenausschank wird auch von zwei Spielern des SK Rapid Wien und weiteren Vereinsvertretern unterstützt.

Weihnachtlicher Kinderflohmarkt für den guten Zweck

Kinder glücklich machen – das ist das Ziel des Flohmarkts im Don Bosco Haus (13., St. Veit Gasse 25), der am 10. Dezember von 10 bis 15 Uhr veranstaltet wird. Die Spielsachen, die an diesem Tag nicht verkauft werden, werden den Kindern von SOS Kinderdorf und der Volkshilfe Wien gespendet. Auch das Geld, welches bei dem Flohmarkt übrig bleibt beziehungsweise über Sponsoren gesammelt wird, kommt dem Verein Make A Wish zugute. Vor Ort warten außerdem Punsch und Weihnachtskekse für Groß und Klein. Zudem gibt es von 11 bis 14 Uhr es die Möglichkeit zusammen mit dem Zauberer Pierre Mardue zu basteln und Zaubertricks einzustudieren.

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Hier hilft man gerne anderen

Viele werden noch nie von „Peer-Kursen“ gehört haben. „Peer“ bedeutet „Kollege“ oder „gleichgestellt“ – und der Hilfsverein „Jugend am Werk“ bietet solche Peer-Kurse an. Dabei helfen Menschen mit Lernproblemen oder Behinderungen Gleichgestellten, damit sie im Alltag besser zurechtkommen. Vor kurzem war Ottakring-Vorsteher Franz Prokop bei der Einrichtung in der Grundsteingasse 65 zu Gast. „Das Kompetenzzentrum der Peer-Beratung ist wirklich wichtig und hat jede Unterstützung verdient“, war der Bezirksvorsteher von der Hilfsbereitschaft und dem Engagement der Jugend-am-Werk-Mitarbeiter angetan.

Miss Austria im internationalen Einsatz

Miss Austria Celine Schrenk bereitet sich gerade in Las Vegas auf die Miss Universe Wahl vor, die am Sonntag den 26. November ins Finale gehen wird. Im Vorfeld gibt es neben Proben, Ausflügen, Charityaktionen, Shootings und Auftritten natürlich auch Gespräche und Interviews, in denen die Jury schon vorab aussondiert, wer es dann unter die Top 16 schaffen wird. Schrenk muss sich beweisen, denn mit ihr kämpfen beinahe 100 Kandidatinnen um den Titel der Miss Universe.

Kostüm mit wichtiger Message

Bereits letzten Samstag fand einer der wichtigsten Pre-Events statt – der National Costume Wettbewerb. Die Kostüme sind äußerst aufwändig und werden monatelang vorbereitet. Celine Schrenk bekam vom israelischen Star-Designer Aviad Arik Herman ein Robe zu Ehren von Bertha von Suttner an den Leib geschneidert. Im Vorfeld wurde die Message von Fotograf Daniel Gossmann in Szene gesetzt. Auf dem Foto wird das Model als Friedensstifterin mit Soldaten abgelichtet; als Zeichen für die derzeit vorherrschenden globalen Konflikte.

Celine Schrenk beim National Costume Wettbewerb als Bertha von Suttner
© Daniel Gossmann

 

Promis verkaufen Musik

Besondere Scheiben aus allen Epochen der Musikgeschichte gibt es Ende November in der Richtergasse 6 zu erstehen. In den Räumlichkeiten des „LOKal“ findet ein besonderer Flohmarkt statt, der Erlös der CD- und Schallplattenverkäufe kommt dem Verein zugute, in dem Menschen mit psychischen Erkrankungen Arbeitsplätze bekommen. Initiiert vom Musikjournalisten Walter Gröbchen, der gleichzeitig einer der ver­siertesten Musiksammler des Landes ist, werden beim Flohmarkt musikalische Gustostückerln aus mehreren Jahrzehnten und quer über die Genregrenzen ­ange­boten.

