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Drei Neue beim FAC

Der FAC hat drei neue Spieler verpflichtet: Adolphe Belem aus Burkina Faso, den Wiener Daniel Rechberger und Rückkehrer Marco Sahanek.  Zwar trennen den FAC nach der Herbstmeisterschaft fünf Punkte vom Tabellenletzten BW Linz – aber die Floridsdorfer wollen sich weiter nach oben absetzen.

Von der Insel

Um diesem Ziel näherzukommen, wurden in der Winterpause drei Spieler geholt. Marco Sahanek ist in der Hopfengasse gut bekannt: Der Zehner war bereits von Juli 2016 bis Juni 2017 unter Vertrag und spielte zuletzt beim maltesischen Erst­ligisten Hibernians FC. Adolphe Belem, rechtsfüßiger Außenspieler, kommt aus Burkina Faso, kam vom Rail Club du Kadiogo zur Union Lembach (OÖ) und 2017 zur Union Gurten in die Regionalliga Mitte. Er erhielt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2019/20. Daniel Rechberger, der in der Jugend bei Rapid ausgebildet wurde, war seit Sommer des vergangenen Jahres vereinslos und trainierte seit Ende 2017 mit der Kampfmannschaft der Floridsdorfer.

Noch ein Schöpfer Menthol-Aufguss?

Die Idee dazu hatte sie schon vor ­einiger Zeit: Das Sauna-Geschehen in Comic-haften Zeichnungen festzuhalten. Nun ist Corona Gsteu zur Tat geschritten. Nachdem sie einige Saunen durchprobiert hatte, entschied sie sich für die im Brigittenauer Bad. „Jede Sauna hat ihre eigenen Abläufe und Gesetzmäßigkeiten“, weiß Gsteu, die auf der „Angewandten“ studiert hat. Letztlich war es die Mischung der Gäste und deren markige Sprüche, die den Ausschlag für die Brigittenau gaben.

Herr Walter

Also zog die leidenschaftliche Sauna-Besucherin los, hielt trotz größter Hitze und beißenden Aufgüssen Augen und Ohren offen, um sich – reich an optischen und akustischen Mitbringseln – zu Hause ans Zeichenbrett zu setzen. „Eine Institution ist der Herr Walter, der für den Aufguss zuständig ist“, erzählt die Malerin. Wenn der seine Anweisungen erteilt, gibt’s keine Widerrede. Zusammen mit den Kommentaren der Damen zu Menthol, Kirsche und Cappuccino als Essenzen oder dem Austausch von Kekserl- und Kuchenrezepten hatte Gsteu jede Menge Text beisammen, um ihre Zeich­nungen mit Textblasen zu ­unterfüttern. Ihren Mitbesuchern hat sie zwar zuvor nichts von ihrem Projekt erzählt – als sie ihnen ihre Bilder auf dem Handy zeigte, hieß es einhellig: „Gut erwischt“. Gsteu: „Unlängst haben sie mich gefragt, ob ich ein eigenes Sauna-Blatt ­machen kann.“

Ausgefallene Konzerte werden nachgeholt!

Gute Nachricht für Helene-Fischer-Fans: Alle von den Konzertausfällen betroffenen Ticketinhaber können aufatmen, denn sie dürfen sich über Nachholtermine freuen. Die Schlagerkönigin wird in Wien am Dienstag, den 11. September (für Tickets vom 13.2.2018) und Mittwoch, den 12. September (für Tickets vom 14.2.) Ersatzkonzerte für die ausgefallenen Shows spielen. Die Veranstalter beteuern, dass ein früheres Nachholen der Shows leider nicht möglich ist und entschuldigen sich für die Unannehmlichkeiten.

Wer holt „Gold“ bei Amadeus Awards?

Die österreichischen Skifahrer haben’s vorgemacht, jetzt sind die heimischen Musiker dran! Am 26. April heißt es dann nämlich wieder „Und der Amadeus Austrian Music Award geht an…“. Heuer wird die Verleihung des österreichischen Musikpreises im Wiener Volkstheater bereits zum 18. Mal über die Bühne gehen. Die Nominiertenliste wird von Bilderbuch und Wanda mit jeweils fünf Nominierungen gefolgt von 5K HD, Pizzera & Jaus und Raf Camora mit jeweils drei Nominierungen angeführt. Mit jeweils zwei Nominierungen haben auch Ina Regen, Leyya, Mavi Phoenix und das Nockalm Quintett gute Chancen auf eine der Amadeus Trophäen. Die komplette Nominierungsliste ist unter www.amadeusawards.at zu finden. Erstmals wird Österreichs Song-Contest Gewinnerin Conchita als neuer Host der Amadeus Show durch den Abend führen.

