Der Mann, der Tuluba ins rechte Licht rückt

In der Branche ist er längst kein Unbekannter mehr. Dem 41-jährigen gebürtigen Kärntner wurde 2003 und 2007 der Titel "Naturfotograf des Jahres" verliehen. Und seine Aufnahmen wurden vielfach bei internationalen Foto-Wettbewerben ausgezeichnet.

Schöner Beruf

Das könnte auch mit seinem neuen Tuluba-Kalender passieren. Der neue dickhäutige Schönbrunn-Star, den sie "Große Ohren" (Tuluba) rufen, hat es Daniel Zupanc angetan: "Ich habe ihn in seinen ers­ten zwei Lebenswochen fotografiert. Sogar die erfahrenen Pfleger sagen, dass er für sein Alter sehr agil und gut entwickelt ist. Daher konnte ich in der kurzen Zeit viele Verhaltensweisen festhalten", betont der Mann, der seit drei Jahren im Tiergarten "zu Hause" ist. "Ja, es ist ein schöner Job. Bisher sind schon ein Zoo-Bildband und ­einige Kin­der­bücher mit meinen Tier­fotos erschienen."

Tuluba-Kalender zu gewinnen!

Zupanc war von frühester Kindheit an von den Schönheiten der Natur begeistert und machte das Hobby zum Beruf. 2007 gründete er den KIKO-Verlag, der Bildbände und Kalender in hoher Qualität herausbringt (www.zupanc.at, www.kiko-verlag.at).

  • Der Tuluba-Kalender ist im Tiergarten und im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-902644-07-7, Preis: € 14,90,-. Wir verlosen 10 Stück: gewinn@wienerbezirksblatt.at)
  • Adresse: Maxingstraße 13b, 1130 Wien

Eine tierische „Klinik unter Palmen“

Der ­Superstar des Jahres heißt Tuluba – auf Suaheli, der Sprache Ost­afrikas. "Große Ohren“ heißt das übersetzt, und die sind auch schon gut erkennbar. Das "zarte“ vier ­Wochen alte Elefantenbaby ist als neuer Publi­kums­magnet der Nachfolger des legen­dären Pandabären Fu Long. Allerdings könnte er bald von einem anderen Neugeborenen in den Schatten ­gestellt werden. Denn genau am dritten Geburtstag von Fu Long, der wieder in China "zu Hause“ ist, brachte am 23.?August um 14.14 Uhr die ­Panda-Dame Yang Yang ein Kleines zur Welt. "Yang Yang hat die Wurfbox am Vormittag nicht mehr verlassen und wir konnten das Einsetzen der Wehen am Monitor mitverfolgen“, so Zoo­login Eveline Dungl. Das Baby war 12 Zentimeter groß und 100 Gramm schwer, ein Geschlecht ist noch nicht feststellbar. Mutter und Kleines werden nunmehr einige Zeit in der Wurfbox bleiben.

