Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Die besten Lauf-, Bike- und Wanderwege in Ottakring!

In Tagen wie diesen mit frühsommerlichen Temperaturen ist die Lust an der Bewegung wieder groß. Wo ginge das besser als in unserem ­Ottakring?

Lassen wir es laufen

Laufen kann man grundsätzlich überall – etwa im Kongresspark oder im beliebten Grätzel Flötzersteig/Spiegelgrundstraße und entlang der Steinhofmauer mit dem vor­­ge­lagerten Park. Wer allerdings mehr ­Details zu seinen Laufstrecken wissen will, dem seien zwei markierte Routen (unter www.wienläuft.at) ans sport­liche Herz gelegt:
➔ Wilhelminenberg: Die rot markierte Strecke beginnt bei der Feuerwache Steinhof (­Johann-Staud-Straße), ist mit 2,7 km zwar nur kurz, aber sehr steil. Durch den urtüm­lichen Ottakringer ­Eichenwald führt sie hinauf zur Jubiläumswarte. Die ­Zufahrt mit öffentlichen ­Verkehrsmitteln ist zu empfehlen – mit den Bus-
Linien 46B und 146B bis 
zur Feuerwache. Parkplätze 
für Autos sind vorhanden.
➔ Dehnepark/Feuerwache: 
Hier wird ebenso bei der Feuer­wache am Steinhof ­gestartet. Die Strecke 1 (rote Markierung) ist mittelschwer und führt auf einer Länge von 4,8 km über die Steinhofgründe bis zum ­Dehnepark. Oder man entscheidet sich für Strecke 2 (blaue Markierung), die schwieriger und 5,6 km lang ist und durch das Erholungsgebiet Steinhof rund um das Otto-Wagner-Spital führt.

Wanderbarer Bezirk

Weit weniger schweißtreibend ist der „wanderbare Bezirk“. Folgende zwei Routen stehen gehfreudigen Ottakringern zur ­Verfügung:
➔ Stadtwanderweg 4/
­Jubi­läums­warte: Der Ausgangspunkt befindet sich bei der Bahnhofstraße (Haltestelle der Bim-Linie 49). Weglänge: 7,2 km, Gehzeit bis zu drei Stunden. Eine Stempel­stelle finden Wan­derer bei der Waldschule ­Ottakring (neben der Jubi­läumswarte, Johann-Staud-Straße 80).
➔ Stadtwanderweg 4a: Der Ausgangspunkt ist die Endstelle der U3 (Paltaufgasse, Thaliastraße). Die Strecke führt auf 10 km Länge über Gallitzinstraße, Eselstiege, Pau­linensteig und Erdbrustgasse zurück zur U-Bahn-Station. Gehzeit: bis zu drei Stunden. Gestempelt werden kann ebenfalls in der Waldschule Ottakring bei der ­Jubiläumswarte.

Fest Strampeln

Die Pedalritter des Bezirks finden sowohl im Gelände als auch auf ruhi­geren Wegen vielerlei ­Möglichkeiten vor.
➔ Radwege: Auf einer Länge von 36,7 km ist Ottakring praktisch durchgehend mit dem Draht­esel befahrbar. Hauptstrecken: Gürtel-
Radweg, Friedmanngasse, Brüßlgasse, Gansterergasse, Heigerleinstraße, Hasner­straße („fahrradfreundliche Straße“), Kendlerstraße, ­Paltaufgasse, Maroltingergasse, Stein­bruch­straße, Waidäckergasse und ­Gallitzinstraße.
➔ Mountainbike: Wildere ­Bikerstrecken gibt es in der Nachbarschaft im Bereich Hameau-Plateau und Jägerwald­siedlung (27,9 km) sowie beim „Ritt“ über den Schottenhof (10,4 km).

Kicken und Baggern

Schließlich müssen auch ­Beachvolleyball- und Soccer­fans in unserem Bezirk nicht darben. Geöffnet sind seit ­Anfang Mai das Kongressbad (Julius-Meinl-Gasse) und 
das Otta­kringer ­Sommerbad ­(Johann-Staud-Straße). Es warten Sandplätze, Fitness-Parcours und Plätze für ein ­lässiges Bad-Kickerl. Der Sommer hat uns wieder!

