Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Bekommt Döbling ein regionales Pickerl?

„Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache!“ So urteilen die Vertreter einer Bürgerinitiative um den Döblinger Juraj Necpal, der sich für die Einführung eines Grätzel-Parkpickerls stark macht. Hunderte Unterschriften hat man schon gesammelt, um dazu eine Petition im Rathaus einzubringen.

Seltene Einigkeit

In der letzten Sitzung des ­Bezirksparlaments kam es nun zu einem weiteren positiven Beschluss in Richtung Park­pickerl. Gemeinsam brachten Grüne, SPÖ und FPÖ Anträge zu einer Parkraum­bewirtschaftung für die völlig überparkten Regionen des Bezirks ein. Und siehe da, alle Anträge wurden einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen. Die Redner aller Fraktionen – auch die der ÖVP und der NEOS – ließen keinen Zweifel daran, dass man es diesmal ernst meint und endlich eine Kompromisslösung gefunden werden muss.

Die Problem-Viertel

Bis zum 14. Dezember soll die Verkehrskommission einen Vorschlag unterbreiten, wie man die Probleme im Pantzerviertel in Heiligenstadt und im völlig verparkten Villenviertel mit einem Regional-­Pickerl lösen will. Bei der bezirksweiten Befragung hatte sich zwar die Mehrheit der Döblinger gegen das gebührenpflichtige Parken ausgesprochen, in dicht verparkten Gebieten war die Mehrheit aber dafür gewesen.

Senioren machen Smartphone-Kurse

Die digitale Welt verstehen lernen. Smartphones sind aus der heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Die Jugend kennt sich wohl am besten mit den kleinen Alleskönnern aus und versteht jede Funktion und Taste. Den meisten Senioren fällt die Anpassung an die digitale Welt jedoch ein wenig schwerer. Kurse, in denen Vergessenes auf­gefrischt und Neues gelernt wird, können helfen.

Weiterbilden

Am Seniorencolleg lernt man in kostengünstigen Kursen in kürzester Zeit, auf seinem Smartphone Kontakte zu speichern, ein E-Mail-Konto einzurichten, Apps zu verwenden oder Fotos zu verwalten. An der Computerschule für Senioren versteht man nach dem Einführungskurs die grundlegenden Funktionen eines Smartphones und ist folglich in der Lage, die Basiseinstellungen den Bedürfnissen ­anzupassen. Weitere Infos unter: www.seniorencolleg.at

Feuerbestattung stellt sich vor

Die berühmte Fahrt mit dem „71er“ ist die letzte im Leben des Wieners. Immer mehr Menschen lassen sich nach dem Tod nicht begraben, sondern im Krematorium verbrennen. Doch wie funktioniert eigentlich die Feuerbestattung auf einem der größten Friedhöfe der Welt, dem berühmten ­Wiener Zentralfriedhof?

Tag der offenen Tür

Am 1. November, dem Tag, an dem traditionell die Gräber der Verstorbenen besucht werden, lädt die Bestattung zu einem Tag der offenen Tür in das Krematorium. An 16 Stationen wird der Vorgang erklärt. Wo? In der Simme­ringer Hauptstraße 337, 11. Bezirk, von 10 bis 16 Uhr.

Schüler lernen fürs Zusammenleben

Ein Kinderrechte-Tag wurde kürzlich in der VHS 17 (Rötzergasse 15) in Kooperation mit dem Stadtschulrat abgehalten. ­Spie­lerisch wurde Volksschülern der Rötzergasse erklärt, was Kinderrechte sind. Ähnliche Workshops wurden in allen 23 Bezirken veranstaltet. Die Kinder wurden angeregt, ihre Gefühle auszudrücken. Auf die Frage, was denn Diskriminierung sei, kam die spontane Antwort: „Wenn man Menschen nicht mag, weil sie anders sind.“ Zum Abschluss gab es Urkunden für die jungen „Kinderrechts-Experten“.