Der Baby-Boom als Millionen-Geschäft

Pfleger und Tiergarten-Chefs können auf die vielen Geburten stolz sein. Gleichzeitig dürfen sie sich die Hände ­reiben – Tier­babys sind bare Münze wert. So brachte es Fu Long in seiner bewegenden Wien-Zeit auf gezählte 825 Artikel, die Besucherzahl stieg nachweislich um 23 Prozent und der Umsatz im Tiergartenshop verdoppelte sich. Das Gleiche steht auch jetzt an. Nur 10 bis 15 Prozent mehr Besucher bedeuten bei 2,2 Millionen Zoo-Gästen im Jahr ein Ein­nahmenplus von gut drei Millionen Euro.
Der Tiergarten hat auch abseits des Dickhäuter- und ­Bärengeheges einen einmaligen Baby-Boom zu verzeichnen. Zu Sommerbeginn gab es im Vogel­haus eine braun-­
blau-grün-gelbe Geburt: Vier Küken der farbenfrohen "Euro­päischen Bienen­fresser“ schlüpften. Die Zucht des buntesten Vogels des Kontinents ist äußerst selten. "Wir haben ihnen eine neue, künstliche Brutmauer mit fertigen Bruthöhlen gebaut. Die Bruthöhlen und deren Eingänge wurden mit Lehm gefüllt, damit die Vögel wie im Freiland graben konnten“, ­erzählt ­Direktorin Dagmar Schratter. Der Dank ­waren vier süße ­Küken. Nachwuchs gab es zudem in kälteren Gefilden des Zoos, der insgesamt 480 Arten und 4.600 Tiere beherbergt. Die Felsenpin­guine stellten mit zehn neuen Jungtieren ­gar einen Rekord auf. "Schönbrunn ist der einzige Tiergarten in ganz Europa, der die stark bedrohten Felsenpinguine züchtet“, so Schratter.
Liebes-Urlaub in Wien erfolgreich
Erheblich größer wurde der bei den Kleinsten so beliebte Streichelzoo. Sieben schwarz-weiße, putzige Zwerg­ziegen erblick­ten das Licht der Tierwelt. Der Vater der Babys lebt übrigens in Herberstein in der Steiermark. Er war für ein paar ­Monate auf "Liebesurlaub“ nach Wien zu den vier Weibchen eingeflogen worden …
Rein "wienerisch“ ist schließlich der zottelige Eselsnachwuchs, der Ende Juli im Schatten von Tuluba auf die Welt kam. Das seltene Poitou-Esel-Fohlen hört passend zu seiner Herkunft auf den ­Namen „Richelieu“.

  • Adresse: Maxingstraße 13b, 1130 Wien

Hält ja keiner aus – wo Wien Hitzeverbot hat!

Wenn Haushaltsmuffel freiwillig einkaufen gehen, dann herrscht Hitzealarm in der Stadt … und Stau rund ums Kühl­regal im Supermarkt, einer sehr beliebten Erfrischungszone für fantasielose Sommergequälte. Dabei gibt es doch in Wien feinere Möglichkeiten, der jährlich wiederkehrenden Klimaerwärmung zu entkommen. Wenigstens für einige kostbare Augenblicke.

Zu allem bereit. Hitzeopfer, die zu allem bereit sind, nehmen sich Urlaub und einen Sommerjob in der Eisfabrik an. Bei bis zu 30 Grad minus wird von Blockeis bis zu Crushed Ice alles produziert, was sich aus gefrorenem Wasser herstellen lässt. Da wird nach Schichtende, wenn man Fellmütze und Daunenfäustlinge abgenommen hat, die Sommerhitze richtig lauschig.

Wer es nicht ganz so extrem will, verbindet Kultur mit Erfrischung und steigt in die Kapuzinergruft hinab. 138 tote Habsburger ruhen dort – fern der Kapuzineraffenhitze. Allein der Anblick der Totenschädel lässt wohlig das Blut gefrieren. Kartenspielen und andere Zerstreuungen sind aber nicht gestattet, darum wird der Aufenthalt unter den Toten rasch langweilig. Wahrscheinlich gibt es deshalb auch keine Jahreskarten zu kaufen.

Routinierte Hitzeflüchtlinge weichen sofort auf eine alternative unterirdische Adresse aus. Sie wandern auf den Spuren des Dritten Manns durch Wiens Kanal­system. Dort gibt es zwar mehr Leben als in der Kapuzinergruft, aber das wollen die Besucher der Führung gar nicht so genau sehen.

Viel cooler sind da schon die Pinguine. Diese flugunfähigen Vögel leben ja in Südpolnähe. Hitze ist ihnen so fremd wie uns das Packeis. Damit sie möglichst artgerecht gehalten werden, haben sie im Tiergarten Schönbrunn ein eigenes Haus, kühl und hell. Wiener, die auch gerne artgerecht gehalten werden, gesellen sich im Sommer daher zu den watschelnden kleinen Kerlen. – Wichtig: Der Strom für die Kühlanlage des Pinguinhauses wird aus der Solaranlage auf dem Hausdach gewonnen. Ein Pinguinbesuch erwärmt also nicht das Weltklima. Wem beim Betrachten der dicken Vögel zu langweilig wird, der kann ja ins Terrarium
ausweichen. Sogar bei den Krokodilen ist es kühler als im Hitzestau des Wiener Häusermeers.

