Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Winterliche Mörderjagd im Herzen von Mariahilf

Neuverfilmung eines Klassikers: Ein Millionenproduktion machte im 6. Gemeindebezirk Drehstation.

Seitdem der Filmklas­siker von Fritz Lang 1931 Premiere feierte, sorgt „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ bei Gene­rationen von Zusehern für Gänsehaut. Der spannende Thriller über einen Berliner Kindermörder gilt nicht umsonst als das beste Werk des großen Regisseurs. Für Peter Lorre war die Rolle der Durchbruch zu einer ­Hollywood-Karriere.

Viel Schnee im Park

Regisseur David Schalko („Braunschlag“) verfilmt den Stoff jetzt im Rahmen einer internationalen Großproduktion neu. Gedreht wurde dafür dieser Tage auch auf dem Mariahilfer Loquaiplatz. Um eine authentische Winterlandschaft zu kreieren, wurde massenhaft Schnee von Eislaufplätzen angekarrt, Bäume, Bänke und Sträucher wurden mit Maisstärke „beschneit“. Der fertige Film soll dann Ende des Jahres im Fernsehen zu sehen sein.

© ORF/RTL Crime/Superfilm/Ingo Pertramer

Haus des Meeres wird jetzt ausgebaut

Der weltweit einzigartige Zoo im ehemaligen Flakturm erhält mehr Platz. Für Besucher, Mitarbeiter und natürlich die tierischen Bewohner.

Seit der Eröffnung des Hauses wurden ständig Adaptierungen und Innovationen im Meereszoo im Esterházy-Park durchgeführt. Mit Erfolg. Denn das Haus des Meeres ist beliebt wie nie. In den letzten 10 Jahren hat sich die ­Anzahl der Besucher verdoppelt. Beeindruckende 600.000 Gäste gab es alleine im vergangenen Jahr. Doch der ­Andrang stellt das Haus des Meeres auch vor Herausforderungen. Diese sollen mit dem Zubau gemeistert werden. In den nächsten Wochen starten die Bauarbeiten.

Mehr Platz im Park

Der Zubau ist 30 Meter breit, 12 Meter tief und 50 Meter hoch, wird direkt am ehemaligen Flakturm angeschlossen und mit einer Glasfassade ­errichtet. Ein neuer Aufzug wird außerdem in jedem Stockwerk halten. „Der ­Ausbau ist wichtig“, betont Bezirks­vorsteher Markus ­Rumelhart: „An starken Tagen stehen lange Schlangen bis in den Park. Vor dem einzigen Aufzug im Haus staut es sich.“ Außerdem werden sich künftig 840 statt 600 Personen gleichzeitig im Haus aufhalten dürfen. Auf dem Dach des Turms wird zudem ein effizientes Solarpanel errichtet werden.

Geheime Ecken im Grätzel

Mit ihren „Kult.­Touren“ bereichert der Verein „Reading Room“ die kulturelle Landschaft im 4. und 5. Bezirk. Die Grätzelspaziergänge unter fachkundiger Anleitung sind ein reicher Fundus an Lokalgeschichte und bieten auch „alteingesessenen“ Bewohnern noch neues, spannendes Wissen. Am 25. Februar um 14 Uhr ist es wieder so weit. Erkundet wird das alte und neue Matzleinsdorf.


  • Treffpunkt: Anzengrubergasse 19/1
  • Weitere Informationen: www.readingroom.at
  • Anmeldung erbeten

Bürger sprechen jetzt mit

Bereits im Vorjahr hat die Margaretner ­Bevölkerung im Rahmen eines Pilotversuchs bei der Erstellung des Bezirksbudgets mitgewirkt. Das „partizipative Budget“ wird jetzt zum Regelprojekt. „Partizipation ­bedeutet geteilte Verantwortung, erfordert gegenseitigen Respekt und erhöht die Eigen- und Mitverantwortung an der Gestaltung des Lebensumfeldes. Die Teilhabe an Entscheidungsprozessen fördert außerdem Kooperationsfähigkeiten und Problemlösungskompetenzen“, so Margareten-BV Schaefer-Wiery.

