Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Modernes Zentrum für Ältere und Kranke

Für alle Penzinger ist die Entscheidung, das Geria­triezentrum Baumgarten in der Hütteldorfer Straße 188 zu einem guten Teil neu zu bauen, eine erfreuliche Nachricht. „Wird damit doch die Ver­sorgung der pflegebedürftigen Penzinger sichergestellt“, ­betont Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner die Notwendigkeit des Projekts, das kürzlich vom Gemeinderat beschlossen wurde.

Mit Kindergarten und Tageszentrum

Das Geriatriezentrum Baum­garten blickt auf eine lange Geschichte zurück. Errichtet wurde es im Jahr 1900 unter Bürgermeister Lueger als Landwehrkaserne, bevor es 1919 zum Versorgungsheim umgestaltet wurde. Nach den Wirren des Krieges wurde es zum Altersheim, später zum Pflegeheim und ist derzeit Heimat für 515 Patienten. Der gesamte Komplex besteht aus sechs einzelnen Pavillons, wovon vier unter Denkmalschutz stehen. Die vier Gebäude bleiben erhalten und stehen künftig für Verwaltung, Kinder­garten, betreutes Wohnen, als Tageszentrum des Fonds Soziales Wien und für die Bezirksvorstehung zur Verfügung.
Die zwei neu gebauten Pavil­lons (Nr. 2 und 3) sollen pflege­technisch alle Stückerln spielen. Es werden 316 Betten auf 12 Stationen (28 Betten pro Station) in Ein- und Zweibettzimmern untergebracht. Dazu kommt, dass Ambulanzen aus dem aufgelassenen Geriatriezentrum Am Wienerwald übersiedeln: „Womit die Patienten aus Penzing nicht mehr nach Lainz fahren müssen“, so Gemeinderätin Silvia Rubik. Baubeginn ist 2011.

  • Adresse: Hütteldorfer Straße 188, 1140 Wien

Aufwertung des Grätzels

Am 15. April war der Spatenstich für das Bauprojekt, das 100 neue Arbeitsplätze im Bezirk schafft. Die Verkehrs­büro-Gruppe lässt Bagger und Trak­toren auffahren und stellt auf der Fläche ­westlich des Museums bis Oktober 2011 ein 4-Sterne-Superior-Hotel hin.
Sowohl Stadt als auch Bezirk sind zufrieden. Stadtrat Rudolf Schicker: „Die Entscheidung, mit den Bauarbeiten jetzt zu beginnen, ist ungemein wichtig für die Stadt, schafft Beschäftigung und ist für Arbeitsmarkt und Baubranche ein wichtiges Signal.“
Ebenso Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner: „Das Hotel bietet eine große Chance für Penzing, eine Aufwertung des Grätzels und wird von den Anrainern voll akzeptiert.“
Insgesamt werden 45 Millionen Euro investiert, es entsteht ein Hotel mit 233 Zimmern, davon 21 Suiten mit Balko­nen, einem Konferenzbereich mit 900?m2 Fläche, einer öffentlich zugänglichen Tiefgarage mit 162 Plätzen sowie einem Wellnessbereich. Und die Farbe der Hotelfassade wird Schönbrunner Gelb sein.

  • Adresse: Areal des ehemaligen IMAX, 1140 Wien

Verkehr: Vieles neu macht der Mai

* Roßkopfgasse: Bis 31. Mai wird die Roßkopfgasse von der Sophienalpenstraße bis zur Hainbachgasse saniert. Die Roßkopfstraße ist wochentags von 8 bis 16 Uhr gesperrt.

* Bergmillergasse, Keißler­gasse, Wientalstraße: Bis11. Juni finden abschnittsweise Rohrleitungsarbeiten statt.

* Hütteldorfer Straße: Bis 30. Juli werden abschnittsweise die Beleuchtungen repariert.

* Linzer Straße, Reinlgasse: Gleisbauarbeiten (neue Weichen) machen die vierwöchige Sperre der Linzer Straße nötig. Umleitung über Nobilegasse, die Bim-Haltestelle wird zur Flachgasse zurückversetzt.c

  • Adresse: Hütteldorfer Straße, 1140 Wien

Laufen in Penzing: Weil nicht nur der Marathon Spaß macht

Wobei der Penzinger Bezirkslauf, der heuer zum dritten Mal im Rahmen der Initiative „Wien läuft“ über die Bühne geht, anspruchsvolle Bewerbe anbietet. Erwachsene können über 3 und 6 km mitlaufen oder über 3 km beim Nordic Walken dabei sein. Für die Kids steht ein 500-m-Bewerb zur Verfügung.