Promis am Ladentisch

Auch viele Größen der heimischen Kunst- und Musikszene betätigen sich im Rahmen des Benefizflohmarkts als Verkäufer. So stehen unter dem Motto „Seltene, seltsame, supere Silberscheiben!“ von 27. November bis 2. Dezember unter anderem Josef Hader, Harri Stojka, Nino aus Wien, Florian Scheuba, Doris Knecht, Martina Rupp, Stanislav Vana, Birgit Denk, Boris Bukowski, Peter Klein, Louie Austen, Thomas Blimlinger und Walter Gröbchen selbst am Verkaufstisch. Die Chancen für ein Foto mit dem Lieblingspromi stehen also gut. Im Aktionszeitraum ist der Flohmarkt täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet. ­Weitere Infos findet man unter: www.daslokal.net

© Lukas Beck

Powerfrauen bei BMW Wien

BMW Wien auf der Heiligenstädter Lände nahm den Launch des neuen BMW X3 zum Anlass die weibliche Crème de la Crème aus Wirtschaft und Society zu einem Netzwerkabend der Extraklasse einzuladen. Der Ort des Geschehens war die Werkstatt. Auch war der Abend der Startschuss der neuen Plattform von BMW Wien: „für SIE.“.

Die Promi-Schar mit Maria Rauch-Kallat, Edita Malovcic, Gerlinde Layr-Gizycki, Eva Pölzl, Johanna Setzer, Eva Glawischnig, Yvonne Rueff oder Martina Denich-Kobula zeigte sich sehr interesiert. Statt fand der Abend in einer Location, die wohl niemand so schnell in Zusammenhang mit einem edlen Ladies-Cocktail gebracht hätte. Denn aus diesem Anlass wurde die Werkstätte exra umgestylt. Die smarten Männer von „The Rats are Back“ sorgten für musikalische Highlights.

 

Kinderhospiz Netz ist für kranke Kinder da

Das Kinderhospiz Netz begleitet schwerstkranke Kinder dort, wo sie sich am wohlsten fühlen – zu Hause. Ein Netzwerk aus professionellen Mitarbeitern, bestehend aus diplomierten Pflegepersonen, Therapeuten, Sozialarbeitern, Pädagogen und geschulten Ehrenamtlichen, steht für die medizinische, pflegerische und psychosoziale Betreuung bereit. An sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr, steht die Lebensqualität der Kinder dabei immer im Mittelpunkt.

Kostenlose Betreuung

Die Betreuung beginnt ab Diagnosestellung und ist für die Familien mit keinerlei Kosten verbunden. Seit 2016 bietet das Kinderhospiz eine zusätzliche Entlastung in Wiens erstem Kindertages­hospiz an. Hier können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzender Erkrankung regelmäßig Zeit in angenehmer Atmosphäre verbringen.

Um mehr Kinder betreuen zu können, plant das Kinderhospiz, 2018 das Tageshospiz um mehrere Räume zu erweitern. Zur Finanzierung des Ausbaus werden langfristige Kooperationen mit Unternehmen, aber auch Spenden von Privaten gesucht. Für ihren Beitrag zum Ausbau ­erhalten sie einen Stein. Die Steine werden in einer Wand integriert – als symbolische Stütze für die schwerstkranken Kinder und deren hilfsbedürftige Familien.

Meidlinger Hauptstraße ­57-59

Gelebter Widerstand

Geboren 1882 in Böhmen, kam Rosa Janku (geb. Netuschil) im Jahr 1902 nach Wien. Die gelernte Schneiderin arbeitete während des Zweiten Weltkriegs als Bedienerin auf dem Bahnhof Hütteldorf und lebte in der Margaretner Nikolsdorfer Gasse. Bis zum Jahr 1943 war Janku nicht politisch aktiv. Dann kam sie in Kontakt mit dem Widerstand und engagierte sich dort bis zu ihrer Verhaftung im August 1943.