Treffen zur Hunde-Causa

Diskussion um mögliches Verbot im Park: Der Alois-Drasche-Park (Wieden) ist ein belieb­ter Naherholungsraum. Für Familien ebenso wie für Hundebesitzer. Doch in den letzten Monaten gibt es dort immer öfter Beschwer­den über nicht angeleinte Vierbeiner. „Leider hat sich die Situation durch frei laufende Hunde in unserem schönen Alois-Drasche-Park in letzter Zeit verschlechtert, und es beschweren sich immer mehr Besucher über Tiere, die frei und unangeleint über die Wiese laufen“, so der Wiedner Bezirksvorsteher ­Leopold Plasch. Im Rahmen der Stadtservice-Termine am 20. und 21. Februar soll auch über die Hundesituation im Park gespro­chen werden. Ein von manchen gefordertes Hundeverbot ist dabei für den Bezirks­vorsteher nur die letzte Lösung. Wichtig sei daher für Plasch, dass die Leinenpflicht von allen eingehalten wird.

Was bedeutet die neue U2 im Bezirk?

Der Bau des neuen Linienkreuzes U2/U5 wird konkret. An zwei Info-Tagen können sich Anrainer über Bauarbeiten und Co. informieren.

Wien wächst. Damit der öffent­liche ­Verkehr den Herausforderungen der wachsenden Stadt gerecht wird, beginnen in den nächsten Monaten die ersten Bauarbeiten für die neue U2 und die neue U5. Der fünfte ­Bezirk wird durch den Ausbau des Netzes noch stärker an die Stadt angebunden. Gleich drei neue Stationen entstehen in Margareten.

Quer durch den Fünften

Bei den Stationen Matzleinsdorfer Platz und Pilgramgasse wird die neue U2 an das Schnellbahnsystem bzw. an die U4 angebunden. Im ­Bereich Reinprechtsdorfer Straße und Bacherpark ­entsteht eine komplett neue U-Bahn-Station. Das Großprojekt (die neue U2 soll planmäßig im Jahr 2026 unterwegs sein) ist ­natürlich mit Bauarbeiten verbunden, wobei diese phasenweise stattfinden, um die Belastungen für Anrainer möglichst gering zu halten. Am 27. Februar und am 1. März können sich interessierte Bewohner über die kommenden Projektschritte des U-Bahn-Baus informieren. Start ist jeweils um 16 Uhr im Festsaal der Bezirks­vorstehung Margareten, Schönbrunner Straße 54, 2. Stock. Die Veranstaltungen dauern jeweils bis 20 Uhr.

Beim Radgeber läuft alles rund

Lebenstraum Fahrrad-Geschäft: Seit seiner Jugend ist ­Harald Schuneritsch technisch interessiert. Vor zehn Jahren entdeckte er seine „Leidenschaft zum Fahrrad und begann selbst Räder und Radkomponenten nach seinen individuellen Vorstellungen zu bauen“, so der Techniker im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT. Erst im Mai des Vorjahres hat Schuneritsch sein Geschäft namens Radgeber in der Landstraßer Hauptstraße 173 – 175 komplett neu renoviert übernommen und den Großteil der Ausstattung aus Euro­paletten designt und gebaut. Für die Erfüllung seines Lebenstraumes mussten aber auch Opfer gebracht werden: „Ich habe mich entschieden, aus meinem langjährigen Berufsalltag auszusteigen und meine Ideen im eigenen Unternehmen umzusetzen – auch als ­individuelle Vorbild­wirkung für meine ­beiden Söhne.“


Nachbar der Woche

Name | Harald Schuneritsch

Beruf | Inhaber vom Radgeber, Fahrradgeschäft für Service und Reparatur.

Alter | Nicht einmal ein halbes Jahrhundert.

Persönliches | Meine ganze Leidenschaft gilt dem Fahrrad und meiner Familie.

Dies lässt sich übrigens gut verbinden: Ich habe 2 Söhne im Volksschulalter, die meine Begeisterung teilen.

Was ich an meinem (Arbeits-)Bezirk mag | Ich schätze die hervorragende Infrastruktur, die Nähe zum Grünen und die Öffi-Anbindung und Neu Marx mit dorfähnlicher Anmutung.