Geheimtipp Salzgrotte. Fast unbemerkt wird Wien zur Salinenstadt. Salzgrotten entstehen derzeit praktisch in allen Grätzln. Gestresste Städter suchen immer öfter einen Ort, an dem Handyverbot, Ruhe und Relaxen angesagt sind. Umso besser, dass diese Grotten auch die wertvollste Währung des Sommers bieten: Kühle. Zum Glück sind nur die Grotten und nicht die Preise gesalzen.

Paradoxe Intervention. Heißluft-Routiniers setzen bei Hitze auf noch mehr Hitze. Paradoxe Intervention heißt dieses Lösungsszenario. Sie dünsten im Sommer in der Sauna und drängen sich in die flimmernden,
tropischen U-Bahn-Garnituren. Steigen sie aus, erscheint die vermeintliche Hitze als Mailüfterl. Zu dumm nur, dass immer mehr klimatisierte U-Bahn-Garnituren fahren. Andererseits: auch ein Geheimtipp bei Affenhitze.

Von Gerd Millmann.

PS.: Noch ein cooler-Tipp von CR Nicola Schwendinger:
Bei der U3 Station Herrengasse, Ausgang Herrengasse die Rolltreppe nehmen! Im Winter erfriert man wegen des starken Windes/Durchzugs dort – jetzt ist das herrlichst! 😉

Cooles Wien

Eisfabrik Wien: 2., Pasettistraße 76, www.eisfabrik-wien.at
Kapuzinergruft: 1., Tegetthoffstraße 2, www.kaisergruft.at
Tiergarten Schönbrunn: 13., Maxingstraße 13b, www.zoovienna.at
Dritte Mann Tour: www.drittemanntour.at
Wiener Bäder: www.wien.gv.at/freizeit/baeder
Salzgrotte: 11., Simmeringer Hauptstr. 80–82, www.aktivital.at

noch mehr Hitzetipps der Stadt

  • Adresse: Maxingstraße -, 1130 Wien

Im Dienste ihrer 1.350 Schüler

Sie ist die Nummer eins in Wien und steht in Hietzing wie ein Herrenhaus. Die "Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus und wirtschaftliche Berufe“, kurz HLTW, geht über acht Häuserblocks und wer das Gebäude nicht gut kennt, verirrt sich schnell.
Nicht so Ingrid Vogt, die seit mehr als zwei Jahrzehnten als Schulleiterin die Geschicke des Hauses leitet. Und maßgeblich am Aufstieg der Lehranstalt beteiligt war. Jetzt geht sie mit 63 Jahren in den verdienten Ruhestand. Das WIENER BEZIRKSBLATT traf die Gründungsdirektorin der "Fachschule für Gastronomie und Ernährung“ in der HLTW zum Abschiedsinterview.

Lieber fit gehen als "total müde“

Sind Sie wehmütig, Frau Vogt?
Ingrid Vogt: Nein, ich habe so viele Jahre für die ­Schule gelebt. Es ist besser, jetzt zu gehen, als wenn man total müde ist. Andere erhalten die Chance, ihre Visionen umzusetzen.
Ihre konnten Sie umsetzen?
Vogt: Ja, vieles ist gelungen. Wir sind etwa in der EDV und im Bibliotheksbereich sehr gut ausgestattet, haben ein erstklassiges Bistro mit Betriebsküche, einen eigenen Weingarten und Weinkeller für den Unterricht und bestqualifizierte Lehrkräfte. Die Schule wurde zweimal mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet.
Wie steht’s mit der Nachfolge?
Vogt: Das entscheidet der Stadtschulrat und das wird vermutlich bis Oktober dauern.
Und wie sind die Aussichten für einen Tourismus-Absolventen, einen Job zu kriegen?
Vogt: Derzeit sehr gut, der Tourismus boomt. Man muss nur flexibel sein und auch ins Ausland gehen. Wiewohl jetzt immer mehr nach der HLTW eine Fachhochschule anhängen. Auch nicht schlecht.
Danke und alles Gute!