Amphibienboote auf der Alten Donau

Schwimmen ist eine feine Sache, auch 
in der Alten Donau. ­Gestört wird das ­Vergnügen freilich dann, wenn man sich plötzlich von schwimmenden Teppichen aus Wasserpflanzen eingekreist sieht. Das Wachstum dieser für die Wasserqualität notwendigen Pflanzen hat in den vergangenen Jahren stark ­zugenommen. Um diesen Spaßverderbern – botanisch heißen sie „Makrophyten“ – Einhalt zu gebieten, hat die Gemeinde ihr „Mähmanagement“ auf neue Beine gestellt.

greifarme
Der im Vorjahr durchgeführte Pilotversuch wird heuer fortgesetzt: Dabei sind einerseits kleine, wendige „Amphibienboote“ im Einsatz, die mit vier Meter langen Mäharmen ausgestattet sind. Eingesammelt werden die abgeschnittenen Wasserpflanzen in ­zweieinhalb Metern Tiefe von einem anderen Boot, dessen Greifarme bis in diese Tiefe reichen. Insgesamt sind ­während der Saison je vier dieser Boote im Einsatz.
Die Boote können per GPS gesteuert werden und in einander überlappenden Bahnen mähen. Auf diese Weise entstehen durchgehend freie ­Flächen. 
In erster Linie wird entlang der Uferzonen gemäht, wo Badegäste und Bootsfahrer unterwegs sind. Die sogenannte Tiefenmahd fand ­bereits im April statt: Auf einem bis zu 100 Meter ­breiten Streifen entlang des ­gesamten linken Ufers der Alten Donau wurden Pflanzen knapp über dem Gewässergrund, also in zweieinhalb Metern Tiefe, ­geschnitten.
Hans-Paul Nosko

Schauspielstars in der Seniorenresidenz Kursana

Theaterspaß ganz ohne Anfahrtsweg. Dieses Service genossen die Bewohnerinnen und Bewohner der Kursana Residenz Wien-Tivoli. Denn die Top-Mimen Helma Gautier und Bruno Thost sowie Dany Sigel schauten mit einem Mix aus den Gedichten der Mundartdichterin Trude Marzik sowie beliebten Liedern wie etwa „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ am Tivoli vorbei.

Beste Stimmung

Die Senioren freuten die unterhaltsamen Darbietungen ungemein. Besonders die langjährige Kursana-Bewohnerin Dr. Maria Klebl. „Die Lesung war für mich fast wie ein kleines Geburtstagsgeschenk“, lacht sie. Schließlich feierte sie erst vor kurzem ihren 97. Geburts­tag in der Senioren­residenz, in der sie bereits seit 18 Jahren zu Hause ist. Weitere Lesungen sind längst geplant.

Mobil durch Simmering

Seit letzter Woche gibt es im 11. Bezirk gleich zwei smarte Angebote vom EU-geförderten und aktuell größten Stadterneuerungs­projekt „Smarter Together“: Zum einen stehen beim Tor 2 des Zentralfriedhofs ab jetzt sechs E-Bikes für Erkundungstouren zur Verfügung. Die ersten zwei Stunden sind momentan gratis, jede weitere kostet zwei Euro. Außerdem steht noch bis zum 28. Mai auf dem Vorplatz des Bildungszentrums in der Gottschalkgasse das SIMmobil, das mobile Kommunika­tions- und Mitmachlabor von „Smarter ­Together“. Kinderprogramm, Radservice u. v. m. inklusive. Geöffnet: Mo. 12–15 Uhr, 
Mi. 15–18 Uhr, Fr., 18. Mai, 13–16 Uhr. Bei Regenwetter und an Feiertagen geschlossen. www.smartertogether.at