MuKi wirkt jetzt „ausgezeichnet“

Gute Vorsätze gibt es im neuen Jahr genug. Bei jenem für mehr sportliche Betätigung kann jemand tatkräftig helfen: Der „Sportliche Verein für Mutter und Kind“ (kurz MuKi Sport) in Währing bietet sowohl Erwachsenen als auch Kindern und Eltern vor und nach der Geburt ein vielfältiges Angebot, um Fitness, Koordination und Beweglichkeit zu verbessern. Man kann aus dem Angebot einen persön­lichen Stundenplan zusammenstellen und es gibt keine Einschreib- oder Anmeldegebühr.

Kreativität

Beatriz Hasler, die Obfrau von MuKi, bietet auch kreativen Kindertanz und Buggyworks an. Für Mamas, Papas und Schwangere gibt es ein gezieltes Training, speziell für die Zeit vor und nach der ­Geburt. Das Kind ist immer mit dabei. MuKi wurde deshalb bereits als kreativster Sportverein Österreichs ausgezeichnet. Verschiedene Kurse dienen speziell zur frühen Förderung der motorischen und musikalischen Fähigkeiten und zur Entfaltung der Kreativität und Lernfähigkeit. Für die ­Erwachsenen gibt es Yoga, ­Pilates, Bodyworks, Rückenfit und Spiraldynamik für eine ­bessere Kondition, Haltung, Fitness und allgemeines Körperbewusstsein. Die Kurs­orte befinden sich fünf Gehmi­nuten von der Öffi-Station Währinger Straße-Volksoper (U6, 40, 41) in der Semperstraße 19/3 und in der Anastasius-Grün-Gasse 10 im Turnsaal der Volksschule. Preise: Zehner-Block für offene Stunden zu 130 Euro, Fünfer-Block zu 70 Euro.

Das Wiener Aquarell

Leichtigkeit, Transparenz, Unmittelbarkeit und Strahlkraft der Farben sind besondere Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. Virtuose Stadtansichten und Landschaften, Porträts, Genrebilder und Blumenstücke ergeben den reichen Motivschatz, der mit künstlerischem Virtuosentum vorgetragen wird. Die Albertina verwahrt etwa 2.500 Aquarelle österreichischer Künstler des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung „Das Wiener Aquarell“ zeigt bis 13. Mai 2018 einen Bilderreigen von über 200 Werken aus den Sammlungen der Albertina, bereichert durch wertvolle Leihgaben.

Wir verlosen 5×2 Eintrittskarten inklusive Katalog zur Ausstellung!

Nähere Infos zur Ausstellung: www.albertina.at

 

Exklusives Outlet am Flughafen Wien

Der Fashion-Store Choicy lädt am 22. und 23. Februar zum Friends & Family Sale ein! Am Gelände des Flughafen Wiens findet im Office Park (außerhalb des Transitbereichs) ein zweitägiges Shopping-Event statt, bei dem nach Herzenslust trendige Top-Designer-Stücke der Flughafen Boutiquen sowie von Choicy mit bis zu 60 Prozent Rabatt ergattert werden können. Die Besucher können sich auf internationale Marken wie Calvin Klein, Armani Jeans, Timberland, Bullboxer sowie wunderschöne Mode aus Italien, Kopenhagen und Australien freuen.

Wann: 22. bis 23.2.2018
Donnerstag: 9 bis 17 Uhr
Freitag: 9 bis 16 Uhr

Wo: Office Park 1, Flughafen Wien
Konferenzraum 2, 1 . Stock
Parkhaus 4
Mehr zu Choicy finden Sie unter www.choicy.eu oder auf Facebook.

Richtung 90 und kein bisschen leise

Als Künstler prägte Arik Brauer mehrere Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts, von Austropop bis Phantastischen Realismus. Mit 89 gibt er ein Tondokument neu heraus. Auf klassischem Vinyl.

Jedes Mal, wenn Arik Brauer eine seiner einzigartigen musikalischen Produktionen vorbereitet, dann ist das an und für sich schon ein Garant für eine gelungene sowie durchdachte Konzeption. Wenn es dann gar sein letztes Werk werden könnte, wird die Sache in ­vielerlei Hinsicht noch um ­einiges spannender. Er hat uns in sein privates Museum in Währing eingeladen und uns einen intimen Einblick in seine Welt gewährt. Vom Vinyl kommt Österreichs großer Maler und Musiker schnell auf die „Schrecken der Perfektion“ und erklärt, warum er der EU alles Gute wünscht.

