Liebe verdient Respekt!

Gesellschaftliche Auseinandersetzung mit homophoben Vorurteilen

Die Toleranz ist in der Gesellschaft zwar gewachsen, dennoch stoßen Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGender-Personen immer noch oft auf Ablehnung. Die Vorbehalte speisen sich nicht selten aus Unkenntnis und Unsicherheit. Es sind Vorurteile. – Respekt fällt aber leichter, wenn man den Anderen zumindest ein wenig kennt.
 
Viele Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGender-Personen sowie ihre Angehörigen sind in einem hohen Maß offenen und auch verdeckten Diskriminierungen ausgesetzt: Seien es Schwulen/Lesben-„Witze“, die permanente Konfrontation mit unhaltbaren Vorurteilen und Zerrbildern, Beschimpfungen, Mobbing am Arbeitsplatz bis hin zu Drohungen und offener körperlicher Gewalt. – Der EUROBAROMETER 2008 reiht Diskriminierung auf der Grundlage der Homosexualität als zweithäufigste Form der Diskriminierung in der EU nach der Diskriminierung auf der Grundlage der ethnischen Herkunft.
 
Viele Formen homophober Gewalt werden gar nicht bewusst als Diskriminierungen wahrgenommen. Gleichgeschlechtlich empfindende Menschen haben sich einerseits „daran gewöhnt“, benachteiligt zu werden. Andererseits sind – vor allem oft auch Jugendlichen – diskriminierende Aussagen gar nicht bewusst. „Wir wissen heute, dass die Selbstmordversuchsrate in Österreich bei Homosexuellen siebenmal so hoch ist als bei Heterosexuellen. Hauptursache ist die mangelnde familiäre, soziale und rechtliche Unterstützung! Über 90% aller Selbstmordversuche von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen geschehen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren, also während des oft sehr schmerzhaft erlebten Coming-out-Prozesses.“, formuliert Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstelle COURAGE, seine Besorgnis.

Kein Platz für Intoleranz und Homophobie in Wien!

Die für Antidiskriminierung und gleichgeschlechtliche Lebensweisen zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger begrüßt die aus Berlin importierte Kampagne, die von der MA 17 (Integrations- und Diversitätsangelegenheiten) mitfinanziert wird: "Wien ist eine Stadt der Offenheit und des gegenseitigen Respekts. In Wien kann sich jede und jeder sein Lebens- und Liebesmodell frei wählen. Intoleranz und Homophobie sollen hier keinen Platz finden, Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung werden nicht toleriert. Dafür gibt es ein breites Bündnis zwischen der Stadtregierung, zahlreichen NGOs und engagierten Bürger. Die aktuelle Kampagne leistet hier einen wichtigen Beitrag und verdient daher – genauso wie jede Form von Liebe – Aufmerksamkeit und Respekt."

Präsentation und Vernetzungsabend

Am Mi., 17. Juni (19 Uhr, Hauptbücherei Wien, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien) wird – eröffnet durch Staatssekretärin Christine Marek – ein erstes Präsentations- und Vernetzungstreffen erfolgen. Geladen sind Multiplikatoren und Interessierte aus den Bereichen Jugend, Bildung, Integration/Migration, den lesbischen/schwulen/bisexuellen und transGender-Communitys und Medien, aber auch politische Vertreter, um in persönlichen Gesprächen Strategien gegen Homophobie und Intoleranz zu diskutieren.

Die Kampagne

Die Kampagne „Liebe verdient Respekt“ wurde vom LSVD – Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg entwickelt und im März 2009 in Berlin präsentiert. Die Sujets wurden in Kooperation mit dem LSVD für Österreich adaptiert. Für die Umsetzung der Kampagne auf nationaler Ebene konnte COURAGE den Verein Wiener Jugendzentren und Verein wienXtra gewinnen. Finanziert wird die Kampagne von den ProjektpartnerInnen und der MA 17, zuständig für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten.

Noch mehr Infos auf www.homophobie.at
 

  • Adresse: Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

Neuer Nachwuchs im Tiergaten Schönbrunn: Junger Urson!