Zehn E-Ladestellen für Floridsdorf

In den Innenstadtbezirken sieht man sie seit einiger Zeit herumkurven: die ­geräuschlosen Autos, die keine schädlichen Abgase produzieren. In den Außenbezirken ist die Zahl pro Einwohner an E-Fahrzeugen deutlich geringer. Es ist so wie mit 
der Katze, die sich in den Schwanz beißt: Solange es keine E-Tankstelle in der Nähe gibt, schafft man sich kein ­E-Auto an – solange es keine E-Autos gibt, braucht man auch keine ­E-Tankstellen. 
Diesem Dilemma rückt die Stadt Wien nun mit 1.000 öffentlichen Ladestellen, die bis 2020 errichtet werden sollen, zu Leibe. Der Startschuss für dieses neue Zeitalter erfolgte kürzlich vor dem Floridsdorfer Amtshaus. „Das ist so ­bequem wie ein Smartphone und so umweltfreundlich wie von der eigenen Solaranlage, nämlich zu hundert Prozent Ökostrom“, freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima.

Die Standorte

Die fünf neuen Tankstellen mit insgesamt zehn Ladestellen befinden sich an folgenden Standorten: Am Spitz 9, Brünner Straße 75, Jedleseer Straße 66, Fultonstraße 31 und Stammersdorfer Straße 137. Das Parken an diesen Plätzen ist ausschließlich dem Stromtanken vorbehalten. In der Zeit von 22 Uhr bis 8 Uhr morgens dürfen Elektrofahrzeuge dort auch parken.
Hans-Paul Nosko

Posted from .

Fahrerlose E-Busse fahren ab 2019 in der Seestadt

Wien hat seine ersten beiden fahrerlosen Elektrobusse. Die Fahrzeuge sollen nach ­etlichen Tests ab 2019 in der Seestadt Aspern zirkulieren und für eine bessere Erreichbarkeit der U-Bahn und einer künftig dort fahrenden Straßenbahn sorgen.
 
vorreiter
„Wien stärkt damit seine innovative Vorreiterrolle“, freut sich Öffi-Stadträtin Ulli Sima. Der 4,75 Meter lange Minibus erreicht 20 km/h und kann elf Fahrgäste transportieren. Einstweilen ist noch ein sogenannter Operator an Bord, der den Betrieb überwacht. Das Projekt, das ­zunächst bis 2020 läuft, ist quasi Vorreiter für einen späteren Einsatz an dünn besiedelten Stadträndern.

Erfahrung aus Frankreich

Hersteller des selbstfahrenden E-Busses ist das französische Unternehmen Navya, das in diesem Projekt mit dem Austrian Institute of Technology, dem TÜV Austria, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, Siemens Österreich und den Wiener Linien zusammengearbeitet hat. 
All jenen, die sich einen fahrerlosen Busbetrieb noch nicht so recht vorstellen können, nimmt Navya-Manager Frédéric Sartou die Bedenken: „Diese Busse setzen wir seit drei Jahren in Lyon ein.“
Hans-Paul Nosko

„sindbad“ unterstützt junge Menschen auf Jobsuche 


Der 14-jährige Egzon, ein in Mazedonien geborener Albaner, besucht eine Neue Mittelschule in Floridsdorf und will gemeinsam mit seinem „Sindbad“-Mentor Peter herausfinden, welche Ausbildungsmöglichkeiten es nach der Schule gibt. Der 16-jährige Kewin, der in Polen geboren wurde und mit vier Jahren nach Österreich kam, hat die 4. Klasse einer Neuen Mittelschule in Liesing wiederholt und damit sein neuntes Pflichtschuljahr beendet. Er bewarb sich um eine Lehrstelle als Installateur, erhielt aber nur Absagen. Mit seinem „Sindbad“-Mentor Andi fand er eine Lehrstelle in einem ­Installateurbetrieb.