Malerei jeden Tag

Das Malen auf der Staffelei wird Arik Brauer niemals loslassen, und Brauer will auch keinen der anderen Stile in der Malerei neu erfinden oder radikal umkrempeln. Das zu machen, was er kann und immer wollte, ist für Brauer das größte Geschenk: „Ich stehe in der Früh auf und male. Jeden Tag. Ich kann sagen, ich lebe malend.“

Zeitzeuge

Als echter Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts, das er oftmals auch als Motiv für seine, dem „Phantastischen Realismus“ zugeschriebenen Werke ­verwendet, wohnt ihm eine absolut positive Euphorie des europäischen Staatenbundes inne, welche jedoch von einem Hauch der ehrlichen Ratlosigkeit ob der Entwicklung der gesamten Menschheit ­umspannt wird.

„Wenn wir von der Politik sprechen, dann sehe ich aus meinem Leben heraus die EU als einen Jahrtausend-Fortschritt an. Ein freiwilliger ­Zusammenschluss zwischen Staaten, der nicht einem Krieg diente, das gab es noch nie! Ich bin auch zuversichtlich, dass die Menschen diese lange Friedenszeit wieder erkennen werden und sich auch Europa wieder konsolidieren wird. Wie man hingegen mit der Umweltzerstörung umgehen will, dazu reicht meine Vorstellungskraft nicht aus. Alle Probleme gehen doch irgendwie von dieser Explosion der Bevölkerung aus. Seit ich lebe, in diesen lächerlichen Jahrzehnten, hat sich die Menschheit verdreifacht. Und jetzt soll sie sich wieder verdreifachen? Das kann leider nicht gut gehen“, so Arik Brauer.

Wir verlosen zehn exklusive Exemplare von „Von Haus zu Haus“!
(10 x 2 Vinyl-Platten Sonderedition)

© Arik Brauer



Benedikt Hesoun zu Besuch bei Arik Brauer in dessen Privatmuseum in Wien Währing.

Arik Brauer bereitet eine neue Schallplatte vor, vom Vinyl kommt der 89-Jährige schnell auf die Schrecken der Perfektion. Im  Interview erklärt Österreichs großer Maler und Musiker aber auch, warum er der EU alles Gute wünscht.

© Stefan Joham


Im Frühjahr 2018 wird die Vinyl-Edition der Musikproduktion „Von Haus zu Haus“ veröffentlicht.

Es wird  nur noch dieses eine Werk veröffentlicht. Die Musik selbst interessiert mich aber in immer höherem Maße, ich höre viel Klassik und guten Jazz , Stücke aus meiner Jugend (Arik Brauer ist Jahrgang 1929, Anm. d. Red.) z.B. Mahalia Jackson!

Das einzige, wozu ich mein ganzes Leben lang keine Verbindung aufbauen konnte, ist Musik aus elektronischen Geräten. Perfektion ist ja etwas Unmenschliches. Auch die Natur ist nicht perfekt, sie braucht dieses leichte Variieren, um Neues hervorzubringen. Das sieht man ja auch in der Architektur früherer Zeiten; ein völlig gerader Turm im mathematischen Sinne war lange gar nicht möglich. Und er hat auch etwas Langweiliges.

Die Übergabe kreativer Techniken an den Computer führt zwangsläufig dazu, dass sich der Mensch nicht mehr darinnen wiederfindet. Es geht ja um eine Kombination. Das, was uns am menschlichsten macht, sollten wir anstreben und das ist nun einmal die Kunst. In jedem Gegenstand vom einfachen Esslöffel bis zum Wolkenkratzer müsste immer noch etwas Menschliches enthalten sein. Die Automaten helfen ja nicht nur, sie führen und auch ständig unser Unvermögen vor. Je perfekter das ist, desto ohnmächtiger sind wir.

Hat damit auch die aktuelle Begeisterung für Vinyl, immerhin kommerziell eines der wenigen Wachstumsfelder der Musikbranche, zu tun?