Der Urson ist nach dem Biber das zweitgrößte Nagetier Nordamerikas, wird fast einen Meter groß und kann ein Gewicht von 14 Kilogramm erreichen. Baumstachelschweine ernähren sich vegetarisch, sind nachtaktiv und leben auf Bäumen.

So putzig sie aussehen, so vehement können sie sich verteidigen: An der Spitze ihrer bis zu 30.000 Stacheln sitzen mikroskopisch kleine Widerhaken. Wird ein Urson in die Enge getrieben, setzt er seine Stacheln als ultimative Waffe ein. Ist ein Stachel in die Haut des Angreifers eingedrungen, löst er sich vom Stachelschwein ab, bleibt aber wegen der Widerhaken fest in der Haut des Feindes stecken.

Junger Urson – zu sehen im Tiergarten Schönbrunn!

  • Adresse: Maxingstraße 13b, 1130 Wien

Summerton und Samtstimme


"Es wird mit dem Summerton …"

Angelika Lang löst Renate Fuczik, mittlerweile pensionierte Mitarbeiterin der Telekom Austria (TA), ab, die über 20 Jahre "die" Stimme der Zeitansage war und auch anderen Servicediensten wie dem Horoskop ihre Stimme geliehen hat. Der Text blieb allerdings gleich geblieben: "Es wird mit dem Summerton …" ist auch unter der neuen Nummer zu hören.

Die bisherige Nummer 1503 wird abgeschaltet beziehungsweise soll ein Tonband auf die neue Nummer verweisen. Ein Anruf bei der Zeitansage kostet 0,067586 Euro pro Minute.

Eigentlich wollte die Telekom Austria das seit 60 Jahren bestehende Service per 12. Mai einstellen, doch nach offenbar genügend Protesten entschied sich die TA, die Nummer weiterleben zu lassen.

Immerhin 600.000-mal wird die Zeitansage pro Monat immer noch gewählt, während der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit und umgekehrt steigt die tägliche Frequenz laut TA sogar um ein Drittel.

Hören Sie selbst!

Die Zeitansage im Wandel der Zeit: Die neue Zeitansage unter der Tel.Nr. 0810 001503 erreichbar (Sprecherin: Angelika Lang) im Vergleich zur alten Zeitansage 1503 (Renate Fuczik).

  • Adresse: Lassallestraße 9, 1020 Wien

„Tierischer“ Nachwuchs am Landgut Wien Cobenzl

Und zwar die beiden Fleckvieh-Kälber Lilli & Zilli, 20 junge Enten und das
drei Wochen alte Burenziegen-Mädchen Ella. Insgesamt leben am Landgut Wien
Cobenzl über 100 heimische Bauernhoftiere.

Um die Tiere aus nächster Nähe beobachten und füttern zu können, ist
die Teilnahme an einem geführten Rundgänge durch die Ställe empfehlenswert.

  • Stallführung am Samstag, 30. Mai und Sonntag, 31. Mai 2009,

    15 bis 16.30 Uhr

    Kosten: 6 Euro pro Kind (Eintritt ins Landgut inkludiert)

Auch Pferdefreunde und Bastelfans kommen zum Pfingstwochenende im
Landgut Wien Cobenzl auf ihre Rechnung.

Öffentliche Anfahrt:
Bus 38A ab U4 Heiligenstadt; Haltestelle
Parkplatz Cobenzl

  • Eintritt ins Landgut

    Kinder bis 2 Jahre: frei

    Kinder von 3 bis 5 Jahren: 3,00 Euro

    Besucher von 6 – 15 Jahren: 3,50 Euro

    Besucher ab 16 Jahren: 4,00 Euro

    Jahreskarte 2009: 25,00 Euro

  • Öffnungszeiten: Mo – So, Feiertags: 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Neue Mutter-Kind-Einrichtung für Minderjährige