Private Initiative

Zwei Beispiele, die zeigen, 
wie „Sindbad“ arbeitet, 
um Jugendlichen zwischen 
14 und 16 Perspektiven zu geben. Der 33-jährige Andreas Lechner und der 27-jährige Joseph Kap-herr grün­deten das Projekt vor zwei Jahren, weil sie nicht hinnehmen wollten, dass sozial Benachteiligte auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben. Junge Menschen sollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Zur Unterstützung sucht „Sindbad“ Mentoren: www.sindbad.co.at

Leopoldstadt: Kritik am Alkoholverbot von Bezirksvorsteherin

Seit dem 27. April gilt auf dem gesamten Praterstern und angrenzenden Grün­flächen ein Alkoholverbot. Damit soll der Platz attrak­tiver und sicherer werden. Beim ersten Verstoß drohen 70 Euro Strafe, ab jedem ­weiteren zehnmal so viel.

floridsdorf alarmiert
Scharfe Kritik an diesen Maßnahmen kommt von Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger: „Ein Alkoholverbot wird vor allem eines bringen: einen Verdrängungseffekt.“ Lichtenegger befürchtet, dass die Personen, die bislang auf dem Praterstern Alkohol im Überfluss konsumiert haben, dies nun wahrscheinlich in angrenzenden Grätzeln und Bezirken tun werden. 
Eine Sorge, die auch Georg Papai, Bezirksvorsteher von Floridsdorf, teilt: Papai fordert bereits ein Alkoholverbot für den Franz-Jonas-Platz, um so ein Übersiedeln der ­betroffenen Personen vom ­Praterstern nach Floridsdorf zu verhindern.
Leopoldstadt-Chefin Lichtenegger weist auf Erfolge hin, die sozialarbeiterische Maßnahmen auf dem Praterstern gezeigt hätten, und ­fordert eine Ausdehnung ­derartiger Angebote. Am 26. April begingen Jugendliche auf dem Praterstern den letzten „Alkohol-Tag“.

 

Posted from .

endlich frühling, endlich raus in die Natur Die besten Lauf-, Bike- und Wanderwege in Hietzing!

In Tagen wie diesen mit frühsommerlichen Temperaturen ist die Lust 
an der Bewegung wieder groß. Nur wenige ­Bezirke haben ähnliche Möglichkeiten.

Lassen wir es laufen

➔ Schönbrunn: Vor allem im großräumigen Schlosspark sind jedes Wochenende dutzende Laufbegeisterte unterwegs. Die Wege zwischen Wiental und Cobenzl sind vielseitig, zum Teil schattig und für alle Laufstärken ­geeignet. Neben Schönbrunn sind folgende zwei markierte Laufstrecken besonders zu empfehlen (www.wienläuft.at):
➔ Nikolaitor/Lainzer ­Tiergarten: Die Strecke 1 (rote Markierung) ist schwer und führt auf einer Länge von 8,8 km entlang der einzig­artigen Wienerwald-Wiesen des Tiergartens. Wer Glück hat, kann in den abgelegenen Winkeln und bei den Fütterungsplätzen frei laufende Wildschweine beobachten. ­Öffentlich erreichbar ist die Strecke mit S15 und S45 
bis Bahnhof Hütteldorf.
➔ Lainzer Tor/Lainzer ­Tiergarten: Auf 7,1 km läuft man durch das ehemalige Jagdrevier des Kaisers mit einzigartigem Ausblick. Schwierigkeitsgrad: mittel. Öffentlich ­erreichbar mit der Autobuslinie 60B bis End­station Lainzer Tor. Parkplätze sind vorhanden.