  • Adresse: Bergheidengasse, 1130 Wien

Gru?noase vor der Bassena

Gemu?se, Obst und Blumen sind auf der Schöpfwerker Allmende vereint. Diese urspru?ngliche Rechtsform aus dem Mittelalter – wo jedes Dorf u?ber einen Gemeinschaftsgarten verfu?gte – erlebt in den letzten Jahren eine unerwartete Renaissance.

Die ersten Felder wurden u?ber der Donau bestellt, mittlerweile schaffen diese Gärten der neuen Gemeinsamkeit auch den Sprung u?ber den großen Fluss. „Der Gemeinschaftsgarten ist öffentlich zugänglich und bietet die Möglichkeit zur Mitgestaltung. Gartenarbeit erfordert den Aufenthalt im gemeinsamen Raum und begu?nstigt dadurch die Kommunikation mit anderen", erklärt die Bassena Am Schöpfwerk in einer Aussendung.

Neben dem mittlerweile gut gedeihenden Gemu?se laden Hängematte und Liegestu?hle dazu ein, eine kurze Verweilpause zu genießen und so fu?r einige Minuten dem hektischen Alltag zu entrinnen. Wen der Hunger nach reifem Obst und Gemu?se packt, der ist selbstverständlich eingeladen mitzuernten.

Infos:
www.bassena.at oder 01/667 94 80

  • Adresse: Am Schöpfwerk -, 1120 Wien

Mein bester Freund – Gewinner 2010!

Das sind die Gewinner von "Mein bester Freund" 2010!

Kategorie: Tierfoto

1. Platz: Nicole Rosinger

MBF2010: 1. Platz


2. Platz: Lisa Stepanek

 MBF2010: 2. Platz

3. Platz: Tanja Fellinger

 MBF2010: 3. Platz

4. Platz: Martina Berger

 MBF2010: 4. Platz

5. Platz: Michaela Kucharowits

MBF2010: 5. Platz

Kategorie: Tier und Mensch (Plätze ex aequo)


1. Platz: Tatjana Osazuva

MBF2010: 1. Platz (Kategorie: Tier und Mensch)

1. Platz: Robert Reumüller

 MBF2010: 1. Platz (Kategorie: Tier und Mensch)


Mein bester Freund 2010 – die Eckdaten:

  • Votingzeitraum: März bis Ende Mai 2010 
  • Gesucht: waren heuer wieder lustige, skurrile oder einfach auch nur schöne tierische Momentaufnahmen "bester Freund". – Plus heuer NEU: Die Kategorie "Tier und Mensch", für die ein Extrapreis vergeben wurde.
  • Fotos: weit mehr als 1.000 Leserfotos, 400 davon in der engeren Auswahl
  • Preise: Die Gewinner dürfen sich über Karten für "Die Zauberflöte" in St.
    Margareten sowie Kulturgutscheine von der Firma Hintermayer und als Erinnerung ihr Siegerfoto auf Leinwand freuen.

    Mein bester Freund 2010 – die Jury

    Die Jury (v.l.n.r.): 

  • Renate Wurm, Dr. Walter Reisp, (beide Veterinäramt Wien), Heidi Obermeier (Fressnapf), Maggie Entenfellner (Krone), Mag. Nina Kosar-Schreiber (WBB), Dr. Elisabeth Vitouch (Gemeinderätin)

 

Der Wien live-TV-Beitrag der "Mein bester Freund"-Preisverleihung vom 17. Juni 2010 im Wiener Rathaus – zum Nachsehen!

 Tierschutz Aktiv Fressnapf  Die Helfer Wiens

  • Adresse: Lichtenfelsgasse -, 1010 Wien

Ein Fest den Reptilien

Ein buntes Starprogramm (Andy Lee Lang, „Die Drei") sorgt dabei fu?r jede Menge Spaß und gute Unterhaltung fu?r die ganze Familie.

WAS: „Reptilien, Fische und Wir",

WANN: 17.–18. Juni, jeweils 9–18 Uhr,
WO: 6., Wien, Esterhazypark (Haus des Meeres)
Eintritt frei!