Smarte Schulen für den 11. Bezirk

Die Neuen Mittel­schulen I + II am ­Sim­meringer Enkplatz ­erhalten im Zuge des EU-geförderten Projekts „Smarter Together“ vier Null-Energie-Turnsäle und einen Zubau, der umweltfreundlich gestaltet wird. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 angesetzt. Im Fokus stehen innovative, interaktive und energiesparende Maßnahmen. Auch auf Barrierefreiheit wird künftig geachtet. Sowohl Lehrer als auch Schüler haben Mitspracherecht im Projektverlauf, um ihre Wünsche einfließen ­lassen zu können.

Erheblich mehr Platz

Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2019 geplant. „Mehr Raum zum Lernen, mehr Raum für Bewegung und mehr Raum für innovative Pädagogik – der Zubau schafft durch zusätzliche räumliche Quantitäten auch eine neue Qualität und ein optimales ‚Lebensumfeld‘ für die Schüler und Pädagogen“, so Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer.


Foto: Stadtschulratspräsident Himmer und GR Novak besuchen Präsentation des Smarter together Projekts in der NMS Enkplatz

Einstimmig für bessere Intervalle

Konkret soll die S-Bahn an Wochentagen alle 7 bis 8 Minuten verkehren und so mit der U-Bahn gleichziehen. Seit Dezember 2012 gilt ganztägig ein 10-Minuten-Takt und das Fahrgastaufkommen ist dadurch weiter angestiegen.

Mehr Fahrgäste

Weil die Züge auch an Wochenenden oft überfüllt sind, sollte die S45 – dem Wunsch der Grünen entsprechend – alle 10 Minuten statt nur alle 15 Minuten den Fahrgästen zur Verfügung stehen. Mit einer weiteren Zunahme der Fahrgäste ist zu rechnen, weil die S45 seit der U1-Verlängerung nach Oberlaa auch in den U-Bahn-Netzplänen eingezeichnet ist und die ÖBB mit der Tarifgemeinschaft mit den Wiener Linien werben.

Eine rasche Umsetzung eines 7- bis 8-Minuten-Intervalls wird es freilich nicht geben, weil davor noch die einglei­sigen Streckenabschnitte, etwa in Hütteldorf-Penzing, zweigleisig ausgebaut werden müssten.

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Take-away für Blumen

Die „Zweigstelle“, ein „Flower Concept Store“ am Alsergrund, ist jetzt auch im 3. Bezirk aufgepoppt. Auf der Landstraßer Hauptstraße 74 locken bis Weihnachten ein individueller Auszug des „Zweigstelle“-Sortiments und exklusive Design-Neuheiten. Der neue Store präsentiert sich den Kunden als inno­vativer und origineller Blumenladen. Hier wird immer eine Blumenart mit ihren ­Eigenschaften, wie Farbe, Form und Duft, in den Fokus gerückt.

Duftreise

Eine intensive Duftreise durch die älteste französische Wachsmanufaktur „Cire ­Trudon“ rundet das blühen­de Sortiment ab. Um sein persönliches Lieblings-„Odeur“ unter den Kompositionen zu entdecken, stehen Kunden derzeit 29 Duftkompositionen zur olfaktorischen ­Degustation zur Verfügung.

Saisonale Blumen

Die puristische Auswahl an saisonalen Schnittblumen und Living-Accessoires wird auf liebevoll ausgesuchten Vintage-Möbeln präsentiert. Die floralen Wand-Designs der australischen Wallpaper-Queen Kerrie Brown und die natürlichen Duftkomposi­tionen sollen jeden Kunden beim Betreten des Geschäfts „in Staunen und Wohlbefinden versetzen“, hofft Geschäftsführer Andreas Bamesberger, den die „unmittelbare, sehr lebendige, pulsierende Umgebung auf der Landstraßer Hauptstraße“ inspiriert.

Erneut Nachwuchs bei den Erdmännchen!