Für Wandersleute

➔ Naturerlebnispfade: Zwei ­Erlebnispfade stehen den ­Besuchern des Lainzer Tier­gartens zur ­Ver­fügung.
➔ Pfad Hermesvilla-Park: Der Natur­erlebnispfad ­beginnt beim Besucherzentrum am Lainzer Tor und führt vorbei am Mufflon- und Damhirschgehege bis zur Hermesvilla. Durch den Garten der Hermesvilla führt der Pfad vorbei am Hohenauer Teich und endet nach etwa 2,5 km wieder beim Besucherzentrum. Die Gehzeit ­beträgt etwa 45 Minuten.
➔ Pfad Nikolaitor: Der ­Naturerlebnispfad startet beim Nikolaitor (10 Minuten vom Bahnhof Hütteldorf und der U4 entfernt). Auf einer Länge von 3,5 km führt der Lehrpfad über die Nikolai­kapelle und die Hackinger Wiese zur Grünauer Teichwiese und entlang der Lainzer Tiergartenmauer wieder ­zurück zum Nikolaitor. 
18 Erlebnissta­tionen mit Schautafeln und ­interaktiven Elementen laden ein, die Geheimnisse der Pflanzen- und Tierwelt ­spie­lerisch zu ent­decken. Die Gehzeit ­beträgt etwa eineinhalb Stunden.

Glühende Pedale

Die Pedalritter des Westens finden sowohl im Gelände 
als auch auf ruhi­geren Wegen viele Möglichkeiten vor.
➔ Radwege: Das 148 km lange Verkehrsnetz des Bezirks besteht etwa zu einem Drittel aus Radwegen. So ist die Fahrradroute im Lainzer Tiergarten ausgewiesene 
18,6 km lang.
Sehr beliebt ist der Radweg entlang des Wientals, man kann von der Schönbrunner Schlossstraße über die Ken­nedybrücke bis nach Auhof und Hadersdorf fahren. Ein- und Ausstiegsstellen gibt es bei der Paul-Amann-Brücke ­(Fleschgasse, Astgasse), bei der St. Veiter Brücke, beim Hackinger Steg und bei der Kennedybrücke (Hadikpark). Die Strecke ist ampel- und ­autofrei und gut für ­Familien ­geeignet.

Vergnügen im Bad

Schließlich müssen auch ­Beachvolleyball- und Soc­cerfans nicht darben. Das ­Schönbrunner Bad (mit ­Flutlicht!) und das Hietzinger Bad haben wieder geöffnet – mit Sandplätzen, Fitness­bereichen und Sportbecken.

Der Bundesrats-Präsident im Portrait

Name | Reinhard Todt
Beruf | ­­Präsident des Bundesrates, gelernter Maschinenschlosser, früher in mehreren SP-Funktionen in Land und Bezirk sowie im Pensionistenverband tätig.
Persönliches | Mit Regina 
seit 40 Jahren verheiratet, 
zwei Kinder.
Hobbys | Foto­grafieren, ­Filmen und Radfahren.
Alter | Ich meine, dass Erfahrung zählt ­(Jahrgang 1949).
Was ich an meinem Bezirk mag | Simmering ist für mich der schönste und lebenswerteste Bezirk in Wien. Es gibt eine Top-Strom- und Wasserversorgung, ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz, tolle Freizeitangebote – 
von der Gastronomie bis 
hin zu Kunst und Kultur.
Lieblingslokal | Ich gehe 
sehr gerne in das „Schutzhaus am Neugebäude“ und zum „Hopfen & Malz“ essen.
Meine Radstrecke | Am liebsten fahre ich von der Schmidgunstgasse über das Kraftwerk Freudenau die Donauinsel hinauf und hinunter.
Was mir wichtig ist | Jeder Mensch, der von Armut betroffen oder gefährdet ist, ist einer zu viel. Es ist die Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass jeder Mensch in Würde altern kann und dass jedes Kind in unserem Land eine gute Kindheit und gute Bildung erfährt.
Lebensmotto | Gemeinsam leben und auf den sozialen Zusammenhalt achten.

Sanierung der Matteotti-Stiege wird ernst

Anrainer können es schon gar nicht mehr glauben: Seit Jahren harrt die historisch wertvolle, 90 Jahre alte Matteotti-Stiege im Sandleiten-Bau ihrer Sanierung (siehe Faksimile aus dem Mai 2017). Eine Seite des Aufgangs ist seit zwei Jahren gesperrt, auch beim zweiten Aufgang bröckelt längst das Mauerwerk. Doch ­manche (Magistrats-)Mühlen mahlen eben langsam …
Laut Bezirksvorstehung soll die denkmalgeschützte Stiege bis September wirklich saniert sein: mit neuen Aufgängen, Geländern, Abdichtungen, Betonstiegen und einer Kinder­­wagenrampe. Also, liebe Anrainer, glaubt daran!