Infos: www.tierschutzinwien.at

  • Adresse: Esterhazypark -, 1060 Wien

Befreiendes Hinschauen

Wenn Ärztin ­Brigitte Humer-Tischler Hausbesuche macht, trägt sie keinen weißen Mantel. Sie setzt sich zuerst an das Kinderbett und beginnt ihre Behandlung mit einer Yoga­übung. "Ich versuche zu spüren, wie sich das Kind fühlt, bevor ich es untersuche.“ Die ärztliche Leiterin des seit 2005 bestehenden Kinderhospiz-Vereines NETZ braucht keinen weißen Mantel, um sich "zu schützen“, sondern legt großen Wert darauf, sie selbst zu sein und die Familie an die Spitze ihrer Arbeit zu ­stellen.

Persönlicher Zugang wichtig

Neben der ärztlichen Behandlung steht die ehrenamtliche Unterstützung innerhalb der  Familien im Vordergrund, bis hin zur Trauerbegleitung. Alle Dienstleistungen werden kostenfrei garantiert, weshalb der Kinderhospiz-Verein NETZ auf Spenden ­angewiesen ist. Die 41-Jährige wusste schon während des Studiums, dass sie im ganzheitlichen Palliativ Care ihre Berufung finden würde. Den Turnus absolvierte die Ärztin zum Teil in Ostafrika, wo es selbstverständlich ist, dass Kinder in den Händen der Mutter sterben und nicht im sterilen Krankenhaus.
"Wenn Spitalsärzte zu wenig über die Familiensituation wissen, wird die Entlassung sterbenskranker Kinder erschwert“, gibt die Vereinsleiterin zu verstehen. Sie bemüht sich, auch Experten einzubinden, die einen indi­viduell geforderten juris­tischen Rahmen für die Betreuung zu Hause und das Sterben einrichten.
"Mütter schaffen es oft nicht, die Dimension der Krankheit ihrer Kinder nach außen zu kommunizieren. Während unbelastete Gleichaltrige über Mode sprechen, bleibt ein Kind mit einem sterbenskranken Geschwister mit seinen Ängsten und Gedanken an Krankheit allein. Ehrenamtliche sind die unbelasteten Ansprechpersonen, die alle Fragen der Kinder anhören können“, so die Koordinatorin der Ehrenamtlichen, Sabine Reisinger.
Brigitte Slater ist eine der Freiwilligen und zweimal pro Woche im Einsatz. Die ehemalige Buchhändlerin betreut drei gesunde Geschwister einer Wachkoma-Patientin. Die 58-Jährige macht mit den Kindern vor allem Hausübungen, nebenbei bringt sie ­ihnen die Welt der Bibliotheken näher. Wegen ihrer kumpelhaften Strenge lieben sie die Kinder und begrüßen die humorvolle Pensionistin schon im Treppenhaus.

Mehr Infos zum Kinderhospiz

Innerhalb eines Halbjahres erlernt man ­medizinisches und pflege­risches Basiswissen, sammelt Selbsterfahrung und spricht mit Betroffenen. Ein Info-Abend findet im September statt.
Kinderhospiz-Verein NETZ, Büro in der Breitenseer Straße 19/27, 1140 Wien, Tel.: 0664/73 40 26 40, E-Mail: kontakt@kinderhospiz.at. Der Verein ersucht um Spendenhilfe über ­die BAWAG, Kto.-Nr. 17210 804 897.

Weltmeister im gemeinsamen Mitfiebern

Wir sind zwar nicht dabei, aber wir machen trotzdem mit – bei der Fußball-WM in Südafrika. Und das geht so: Auf dutzenden ­öffentlichen Plätzen und bei noch mehr Wirten der unterschiedlichsten Güte und Provenienz werden die 64 Spiele der WM live übertragen. Und als gelernter Wiener will man doch sein geniales Trainerwissen nicht nur an Bello zu ­Hause weitergeben, sondern ­möglichst viele andere „Experten“ daran teilhaben lassen.

