Immer gut drauf an der Grenzstation

Vermutlich sind die meisten von uns schon daran vorbeigefahren, schließlich liegt der Würstelstand von Wolfgang Bernold am Wienerberg, in der Nähe der Zentrale der Wiener Gebietskrankenkasse und an der Grenze zwischen Meidling und Favoriten. Seit fast fünf Jahren verkauft Bernold hier Würstel, Leberkäse, Bier und G’spritzten. Auch sein Kaffee kann sich schmecken lassen. Seine Kunden sind fast nur Stammgäste, sie kommen zu jeder Jahreszeit, denn es gibt nicht nur einen kleinen Gastgarten, sondern auch einen überdachten Stehbereich in der „gmiatlichen Hittn“, in der es sogar ein WC gibt. Jeder kennt hier jeden, das Publikum ist „sozial gut durchmischt“, lacht Bernold. Seine gute Laune überträgt sich auf die Gäste, und obwohl der Beruf sehr zeitintensiv ist, könnte er „sich nicht vorstellen, etwas anderes zu machen“.

Wolfgang Bernold © Stefan Joham


Checkpoint 10/12
10., Wienerbergstraße 27c
Mo.–Sa., 8.30–20 Uhr

Mehr Sport geht nicht!

Vor genau einem Jahr standen den Mitarbeitern des Sportministeriums Schweißperlen auf der Stirn. Musste der „Tag des Sports“ doch nach Jahrzehnten vom Heldenplatz übersiedeln – und der Prater wurde als neue Heimat auserkoren. „Doch wird das auch funk­tionieren?“, fragten sich die Organisatoren damals.

Aufgebot der Stars

Es hat funktioniert. Sogar noch besser, da das Prater­areal beim Happel-Stadion mehr Entwicklungsmöglichkeiten bietet als der Heldenplatz. Und so geht heuer am 23. September ab 10 Uhr der zweite neue „Tag des Sports“ über die Bühne. Mit praktisch allen Sportarten und ­vielen Stars, vor allem aus dem Wintersportbereich. Eine herrliche Möglichkeit, einen schönen Tag mit seinen Kindern zu verbringen …

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Das 39. Vinzi-Wunder wurde gestartet

Heimat für Heimatlose. Das „VinziDorf“ Wien soll nach dem Vorbild von jenem in Graz, das seit mehr als 20 Jahren eine Vor­reiterrolle in der Betreuung obdachloser alkoholkranker Personen einnimmt, errichtet werden. 24 Obdachlose werden hier ein Zuhause finden und werden rund um die Uhr von einem haupt- und ehrenamtlichen Team betreut. Es handelt sich dabei um Menschen, die auf der Straße leben und bisher nicht in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe versorgt werden. In der Hetzendorfer Straße 117 wird ein leer stehendes Gebäude adaptiert. Zusätzlich werden Wohn-­Module im Garten
des Grundstückes errichtet.

Rein privat finanziert

Dieses Bauprojekt erhält ­keinerlei Unterstützung aus ­öffentlicher Hand und wird ausschließlich mit privaten Spenden und ehrenamtlichem Engagement realisiert. Innerhalb von zwei Jahren wurden mehr als eine Million Euro Spenden gesammelt. Die finalen 500.000 Euro für den Bau erhielt man durch ein zinsloses Darlehen. Nach 14 Jahren und unzähligen ­Bemühungen ist es nun endlich möglich, das Projekt in die Tat umzusetzen.

Pferde-Boxen warten auf Mieter

Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück dieser Erde!“ Und wo ist es in Wien am leichtesten möglich, dieses Glück zu finden? Im Prater, genauer in der Freudenau, seit Jahrzehnten das Zentrum der Wiener Pferdewelt. Auf der 100.000 Quadratmeter großen Anlage mit Turnierplatz, Reithallen, Dressurplätzen und herrlichen Reitwegen haben die „Cowboys“ und „Cowgirls“ ihr halbes Leben ­verbracht. 180 Vierbeiner sind hier untergebracht.