Die Erdmännchen im Tiergarten Schönbrunn sind immer für eine Überraschung gut: Zuerst hat das neue Pärchen Ende Juni bereits sehr jung für Nachwuchs gesorgt, nun haben Amera und Chilili sofort wieder Zuwachs bekommen. „Die Tierpfleger haben bemerkt, dass die beiden sich wieder vermehrt in die Erdhöhle zurückziehen. Am 16. September haben sie schließlich Nachwuchs bekommen, dieses Mal waren es gleich drei Jungtiere“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Die Tragzeit bei Erdmännchen beträgt etwa elf Wochen. Viel Zeit haben sie somit nicht verstreichen lassen. Erdmännchen sind bei der Geburt nur rund 30 Gramm schwer, nackt und blind. Die ersten Wochen werden sie im schützenden Bau versorgt. Mittlerweile zeigt sich das aufgeweckte Trio bereits den Besuchern.

Gesellige Gruppentiere

Erdmännchen zählen zur Familie der Mangusten und sind in den Savannen im Süden Afrikas zu Hause. Sie leben sehr gesellig. Bis zu 30 Tiere gehören zu einer Kolonie. „Jedes Tier hat seine Aufgabe, vom Wächter bis zum Babysitter. Die große Schwester, der die Tierpfleger den Namen Akia gegeben haben, hilft auch bereits mit, auf die Kleinen aufzupassen.“ Die Mini-Erdmännchen sind entzückend zu beobachten. Sie spielen miteinander, graben im Sand und stehen immer wieder aufrecht auf ihren Hinterfüßen – ganz so wie die Großen. Die drei Jungtiere werden noch von ihrer Mutter gesäugt, fressen aber auch schon Insekten.

© Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky, Franz Wunsch

Neue Parkplätze sind gefragt

In der neuen Wohnsammelgarage in der Haslingergasse 11 stehen jetzt 160 neue Ganzjahres-Parkplätze zur Verfügung. 125 davon werden zum Volksgaragentarif von 88,40 Euro pro Monat vermietet. Außerdem weist die Garage zwei ­E-Ladestationen auf.

Für alle Autofahrer, die im kürzlich eröffneten Lebensmittelmarkt in der Ottakringer Straße 70 einkaufen wollen, bietet die fünfgeschoßige Tiefgarage auch Parkmöglichkeiten. Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer: „Hernals ist ein stark wachsender Bezirk. Parkplätze sind hier sehr gefragt.“ Betreiber der Tiefgarage Kalvarienbergviertel ist die BOE der List-Gruppe. Die Vergabe der geförderten Stellplätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen (Kontakt: parken@boe.co.at, Tel.: 212 59 59-0).

Simmeringer in Bewegung

Ab 10. Oktober macht der Weg in die Schule gleich noch mehr Spaß, denn wer zu Fuß geht, wird belohnt. Die Österreichische Diabetes Gesellschaft weist in Kooperation mit der Mobilitätsagentur, dem Stadtschulrat und dem EU-Programm „Smarter Together“ mit dem Projekt „Beat the Street“ auf die Notwendigkeit ausreichender Bewegung im Alltag hin. Damit sollen vor allem Kinder zur körperlichen Betätigung motiviert und ihre Fitness und Gesundheit ­gestärkt werden.

Punkte sammeln

Mittels Chipkarte können Schulkinder und deren Angehörige in Simmering für jeden Fußweg und Sport Punkte sammeln. Zehn Schulen mit 4.000 Schülern und die VHS 11 beteiligen sich an dem Bewegungsspiel. Die Teams mit den besten Rankings erhalten nach den sechs Wochen tolle Preise. Mehr Infos finden Sie unter www.beatthestreet.me.

Posted from Wien, Vienna, Austria.

Neue Ride-Sharing-Plattform „Taxify“ in Wien

Seit letzten Donnerstag können sich die Wiener auf ein neues Mobilitätsangebot freuen: Die Fahrtvermittlungsplattform Taxify startete in der Bundeshauptstadt. Neben einem höheren Verdienst für die Fahrer – Taxify verlangt nur 15 Prozent Provision und somit rund die Hälfte von anderen Anbietern wie Uber– verspricht das in Estland gegründete Unternehmen auch günstigere Fahrpreise für die User. Wer das neue Service bis Ende Oktober 2017 nützt, kann sich über besonders günstige Fahrten durch die Donaumetropole freuen: Zum Kennenlernen gibt es 50 Prozent Willkommens-Rabatt auf alle Fahrten. Die Fahrten werden einfach über die Taxify-App am Smartphone, die im Apple App Store und Google Play Store verfügbar ist, vermittelt. Bezahlt wird direkt über die App mittels Kreditkarte. In Kürze wird auch Barzahlung in mit Registrierkasse ausgestatteten Mietwägen möglich sein.

