Posts die im Bereich DEINE BEZIRK erscheinen sollen

Blumen des Herzens

Eine kreative Idee, um das Flüchtlingsprojekt IGOR zu unterstützen. Für jede Pfingstrose vor der Volkshochschule (Ecke Hofwiesengasse/Feldkellergasse) kann eine Patenschaft übernommen werden, deren Reinerlös den Flüchtlingen in den vier Pavillons des ehemaligen Geriatrie­zentrums zugutekommt.

Gemeinsames Schild

IGOR kümmert sich um Werkstättenbetrieb im Asylzentrum, um Computer- und ­Deuschkurse. „Das ist Hilfe, die sofort ankommt“, betont VHS-Geschäftsführer Herbert Schweiger. Auch als Antwort auf einige ­unseriöse Kommentare im Netz, es werde „nur Geld für IGOR geschnorrt“. Das Gegenteil ist der Fall – um nur 50 Euro kann jeder freiwillig helfen und bekommt ein Schild auf der Pfingstrose mit ­seinem Namen sowie jenem des Flüchtlings, der sich um die Pflanze kümmert. Unterstützung kommt dabei von Gartentherapeut Fritz Neuhauser.

Piotr sucht die Liebe

Seit kurzem streift ein Russe durch das wilde Gehege von Schönbrunn. Piotr aus Moskau ist das neue Amurleoparden-Männchen – und soll mit dem Weibchen Ida für Nachwuchs sorgen. Der Amurleopard ist akut vom Aussterben bedroht – es gibt nur mehr 25 Tiere weltweit.

Veganes Eis, das trotzdem schmeckt!

Es ist ihnen schon lange auf die Nerven gegangen, dass es so schwierig ist, gemeinsam mit der Familie ein Eis essen zu gehen: zu viele Allergien oder sonstige Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Also hat sich das Geschwis­terpaar Emöke und Zsolt Nagy 2012 kurzerhand selbstständig gemacht und beim Bahnhof Meidling sein eigenes Lokal eröffnet.

In der „Eiscafékonditorei Zuckero“ (12., Breitenfurter Str. 1) gibt es qualitativ hochwertige Desserts wie Eis, Patisserie, Kekse, Cupcakes und Torten ohne künstliche Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Das Obst kommt oft aus dem eigenen Garten. Zuckero spezialisiert sich auf Bio-Produkte ohne Zucker, ohne tierische Zutaten, ohne Mehl und ohne Milch. „Wir wollen unsere Süßspeisen mit vielen Menschen teilen“, sagen sie. Bald soll eine Filiale im Zentrum Wiens eröffnet werden.

© Arman Rastegar

Der neue Hit für Mountainbiker

Seit 30. Juni ist es soweit: Die Hohe-Wand-Wiese in Penzing beherbergt das erste urbane Trailcenter Europas. Mitten im Wienerwald gibt es nun vier speziell entwickelte Strecken für alle Schwierigkeitsgrade: Flow-, Fun-, Enduro- und Uphill-Trails.

Zudem gibt es mit dem Kids-Park einen Kinder-Fahrtechnik­parcours, eine Bike-Schule, den lokalen Bikehändler ­Bikestore.cc und ­passende ­Gastronomie. Für jeden Mountainbike-Fan sollte also etwas Passendes dabei sein. Gleich testen!

http://www.hohewandwiese.com

Posted from Wien, Vienna, Austria.

Die italienische Nacht im Schulhof

Der Absolventen­verband des Piaristengymnasiums kombinierte die (vereinsrechtlich vorgeschriebene) jährliche Generalversammlung mit einem stimmigen Schulschlussfest. Im Innenhof des Gymnasiums betörte Werner Wöhrer mit seiner Dean Martin-­Interpretation nicht nur ­Josefstadt-Chefin Veronika ­Mickel-Göttfert und den ehemaligen Fernsehsprecher Gerd Prechtl, sondern auch die jungen und jung gebliebenen Mitglieder der Generation Community der Alt­piaristner. Die Maturanten dieses Schuljahres feierten erleichtert und die älteren Jahrgänge schwelgten in Schulerinnerungen.

Aktive Absolventen

Das Event reiht sich ein in eine Vielzahl von Aktivitäten der ehemaligen Schüler. So wurde mit der Unterstützung der Absolventen die altehrwürdige Bibliothek des Gymnasiums vor kurzem
renoviert.

Infos: altpiaristner.at

Entscheidung ist da: Umbau der Lange Gasse folgt

Die östlichste Verbindungsgasse des Bezirks hatte in den letzten Jahren für eine durchaus emotionale Diskussion gesorgt. Nach meh­reren Bürgerinformations­veranstaltungen, Diskussionsrunden und Workshops kam es Mitte Juni schließlich zur Abstimmung über die Lange Gasse.