Familiäres Feeling im schönen Park

Alle Bewerbe des Penzinger Bezirkslaufs finden im Gelände um das Otto-Wagner-Spital auf den Steinhofgründen statt. Start ist ab 9.30 Uhr beim ­neuen Eingang am Heschweg. Das Besondere an der Laufveranstaltung ist, dass sie im wundervollen Ambiente des Parks stattfindet. „Und wir wissen von den ersten beiden Jahren, dass die Penzinger den familiären Rahmen des Laufbewerbs durchaus schätzen“, betont die Organisatorin Ernes­tine Holzgruber-Hiller.

Infos und Anmeldung unter www.penzingerlauf.at oder SPÖ-Penzing, Tel. 914 21 75.

  • Adresse: Heschweg, 1140 Wien

Des Schaffners neue Kleider

Bestaunt werden die neuen Uniformen, die von
Schülern der Modeschule Michelbeuern entworfen wurden,
künftig von über 84 Millionen Fahrgästen pro Jahr, die unter anderem
mit den 825 U-Bahn-Zügen unter großteils der Stadt reisen.

Hier gehts zur Galerie!

  • Adresse: Erdbergstraße 202, 1030 Wien

Guter (Bau-)Grund zum Feiern: Eurogate-Fru?hlingsfest

15 Uhr: Ankick durch Vizebu?rgermeister Michael Ludwig

Nach einem festlichen Anpfiff mit den Wienerwald Musikanten können sich Fußball-Begeisterte im Torwandschießen u?ben – als Hauptpreise winken Pokal und Fan-Packages der Österreichischen Nationalmannschaft. Der offizielle Ankick des Projekts erfolgt um 15.00 Uhr durch Vizebu?rgermeister Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig, Interviews mit Bauträgern und Architekten geben Aufschluss u?ber den Eurogate-Bauplatz. Ein Informationsstudio versorgt Interessierte mit allen Details rund um das Passivhaus-Projekt.

Fu?r Unterhaltung fu?r Groß und Klein ist gesorgt: Jede Menge Spaß und Action auf der 14 m hohen Riesenrutsche Kikeriki erwarten den Nachwuchs in der Kinderzone, kulinarische Schmankerl und Getränke sind zu geringen Preisen erhältlich. Fu?r gute Stimmung ist die Live-Band Egon 7 verantwortlich. Durch den Nachmittag fu?hrt Moderator Markus Pohanka.

Frühlingsfest: Das Programm im Überblick (pdf)

Eurogate: 1.800 neue Wohnungen fu?r Wien

Mit einer Gesamtfläche von rund 20 Hektar ist „Eurogate" eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsgebiete. Nach dem Masterplan von Sir Norman Foster und den städtebaulichen Plänen von Architekt Albert Wimmer wird der ehemalige Aspang-Bahnhof zu neuem Leben erweckt. Im Fru?hjahr 2010 erfolgt der Anpfiff zum Bau der größten Passivhaussiedlung Europas mit rund 1.800 Wohnungen. Die Bauträger Arwag, BAI, Heimbau, ÖSW, Sozialbau und verschiedene Architektenteams sorgen in der ersten Bebauungsetappe mit unterschiedlichen Farb- und Fassadengestaltungen fu?r ein lebendiges Gesamtbild der 824 neuen Wohnungen, davon u?ber 700 gefördert.

Nachhaltige Wirkung fu?r Klima und Stadt

Moderne Passivhausbauweise schont nicht nur Klima und Umwelt, sondern dank erheblicher Heizkostenersparnis auch das Haushaltsbudget der zuku?nftigen BewohnerInnen. Die Lage in Zentrumsnähe, eine gut ausgebaute Infrastruktur und die optimale Verkehrsanbindung (S-Bahn, Straßenbahn und geplanter U-Bahn-Anschluss) garantieren Wohnen mit „Mehr-Wert".

weiterführende Infos:

  • Adresse: Aspangstraße 47, 1030 Wien

Demo mit Kinderwagen!