Neue Einstellboxen
Genau in diesem Grünparadies gibt es neue, moderne Stallungen, die im Herbst 2016 saniert wurden. Und Einstellboxen sind für Interessierte noch frei. „Die Einstellboxen werden auf Selfservice-Basis ohne Einstreu und Futter angeboten“, heißt es von Seiten der ASKÖ. „Es gibt Boxen mit Paddock oder mit Fenstern, inkludiert ist die Nutzung der Reitsportanlage mit fünf Außenplätzen und der Reithalle.“ Weiteres Plus: Hufschmied, ­Tierarzt und Kraftfutter sind leicht zu ­organisieren.

Der Kontakt
Die Kosten für eine Fensterbox betragen 320 Euro pro Monat, jene für eine Paddock-Box kommen auf 390 Euro. Kontakt: Johanna Czech, Anlagenleitung des ASKÖ-Reitsportzentrums, Tel.: 0664/830 45 72.

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Jugendcoaching der VHS

Viele Jugendliche ­wissen nach ihrer Pflichtschule nicht gleich, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollen. Um allen 14- bis 19-Jährigen einen Schubs in die richtige Richtung zu geben, bietet die Volkshochschule Simmering ein Jugendcoaching an, das zur Unterstützung beim Herausfinden der eigenen Stärken und Fähigkeiten, zum Beispiel durch die Organisation individueller Praktika, dienen soll. Die Experten geben Jugendlichen Bewerbungstipps und andere Hilfestellungen zum Thema Berufsorientierung. Das Jugendcoaching ist freiwillig und kostenlos.

Reges Interesse

Sowohl Schüler als auch Schulabgänger aus Simmering sind in der Gottschalkgasse 10 willkommen. In diesem Jahr feiert die Zweigstelle Jugendcoaching ihr 5-jähriges Bestehen im 10. und 11. Bezirk. In den letzten Jahren haben mehr als 7.500 Jugendliche und junge Erwachsene das Angebot der VHS in Anspruch genommen.

Weitere Infos: vhs.at/jugendcoaching

Ein Platz für Ludwig Hirsch

Er sang seine „dunkelgrauen Lieder“ mit ­derselben Hingabe, mit der er in Nestroys „Jux“ den Weinberl spielte. Ludwig Hirsch war in vielen Genres zu Hause: Schauspiel, Chanson, Mundartdichtung. Nachdem bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert worden war, schied der Künstler im Jahr 2011 freiwillig aus dem Leben. Der geborene Steirer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Goldenen ­Wiener Rathausmann oder das Silberne Ehrenzeichen der Stadt Wien.

Am 8. September um 19 Uhr erfolgt die offizielle Benennung eines Platzes nach Ludwig Hirsch, der im Verlauf der Großen Sperlgasse zwischen Krummbaumgasse und Tandel­marktgasse liegt. Im ­Anschluss findet eine Ver­anstaltung mit Filmbeispielen und Texten im Bezirksmuseum statt.

© DeSt

Durch Bewegung Menschen helfen – Machen Sie mit!

„Wir bewegen Menschen“ ist eine Kooperation von Children of the Mountain – Austria, Naturfreunde Österreich und „DieRadstation“ am Wiener Hauptbahnhof. Children of the Mountain „bewegt Menschen“ sich einem Bildungsprojekt in Nepal anzuschließen. Diese Aktion ermöglicht Kindern in den Slums von Kathmandu den Zugang zu Sport, Bildung und Gesundheit. Der Verein, welcher Schulprojekte und Schulbauten in Nepal unterstützt, hat bisher erreicht, dass über 2.000 Kinder in 14 Schulen unterrichtet werden.

Hilfe durch Sport

Um zu helfen, wird nicht einfach um Spenden gebeten, sondern zur Teilnahme an sportlichen Aktionen aufgerufen. So können Interessierte beispielsweise mit Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner beim „24h Wandern für Nepal“ oder bei der 24-stündigen Mountainbike-Tour über den Anninger mitmachen. Dabei sind circa 10.000 bis 12.000 Höhenmeter zurückzulegen. Die Besucher sind eingeladen, gegen eine freiwillige Spende von mindestens zehn Euro die Strecke gemeinsam mit dem Rad, E-Bike oder zu Fuß zu bewältigen.

Hohe Prominenz und volles Programm

Es werden prominente Sportler (Jacob Zurl), viele Mitglieder aus den Wiener und niederösterreichischen Vereinen, wie auch viele Freizeitsportler erwartet. E-Bikes der „dieRadstation“ stehen zur Verfügung. Auch Verpflegung, Massage, Bewegungstipps, Kinderspielplatz und die Verlosung eines Vollcarbon-Mountainbikes stehen auf dem Programm.


