Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Ein Fest den Reptilien

Ein buntes Starprogramm (Andy Lee Lang, „Die Drei") sorgt dabei fu?r jede Menge Spaß und gute Unterhaltung fu?r die ganze Familie.

WAS: „Reptilien, Fische und Wir",

WANN: 17.–18. Juni, jeweils 9–18 Uhr,
WO: 6., Wien, Esterhazypark (Haus des Meeres)
Eintritt frei!

Infos: www.tierschutzinwien.at

  • Adresse: Esterhazypark -, 1060 Wien

Die WM beim Wirt macht doppelt Spaß

Geschätzte 1.000 Wirte, Beisln und Kaffeehäuser übertragen seit Freitag die WM-Spiele aus Südafrika. Der Großteil nützt die ORF-Übertragungen, um es den Gästen so gemütlich wie möglich zu machen und sie zum Bleiben zu "überreden“. "Außer­dem herrscht gemeinsam mit anderen Fußballfans eine besonders tolle Stimmung und man kann gleich ein bisschen fachsimpeln“, ist Gastronomie-Fachgruppenobmann Willy Turecek überzeugt.

"Wir bieten Ihnen eine Liste der Wirte mit WM-Übertragun­gen. Ein tolles Service!" – Willy Turecek

Wobei er generell darauf hinweisen möchte, dass Lokale, die regelmäßig ein TV-Gerät in ihrem Betrieb aufgestellt haben, das unbedingt beim zuständigen Gewerbereferat im Magistratischen Bezirksamt melden müssen! Allerdings: "Sollten Sie nur die WM-Spiele live übertragen und die Lautstärke so einstellen, dass sich Anrainer nicht gestört fühlen, gibt’s nichts zu beanstanden und es steht einer spannenden Übertragung nichts im Wege.“
Als Partner der Wirtschaftskammer Wien unterstützt das WIENER BEZIRKSBLATT die Aktion und stellt den Fußball­wirten gerne Gratis-Platz zur Verfügung (siehe Liste ­unten). Turecek: "Nützen Sie dieses einmalige Service zur WM!“