Eine Aktion, die von den Kinderfreunden Penzing und der SPÖ-Bezirksfraktion ins Leben gerufen wird. Motto: „Die Kinder stehen im Mittelpunkt!“ „Zumal wir ja auf zahl­reiche Eck­punkte eines fortschrittlichen Bildungssystems hinweisen können: auf den Gratiskindergarten, die gemein­same Schule und auf flächendeckende Ganztagsschulen“, betont Penzings SPÖ-Klub­vorsitzende Ernestine Holzgruber-Hiller. „Positive Errungen­schaften muss man genauso ,laut‘ präsentieren wie Kritik. Wir wollen damit ein Zeichen setzen“, ergänzt ­Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer.
Dieses Zeichen soll in Form einer „Kin­derwagen-­Demo“ am 1. Mai im „Penzinger Zug“ stattfinden. „Kommen Sie zu uns! Wir laden alle Eltern mit Kinderwagen ein“, so Holz­gruber-Hiller. Geplant ist, auf den Kinderwagen Schachteln mit entsprechenden Aufschriften („Gratis­kindergarten“ etc.) zu montieren.

  • Kinderwagen-Demo: 1. Mai, 7.55 Uhr, Bezirkstreffpunkt Drechslergasse/Märzstraße, Info-Telefon: 914 21 75.
  • Tel.: 914 21 75
  • Adresse: Drechslergasse, 1140 Wien

Mehr als „nur“ Toiletten

Die historischen Toiletteanlagen ­befinden sich in der Kastanienallee (beim Palmenhaus), in der barocken Gartenanlage „Blumenparterre“, in der Schlosser Allee sowie im Waldbereich der Gloriette. Pro WC – die aus Denkmalschutzgründen außen praktisch unver­ändert sind – wurden 107.000 Euro in das neue Innenleben gesteckt.
Wiens wohl teuerste Klosetts bieten nun echtes Hightech: Sie sind beheizt, mit ­einer Isolier­wand wärmegedämmt, mit elektrischer Fußbodenheizung versehen und die wasserfesten Kabinenwände sind schlag- und kratzfest. Weiters öffnen und versperren sich die Klosetts automatisch, synchron zu den Parköffnungszeiten. Nur von innen können die Türen immer geöffnet werden, damit kein Gast „übrig bleibt“. Und die Beleuchtung wird über Dämmerungsschalter und Schaltuhr ­automatisch gesteuert.
Damit können die Kaiser-Plätze 365 Tage im Jahr offen bleiben – und kein Besucher muss mehr ins nahe Schloss laufen, wenn er ein dringendes Bedürfnis hat …

  • Adresse: Schönbrunn, 1130 Wien

Baubeginn für neuen Wiental-Highway

Die Stadträte Ulli Sima und Rudi Schicker, Bezirks­vorsteherin Andrea Kalch­brenner sowie Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer geben das Startkommando für die Radweg-Bauarbeiten. Sollte alles glatt laufen, könnte der neue Wiental-High­way schon im September – zumindest teilweise – befahrbar sein. „Dann kann man von Hadersdorf bis zur Kennedybrücke kreuzungsfrei radeln“, so Wutzlhofer.

Neue Rampen auch gegen Hochwasser

Bei den Bauarbeiten wird die Lücke zwischen Hütteldorf/Hackinger Steg und Kennedybrücke geschlossen. Der neue, vier Meter breite Rad-, aber auch Fußweg führt an der ­linken Seite des Wienfluss­bettes entlang und ist 3,5 km lang. Die Auf- und Abfahrt ist auf behindertengerechten Rampen möglich. Bei der Astgasse und der St. Veiter-Brücke werden die vorhandenen Auf- und Abfahrten für den Radverkehr ausgebaut und dienen auch als Fluchtwege bei Hochwasser.
Der neue Wiental-Highway wird in beiden Richtungen an das bestehende Radnetz ­angebunden. Damit ist es möglich, durchgehend mit dem Drahtesel durch Penzing zu fahren. „Mit diesem neuen Abschnitt wird ein langjähriger Bezirkswunsch erfüllt“, betont Walfried Ertl, der als Vorsitzender der Verkehrskommission die Verhandlun­gen für den Bezirk geführt hat. „Und Penzing zeigt damit auch eindrucksvoll vor, wie gut die Kombination Freizeit, Wohnen und Arbeiten funktioniert“, betont Jürgen Wutzl­hofer.

  • Adresse: Kennedybrücke, 1140 Wien

Suche nach Jugendzentrum führt zu kuriosen Ideen!