Park am Wienfluss

Am 5. Dezember 1944 wurde Rosa Janku im Wiener Landesgericht wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat“ hin­gerichtet. Am
10. Oktober wurde der bisher namen­lose Park bei der Wiental-Terrasse (Redergasse/Ecke Rechte Wienzeile) Rosa-Janku-Park getauft. „Rosa Janku musste ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus lassen. Mit der Enthüllung der Stele zu Ehren der Margaretner Widerstandskämpferin soll Jankus beispielloser Mut hervorgehoben werden. ‚Erinnern statt vergessen‘ ist das Motto, denn nur durch die Sichtbarmachung können auch die dunklen Zeiten in den Köpfen der Menschen verankert werden“, so Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery anlässlich der Parkbenennung.

Rosa Janku


Neue Hoffnung für viele Jugendliche

Ihre Schicksale sind oft tragisch – gewalttätige Eltern, zerrüttetes Zuhause, keine Wohnung oder Suchterkrankungen. Damit junge Menschen nicht alleine gelassen werden und die Chance erhalten, in die „normale“ Welt zurückzukehren, gibt es seit 2005 die Caritas-Notschlafstelle „a_way“. Bisher am Westbahnhof, ist sie am 9. Oktober in die Otta­kringer Neu­mayrgasse 4 übersiedelt.

Spenden

Der Umzug gibt der Caritas mehr Möglichkeiten. Im neuen Quartier können acht Jugendliche in drei Wohngruppen mit Einzelzimmern bis zu drei Monate nächtigen. Gefördert wird „a_way“ von der Sucht- und Drogenkoordination der Stadt, ist aber auf Spenden angewiesen. Mehr unter: www.caritas-wien.at

Gemeindebau nach Sarközi benannt

Seit Oktober trägt die städtische Wohnhausanlage Springsiedelgasse 32 den Namen „Rudolf-Sarközi-Hof“ – ­benannt nach dem Gründer des Kulturvereins österreichischer Roma. Er setzte sich ­federführend für die Anerkennung der Roma und Sinti als österreichische Volksgruppen ein und war der erste Roma, der hierzulande in ein poli­tisches Amt gewählt wurde. Zwischen 2001 und 2010 war er Bezirksrat in Döbling.

Würdigung

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Adolf Tiller und Gemeinde­rätin Barbara Novak würdigten bei der Benennung des Gemeindebaus in Anwesenheit einiger Familienmitglieder die Leistungen von Rudolf Sarközi, der in dieser Wohnhausanlage 52 Jahre lang ­gelebt hatte. Sarközi wurde im „­Zigeuner-Anhaltelager“ ­Lackenbach im Burgenland ­geboren. Zahlreiche Mitglieder seiner Familie, darunter seine burgenländischen Großeltern, wurden in Vernichtungslagern ermordet. Nach dem Krieg wuchs er in Unterschützen im Burgenland auf und besuchte die Volksschule. In der Folge war er vom ­Zugang zu höherer Bildung nahezu völlig ausgeschlossen. „Sarközi gilt nach wie vor weit über die Grenzen Österreichs hinaus als Brückenbauer für ­Toleranz und gegensei­tiges Verständnis“, erklärte Stadtrat Ludwig bei der Würdigung Sarközis im Rahmen der Benennungsfeier. „Es ist daher mehr als gerechtfertigt, dass ,seine‘ Wohnhausanlage seinen Namen ­erhält“, so BV Adolf ­Tiller.

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Blumenpracht im 2. Bezirk

Wiens begabteste Hobbygärtner wurden im Rahmen des Fotowettbewerbs „Blühendes Zuhause“ einmal mehr ausgezeichnet. Klaus Hönig konnte den dritten Hauptpreis erringen. Monika Friedl durfte sich über einen Anerkennungspreis freuen. „Ich bin immer wieder überrascht, was die Wiener Hobbygärtner mit ihrer Leidenschaft alles an Kreativität und Hingabe leisten“, freute sich Wohnbaustadtrat Ludwig. Er überreichte im Rathaus die Auszeichnungen gemeinsam mit Wiener Wohnen-Direktor Josef Neumayer und Chef-Juror Karl Ploberger.