Jobkontakte für Jugendliche in der Seestadt

Gute Kontakte sind, ­abgesehen von einer profunden Ausbildung, eminent förderlich beim Eintritt ins Berufsleben. Damit Jugendliche solche knüpfen und sich einen Überblick über unterschiedliche Arbeitsmöglichkeiten verschaffen können, veranstaltet das Stadtteilmanagement Seestadt Aspern am 17. Mai von 12 bis 15 Uhr eine Tour namens „Was hackelst du?“. Dabei besuchen junge Leute ab 14 Jahren insge­samt elf Betriebe, die in der Seestadt Aspern angesiedelt sind. 
Die Teilnehmer werden von einem Tour-Guide begleitet und erhalten einen Stempelpass. Wenn dieser nach dem Besuch aller Betriebe vollständig ausgefüllt ist, gibt es dafür ein Geschenk. 
Start ist beim Info-Stand am Hannah-Arendt-Platz. Die letzte Betriebs-Tour beginnt um 14 Uhr.
Hans-Paul Nosko

Musizieren für alle in der Gottschalkgasse

Am 25. Mai findet 
in der Musikschule 
in der Gottschalkgasse von 10 bis 17 Uhr die 13. Fachtagung für Inklusives Musizieren statt. Dabei ­sprechen Experten aus dem ­Musikbereich wie Simone Siwek von den Münchner Philharmonikern und Katja Frei vom Wiener Konzerthaus über die Notwendigkeit, Musik für alle zugänglich zu machen – also auch für Menschen mit Behinderung. Im Fokus steht dabei, dass die „musikalischen und die sozialen Prozesse gleichberechtigt nebeneinander agieren und jeder Mensch ein Anrecht auf Musik hat“. Infos online auf 
www.musiceducation.at

Irischer Flair in Meidling

Vor fünf Jahren erfüllte sich Olga Deszczynska mit dem „Golden Harp Irish Pub“ den Traum der Selbstständigkeit. Seither feiert die sympathische Mutter viele Erfolge: Ihr Pub sammelte letztes Jahr über 1.000 Euro für das Kinderhospiz und ist Hauptsponsor des diesjährigen Straßenfests. Unbedingt vorbeischauen und einen Chili Cheese Burger mit Irish Beer genießen!

Name | Olga Deszczynska

Beruf | –Gastronomin

Alter | 33 Jahre

Persönliches | Meine Hobbys sind Segeln und Fremdsprachen lernen.

Ich lebe im | 12. Bezirk

Was ich an meinem Bezirk mag | Unser Bezirk ist vielfältig und hat eine gute Verkehrs-anbindung.

Was ich an meinem Beruf mag | Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung mit sich.

Was ich an meinem -Beruf nicht mag | Die langen Öffnungszeiten und Gäste, die unsere -Arbeit nicht wertschätzen.

Was mir wichtig ist | Meine Familie und gute Stimmung in der Arbeit.

Lebensmotto | Wer nach vorne sehen will, darf nicht nach hinten denken.

The Golden Harp Irish Pub. Meidlinger Hauptstraße 82, 1120 Wien.

Gänselhäufel: 
Gratisbus fährt ab 26. Mai

Der Beginn der ­Badesaison wurde heuer wegen Schönwetters zwar auf den 28. April vorverlegt, wer gratis ins Gänse­häufel fahren will, muss allerdings noch ein wenig warten: Der Shuttlebus ab der U1-Haltestelle Kaisermühlen nimmt erst am 26. Mai seinen ­Betrieb auf.
Eine Bitte haben die ­Wiener Bäder (MA 44) noch: Kinder sollten nur bei ­ausreichenden Schwimmkenntnissen ohne Begleitung ein Bad besuchen!