Bindendes Ergebnis

Am 19. Juni lag dann das ­Ergebnis vor. 56,2 Prozent der Anrainer wollen die Umgestaltung. So werden künftig der Gehsteig und die Fahrbahn niveaugleich gemacht, der Hugo-Bettauer-Platz wird ­attraktiver gestaltet. Bereits im Vorfeld der Abstimmung hatten sich alle Fraktionen des Bezirksparlaments darauf verständigt, das Abstimmungs­ergebnis als bindend für den weiteren Prozess zu erachten.

Hohe Beteiligung

„Ich freue mich über die hohe Beteiligung der Anrainerinnen und Anrainer. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass die ­Josefstädterinnen und Josefstädter mitbestimmen wollen, und beweist auch, dass unsere umfassende Information im Vorfeld eine gute Grundlage für die Entscheidung war. Ich möchte mich bei allen bedanken, die das Projekt betreut haben“, so die Josefstädter ­Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert. Ungewöhnlich hoch fiel die Beteiligung der Bewohner an der Abstimmung aus. Mehr als die Hälfte aller Anrainer (51,17 Prozent) retournierte den Befragungsbogen.

Magischer Stift übergeben

Die Neue Mittelschule in der Neubaugasse 42 hat einen musisch-­kreativen Schwerpunkt. Das zeigte sich einmal mehr am 26. Juni, als den Schülern der Klassen 1a und 2a das Buch „Der magische Stift“ über­geben wurde. Geschrieben haben das Werk die Schüler selbst. Unter dem Motto „Geschich­ten von Kindern für Kinder“ wurden gemeinsam mit der Autorin Anneliese Hager und den Klassenlehrern alltagsbezogene Herausforderungen, Wünsche und Gedanken der Schüler in Geschichtform gebracht. So wurde von jedem einzelnen der Schüler eine „imaginäre“ Figur erschaffen. Bei der Übergabe in der Schule war dann die Freude über und der Stolz auf das geschaffene Werk groß.

Weitere Informationen zum Projekt und zu den Aktivitäten der NMS Neubaugasse auch online unter: kmsneubaugasse.at

Integration durch Pesto und Marmelade

Seit Herbst 2015 ist Margit Johannik in der Flüchtlingshilfe aktiv. Zuerst am Hauptbahnhof, dann in der ehemaligen Großunterkunft in der Lindengasse. Dabei machte sie schon bald eine Beobachtung: „Es ist einfach Fakt, dass junge Menschen, die über einen langen Zeitraum keine sinnvolle Beschäftigung haben, sich auch nicht integrieren können,“ so Johan­nik. Sie hatte eine Idee.

Einkochgläser am Markt

Gemeinsam mit Flüchtlingen kocht sie im Rahmen des Projekts „Neubauschafft“ hochwertige Chutneys, Marmeladen und Pestos ein. Die Waren werden dann in Neubauer Geschäften und auf kleinen Märkten verkauft, das Geld fließt in Weiterbildungsmaßnahmen der Teilnehmer. „Neubauschafft“ ist eines von 16 Projekten, das im aktuellen Durchgang der „Akademie der Zivilgesellschaft“ der Wiener Volkshochschulen entstand. Durch die neue Schiene (seit 2016) der VHS wurden bereits 50 Projekte umgesetzt. Wer eine Idee für ein Projekt mit zivilgesellschaftlichem Aspekt hat, kann sich für den nächsten Lehrgang (Start: 4. September) ab sofort unter zivilgesellschaft@vhs.at für ein Aufnahmegespräch melden.


Weitere Infos zu den Projekten: www.zivilgesellschaft.wien

Offenheit und ein Zentrum des Wissens

Seitdem die Karlskirche im Jahr 1737 ihre Pforten das erste Mal öffnete, haben sich der Vorplatz der Kirche und die Umgebung an der Grenze zwischen der Wieden und der Inneren Stadt bereits einige Male gewandelt. War es noch bis in die 1970er Jahre des vorigen Jahrhunderts möglich, sein Auto direkt auf dem Platz abzustellen, ist mittlerweile ein Teich vor den Kirchenstufen zu finden. Seinen schlechten Ruf als Drogenumschlagplatz hat der Karlsplatz in den letzten Jahren verloren, vielmehr werden hier mit Kultur (z. B. Popfest, siehe auch S. 5) und Veranstaltungen (Adventmarkt für Kunsthandwerk) neue Publikumsschichten bedient.

Neues Museum

Die neuen Entwürfe sind sanft an die bestehende Struktur angepasst. Der viel dis­kutierte Aufbau auf das Winterthur-Gebäude und die Umgestaltung des Wien Museums in den nächsten zwei Jahren sollen den Platz noch offener machen. In der BV Wieden wurde dazu am 19. und 20. Juni das Modell des neuen Platzes gezeigt. In den nächsten Monaten soll der Umbau starten.