Kirtag: Poller für mehr Sicherheit!

Vor dem Bundeskanzleramt sind die Terrorabwehr-Arbeiten noch nicht beendet und schon gibt es einen neuen Poller-Fall in Wien: Die Weinhauer von Neustift am Walde (19. Bezirk) wollen 2018 den Neustifter Kirtag mit Pollern absichern. Wie Beispiele im Ausland gezeigt haben, sind publikumsreiche Veranstaltungen ein Ziel­gebiet für Terroristen.

Teure Lösung

Um einen möglichen Anschlag in Neustift zu ver­hindern, sollten nach einem FP-Antrag des Winzers ­Michael Eischer versenkbare Poller an den Einfahrten zum Kirtagsgelände in den Boden betoniert werden. Zu teuer, meinten die Grünen und die SP-Mandatare.

Kompromiss

Dorothea Troll von den Grünen machte einen Kompromissvorschlag: Man solle doch sandgefüllte Big-Bags mit 1.000 Kilo als Schutz verwenden. Sie würden nur einen Bruchteil kosten und könnten nach dem Fest leicht entfernt werden. „Geht nicht, wegen der Feuerwehr und der Rettung“, so ein ÖVP-Mann.

Bürgermeister half bei Weinernte

Mit einer grünen Winzerschürze herausgeputzt schritt Bürgermeister Häupl im kleinsten Weingarten Wiens am Schwarzenbergplatz zur traditionellen Weinlese. Assistiert von Weinkönigin Eli­sabeth III. und Rebensaft-­Experten fand die Lese auf­grund des außergewöhnlich heißen Sommers um ein paar Wochen früher statt. Der kleinste Weingarten besteht aus rund 70 Rebstöcken mit Gemischtem Satz. Bewirtschaftet wird der Garten vom Weingut Mayer am Pfarrplatz. Die 50 Flaschen werden wieder zugunsten von „Licht ins Dunkel“ versteigert.

Ampel blinkt an „Killerkreuzung“

Erfolg für die Sicherheits-Kampagne des WIENER BEZIRKBLATTs! Aufatmen auf dem Schwarzenbergplatz, dem wichtigsten innerstädtischen Nadelöhr für Bewohner des 3. und 4. Bezirks. Was wir in unserer Ausgabe vom 2. Oktober angekündigt haben, ist nun von der MA 33 und Bezirkspolitikern in die Tat umgesetzt worden: An der gefährlichen Kreuzung (Links­abbieger vom Schubert­ring, Höhe McDonald’s) blinkt nun eine nagelneue Ampel mit gelb blinkender Anzeige für die Autofahrer (Foto oben). Zuvor hatte es nach einem kritischen Bericht des WIENER BEZIRKBLATTs massive Proteste von Fußgängern, Rad- und Autofahrern gegen die unübersichtliche Kreuzung gegeben, an der es immer wieder zu Unfällen und brenzligen Situationen gekommen ist.

Konfliktherd Wehlistraße

Im Abschnitt der Wehli­straße zwischen Mexikoplatz und Haussteinstraße (2. Bezirk) versperren seit kurzem vier Poller die Durchfahrt. „Die Wohnbevölkerung wurde weder eingebunden noch informiert“, empört sich Anrainer Thomas Hirschhofer. Grund der Aufregung: Durch den „Umkehrhammer“ gingen sieben ­Parkplätze verloren.

Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger begründet die Poller damit, dass hier – es handelt sich um eine Wohnstraße – Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen seien: „Es gab Eltern, die ihre Kinder nicht mehr auf die Straße schicken wollten.“ Warum keine Schwellen? „Woanders haben sich die Anrainer wegen zu viel Lärms beim Abbremsen und Weiterfahren beschwert“, sagt Lichtenegger, die gesteht: „Ich habe nicht rechtzeitig informiert, das nehme ich auf meine Kappe.“