Zunächst denkt man, dass ist nur so eine Modeerscheinung. Aber auch bei diesen Moden steckt oft ein echtes Bedürfnis dahinter. Vielleicht geht es da ebenfalls einfach um die eigene Tätigkeit, darum aktiv zu werden. „Ich leg mir Musik auf“, klingt nicht nur anders als „ich schalte ein“, es hat auch eine andere Qualität, als einen Knopf zu drücken. Ich glaube aber nicht, dass man die Geschichte oder auch die Kunstgeschichte zurückkurbeln kann. Es hat sich aber mittlerweile doch einiges als falsch herausgestellt. Die Euphorie für den Fortschritt wie wir sie in den 1950er und 1960er Jahren noch hatten, wurde deutlich eingebremst.

Und die Kunst wäre das Heilmittel gegen diese Angst in den Städten?

Die Kunst wurde ja systematisch abmontiert im letzten Jahrhundert. Seit der Erfindung der Fotografie ergab sich eine neue Fragestellung an die Malerei und die wurde unterschiedlich beantwortet von der bildenden Kunst. Was die Malerei betrifft, ist sie für viele Fachleute eine Kunst der Vergangenheit und von gestern. Ich halte das für vollkommen falsch. Für mich stellt sie eine Entfaltung des Menschen dar, die sich mit dem Erlernen einer Sprache vergleichen lässt: Es geht um die Ausdrucksmöglichkeiten und das Erfinden von Neuem. Einen Baum mit allen Blättern, die er hat, zu malen, kann der Mensch nicht, das schafft nur der Fotoapparat. Aber das soll der Mensch auch gar nicht können, er braucht nur im Stande sein, den Ausdruck des Baums, die Stimmung, zu erfassen.

Dazu kommt, dass auch die physische Bearbeitung von Material einen Urtrieb darstellt, der zurückgeht bis zum steinzeitlichen „Nestbau“. Die Arbeit mit den modernen Materialien – auch wenn es da kreative Leistungen gibt – beantworten dieses Bedürfnis nicht. Wenn sie nur einen Knopf drücken und etwas ist nicht mehr grün, sondern in Sekunden rot, dann geht das nicht nur zu schnell. Es fehlt auch was. 

Im Frühjahr 2018  kommt als Tondokument  Ihr „Von Haus zu Haus“ als Vinyl-Edition heraus. Wie steht es mit der Malerei?

Ich stehe in der Früh auf und male. Jeden Tag. Ich kann sagen, ich lebe malend.

Hat sich dabei etwas geändert an Technik oder Farben?

In meinen Augen schon, wobei ich nicht weiß, ob das auch Betrachtern auffallen würde. Ich gehöre aber zu den Malern, die ihr Leben lang das Gleiche gemacht haben. Im Gegensatz zu denen, deren berühmtestes Beispiel wohl Picasso darstellt, die sich immer neu erfinden. Das allein kann aber auch kein Qualitätsmerkmal sein. Auch Breughel hat stets das Selbe gemacht, Mozart auch.

Was fasziniert einen nach Jahrzehnten an der Staffelei noch?

Man vertieft die Sache, die man hat und an die man glaubt. Wenn man das kann. Deshalb hält man daran fest.

Freut Sie als Dialekt-Pionier („Sie hab‘n a Haus baut“) die Rückkehr wienerischer Texte in die Popmusik?

Die letzten Jahrzehnte wurde viel auf Englisch gesungen, weil die jungen Leute das auch weitaus besser können als in meiner Generation. Mir waren die Texte ja oft peinlich, weil man gemerkt hat, das ist jetzt kein „native English“. Vor allem aber soll man die Sprache ja nicht nur als Verständigungsmittel betrachten, sondern auch in ihr denken und träumen. Es wäre also eine Sünde, ein musikalisch vorgetragenes Gedicht, was für mich ein Lied immer war, in einer Fremdsprache zu machen. Dazu kommt, dass der Dialekt eine starke Potenz hat. Nicht nur das Wienerische, sondern jeder Dialekt.

Aber zu viel Zucker im Tee ist auch ungesund… Als ich die Chansons in Paris geschrieben habe, das war noch in den 1960er Jahren, bin ich draufgekommen, dass der Wiener Dialekt mit der deutschen Sprache das Gleiche macht wie die französische Sprache zuvor mit dem Latein: Sie lässt Buchstaben weg um des besseren Sprachflusses wegen. „I hob an Huat“ klingt viel besser als „Ich/habe/einen/Hut“.

Bei all der Nostalgie heute: Wäre da eine Zusammenarbeit mit einer der aktuellen Bands nicht reizvoll?