Weitere Bilder gibt es auch online auf: www.wienmuseumneu.at

Finstere Zeiten am Schwarzenbergplatz

Nach gerade einmal zwölf Jahren sind viele der Lichtelemente am Boden erloschen. „Es kann nicht sein, dass ein so zentraler Platz im Finsteren gelassen wird“, poltert die ÖVP Landstraße über die „verkorkste Platzgestaltung“ mit „Mastenwald“ und „kahler Betonwüste“, so der schwarze Bezirksrat Markus Benesch und VP-Klubobmann Georg Keri.

Zuschuss widerrufen

Vize-Bezirksvorsteher Rudolf Zabrana (SPÖ) stellt auf Anfrage klar: „Für die Sanierung der Effektbeleuchtung wurde zuerst auf Drängen der Bezirke ein Zuschuss der Stadt in der Höhe von 40 Prozent für die Wiederherstellung in Aussicht gestellt – und dann wider­rufen, obwohl die Bezirke
(1, 3, 4) den größeren Teil (60 Prozent) finanziert ­hätten. So wurden auf dem Platz lediglich sicherheitstechnisch bedenkliche Leuchten bei den Haltestellen entfernt. Der Ball liegt nun bei der Stadt Wien.

Mit Spiel und Spaß durch die Ferien

Endlich Ferien! Im Herbst beginnt ­ohnehin wieder die Schule, aber in den zwei Monaten bis dahin soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Mit der Aktion „Brigittenau spielt“ bietet der Bezirk ganz unterschiedliche Möglichkeiten hierfür: Von Sackhüpfen bis zu Tanz und Musik finden Aktivitäten in etlichen Parks statt. Beim ASKÖ geht es um Freestyle-Fußball und Hip-Hop-Tanz, die Büchereien in der Leystraße und in der Pappenheimgasse haben den ganzen Sommer über offen.

Kinderrechte

Am 26. Juli geht es im ­Allerheiligenpark um die Kinderrechte. Dort findet auch am 31. August das ­Abschlussfest statt. Informationen zu allen ­Veranstaltungen finden Sie auf www.wienxtra.at

Kreativ-Platz Nordbahnhof

Weite Teile des Geländes präsentieren sich noch als klassische „Gstätten“. Der ehemalige Nordbahnhof, auf dem im Jahr 2025 rund 20.000 Menschen wohnen sollen, bietet noch immer Platz für Abenteuer. Wer neue Geschäftsideen ausprobieren möchte, ist in der ehemaligen IMGRO-Halle, die nun „Nordbahn-Halle“ heißt, gut aufgehoben: Kürzlich haben dort die ersten Kleinunternehmer ihre Plätze bezogen.

„Einige kommen aus dem IT-Bereich, andere aus der Kreativ-Branche“, berichtet Silvia Forlati von der TU Wien, die das Projekt „Mischung: Nordbahnhof“ hinsichtlich Forschung und Entwicklung zusammen mit Christian Peer leitet. 18 Personen sind es, die hier werken. Darunter eine Schmuckmacherin, eine Firma, die Scooter an Hotels vermitteln will, oder ein Lebens­mittelnetzwerk, das Gastronomiekonzepte erstellt. Ob die Nordbahn-Halle erhalten bleibt, ist noch nicht fix. Zumindest stellt das ­derzeitige Projekt eine „­Zwischennutzung“ dar.

Newsletter

„Ein Ziel von Mischung: Nordbahnhof ist es, Synergien zu fördern“, sagt Forlati. Woran gedacht ist, sind unter anderem Kooperationen mit Unternehmen aus der Umgebung. Hierfür können Interessenten etwa auf einer Internet-Plattform (www.imgraetzl.at) Kontakte knüpfen. In Kürze kann man sich unter www.nordbahnhalle.org für einen Newsletter anmelden.

© Fürthner

Posted from Wien, Vienna, Austria.

UNESCO setzt Wien auf Rote Liste

Die UNESCO hat das historische Zentrum Wiens auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Das entschied das Welterbekomitee heute bei einer Sitzung in Krakau.

Begründet wird die Entscheidung unter anderem damit, dass die Altstadt durch die „massive städtebauliche Entwicklung der letzten Jahre“ ihren „außergewöhnlichen, universellen Wert“ verliere, hieß es.

Die neue Lorettowiese: Ein Paradies für alle Sportbegeisterten

Rechtzeitig zum Ende des Schuljahrs konnte die Neugestaltung der Jedleseer Lorettowiese abgeschlossen werden. Die fast 30.000 Quadratmeter große Fläche besitzt nun neben dem im Vorjahr ­eröffneten Streetball- und Beachvolleyball-Platz eine rund 1.000 Quadratmeter große Skateranlage sowie auch einen Robinson-Spielplatz, ein Fußballfeld und einen ­Basketballplatz. „Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und den Anrainern war dem ­Bezirk ein großes Anliegen“, erklärt der Bezirksvorsteher Georg Papai. Vorausgegangen war der ­Neugestaltung der Lorettowiese eine Einbindung der ­Jugendlichen, die angeben konnten, welche Sportarten sie auf den Anlagen ausüben ­wollen. Auch Anregungen der ­Anrainer wurden in der Planung berücksichtigt.