Bei diesen Fußball-Wirten kannst du WM schauen

  • Strandbar Herrmann, 1., Donaukanal, www.strandbarherrmann.at
  • Weinplateau Südafrika, 1., Tiefer Graben 7, Tel.: 908 12 00, www.weinplateau.com
  • Otto Wagner Pavillon, 1., Karlsplatz Obj. U26,Tel.: 505 99 04, www.otto-wagner-pavillon.at
  • Futterknecht, 2., Otto-Futterknecht-Weg 1, Tel.: 720 80 20
  • Altes Jägerhaus, 2., Freudenau 255, Tel.: 728 95 77, www.altes-jaegerhaus.com
  • Bunkerei, 2., Obere Augartenstraße 1a, www.bunkerei.at
  • Diesel’s Café Bar, 3., Rennweg 72, Tel.: 0699/14 10 07 05, www.diesels.at
  • Amon’s Gastwirtschaft, 3., Schlachthausgasse 13, Tel.: 798 81 66, www.amon.at
  • Sand in the City, 3., Lothringerstraße 22, www.sandinthecity.at
  • Kaffee Dani, 4., Margaretenstraße 42
  • Four Bells Pub, 4., Schleifmühlgasse 2, Tel.: 585 47 85, www.four-bells.at
  • Die Turmbar, 10., Wienerbergstraße 7, Tel.: 607 65 00, www.dasturm.at
  • Meincafé, 10., Wienerberg City, Maria-Kuhn-Gasse 6/3, Tel.: 917 47-4210, www.meincafe.at
  • Köö, 10., Favoritenstraße 92
  • Café Pistauer, 11., Kaiserebersdorfer Straße 26, Tel.: 769 96 59, www.pistauer.at
  • Haltestelle, 11., Sängergasse 2–4, Tel.: 961 03 92
  • Gasometer, 11., Guglgasse 43, www.wiener-gasometer.at
  • Bierstöckl Schloss Hetzendorf, 12., Hetzendorfer Straße 79, Tel.: 803 21 34, www.bierstoeckl.at
  • Schobers Giersterbräu, 12., Gierstergasse 10, Tel.: 813 14 71, www.giersterbraeu.com
  • Zobel, 12., Wienerbergstraße 22, Tel.: 890 37 74, www.zobels.at
  • Alte Weinhütt’n, 13., Hietzinger Hauptstraße 162, Tel.: 877 14 99, www.alteweinhuette.at
  • Restaurant Sportunion, 13., Altgasse 6, Tel.: 877 12 50
  • Brandauer´s Schlossbräu, 13., Am Platz 5, Tel.: 879 59 70, www.bierig.at
  • Musil, 14., Braillegasse 14, Tel.: 914 62 45
  • Westside Soccer Arena, 14., Bahnhofstraße 1d, Tel.: 914 12 11, www.westsidesoccer.at
  • Futterboden, 14., Flachgasse 5, Tel.: 924 19 42, www.futterboden.at
  • Wienerwald, 15., Mariahilfer Straße 156, Tel.: 0650/151 61 07, www.wienerwald.com
  • Restaurant Kent, 15., Märzstraße 39, Tel.: 789 80 38, www.kent-restaurant.at
  • Hawidere, 15., Ullmannstraße 31, Tel.: 0664/150 84 29, www.hawidere.at
  • Peman, 16., Hutten­gasse 25, Tel.: 786 40 21
  • Steakhütte zum Wickerl, 16., Gablenzgasse 66, Tel.: 492 46 85, www.steakhuette.at
  • Vinzi-Würstel, 16., Johann-Nepomuk-Berger-Platz
  • Marienbeisl, 17., Mariengasse 17, Tel.: 485 53 33, www.marienbeisl.at
  • Schutzhaus am Schafberg, 17., Czartoryskigasse 190–192, Tel.: 479 22 79, www.schutzhaus-schafberg.at
  • Gasthaus Gruber, 17., Kalvarienberggasse 3, Tel.: 406 12 89
  • Gitarrenkistl, 18., Dittesgasse 3, Tel.: 890 00 41, www.gitarrenkistl.at
  • Café-Restaurant Bastille, 18., Bastiengasse 20, Tel.: 479 80 67, www.bastille.at
  • Café Mocca, 18., Gersthofer Straße 2a, Tel.: 890 35 93, www.cafemocca.eu
  • Grinzinger Bräu, 19., Himmelstraße 4, Tel.: 320 66 62, www.grinzingerbraeu.at
  • DOTS im Brunnenhof, 19., Kahlenberger Straße 1, Tel.: 920 99 80, www.dots-lounge.com
  • Café-Restaurant Dresdnerhof, 20., Dresdner Straße 126, Tel.: 330 18 09, www.dresdnerhof.at
  • Irish Pub Branagan’s, 20., Millennium City, Wehlistraße 64–66, www.branagans.at
  • Wienerwald, 20., Marchfeldstraße 27, Tel.: 050/151 61 19, www.wienerwald.at
  • Segafredo am Spitz, 21., Am Spitz 13, Tel.: 0676/473 13 24
  • Richard Lentner, 21., Jedlersdorfer Platz 10, Tel.: 292 42 51, www.lentner.info
  • Bier und Brot, 21., Frauenstiftgasse 4, Tel.: 947 46 45, www.bierundbrot.at
  • Roter Hiasl, 22., Am Schutzdamm 128, Tel.: 280 71 22, www.roterhiasl.at
  • Café Hummel, 22., Asperner Siegesplatz 15, Tel.: 282 32 55
  • Beim Müllner, 22., Esslinger Hauptstraße 82, Tel.: 774 74 84, www.muellner.at
  • Bierhaus Inzersdorf, 23., Richard-Strauss-Straße 1–9, Tel.: 617 62 09, www.bierhaus.co.at
  • Wiesenstadt Restaurant, 23., Anton-Baumgartner-Straße 125, Tel.: 662 11 38, www.wiesenstadt-restaurant.com
  • Billardcafé Köö, 23., Breitenfurter Straße 370, Tel.: 865 84 79, www.billardcafe.at 

Anmerkung: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es sind nur jene Lokale aufgelistet, die der Redaktion von Lesern genannt wurden.