Wobei manche der Sozialdemokratischen Jugend (SJ) das Lokal am Hietzinger Kai wegnehmen wollten, um es zu einem Zentrum zu machen. „Es gibt keinen Grund dafür“, so Bezirksrat Friedrich Unterwieser. „Die SJ hat einen aufrechten Mietvertrag und kommt gut mit den Anrainern zurecht.“ Eine bessere Möglichkeit wird der Auszug der Bezirksvorstehung Penzing aus dem Hietzinger Amtshaus bieten, der allerdings nicht vor 2012 über die Bühne geht.

  • Adresse: Hietzinger Kai 1-3, 1130 Wien

Neue Parkgarage, neues Grün

Als Experten waren Her­bert Buchner von der MA 21B (Stadtteil­planung) und Werner Böhm vom Grundeigentümer Breiteneder („Park Living“) eingeladen. Böhm erklärte, dass im Bereich Invalidenhauspark die Revi­talisierung von Dachgeschoßwohnun­gen in sechs denkmalgeschützten Häusern, der Neubau eines Wohnhauses und die Errichtung einer Park­garage vorgesehen seien.

„Nicht zu wenig Garagenplätze?“

„Geht man davon aus, dass jede Familie im Schnitt zwei Autos hat, dann sind das bei 103 Dachgeschoßwohnungen und dem Neubau rund 170 Stellplätze, für die es Bedarf gibt“, so Böhm. „Da es schon jetzt große Parkplatznot gibt, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als auf Privatgrund eine Garage mit bis zu 210 Plätzen zu bauen.“
Frage eines Anrainers: „Wie sieht es mit den Mietkosten aus? Und bekommen die ­Anrainer fix ihre Plätze?“
Böhm: „Wir werden 75 bis 77 Euro pro Platz und Monat verlangen. Und für die Anrainer werden etwa 30 bis
50 Plätze vorhanden sein, wenn alle Neumieter Plätze bean­spruchen.“ BV-Vize Feistritzer dazu: „Wir garantieren, dass keine Kurzparker in die Garage kommen, also keine Schönbrunn-Besucher. Sie ist nur für Anrainer da.“
Frage: „Wie steht’s mit dem  Park? Werden Pflanzen und Bäume wiederhergestellt?“
Böhm: „Derzeit ist der Park eine Gstätten. In Zukunft soll das Areal schöner werden – daran haben auch die neuen Mieter Interesse. Außerdem besteht die Möglichkeit, beim Neubau einen neuen Spielplatz zu errichten.“
Frage: „Wo kommen Ein- und Ausfahrt der Garage hin?“
Böhm: „Beides ist in der Stran­zen­berggasse geplant.“
Einspruch einer Anrainerin: „Da droht ein Chaos! Warum kommt denn keine Ampel?“
Böhm: „Im vorliegenden Ver­kehrskonzept ist keine Ampel vorgesehen.“
Feistritzer: „Ob eine Ampel notwendig ist oder nicht, ­werden wir noch prüfen.“
Frage: „Wie geht es weiter? Wer beschließt das Projekt?“
Herbert Buchner: „Wir haben das Ansuchen der Firma Breiteneder untersucht und keine Einwände. Wir übermitteln diesen Vorschlag an den Gemein­derat, der das Projekt schließlich beschließt oder ablehnt.“

  • Adresse: Hofwiesengasse 48, 1130 Wien

Kindergarten-Plätze: Stadt erlöst Eltern!

Die „Kindergarten-Af­färe“ erhitzte wochenlang die Gemüter. Ein kurzer Rückblick: Elisabeth Sattlegger, Betreiberin des Privatkindergartens KIZ in der Bergheidengasse, gab bekannt, dass ab 2011 weniger Kinder betreut werden ­können. Nicht mehr und nicht weniger. Doch die Aufregung von Seiten der ÖVP und gewisser Medien war orkanartig: Es wurde Sattlegger unterstellt, ganz zuzusperren, Kinder auf die Straße zu setzen usw.