Was ich am (Arbeits-)-Bezirk nicht mag | Das hohe Verkehrsaufkommen speziell an den A23-Anknüpfungen Schlachthausgasse, Gürtel, Landstraßer Hauptstraße, die unkooperative Haltung von Autofahrern.

Was mir wichtig ist | Respektvoller Umgang und  bereicherndes Miteinander

Worauf ich stolz bin | Auf meinen Start in die Selbstständigkeit und die Unterstützung meiner Familie.

Motto | Bleib mit beiden Beinen fest auf dem Boden, während Du versuchst, nach den Sternen zu greifen.

Weiter Widerstand gegen Stöckl-Lokal

Bereits im Juni soll das neue „Stöckl im Park“ im Belvedere-Garten -aufsperren, die Proteste gegen das Projekt sind aber nicht verstummt.

Vor 18 Jahren schloss das „Belvederestöckl“ im Schwarzenbergpark, einer der tollsten Locations der Stadt. Nun will das bekannte Lokal Salm-Bräu hier ein moder­nes Braulokal mit 3.000 Quadratmetern Gastgarten errichten. Einigkeit herrscht bei Betreibern und Kritikern über den Umstand, dass das brachliegende Lokal endlich revitalisiert werden soll – doch die Größe des neuen Projekts sorgt für Unmut. „Im alten Stöckl gab’s 120 Sitzplätze, fürs neue Bierlokal wurden 880 Plätze eingereicht“, so  Hellmut Schneider von der ­Anrainer-Initiative gegen das Projekt.

Extrawürstel

Trotz Beteuerungen der ­Betreiber bezüglich Sitzplatzverkleinerung habe sich „überhaupt nichts geändert“, man ignoriere Denkmal-, Natur- und Lärmschutz und wolle sich die „Extrawürschtl herausholen“. Deshalb seien jetzt juristische Schritte im Gang, auch die Volksanwaltschaft sei eingeschaltet.Scharfe Proteste gegen das Projekt kommen auch von der Initiative Denkmalschutz.Die Familie Welledits investiert in Errichtung und Revitalisierung der Bauten rund sechs Millionen Euro.

 

Ihre Unterschrift zählt!

Der gemeinnützige Verein Frauenvolksbegehren 2.0 will eine Neuauflage eines Frauenvolksbegehrens in Österreich bezwecken. Um die Behandlung im Nationalrat zu erreichen, sind 100.000 Unterschriften nötig. Den In­i­ti­a­to­rinnen zufolge sollen frauenpolitische Themen nach diesem Frauenvolksbegehren keine Randthemen mehr sein, sondern fest in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs eingebettet sein. Gefordert werden Chancengleichheit, Selbstbestimmung, Mitspracherecht in allen gesellschaftlichen Bereichen, mehr weibliche Vertretung in der Politik und der Wirtschaft sowie eine Ausgleichung der Einkommensunterschiede – also zusammengefasst ist „echte Gleichstellung“ das Ziel.

Misslungene Intitiative soll nun endlich etwas bewirken

Das vor 21 Jahren in Gang gebrachte Frauenvolksbegehren verlief im Sand. Trotz der 645.000 Unterschriften wurden die Forderungen von 1997 nur sehr lückenhaft durchgesetzt. Um jetzt endlich etwas bewirken zu können, braucht es die Unterstützung der Bevölkerung! Die Unterstützungserklärung kann ganz unkompliziert per Bürger*innenkarte bzw. Handysignatur oder auch in Papierform bei jedem Gemeindeamt in Österreich abgeben werden.

Mehr Infos finden Sie unter frauenvolksbegehren.at

© Pamela Russmann

Nachbar der Woche: Praktische Taschen

Als Student der Wirtschaftsuniversität Wien hatte Kurt ­Ruprechter regelmäßig mit dem Taschenverbot zu kämpfen: Umladen und Ausladen von Lernsachen auf den ­diversen Bibliotheken gehören zum Alltag. „Die Tragtaschen, die dort verteilt werden, sind weder optisch noch in ihrer Funktion außergewöhnlich“, urteilt Ruprechter. Das brachte den jungen Mann in der Leopoldstadt auf eine Idee: Ein durchsichtiger Rucksack musste her. Das junge Unternehmen „ruprechter“ hat sich auf die Produktion solcher transparenter Taschen und Rucksäcke spezialisiert. Beim Entwurf der Modelle hat ­Ruprechters Mutter, eine ­Designerin, geholfen. Die Zielgruppe des Start-up-Unternehmens sind klarerweise Studierende, aber auch modebewusste Kunden.