  • Adresse: Donaukanal, 1010 Wien

Befreiendes Hinschauen

Wenn Ärztin ­Brigitte Humer-Tischler Hausbesuche macht, trägt sie keinen weißen Mantel. Sie setzt sich zuerst an das Kinderbett und beginnt ihre Behandlung mit einer Yoga­übung. "Ich versuche zu spüren, wie sich das Kind fühlt, bevor ich es untersuche.“ Die ärztliche Leiterin des seit 2005 bestehenden Kinderhospiz-Vereines NETZ braucht keinen weißen Mantel, um sich "zu schützen“, sondern legt großen Wert darauf, sie selbst zu sein und die Familie an die Spitze ihrer Arbeit zu ­stellen.

Persönlicher Zugang wichtig

Neben der ärztlichen Behandlung steht die ehrenamtliche Unterstützung innerhalb der  Familien im Vordergrund, bis hin zur Trauerbegleitung. Alle Dienstleistungen werden kostenfrei garantiert, weshalb der Kinderhospiz-Verein NETZ auf Spenden ­angewiesen ist. Die 41-Jährige wusste schon während des Studiums, dass sie im ganzheitlichen Palliativ Care ihre Berufung finden würde. Den Turnus absolvierte die Ärztin zum Teil in Ostafrika, wo es selbstverständlich ist, dass Kinder in den Händen der Mutter sterben und nicht im sterilen Krankenhaus.
"Wenn Spitalsärzte zu wenig über die Familiensituation wissen, wird die Entlassung sterbenskranker Kinder erschwert“, gibt die Vereinsleiterin zu verstehen. Sie bemüht sich, auch Experten einzubinden, die einen indi­viduell geforderten juris­tischen Rahmen für die Betreuung zu Hause und das Sterben einrichten.
"Mütter schaffen es oft nicht, die Dimension der Krankheit ihrer Kinder nach außen zu kommunizieren. Während unbelastete Gleichaltrige über Mode sprechen, bleibt ein Kind mit einem sterbenskranken Geschwister mit seinen Ängsten und Gedanken an Krankheit allein. Ehrenamtliche sind die unbelasteten Ansprechpersonen, die alle Fragen der Kinder anhören können“, so die Koordinatorin der Ehrenamtlichen, Sabine Reisinger.
Brigitte Slater ist eine der Freiwilligen und zweimal pro Woche im Einsatz. Die ehemalige Buchhändlerin betreut drei gesunde Geschwister einer Wachkoma-Patientin. Die 58-Jährige macht mit den Kindern vor allem Hausübungen, nebenbei bringt sie ­ihnen die Welt der Bibliotheken näher. Wegen ihrer kumpelhaften Strenge lieben sie die Kinder und begrüßen die humorvolle Pensionistin schon im Treppenhaus.

Mehr Infos zum Kinderhospiz

Innerhalb eines Halbjahres erlernt man ­medizinisches und pflege­risches Basiswissen, sammelt Selbsterfahrung und spricht mit Betroffenen. Ein Info-Abend findet im September statt.
Kinderhospiz-Verein NETZ, Büro in der Breitenseer Straße 19/27, 1140 Wien, Tel.: 0664/73 40 26 40, E-Mail: kontakt@kinderhospiz.at. Der Verein ersucht um Spendenhilfe über ­die BAWAG, Kto.-Nr. 17210 804 897.