Kindergartenplätze der Stadt und privat

Mit diesen Lügenmärchen machte die Stadt Wien jetzt Schluss. Eltern und Kinder haben drei neue Möglichkeiten:

  • Ab dem heurigen Sommer kann der Ausweichkindergarten Girzenberg (Angermayergasse 9) besucht werden. Angemietet werden diese Räume vom privaten Betreiber des neuen Kindergartens (KIWI) so lange, bis dieser mit Herbst 2011 in Betrieb geht.
  • Der neue Sportkindergarten ­Monpti (Hetzendorfer ­Straße/Breitenfurter Straße) steht ­jederzeit zur Verfügung.
  • Die Kinderfreunde werden im Bezirk einen neuen Kindergarten mit insgesamt zwei bis drei Gruppen errichten.

„Wir haben rasch gehandelt und zusätzliche Kindergarten­plätze für Hietzing geschaffen“, betont Stadtrat Christian Oxonitsch. „Es gibt ­sowohl Plätze im städtischen Ausweichkindergarten am Girzenberg als auch Alternativen von privaten Betreibern. Und als nächsten Schritt errichten die Kinderfreunde einen neuen Kindergarten.“ Damit ist auch die Container-­Lösung endgültig vom Tisch!

Hintergrund

Bei der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde von einem Bedarf von 200 Kindergartenplätzen für Hietzing gesprochen. Und die ­Lösung der ÖVP dafür? Riesige Container für drei bis fünf Jahre – krampfhaft wurde nach Standorten gesucht …

  • Adresse: Hietzinger Kai 1-3, 1130 Wien

Schönes Geschenk zum 30er!

Beim tollen Geburtstagsfest waren Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner, Vizebürgermeister Michael Ludwig, Gemeinderätin Silvia Rubik, VHS-Geschäftsführer Mario Rieder u. v. m. dabei. Vorstandsvorsitzender GR i. R. Herbert Dinhof rief zu einer Gedenkminute für die kürzlich verstorbene Ex-Frauenministerin Johanna Dohnal auf, die Gründungsmitglied der VHS Penzing war.

Das Platzproblem wird 2012 gelöst

In den drei Jahrzehnten der Volkshochschule haben schon mehr als 125.000 Teilnehmer das vielfältige Angebot im Bezirk angenommen. Das Programm umfasst Angebote zur beruflichen und persönlichen Weiterbildung genauso wie zur sinnvollen Freizeitgestaltung für Erwachsene. Ziel ist es allerdings, in Zukunft auch mehr Kinder und Jugendliche anzusprechen.
Der zum Jubiläum geehrte Direktor Peter Urban war seit der Gründung dabei und stets bestrebt, das Kurs- und Veranstaltungsangebot auszuweiten. Während seiner Tätigkeit gab es wichtige gesellschaftspolitische Projekte wie „Sprungbrett“  (Mädchenförde­rung in nicht traditionellen Frauenberufen), „Interkulturel­les Lernen“, Umwelt­bera­tung und das Pflegeheim-Projekt.
Die Bezirks-VHS befindet sich seit nunmehr 22 Jah­ren in der Linzer Straße 146 in einer Schulpartnerschaft mit dem BRG 14. Da beide Schulpartner kontinuierlich wachsen, gibt es Jahr für Jahr weniger Platz unter dem gemeinsamen Dach.  Ein großes Problem, an dem seit zehn Jahren gearbeitet wird – der VHS-Vorstand, die Bezirksvorstehung und die Zentrale der Wiener Volks­hochschulen suchten unermüdlich nach einem neuen Standort. Im Vorjahr war es so weit. „Das größte Geburtstagsgeschenk konnten wir der VHS mit der Aussicht ­machen, dass ab Herbst 2012 neue Kurse in eigenen Räumen auf dem Gebiet der ehemaligen Remise Breitensee angeboten werden können“, so Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner.

Es wird Frühling!

Die Kattas (Halbaffen aus Madagaskar) sind nach dem langen Winter regelrecht sonnenhungrig. Aufrecht sitzend, die Arme ausgebreitet und das Gesicht der Sonne zugewandt, nehmen die Halbaffen am Morgen ihr frühlingshaftes Sonnenbad. In ihrer Heimat Madagaskar werden sie auch „Sonnenanbeter“ genannt.

Mit dem Frühling stellt sich auch der Nachwuchs ein: Bei den Kattas sind bereits drei Jungtiere zur Welt gekommen.
 
Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen natürlich auch die Könige der Tiere: die Löwen. Stundenlang geben sich die Raubkatzen derzeit dösend dem süßen Nichtstun hin, der Lieblingsbeschäftigung aller Katzen. Auf ihrer sonnenbeschienenen Plattform lässt es sich gut ruhen, und gleichzeitig bietet sich den majestätischen Tieren ein ausgezeichneter Blick über ihr Revier.