24h-Tour über den Anninger
Wann: 1.-2. September ab 10 Uhr
Wo: Start am Priessnitztalparkplatz (Forsthaus Mödling)

Socialman Run unterstützt Menschen mit Behinderung

Der Socialman Run ist ein Lauf für Athleten mit und ohne Behinderung, Läufer und Walker, Kinder und Routines im Wiener Donaupark. Die 1,5 km lange Pendelstrecke kann zwischen 10 und 13 Uhr beliebig oft gelaufen werden. Es geht nicht darum, eine neue Bestzeit zu erreichen, Ziel ist es dabei zu sein und Runden für den guten Zweck zu laufen.

Rund um den Lauf findet der Sports Inclusion Day statt. Dieser bietet Information zum Thema Sport und Inklusion sowie ein Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene mit Sport und Kultur! Der Erlös aus dem Startgeld (15 bzw. 20€) wird an den Verein sowieso! gespendet.

Anmeldung unter www.socialman.at


Infos zum Lauf
Wann: 3. September, 10-13 Uhr
Wo: Wiener Donaupark; Start auf Höhe Arbeiterstrandbadstraße 91
Anreise: U1 Alte Donau/ U6 Neue Donau

Na pfau, ein Sommerstau …

Geübten Stadtfahrern kann ein 10-Minuten-Stau nicht leicht etwas ausmachen. Sie sind es gewöhnt. Die Zeit muss man einkalkulieren. Laut ÖAMTC-Studie steht jeder dritte Lenker mehrmals pro Woche inmitten der Blechlawine. „Stau kostet immer Nerven“, so die Verkehrspsychologin des Clubs, Marion Seidenberger. „Aber auch wenn es schwerfällt, sollte Ruhe bewahrt werden. Lieber ein wenig Zeit als die Beherrschung verlieren.“

Abstand halten
In der Stadt genauso wie im Urlaub. Denn bei der Fahrt an den Strand von Caorle wär’s ein Wunder, wenn es nicht staut. Daher gilt: ­Nähert man sich einem Stau, sollte frühzeitig und gleitend gebremst, ausreichend Abstand zum Vordermann gehalten und die Warnblink­anlage eingeschaltet werden. Dadurch wird das Risiko eines Auffahrunfalles minimiert.

Zudem ist wichtig, den Fahrstreifen beizubehalten und andere einordnen zu lassen. Und: Unfall- oder Pannenstellen zügig passieren!

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Probleme durch Sommer-Smog!

Ein strahlend blauer Himmel ist zwar ein schöner Anblick, kann jedoch auch eine negative Seite haben. Im Sommer – besonders zu Mittag und am Nachmittag – bildet sich durch die Verbindung von Autoabgasen und inten­siver Sonneneinstrahlung boden­nahes Ozon. Dieses Reizgas, auch Sommersmog genannt, kann zu Beschwerden wie Husten, Augenreizungen, Kopfschmerzen oder Atemproblemen führen.

Besonders betroffen sind ­Allergiker, Menschen mit Asthma sowie ältere Personen und Kinder. Bei hohen Ozonwerten sollten körperliche Anstrengungen vermieden bzw. in die Abendstunden verlegt werden; wer besonders sensibel ist, sollte geschlossene Räume aufsuchen.

Das Umweltbundesamt misst Ozonwerte täglich in ganz Österreich und publiziert diese auf  http://umweltbundesamt.at/ozonbericht

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Nie ohne mein Pflaster

Wer entspannt verreisen und die Ferien genießen will, sorgt mit einer gut sortierten Reiseapotheke optimal vor. Zur Standardausrüstung gehören Pflaster und Blasenpflaster, Verbandszeug, eine elastische Binde und Kühlkompressen. Darüber hinaus Schere, ­Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie Insektenschutz.

Es empfiehlt sich, Arznei­mittel gegen Reiseübelkeit, gegen Verdauungsprobleme, Übelkeit, Erbrechen, gegen Schmerzen und Fieber sowie gegen Allergien und Juckreiz einzupacken. Auch Medikamente gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen sowie Augen-, Ohren-, Nasentropfen, ein Elektrolyt­präparat, eine Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer sollten dabei sein.