Eigene Garage für Drahtesel

Geplant ist die gleichzeitige Fertigstellung und Eröffnung im Oktober dieses Jahres. Seit einiger Zeit laufen ja schon  die Arbeiten am Wiental-Highway – so wurde an der Rampe in Hietzing und der neuen Brücke bei der Astgasse in Penzing gebaut. Mit der Fertigstellung des Highways wird es erstmals möglich sein, mit dem Drahtesel bis ans Stadtende nach Hadersdorf zu fahren. Oder umgekehrt vom Stadtrand Richtung Wien.
Der neue Radweg gibt der Kennedybrücke, die in den 1960er Jahren erbaut wurde und eine Drehscheibe für Fuß­­gänger, Bim- und Autofahrer darstellt, noch eine zusätzliche Bedeutung als Radverkehrsknotenpunkt. "Das sind ideale Voraussetzungen und daher errichten wir eine moderne und komfortable Rad-Garage mit rund 100 sicheren und wetterfesten Abstellplätzen“, betont dazu Verkehrsstadtrat Rudi Schicker.
Durch das neue Angebot sieht er "einen weiteren Anreiz für die Menschen aus Hietzing und Penzing, mit dem Rad bis zur Kennedybrücke zu fah­ren, um dann das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen“, so Schicker. Betrieben wird die „Kennedy-Radgarage“ von der WIPARK, die auf 30 Standorte in ganz Österreich verweisen kann. Aber: "Garagen zu bauen heißt nicht automatisch Abstellplätze für Autos zu errichten“, so Manfred Ermischer von der städtischen Parkraumbewirtschaftung. Und ergänzt, "dass bei der Planung auf attraktives Design und komfortable Ausstattung geschaut wird“.

Garage wird die Brücke aufwerten

Gut so. Wie in der Grafik oben zu sehen ist, wird die Garage im nördlichen (Penzinger) Teil der Kennedybrücke errichtet. Und genau dieser Bereich ist derzeit höchst unattraktiv und praktisch ungenützt. Für die Kennedybrücke kann der Neubau nur eine Aufwertung bedeuten. Die Gesamtkos­ten für das Projekt betragen 285.000 Euro.

Sicherheit wird großgeschrieben

Eine Frage, die für die künftigen Garagen-Benützer wichtig ist: Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Der Zugang ist über die Ostseite der Brücke und eine „Sicherheitsschleuse“ geplant. „Sicher ist sicher?– immerhin möchte man sein Rad ja dort wiederfinden, wo man es abgestellt hat“, betont ­­
Ermischer. Ein Magnetkartenleser für Kredit- und Bankomat-Karten dient der Bezahlung ebenso wie dem Zutritt und soll Unbefugte fernhalten. Zusätzlich sollen die Glasfassade und eine starke Beleuchtung für Sicherheit sorgen. Und der Preis? Nur 1 Euro wird die ­Tagesgebühr betragen – also fast ein Geschenk.

  • Adresse: Kennedybrücke, 1130 Wien

Weltmeister im gemeinsamen Mitfiebern

Wir sind zwar nicht dabei, aber wir machen trotzdem mit – bei der Fußball-WM in Südafrika. Und das geht so: Auf dutzenden ­öffentlichen Plätzen und bei noch mehr Wirten der unterschiedlichsten Güte und Provenienz werden die 64 Spiele der WM live übertragen. Und als gelernter Wiener will man doch sein geniales Trainerwissen nicht nur an Bello zu ­Hause weitergeben, sondern ­möglichst viele andere „Experten“ daran teilhaben lassen.

Von Strandbar Herrmann bis zur Summerstage

Die meisten WM-Dozenten wird es wohl in der Strandbar Herrmann geben. Mehr als 2.000 passen dort vor die große Leinwand – gutes Wetter und damit kein Gatsch ­vorausgesetzt. Etwas kleiner gibt es die Summerstage am Donaukanal. Dort gibt es regensicheren Fußball auf 17 Screens, auf denen die ewige Frage gelöst wird: "Wie kommt das Runde ins Eckige?“

Kultur aus Afrika rund ums Match

Aber nicht nur der Fußball steht im Vordergrund. Unter dem Titel "Ke Nako Afrika“ präsentiert der Kontinent sein buntes Kulturleben in Wien. Zwischen dem WM-Start und dem Finale am 11. Juli in Johannesburg zeigen Künstler aus dem schwarzen Kontinent, was sie draufhaben: Tanz, ­Musik, Artistik usw. auf verschiedensten Plätzen. Natürlich ist während der Matches die große Pause.
Für Freunde des Aktivfußballs ist übrigens das Streetsoccer-Turnier am 12. Juni in der Lindengasse ein Muss. Die ­Kicker dort gehen nachher auch auf die Kaiserwiese & Co. zum Public Viewing. Das solltest du auch. Vielleicht kannst du dort deine Trainerweisheiten an die richtige Adresse bringen …

Zahl der Woche – 345600

So viel Sekunden dauern die 64 Spiele der WM in Südafrika. Samt Vor- und Nachbesprechung kommt man leicht auf 150 Stunden WM-Schauen.