„Im Winter sind unsere Löwen richtige Stubenhocker, aber jetzt zieht es sie wieder ins Freie. Die Sonne fördert die Durchblutung der Haut, regt die Hormone an und mobilisiert ihre Muskulatur“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.  
 
mehr Infos aus dem Tiergarten:

  • Adresse: Tiergarten Schönbrunn -, 1130 Wien

Garage erhitzt die Gemüter

"Die ÖVP-Vertreter des Bezirks können ihre Meinung ändern so oft sie wollen! Ich bleibe jedoch bei meiner Linie: Ja zu einer Parkgarage im Bereich Invalidenhauspark“, betont Bezirks-Vize Reinhard Feistritzer (SPÖ). "Und damit Nein zu einer übermäßigen Belastung der Bewohner der umliegenden Gemeinde- und Genossenschaftsbauten.“ Die durch die ­Errichtung der neuen Wohnungen verschärft wird.
Wie prekär die Parksituation in diesem Teil Hietzings ist, zeigt die exklusive WIENER BEZIRKSBLATT-Umfrage (siehe unten) deutlich. Viele Bewohner bestätigen, dass es "im Sommer wegen der Touristen schon Probleme gibt“ (Dr. Djogic). Oder: "Je näher an Schönbrunn, desto größer das Parkproblem“, so Anrainer Gernot Fichtl. Noch deutlicher formuliert es das Ehepaar Germbeck: "Zum Parken ist es auf der ­Straße eine Katastrophe!“
Aus politischer Sicht legt Feistritzer nun einen klaren Forderungskatalog vor:

  • Der neue Eigentümer der 120 Woh­nungen muss verpflichtet werden, eine Garage zu errichten. Abschlagszahlungen sind keinesfalls zu akzeptieren.
  • Es muss ein Verkehrskonzept mit einer vernünftigen Aus- und Einfahrt vorgelegt werden. Teure Entstehungskos­ten dürfen kein Hinderungsgrund sein. Und es wird keine Genehmigung geben, wenn sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt in der Stranzenberggasse geplant ist.
  • Es muss sichergestellt werden, dass neue Garagenplätze nur den Bewohnern zugutekommen und nicht den Schönbrunn-Besuchern.
  • Die fehlende Anzahl an Abstellplätzen ist nur durch eine Tiefgarage mit eineinhalb Meter Überdeckung möglich. Dafür muss eine neue Widmung erstellt und darüber abgestimmt werden.
  • Die Entscheidung muss von der Bezirksvorstehung und deren Gremien getroffen werden. Es geht nicht, unangenehme Probleme wieder der Stadtverwaltung umzuhängen.
  • Gut denkbar ist auch, eine Bür­gerversammlung einzuberufen, um die Meinung der Bewohner zu hören.

Straßenumfrage in Hietzing: Der Vorschlag des Bezirks-Vize führt zu angeregter Diskussion

Gernot Fichtl
Gernot Fichtl:
Je näher an Schönbrunn, desto größer wird das Parkproblem. Oben an der Stranzenberggasse ist es schlimm. Ob aber eine Parkgarage wirklich gebraucht wird? Da steht es 50:50.


Thomas Jonas:
Ein Parkplatzproblem gibt es hier nur bei schönem Wetter. Ansonsten wüsste ich nicht, warum hier eine Parkgarage nötig wäre.

Regina Meller
Regina Meller:
Ich kann verstehen, dass die neuen Anrainer gerne eine Parkgarage hätten. Aber ich befürchte, dass zu sehr in die Natur eingegriffen wird und der Park immer mehr verschwindet.

Dr. Ulgard Djogic: Im Sommer gibt es wegen der Touristen schon Probleme mit den Parkplätzen. Man muss aber auch bedenken, dass viele Leute sehr ungern in Garagen parken, sondern lieber draußen stehen.

M. Abassian


M. Abassian:
Ich selber habe gar kein Auto. Aber wenn es so viele neue Wohnungen gibt, dann ist auf jeden Fall auch eine Parkgarage nötig!

Walter und Silvia Germbeck: Zum Parken ist es auf der Straße eine Ka­tas­trophe! Die Leute haben ein Recht auf Parkplätze und es gibt wirklich nicht genug.

  • Adresse: Invalidenhauspark, 1130 Wien