Von Strandbar Herrmann bis zur Summerstage

Die meisten WM-Dozenten wird es wohl in der Strandbar Herrmann geben. Mehr als 2.000 passen dort vor die große Leinwand – gutes Wetter und damit kein Gatsch ­vorausgesetzt. Etwas kleiner gibt es die Summerstage am Donaukanal. Dort gibt es regensicheren Fußball auf 17 Screens, auf denen die ewige Frage gelöst wird: "Wie kommt das Runde ins Eckige?“

Kultur aus Afrika rund ums Match

Aber nicht nur der Fußball steht im Vordergrund. Unter dem Titel "Ke Nako Afrika“ präsentiert der Kontinent sein buntes Kulturleben in Wien. Zwischen dem WM-Start und dem Finale am 11. Juli in Johannesburg zeigen Künstler aus dem schwarzen Kontinent, was sie draufhaben: Tanz, ­Musik, Artistik usw. auf verschiedensten Plätzen. Natürlich ist während der Matches die große Pause.
Für Freunde des Aktivfußballs ist übrigens das Streetsoccer-Turnier am 12. Juni in der Lindengasse ein Muss. Die ­Kicker dort gehen nachher auch auf die Kaiserwiese & Co. zum Public Viewing. Das solltest du auch. Vielleicht kannst du dort deine Trainerweisheiten an die richtige Adresse bringen …

Zahl der Woche – 345600

So viel Sekunden dauern die 64 Spiele der WM in Südafrika. Samt Vor- und Nachbesprechung kommt man leicht auf 150 Stunden WM-Schauen.

  • Alle 64 Spiele der WM werden vom ORF live übertragen. Plus: Der ORF bietet mehr Fußballfilme als sonst. Ö3 berichtet mit Live-Einstiegen.
  • Adresse: Rossauer Lände, 1090 Wien

Der Feuersalamander ist zum Sprung bereit

Schönbrunn ist nicht nur die Heimat vieler exotischer Tierarten, sondern beherbergt auch jede Menge heimischer Wildtiere. Um viele von ihnen beobachten zu können, wurde im Vorjahr der 1. Teil des Naturlehrpfades ("Im Wald I“) eröffnet, der vom Tirolerhof startet und über den Baumkronenpfad führt.

Wenn die Flecken gelb aufleuchten …

Vor kurzem wurde der 2. Teil des Wald-Pfades seiner ­Bestimmung übergeben. "Im Wald II“ führt vom Ende des Baumkronenpfades zum Bereich "Am Wasser“, wo große Freiland-Aquarien einen Einblick in die Fischwelt geben. Zudem sind auf dem 170 Meter langen Weg, dessen Entstehung 300.000 Euro gekostet hat, drei Terrarien mit Kreuzottern, Feuersalamander, Gelbbauchunken, Bergmolchen und Hornottern aufgestellt. Richtig fesselnd ist der Feuersalaman­der, der bei Regen seine markante Zeichnung zeigt: leuchtend gelbe Flecken auf schwarzem Untergrund.

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Die Fair-Play-Teams sorgen bis September dafür, dass Konflikte möglichst schon im Ansatz vermieden ­werden. Das betrifft Jugend-Streitigkeiten ebenso wie Generations­kon­flikte oder Probleme mit Hunden. „Die guten Erfahrungen der letzten Jahre in den Pilot­bezirken haben uns gezeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Menschen der Stadt ist, und ich bin froh, dass sich so viele Bezirke zum Mittun entschlossen haben“, so Stadtrat Christian Oxonitsch.
Insgesamt sind heuer 16 Bezirke mit dabei. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 451.000 Euro, von denen 40 % die Stadt übernimmt. Die wienweit insgesamt 45 Fair-Play-Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen Vereinen, die bereits Erfahrung in der Parkbetreuung oder Jugend­arbeit gesammelt haben.
Für Penzing sind drei Fair-Play-Mitarbeiter im Einsatz, die immer zu zweit unterwegs sind. Schwerpunkte sind die zwei Brennpunkte Reinlpark und Skate-Park Bergmillergasse.

  • Adresse: Reinlpark, 1140 Wien

Sind die süß: Felsenpinguine geschlüpft!

Zum Füttern des flauschigen Nachwuchses schlucken die Eltern die Nahrung zunächst hinunter, umhüllen sie mit einer Schleimschicht, was eine sofortige Verdauung verhindert, und würgen sie wieder hervor.