Mich haben schon ein paar Gruppen angesprochen, die Chansons von mir vortragen, und das mal besser, mal weniger gut tun. Aber ich finde immer, dass die Jungen lieber was Eigenes erfinden sollen, als bei etwas zu „hitchhiken“, was ein anderer gemacht hat. Das gilt vor allem bei den Texten. Wobei leider manche von mir immer noch Aktualität besitzen

Wenn Sie sich doch noch hinsetzen würden, um ein Lied zu schreiben, was wäre so ein Thema?

Vermutlich die Thematik, die momentan ganz Europa in seinen Grundfesten erschüttert, und an der man gar nicht vorbeischreiben kann.

Wie zuversichtlich blicken Sie in die Zukunft bei solchen Herausforderungen?

Wenn wir von der Politik sprechen, dann sehe ich aus meinem Leben heraus die EU als einen Jahrtausend-Fortschritt an. Ein freiwilliger Zusammenschluss zwischen Staaten, der nicht einem Krieg diente, das gab es noch nie. Ich bin auch zuversichtlich, dass die Menschen diese lange Friedenszeit wieder erkennen werden und sich auch Europa wieder konsolidieren wird. Wie man hingegen mit der Umwelt-Zerstörung umgehen will, dazu reicht meine Vorstellungskraft nicht aus. Alle Probleme gehen doch irgendwie von dieser Explosion der Bevölkerung aus. Seit ich lebe, in diesen lächerlichen Jahrzehnten, hat sich die Menschheit verdreifacht. Und jetzt soll sie sich wieder verdreifachen? Das kann nicht gut gehen!

 

Kultur für das Gedenkjahr

Das Ende des Ersten Weltkriegs. Der Start der Republik. Die sexuelle Revolution. Der Putsch in Prag. Der Anschluss an Deutschland. Im Jahr 2018 werden zahlreiche historisch relevante Jahrestage begangen.

Projekte gesucht

Der Alsergrund hebt das besondere Gedenkjahr vor den Vorhang. Und ist auf der Suche nach außergewöhnlichen Projekten rund um die vielen Jahreszahlen von 1848 bis 1968. An Künstler und Kulturschaffende werden Stipendien vergeben. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Herbst sollen die geförderten Projekte dann im 9. Bezirk gezeigt werden. Der Bogen soll sich von Aufführungen und Vorträgen hin zu wissenschaftlichen Arbeiten strecken. Wichtig ist nur ein Bezug zum Alsergrund. Kultur- und Kunstschaffende, die sich für dieses Stipendium interessieren, können ihre Bewerbung bis 30. April an die Bezirksvorstehung Alsergrund, Währinger Straße 43, schicken.

Bewusst entgiften führt zum Neustart

Fasten ist modern geworden. Man stellt sich der persönlichen Innenschau und Lebenserfahrung. Eine Auszeit für Körper und Geist ist gesund und tut sprichwörtlich gut. Der gesamte Energie-Haushalt kommt wieder in Balance. Dafür sorgt das Naturheilfasten, eines der neuen Check your life®-Programme im Miraverde**** Bad Hall, dem Gesundheitshotel der Eurothermen.

Fasten ist individuell

Wer fastet, möchte in erster Linie den Körper entgiften und die Folgen ungesunder Ernährung loswerden. Alleine ist es oft schwierig und man hat Bedenken, den ersten Schritt zu wagen. Das kompetente Team im Hotel Miraverde**** hat sich auf Natur-Heilfasten spezialisiert und begleitet professionell den individuellen Fastenprozess mit Fasten-Coaches, Ärzten sowie Ernährungs- und Sportwissenschaftern. Hier nimmt man sich Zeit für den Fastengast, damit Fragen gestellt und auch beantwortet werden können.


Natur-Heilfasten mit Fastencoach

8 Urlaubstage / 7 Nächte
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nach Buchinger oder Basenfasten

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Angebot gültig bis 30.9.2018


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Die Sportler tanzen!

Bewegendster Ball des Jahres: So viele Aktive und Sportfreunde findet man selten auf einem Fleck wie am 17. März ab 20 Uhr im Rathaus, wenn die Landesverbände ASKÖ-WAT, ASVÖ und Sportunion zum traditionellen „Ball des Sports“ laden. 2.000 Gäste werden erwartet, neben actiongeladenen Show-Acts und Mitmach-Stationen treten zahlreiche Livebands auf, darunter Stella Jones mit der Formation Around Midnight. Nicht fehlen dürfen die Radio-Wien-Disco mit Live-DJ Johannes Willrader und die beliebte Mitternachts­quadrille. Die Tombola wird heuer zugunsten der Sporthilfe und des Sportpools Wien durchgeführt.