  • Alle 64 Spiele der WM werden vom ORF live übertragen. Plus: Der ORF bietet mehr Fußballfilme als sonst. Ö3 berichtet mit Live-Einstiegen.
  • Adresse: Rossauer Lände, 1090 Wien

Wiental-Highway: „Für Penzing – wir machen’s“

Auch die Penzinger SPÖ macht’s – und kann als eines der Erfolgsprojekte die Verlängerung des Wiental-Radweges präsentieren. "Seit Mitte Mai laufen die Arbeiten“, informiert der Vorsitzende der Verkehrskommission Walfried Ertl. "Derzeit wird bereits an der Rampe in Hietzing gearbeitet und die Vorarbeiten zur neuen Brücke über die Wien bei der Astgasse sind im Gang.“

  • Adresse: Astgasse, 1140 Wien

Kindergartenplätze: „Für Hietzing – wir machen’s“

Auch die Hietzinger SPÖ ist stets für den Bezirk aktiv: "Uns ist besonders wichtig, dass ­zusätzliche Kindergarten­plätze bis Herbst dieses Jahres geschaffen werden“, betont Bezirks-Vize Reinhard Feis­tritzer. Wobei die Stadt Wien bereits informiert hat, dass die Kinderfreunde einen neuen Kindergarten mit zwei bis drei Gruppen im Bezirk errichten: "Das wird helfen.“

  • Adresse: Wolkersbergenstraße 170, 1130 Wien

Schulden betragen schon 7 Millionen!

Die Schulden drücken nicht nur in Griechenland und im Bund aufs Gemüt, sondern auch in Hietzing. Laut dem jüngst präsentierten Rechnungsabschluss 2009 ist das Minus um weitere 1,7 Millionen auf insgesamt 7 Millionen angewachsen. "Und es ist keine ausreichende Antwort der ÖVP, einfach mehr Geld von der Stadt zu verlangen, aber gleichzeitig gegen jede Erhöhung von Tarifen zu sein“, kritisiert Bezirks-Vize ­Reinhard Feistritzer.

Rückzahlung macht großen Brocken aus

Zwar gab es laut dem Rechnungsabschluss letztes Jahr eine Budgeteinsparung von mehr als 5 Prozent. "Wenn man aber die Fakten genau betrachtet, sieht es anders aus. Denn viele Projekte wurden einfach auf 2010 verschoben“, so der Bezirks-Vize. "Ob das mit der Wahl zu tun hat?“
Jedenfalls macht die Rückzahlung der Schulden einen gro­ßen Budgetbrocken aus – heuer 1.132.700 Euro, für nächstes Jahr 1,54 Millionen Euro. "Die vielen Anträge der Vorsteher-Fraktion zeigen, dass ­Sparen nicht erwünscht ist“, so Feistritzer. "Dieses Argument wird nur dann verwendet, wenn ­Anträge von anderen Fraktionen abzulehnen sind.“
Um Hietzing vorwärtszubringen, schlägt er vor, alle Klubvorsitzenden in eine "große Lösung“ einzubinden. "Die nicht vorhandenen Konzepte der seit mehr als 20 Jahren regierenden ÖVP sind immer stärker spürbar. Es ist auch offensichtlich, dass mit dem Thema Verkehrsprobleme auf der Kennedybrücke nur ­abgelenkt wird. Sinnlos…“

Notbremse

In zähen Verhandlungen hat es SPÖ-Bezirks-Vize Feistritzer Anfang des Jahres geschafft, das Minus etwas einzubremsen. Statt 2,5 Millionen ist 2010 ein ­Abgang von 1,6 Millionen vor­gesehen. Das heurige Budget beträgt 8,1 Millionen. 