26 Plätze für minderjährige Mütter

Das ehemalige Schwesternwohnheim in Favoriten wurde im Vorjahr
adaptiert und steht den jungen Frauen seit kurzem zur Verfügung. Im
Vergleich zu den bisherigen Standorten mit Gemeinschaftsküche- und Bad
ermöglicht es ein weitgehend selbständiges Wohnen. Auch das
Platzkontingent wurde von 22 auf 26 Plätze aufgestockt. Jede Mutter
soll in der Betreuungseinrichtung lernen, sich und das Baby selbst zu
versorgen, auf die Bedürfnisse des Kindes zu reagieren, das ihr zur
Verfügung stehende Budget zu verwalten, autonom einzukaufen etc. Für
diese "rund um die Uhr Betreuung" sorgen in der Biererlgasse zehn
versierte Sozialpädagoginnen.
Sie loten nicht nur die Fähigkeiten der
jugendlichen Mütter aus, unterstützen und betreuen diese, sondern
gewährleisten gleichzeitig auch die Sicherheit der Neugeborenen und
Säuglinge. Auch Partner und Familienangehörige werden nach Möglichkeit
ebenfalls in diesen Prozess eingebunden. 

Großteil gelingt ein "neues Leben"

Die Mutter-Kind-Unterbringung steht Schwangeren oder jungen angehenden
Müttern
offen, bei denen eine Gefährdung der minderjährigen Mutter, des
Ungeborenen oder Säuglings
festgestellt wurde. Einem Großteil der
minderjährigen Mütter gelingt es durch diese intensive Betreuung ein
eigenständiges Leben mit ihrem Kind aufzubauen. Durchschnittlich
verbringen die jungen Frauen etwa sechs bis sieben Monate in der für
sie geschaffenen Einrichtung.
Stellt sich im Zuge dieser intensiven Betreuung heraus, dass die Mutter
nicht in der Lage ist, das Kind zu schützen und adäquat zu versorgen,
kommt es zur Abnahme des Kindes.

Weitere Angebote für Schwangere und Mütter

Die "MAG ELF" verfügt zusätzlich zum stationären Angebot der
Mutter-Kind Unterbringung über ein Team von drei Sozialpädagoginnen,
die jugendliche Mütter, die vielfach noch im elterlichen Haushalt
leben, ambulant unterstützen. Derzeit werden 30 junge Schwangere/Mütter
betreut. Durch diese intensive Förderung soll ebenfalls eine Trennung
von Mutter und Kind verhindert werden. Zur Beratung aller Schwangeren
und Familien mit Kindern stehen in Wien weiters acht
Eltern-Kind-Zentren zur Verfügung. In diesen Zentren sind
SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen
für alle Fragen der Eltern da. In der Elternschule, der Elternberatung,
in Gruppen- und Einzelgesprächen werden die Themen und Fragen der
Eltern rund um Geburt und Erziehung aufgegriffen.

  • Adresse: Biererlgasse 35, 1100 Wien

Jetzt GRATIS: Sonderausgabe „Die Stadt der Forschung“!

Ausnahmen wie "Die lange Nacht der Forschung" und das Forschungsfest auf dem Rathausplatz besttigen die Regel. Zu unverständlich scheint das Thema, zu weit weg vom eigenen Leben.

Die WIENER BEZIRKSBLATT-Redaktion hat sich im "Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation" dazu entschlossen, ein Extraheft herauszubringen, das in klaren Worten sagt, was Wien jetzt schon kann und noch erreichen will. Die Redaktion war begeistert von den "Great minds for a great city" und sind überzeugt: F & E ist eine Wissenschaft für sich – und alle anderen.

Die Sonderausgabe "Die STADT der Forschung" – jetzt GRATIS an deiner Haustüre!

  • Adresse: Schottenfeldgasse 24, 1070 Wien

Erster Wiener Doggy-Brunch

Alles auf 2 bzw. 4 Pfoten ist herzlich eingeladen, bei einem üppigen Brunch zu plaudern, bei frischem Kaffee zu relaxen.

Die Vierbeiner können sich unterdessen auf der eigens für sie geschaffenen "Spielwiese" nach Herzenslust – und bei Leckerlis – austoben. 

Daneben wird geschamckvolles Zubehör in der Hundewelt vom "Bunten Hund" präsentiert, Tipps für Fell- und Hundepflege gibt's von der mobilen "Hundekosmetikerin" Martina Pierer.

Einführungspreis:
statt 18 Euro nur 15 Euro

Da nur begrenzt Sitz- und Wedelplätze zur Verfügung stehen, wird um eine Anmeldung unter Tel: 813 86 10–0 bzw. unter rezeption@kaiserpark.at gebeten.