Wir verlosen 5×2 Tickets!

Mehr Infos und Karten unter www.ball-des-sports.at

© Alexander Felten

 

Geschützte Haut im Gebirge

Momentan ist die ideale Zeit für Wintersport. Die Tage sind bereits länger, die Schneelage zumeist gut und die Sonne scheint wieder kraftvoller. Deswegen darf man nicht auf Sonnenschutz im Winter vergessen – speziell bei Kindern! Die Alpinsonnencreme von Paediprotect schützt nicht nur vor UV-Strahlung, sondern auch vor Kälte – anders als herkömmliche Sonnencremes. Erhältlich bei Müller, DM und Bipa.

Wir verlosen 5 Alpinsonnencremes inkl. Pinguin-Stofftier Pauli!

Infos: www.paediprotect.de

Spannende Begegnungen im TQW

Drei Tage feierte das TQW seine Wieder­eröffnung mit einem Konzert von Ankathie Koi zum krönenden Abschluss. ­Risiko und Experiment gehören zum neuen TQW ebenso wie Offenheit und kontinuierliche Weiterentwicklung. Wichtig ist dabei eine verstärkte Auseinandersetzung mit zeitgenös­sischen Themen. Arbeiten ­lokaler und internationaler Kunstschaffender im breiten Feld der Choreografie treffen so unter einem Schirmbegriff aufeinander. Das erste Thema im Februar erzählt von grotesken Körperlichkeiten. In der Tanzquartierfiliale in der Neustiftgasse 31 wird ein Jahr lang täglich von 10 –18 Uhr getanzt.

Winterliche Mörderjagd im Herzen von Mariahilf

Neuverfilmung eines Klassikers: Ein Millionenproduktion machte im 6. Gemeindebezirk Drehstation.

Seitdem der Filmklas­siker von Fritz Lang 1931 Premiere feierte, sorgt „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ bei Gene­rationen von Zusehern für Gänsehaut. Der spannende Thriller über einen Berliner Kindermörder gilt nicht umsonst als das beste Werk des großen Regisseurs. Für Peter Lorre war die Rolle der Durchbruch zu einer ­Hollywood-Karriere.

Viel Schnee im Park

Regisseur David Schalko („Braunschlag“) verfilmt den Stoff jetzt im Rahmen einer internationalen Großproduktion neu. Gedreht wurde dafür dieser Tage auch auf dem Mariahilfer Loquaiplatz. Um eine authentische Winterlandschaft zu kreieren, wurde massenhaft Schnee von Eislaufplätzen angekarrt, Bäume, Bänke und Sträucher wurden mit Maisstärke „beschneit“. Der fertige Film soll dann Ende des Jahres im Fernsehen zu sehen sein.

© ORF/RTL Crime/Superfilm/Ingo Pertramer

Haus des Meeres wird jetzt ausgebaut

Der weltweit einzigartige Zoo im ehemaligen Flakturm erhält mehr Platz. Für Besucher, Mitarbeiter und natürlich die tierischen Bewohner.

Seit der Eröffnung des Hauses wurden ständig Adaptierungen und Innovationen im Meereszoo im Esterházy-Park durchgeführt. Mit Erfolg. Denn das Haus des Meeres ist beliebt wie nie. In den letzten 10 Jahren hat sich die ­Anzahl der Besucher verdoppelt. Beeindruckende 600.000 Gäste gab es alleine im vergangenen Jahr. Doch der ­Andrang stellt das Haus des Meeres auch vor Herausforderungen. Diese sollen mit dem Zubau gemeistert werden. In den nächsten Wochen starten die Bauarbeiten.

Mehr Platz im Park

Der Zubau ist 30 Meter breit, 12 Meter tief und 50 Meter hoch, wird direkt am ehemaligen Flakturm angeschlossen und mit einer Glasfassade ­errichtet. Ein neuer Aufzug wird außerdem in jedem Stockwerk halten. „Der ­Ausbau ist wichtig“, betont Bezirks­vorsteher Markus ­Rumelhart: „An starken Tagen stehen lange Schlangen bis in den Park. Vor dem einzigen Aufzug im Haus staut es sich.“ Außerdem werden sich künftig 840 statt 600 Personen gleichzeitig im Haus aufhalten dürfen. Auf dem Dach des Turms wird zudem ein effizientes Solarpanel errichtet werden.