Und: Impfpass nicht vergessen! Tipps gibt es in der Apotheke: Dort werden je nach Reiseziel die passenden ­Medikamente empfohlen.

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Vier rot-weiß-rote Beach-WM-Paare

Nur noch wenige Tage und Stunden bis zum Auftakt der Beachvolleyball-WM auf der Wiener Donauinsel. Für die rot-weiß-roten Starter geht es schon am ersten Tag um alles! Da wollen unsere Beacher den 10.000 Zuschauer fassenden Hexenkessel zum Brodeln bringen.

Das Programm am Freitag, 28. Juli, aus rot-weiß-roter Sicht:

13 Uhr: Conny Rimser/Lena Plesiutschnig gegen Summer/Sweat (USA).
15 Uhr: Steffi Schwaiger/Kathi Schützenhofer gegen Radarong/Udomchavee (Thailand).
16 Uhr: Clemens Doppler/Alex Horst (Bild)  gegen Raoufi/Salemi (Iran).
19 Uhr: Martin Ermacora/Moritz Pristauz gegen Herrera/Gavira (Spanien).

http://www.BeachVienna.com

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Wettkämpfe im Supermarkt

Drei Jahrzehnte lang hat Robert Sommer von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften berichtet – jetzt haben sich die „Wettkämpfe“ des ehemaligen „Krone“-Sportchefs in Gourmet-Supermärkte verlegt: Der Weltenbummler ist heimisch geworden – und beschreibt als Neo-Schriftsteller in seinem ersten Buch „Im Irrenhaus – Plötzlich daheim“ in lustigen Kurzgeschichten die Erlebnisse nach dem Ende seiner Reporter-Tätigkeit.

Wie Ephraim Kishon
„Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man von seiner langjährigen Gefährtin einen Tag vor dem Heiligen Abend zum Einkaufen geschickt wird – es ist die Hölle, da gibt’s mehr Fouls als in einem Champions-League-­Finale“, schmunzelt der 55-jährige Leopoldstädter. „Ich möchte in meinen Erzählungen die Tradition des unvergessenen israe­lischen Humoristen Ephraim Ki­shon aufleben lassen. Dabei geht es um Alltagsgeschichten …“

Sein Erstlings-Werk erscheint im September im Echomedia-Verlag. Ein paar Geheimnisse werden schon jetzt verraten: am 28. Juli ab 18 Uhr bei einer Lesung im Restaurant Aurelius, Marc-Aurel-Straße 8, 1010 Wien. Der Eintritt ist frei.

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Unser heißestes Doppel!

Die Spannung steigt. Ab kommenden Freitag, 28. Juli, wird bei der Beachvolleyball-WM auf der Donauinsel um Gold, Silber und Bronze gekämpft. Aus rot-weiß-roter Sicht hat das Duo Clemens Doppler und Alex Horst die besten Chancen.

Die Top-Beacher bereiten sich seit Monaten ganz in der Nähe im Maxx-Sportcenter in Großjedlersdorf (21. Bezirk) auf das Karriere-Highlight vor. Ihr erstes WM-Match findet am 28. Juli um 16 Uhr statt, Gegner ist das iranische Duo Raoufi/Salemi.

http://www.BeachVienna.com

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Behütet und eingecremt

Der Sommer ist da. Und mit ihm die Sonne und die hohen Tempera­turen – wie es sich gehört. Damit der Genuss auch ein ungetrübter wird, sind einige simple Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Seit Jahrzehnten von Medizinern gepredigt, aber immer wieder vernachlässigt: viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Zwei bis drei Liter sollten es pro Tag sein, vorzugsweise Wasser und – vor allem bei starker Hitze – wenig Alkohol.

Ordentlich eincremen
Wer sich gerne in der prallen Sonne aufhält, sollte sich eincremen: je heller der Teint, umso höher der Sonnenschutzfaktor. Kleinkinder sind auch hier besonders sensibel. Der Kopf will gut behütet sein – egal ob Borsalino oder Käppchen, Haupt­sache, ­bedeckt.

Schatten aufsuchen
Ab und zu für eine Weile den Schatten aufzu­suchen, schadet keinesfalls. Und, ­obwohl ohne­hin immer wieder davor gewarnt wird: Nach einer Mahlzeit sollte man eine Pause einlegen, ehe man ins kühle Nass springt.

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