Hotel Kaispark Schönbrunn
12., Grünbergstraße 11
www.kaiserpark.at

  • Adresse: Grünbergstraße 11, 1120 Wien

Lieblingswirt-Wahl 2008 in bewegten Bildern

Nach
einem halben Jahr "Intensiv-Wahlkampf" und mehr als 40.000 Votings
(30.000 via Stimmkarte, 10.000 Online-Votings) später, lagt das
offizielle Ergebnis der WIENER BEZIRKSBLATT „Lieblingswirt-Wahl 2008“
vor.

Im Rahmen der feierlichen Abschlussgala am
30.10.2008
, im neu eröffneten Volksmusik-Szenetreff PLATZHIRSCH, wurden
die beliebtesten Wirte unserer Stadt geehrt, ausgezeichnet – und vor
allem natürlich gebührend gefeiert.

Mehr als 200 Wiener Wirte bei Lieblingswirt-Gala

Mehr als 200 Wirte samt deren Fangemeinde waren um 19 Uhr in den
Platzhirsch am Opernring 11 gekommen, um zu erfahren, welchen Platz sie
in ihrem Bezirk belegt haben – und vor allem: wer die drei Wien-Sieger
geworden sind, also die meisten Gäste-Stimmen von ganz Wien erhalten
hatten.

Die besten Bilder der Lieblingswirtgala 2008 vom 30.10.2008 findest du hier.

Einen umfassenden TV-Beitrag von der Lieblingswirtgala im Platzhirsch kannst du dir hier ansehen!

  • Adresse: Opernring 11, 1010 Wien

Europäischer Nachbarschaftstag: Stadt Wien geehrt

Mit der Auszeichnung wird die Stadt Wien für ihr Engagement am
europäischen Nachbarschaftstag gewürdigt. Dieser Tag findet heuer am
26.5. zum zweiten Mal statt.

Die Idee des Nachbarschaftstages ist einfach: Nachbarn feiern gemeinsam ein Fest im Grätzl. Sie organisieren eine bunte Vielfalt an Aktivitäten: kochen, essen, plaudern, spielen, musizieren und vieles mehr. Damit wird ein Beitrag zum guten und freundschaftlichen Zusammenleben in Städten geleistet.

Im vergangenen Jahr gab es über 60 Veranstaltungen in 19 Wiener Bezirken und heuer werden es über 80 Veranstaltungen sein. Ca. 8 Millionen Menschen feiern inner- und außerhalb Europas in über 1.000 Städten diesen Tag.

  • Adresse: Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

Flohmarkt im Leica-Shop

Ab nur 1 Euro gibts hier Kameras, Objektive, Taschen, Zubehör, Bücher – und noch vieles mehr!

öffentliche Erreichbarkeit:
U6 bis Burggasse, Bim 5, 6, 18 und 19

  • Adresse: Westbahnstraße 40, 1070 Wien

Rosen zum Muttertag in der Lugner City

Und zwar am Sa., 9.5.2009,
12 Uhr + 14 Uhr + 16 Uhr.

Außerdem:

Am Fr., 8.5., findet von 12–21 Uhr und am Fr., 9.5., 12–18 Uhr, die erste Hausverlosermesse & Gewinnspiel in der Lugner City statt!

hingehen – Rose holen – und vielleicht Haus gewinnen!

Mehr Infos auf: www.lugner.at

  • Adresse: Gablenzgasse 5-13, 1150 Wien

Fundflohmarkt am 23. April

Er findet zum letzten Mal am "gewohnten" Platz in
Wien (18, Bastiengasse 36–38), statt – mit G'wand, Büchern,
Taschen, älteren Elektronikartikeln, Spielzeug u.v.m.

Das Zentrale Fundservice wird in der zweiten Maihälfte
organisatorisch der MA 54 – Zentraler Einkauf zugeordnet (die
roten Fundboxen und das Fundservice bei den Bezirksämtern bleiben
davon unberührt). Daher werden künftige Fundflohmärkte auch an
anderen Standorten, entweder im 3. oder im 21. Bezirk,
stattfinden.

  • Adresse: Bastiengasse 36–38, 1180 Wien