Felsenpinguine gelten als sehr gefährdet

Der Tiergarten Schönbrunn züchtet als einziger Zoo in Europa jedes Jahr Felsenpinguine nach. Das exakte Simulieren antarktischer Licht- und Klimaverhältnisse und eine lückenlose Überwachung der Nester per Videokamera sind die Zutaten für das Erfolgsrezept für die Schönbrunner Felsenpinguin-Zucht.
 
In einem Nest sind heuer Zwillinge geschlüpft. Im Freiland würde nur das stärkere Jungtier überleben. Im Tiergarten Schönbrunn wird eines der beiden Pinguin-Küken mit der Hand aufgezogen. Rund vier Mal am Tag wird es von den Tierpflegern mit fein püriertem Heringsfilet gefüttert und jeweils davor und danach abgewogen. Derzeit bringt der vier Tage alte Pinguin-Winzling rund 90 Gramm auf die Waage.

  • Adresse: Maxingstraße 13a, 1130 Wien

… und der Tierschutz-Award geht an?

Jetzt mitmachen – und attraktive Preise gewinnen!

Mitmachen können Einzelpersonen oder Personengruppen, die sich aktiv für den Schutz hilfloser, ausgesetzter, kranker oder verwaister Tiere in Wien einsetzen. Etwa für Hund, Katze oder Kaninchen, exotische Tiere wie Papageien oder Reptilien, Haustiere wie Pferd und Ziege und Wildtiere wie Igel oder Vogel. – Die Sieger erhalten Geldpreise im Wert von 5.000 Euro sowie Sachpreise. 
 
Einsendeschluss: 17. Mai 2010

Eine prominente Jury unter der Leitung von Maggie Entenfellner, Kronenzeitung-Tierecke, wird die Projekte auswählen. Die Preisverleihung findet am 17. Juni im  Wiener Rathaus statt. Infos erhältst du bei der Tierschutzombudsstelle Wien sowie unter www.tierschutzaward.at 

Welche Projekte können z.B. eingereicht werden?

  • Betreuung von Vögeln, die nicht mehr von den Elterntieren versorgt werden
  • Gesundpflegen von verunfallten Fledermäusen 
  • Betreuung von aufgefundenen, verwaisten Wildtieren 
  • Übernahme / Vermittlung von Tieren, deren HalterInnen nicht mehr in der Lage sind, diese weiter zu betreuen (ausgenommen sind große Tierheime) 
  • Betreuung von Streunerkatzen 
  • Hilfe bei der Überwinterung von Tieren (z.B. Igel)

Welche Tierarten?

Heimtiere: Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Wellensittich,Kanarienvogel
Haustiere: u.a. domestizierte Tiere der Gattung Rind, Schwein, Pferd, Schaf, Ziege, Hausgeflügel
Wildtiere: u.a. Igel, Singvogel, Fledermaus, Fuchse, Dachs etc. Weiters auch Papageien (Graupapagei, Amazone, Ara, Kakadu etc.) oder Reptilien (Schlange, Leguan, Chamäleon, Bartagame, Schildkröten etc.).
 
Kontakt:
Informationen & Anmeldung
Tierschutzombudsstelle Wien
Tel. 01/318 00 76-75079,  Fax 01/318 00 76-99 75075
E-Mail: mitmachen@tierschutzaward.at 
www.tierschutzaward.at 
 
Auch beim WIENER BEZIRKSBLATT spielen unsere "besten Freunde" die Hauptrollen! – Mehr Infos zu unserem tierischen Fotowettbewerb "Mein bester Freund"!

  • Adresse: Rathaus -, 1010 Wien

Haarige Stars auf der Showbu?hne

Zu?chter, Tierschutzorganisationen und Experten in Tierschutz- und haltung stehen bei der Informationsschau
des Veterinäramts an diesen beiden Tagen fu?r Fragen zur Verfu?gung. – Außerdem: Stargäste „Die Drei – Austropop vom Feinsten“, Zauberclown Poppo, Kinderprogramm und Rätselrallye – Eintritt frei!

WAS: „Freude mit Katzen, Kaninchen & Co.“
WANN: 8. & 9. Mai., 10–18 Uhr
WO: Museumsquartier

Infos: www.tierschutzinwien.at

  • Adresse: Museumsquartier -, 1070 Wien