Fragen und Antworten

Name | Kurt Ruprechter

Beruf | –Student an der Wirtschaftsuni Wien
Hobbys | Musik machen, sporteln, an meinem Start-up arbeiten.

Ich lebe im | 19. Bezirk

Was ich an meinem Uni- Bezirk mag | Am zweiten Bezirk mag ich natürlich den Prater sehr gerne. Ich spaziere gerne in der Früh, wo noch keine Besucher da sind, durch die Straßen des Wiener Praters und genieße das Flair. Oft treffe ich mich auch mit Freunden nach den Vorlesungen im Schweizerhaus auf ein Bier. Am Abend bin ich oft in der Pratersauna, die meiner Meinung nach der beste Club im zweiten Bezirk ist.

Was mir wichtig ist | Wichtig sind mir vor allem die öffentlichen Verkehrs-anbindungen, die im zweiten Bezirk sehr gut sind.

Worauf ich stolz bin | Besonders stolz bin ich auf die Wirtschaftsuniversität. Der neue Campus ist wirklich schön und begeistert auch viele ausländische Studenten. Auf der Grünfläche gegenüber kann man sehr gut Lernpausen einlegen.

Mein Motto | Einfach mal ausprobieren.

Nordbahnhof: Preiswerter wohnen am Bahnhofsgelände

Auf dem Gelände des ehemaligen Nordbahnhofs wird eifrig gewerkt. Im nördlichen Teil, wo früher Anrainer ihre Hunde Gassi führten, wurde eine Entladerampe abgetragen. An ihrer Stelle stehen Baukräne und der Bereich ist großräumig abgesperrt. Zudem wurden große Flächen in der Nähe des Wasserturms geschottert. Auch betreffend die künftige Bebauung gibt es Neuigkeiten, wie kürzlich von MA 21, Gebietsbetreuung und Bauträgern zu erfahren war.

Leistbares Wohnen

Der Anteil an „leistbarem Wohnen“ wurde erhöht: Zu diesem Zweck werden nun zwei Türme nur 35 Meter hoch sein anstatt 50 und 60 Meter, wie ursprünglich geplant. Der Grund: Je höher Häuser sind, desto teurer sind sie, was mit dem geförderten Wohnbau nicht kompatibel sei, hieß es. Die Wohnungen ­werden zu je einem Drittel geförderte, „preiswerte“ und frei zu finanzierende sein. Vier „Wolken­kratzer“ werden höher sein als zuvor geplant, der höchste 90 Meter. Die beiden Tümpel sollen bleiben, Zauneidechsen und Wechselkröten ­dürfen sich freuen.

Marina Tower: Baldiger Baubeginn

Was lange währt, wird anscheinend doch noch gut. Seit dem Spatenstich sind mittlerweile zwei Jahre und vier ­Monate vergangen. Eine Zeitspanne, in der das ehr­geizige Projekt „Marina Tower“ hätte fertiggestellt werden können – wäre da nicht ein Einspruch wegen „Einschränkung des Lichteinfalls“ gewesen, der das Ganze verzögerte.

Fertigstellung 2020

Nun kommt das Vorhaben also doch ins Laufen. „Der schriftliche Baubescheid liegt vor“, jubelt David Hofmann, Geschäftsführer des Projektentwicklers IES-Gruppe. Baubeginn ist im heurigen Frühjahr, für die Fertigstellung ist Sommer/Herbst 2020 anvisiert. Dann soll das ­Gebäude mit dem 130 Meter hohen Turm stehen. Eigentumswohnungen kosten zwischen 3.500 und 6.800 Euro pro Quadratmeter. Bei Abschluss ist ab sofort ein Concierge-Service inkludiert.

Campus für die City

Mit dem SAE Institute zieht ein traditionsreiches Bildungsunternehmen in den ersten Bezirk. Ein Flaggschiff für Europa soll hier entstehen.