  • Adresse: Hietzinger Kai 1-3, 1130 Wien

Lockerwiese wird saniert

Mit den ersten Arbeiten wurde ja eigentlich schon im Frühjahr 2008 begonnen. Mehr als 4.300 Holz-Alu-Fenster wurden damals in den Wohnungen, Reihenhäusern und im allgemein benützbaren Bereich der Wohnhaus­anlage eingebaut. Außerdem wurde schon vor zwei Jahren die Kanalanlage mit  modernsten ­Roboterkameras untersucht, um sich ein genau­es Schadensbild ma­chen zu können.
Mit den Hauptarbeiten begann die Baufirma Galli im März dieses Jahres. Bis Ende 2012 wird nun die komplette Wohnhausanlage (besteht aus 599 Siedlungshäusern, 169 Wohnungen und sechs Mehrfamilienhäusern) in Ordnung gebracht. Hier die Liste der durchzuführenden Sanierungsarbeiten:

  • 48.500 Quadratmeter Verputz werden ausgebessert, der Fassadenanstrich bei den Reihenhäusern ­erneuert.
  • 13.000 Quadratmeter Fläche in den Mehrfamilienhäusern werden wärme­gedämmt. Außerdem werden unzählige Wände gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet.
  • 15.300 Quadratmeter Blechbeschichtungen werden neu aufgetragen.
  • Die Elektro­installationen werden erneuert.
  • Die Stiegenhäuser der Wohnhausanlage werden frisch ausgemalt.
  • 8.500 Quadratmeter Grundkanal in der Wohnhausan­lage werden saniert.

Der Wert von 160 Wohnungen steigt

Zusätzlich werden etwa 20 Prozent der Wohnungen von Grund auf saniert und in der Kategorie angehoben. Konkret bedeutet das, dass 160 Wohneinheiten mit ­Bädern, Zentralheizungen, modernen elektrischen Anlagen, neuen Innentüren sowie Wand- und Bodenbelägen versehen werden. Damit entwickelt sich die zweitgrößte Gartenstadtsiedlung Wiens, 1928 erbaut, zu einem Schmuckkästchen.

  • Adresse: Lockerwiese, 1130 Wien

Der Feuersalamander ist zum Sprung bereit

Schönbrunn ist nicht nur die Heimat vieler exotischer Tierarten, sondern beherbergt auch jede Menge heimischer Wildtiere. Um viele von ihnen beobachten zu können, wurde im Vorjahr der 1. Teil des Naturlehrpfades ("Im Wald I“) eröffnet, der vom Tirolerhof startet und über den Baumkronenpfad führt.

Wenn die Flecken gelb aufleuchten …

Vor kurzem wurde der 2. Teil des Wald-Pfades seiner ­Bestimmung übergeben. "Im Wald II“ führt vom Ende des Baumkronenpfades zum Bereich "Am Wasser“, wo große Freiland-Aquarien einen Einblick in die Fischwelt geben. Zudem sind auf dem 170 Meter langen Weg, dessen Entstehung 300.000 Euro gekostet hat, drei Terrarien mit Kreuzottern, Feuersalamander, Gelbbauchunken, Bergmolchen und Hornottern aufgestellt. Richtig fesselnd ist der Feuersalaman­der, der bei Regen seine markante Zeichnung zeigt: leuchtend gelbe Flecken auf schwarzem Untergrund.

Neue Tempo-30-Zonen

Verkehrsberuhigungen sind davon genauso betroffen wie umfangreiche Sanierungsarbeiten. Hier die Maßnahmen im Überblick:

  • Neue Tempo-30-Zonen gibt es im Siedlungsgebiet Augustinerwald ab Hohe-Wand-Wiese inklusive Greutberggasse. Dann im Bereich der Einwanggasse zur Pfadenhauergasse und der Diesterweggasse (inklusive Einführung von Radfahren gegen die Einbahn). Und in der kompletten Schanzstraße von der Hütteldorfer Straße bis zur Kendlerstraße.
  • Josef-Palme-Platz: Bis 30. 6. wird der Kanaldeckel saniert, der Gehsteig (beim Schutzweg), der Radweg und die Kreuzungsfahrbahn werden ausgebessert.
  • Im Bereich der Kreuzung Märzstraße und Matznergasse führt die Fernwärme bis 16. Juli Rohrleitungsarbeiten durch.
  • In der Wientalstraße wird in mehreren Bereichen die Fahrbahn saniert.
  • In der Ameisbachzeile finden bis 30. August an einigen Stellen (primär im Bereich Lützowgasse, Heinrich-Collin-Straße) Kanalarbeiten statt.
  • Adresse: Schanzstraße, 1140 Wien

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Die Fair-Play-Teams sorgen bis September dafür, dass Konflikte möglichst schon im Ansatz vermieden ­werden. Das betrifft Jugend-Streitigkeiten ebenso wie Generations­kon­flikte oder Probleme mit Hunden. „Die guten Erfahrungen der letzten Jahre in den Pilot­bezirken haben uns gezeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Menschen der Stadt ist, und ich bin froh, dass sich so viele Bezirke zum Mittun entschlossen haben“, so Stadtrat Christian Oxonitsch.
Insgesamt sind heuer 16 Bezirke mit dabei. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 451.000 Euro, von denen 40 % die Stadt übernimmt. Die wienweit insgesamt 45 Fair-Play-Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen Vereinen, die bereits Erfahrung in der Parkbetreuung oder Jugend­arbeit gesammelt haben.
Für Penzing sind drei Fair-Play-Mitarbeiter im Einsatz, die immer zu zweit unterwegs sind. Schwerpunkte sind die zwei Brennpunkte Reinlpark und Skate-Park Bergmillergasse.

  • Adresse: Reinlpark, 1140 Wien

Fivers-Hymne von „Kaiser Franz Josef“

Viele der Gäs­te aus dem Handball-Umfeld brauchten Ohren­stöpsel. Nicht so die Fans der Newcomer-Band, die mit ­ihren harten Rockklängen fast den gelben Verputz von den Mauern bröckeln ließ. Wiens führender Handball-Klub hatte für die neue Hymne eine Band gesucht, die die Attribute „jung, rockig, wienerisch und talentiert“ vereint. Und „Kaiser Franz Josef“ rockt die Antwort: „Fivers! Willkommen in der Hölle. Welcome to hell!“
Begeistert auch die vielen jungen Spieler wie Markus Kolar, Herbert Jonas, Martin Abadir & Co. Stellvertretend betonte Fivers-Manager Thomas Menzl: „Wir sind stolz  darauf, dass wir erstmals eine eigene Hymne haben. Und wir wollten bewusst keine Klänge wie ,Wir sind die roten Teufel vom Bodensee‘, sondern einen rockigen Song.“

Download: www.fivers.at , Bericht: www.sportinwien.tv

  • Adresse: Hollgasse 3, 1050 Wien

Bis die Speichen glühen

Zwölf Stunden lang Vollgas. Der bein­harte Kampf gegen die Uhr. Bei der „KUOTA Kraftwerk Trophy“ am 15. Mai geht es ab 8 Uhr darum, innerhalb eines halben Tages auf einem 5,6 km langen Rundkurs möglichst viele Kilometer zu schaffen. Das ist sowohl als Einzelfahrer als auch im Dreier-Team möglich. Wobei die ­Latte sehr hoch liegt: 2009 scheiterte der vierfache Race-Across-America-Sieger und Weltrekordler Jure Robic (Slo) mit
498 km knapp an der 500er-Schallmauer. Und der Staffel-Rekord steht bei 505 km.
Der Bewerb zeigt, dass der Radsport trotz Doping-Skandalen lebt und fasziniert. Heuer wird mit 400 Startern gerechnet. Ein Highlight dabei ist, dass die Hobbyfahrer gemeinsam mit den Profis über die Donauinsel düsen. Angesagt haben sich Vize-Weltmeisterin Christiane Soeder und Bahn-Champ Roland Garber. Bis die Speichen so richtig glühen …

INFO: www.kraftwerktrophy.at

  • Adresse: Praterbrücke, 1020 Wien