Seit 31 Jahren wird am SAE Institute der Nachwuchs der Me­dienbranche ausgebildet. Zuerst im 4. Bezirk, dann seit 1999 in der Linken ­Wienzeile in Mariahilf lernten ­Generationen das Handwerk als Audio- und Filmtechniker, als Animationsgrafiker oder Computerspiel-Entwickler.

800 Studierende

Das ständige Wachstum der innovativen Medienschmiede, die ihren Ursprung in Aus­tralien hat und aus der schon Oscar- und Grammy-Preisträger hervorgegangen sind, brauchte dringend mehr Fläche, und nach längerer Suche wurde man direkt im Herzen der Stadt fündig. Im siebenstöckigen Palais in der Hohenstaufengasse, das bereits im Jahr 1879 erbaut wurde, entstehen bis zum Sommer auf mehreren Ebenen und auf 2.900 Quadratmetern verschiedene Angebote für die Studierenden. Neben den Unterrichtsräumlichkeiten werden im Mezzanin Studios gebaut, auch Co-Working-Plätze sollen entstehen, etwa für Absolventen.

Beginn der Karriere

„Der neue Campus im Herzen Wiens soll für unsere Studierenden der Ursprungsort, der Beginn ihrer Karriere sein. Sie sollen sich vom ­ersten Studientag an vom kreativen Wissen, vom kreativen Prozess und vom leidenschaftlichen Team vor Ort ­inspirieren lassen,“ so SAE-­Institute-Geschäftsführer Christian Ruff. Weitere Infos unter: www.sae.edu

Über 90 Prozent wollen keine Parkplatz-Aufweichung

Mit überwältigender Mehrheit haben sich die Bewohner der Inneren Stadt für die Beibehaltung der derzeit gültigen Anrainer-Parkregelung ausgesprochen. 92,09 Prozent (6.225 Stimmen) sind für die Beibehaltung, nur 7,91 Prozent (535 Stimmen) sprachen sich für eine ­Öffnung untertags aus.

Hohe Beteiligung

Auch die Wahlbeteiligung war mit 46,34 Prozent außergewöhnlich hoch für eine Bürgerbefragung. Von 9. bis 22. Jänner waren knapp 15.000 Bewohner aufgerufen, sich am Votum zu beteiligen. Zur Auswahl standen zwei Fragen. Im Beisein von Beamten der Magistratsabteilung 53 und unter notarieller Überwachung wurden die Stimmen am 30. Jänner von allen Fraktionen der Bezirksvertretung Innere Stadt ausgezählt, am 1. Februar wurde das Ergebnis schließlich verlautbart. Alle Frak­tionen hatten sich schon im Vorfeld verpflichtet, das Ergebnis der Bürgerbefragung als bindend zu akzeptieren. Damit ist die Diskussion um die Öffnung der Anrainer-Parkplätze um eine weitere Facette reicher. Auch in anderen Bezirken innerhalb des Gürtels gibt es Widerstand. So forderten etwa die Bezirksvorsteher des 4. und 6. Bezirks eine Anhebung der Anrainer-Parkzonen von derzeit 20 auf 30 Prozent, falls die Öffnung kommen sollte. In der Josefstadt wurde diskutiert, die Volksanwaltschaft in die Thematik einzubeziehen.

WKW will Öffnung

Währenddessen will die Wirtschaftskammer Wien (WKW) weiter eine rasche Öffnung der Parkplätze für Wirtschaftstreibende und Sozialunternehmen ­zwischen 8 und 16 Uhr.

Nur eine Küche im Wohnhaus

Um die Jahrhundertwende kam in Wien die Idee auf, private Küchen abzuschaffen und stattdessen nur mehr eine ­zentrale Küche mit bezahltem Personal pro Haus für alle Wohnungen zu betreiben. Die Idee konnte sich nie durchsetzen, doch schon ­damals stieß die „Einküchenhausbewegung“ auf welt­weites Interesse. Im Rahmen eines Vortrags der Volkshochschulen Wien wird das Thema neu beleuchtet, Potenziale und Grenzen werden diskutiert. Am 20. Februar um 17 Uhr im Terrassensaal der Urania, Uraniastraße 1, im ersten ­Bezirk. Weitere Infos unter: www.vhs.at