Budapester Operettengala: „Auf Sissis Spuren“

Ein Genuss für jeden Operettenfreund! Am 21. Oktober können Liebhaber dieses Genres die Operetten-Stars, das Orchester und das Ballett des Budapester Operettentheaters genießen. Die Ungarn haben die Musik im Blut, dafür sind sie bekannt. Wundervolle Sänger haben sie hervorgebracht, große Komponisten, berühmte Melodien – und herrliche Operetten.

Als Franz Lehár Anfang des 20. Jahrhunderts seine «Lustige Witwe» auf den Bühnen tanzen ließ, war die ganze Welt hingerissen, so fulminant war der Erfolg. Am 21. Oktober wird das Ensemble des Budapester Operettentheaters erneut sein Publikum mit einem ungarischen Operetten-Feuerwerk verzaubern. „Auf Sissis Spuren“ lautet der Titel des diesjährigen Programms und ist eine musikalische Vereinigung von Ungarn und Österreich.

Unter der musikalischen Leitung von László Makláryie erleben Sie im Konzerthaus die schönsten Melodien von Strauß, Lehár, Millöcker, Offenbach und weiteren berühmten Komponisten. Das Ensemble ist für seine hervorragenden Sänger bekannt und auch Tanz darf nicht fehlen: Die Budapester Operettengala wartet gleich mit einem ganzen Ballett auf.


Infos & Tickets: www.konzerthaus.at | 01-242 002

Herzblut und viel Schweiß

Das Quartett The Monroes setzt der musikalischen Ära der 1950er und 1960er Jahre und den altehrwürdigen ­Ikonen des Rock ’n’ Roll ein Denkmal – und zwar mit ­maximaler Spielfreude, mehrstimmigem Gesang und einer schweißgetränkten Live-Show. Zum 20-jährigen Bühnenjubiläum wird die Band am 21. Oktober im Metropol (17., Hernalser Hauptstraße 55) für Stimmung sorgen!

Lautstarke Todesklänge

Die kanadische Death-Metal-Institution Kataklysm ­feiert heuer ihr 25-jähriges Bandbestehen. Anlässlich dieses Jubiläums wird die Gruppe spezielle Konzerte spielen und ihre Klassiker­alben „Shadows & Dust“ und „Serenity in Fire“ in ­voller Länge auf die Bühnen bringen – so auch am 18. Oktober in der Simm City (11., Simmeringer Hauptstraße 96A)! Infos und Karten finden Sie unter www.planet.tt.

Drei Tage Musik pur

Äußerst erfolgreich war das Donauinselfest in diesem Jahr. 2,8 Millionen Besucher ­pilgerten Ende Juni auf die Insel, um das kostenlose Musik- und Veranstaltungsangebot zu nutzen. „Das Donauinselfest ist weltweit einzigartig und bietet seinen Besuchern kulturelle Vielfalt und ein abwechslungsreiches Programm“, so Projektchef Thomas Waldner. Hier einige Zahlen: Mehr als 50.000 ­Medienberichte gab es heuer, mehr als 50 Prozent der Besucher sind unter 30. Auch der Termin für das nächste Jahr steht schon fest: 22.–24. Juni 2018.

Hommage an Operetten-Diva

Im neuen Stück „ExilLosangeles“ des Leopoldstädter Autors Helmut Korherr, der im selben Haus wohnt wie einst Operettendiva Fritzi Massary, treffen im Jahr 1944 Massary (Erika Deutinger), Helene Thimig (Claudia Androsch) und die Malerin Eva Herrmann (Julia Resinger) im US-Exil auf­einander. Zu sehen bis 21. Oktober im Café Prückel (1., Stubenring 24).

Infos: kip.co.at

Einfühlsame Klassik und peppiger Pop

Mit dem Cello gespielte Musik kann oft einen elitären ­Anstrich haben. Zumal, wenn es als Solo-Instrument eingesetzt wird. Lange ist es erwartet worden, nun ist es da: das Solo-Debüt „How I Remember Now I Remem­ber How“ von Lukas Lauermann. Dem gebürtigen Niederösterreicher ist ein großer Wurf gelungen. Lauermann ist der Cellist gefeierter Bands (Soap&Skin, Donauwellenreiter, Der Nino aus Wien, Ritornell, A Life A Song A Cigarette, u. a.), schreibt und spielt Musik für Film und Performance (Gelan­tin, Saint Genet). Er begreift Reduk­tion nicht als Aussparung von Dingen, sondern erwei­tert die Spielmöglichkeiten eines jahrhundertealten Instruments. Seinen Stil bezeichnet er selbst als „barrierefrei modern klassisch“. Ein Gig der besonderen Art – am 17. Oktober um 20 Uhr im Theater an der Gumpendorfer Straße.

Infos: www.dastag.at

Musikalischer Abend mit Sigur Rós

Die Isländer Sigur Rós versprühen diesen Herbst ihre musikalischen Glücksmomente im Gasometer. Die Künstler zeichnen sich dadurch aus, Spannungsbögen aufzubauen und ruhige und laute Passagen einander abwechseln zu lassen. Aber auch den Augen wird etwas geboten. So liefert deren Show eine Symbiose ihrer einzigartigen Musik mit spannenden Licht- und Visual-Effekten. Die Musik enthält eine Vielzahl an Naturmetaphern und strahlt eine mystische Stimmung aus.

Wir verlosen 2×2 Tickets!

E-Mail-Adresse


  • Wann: 16. Oktober
  • Wo: Gasometer | 11., Guglgasse 6
  • Tickets: www.psimusic.com
  • Preis: ab € 55,00

Werk X: Asyl für die Wiener Wortstätten

Die neue Spielzeit bringt im Werk X (12., Oswaldgasse 35A) eini­ge Veränderungen mit sich. So wird das „diver­CITYLAB“ von Asli Kislal, das in den vergangenen vier Jahren am WERK X aufgebaut wurde, nun andernorts weitergeführt. Dafür erhalten die Wiener Wortstätten ein „Asyl X“, in dem sie nach der umstrittenen Einstellung der öffent­lichen Förderung weiter arbeiten können. Die Spielzeit startet am 11. Oktober mit „Ich glaube“ vom Aktionstheater Ensemble.

Infos: werk-x.at

Cowboys im Gasthaus

Fans der Country- und Westernmusik aufgepasst: Am Samstag, dem 14. Oktober wird das belieb­te Duo Smokey Two im Gasthaus Koci (23., Draschestraße 81) für erdige Roots-Stimmung sorgen. Los geht’s um 19 Uhr! ­Karten sind im Vorverkauf um 10 Euro erhältlich.

Tel.: 0699/18 88 24 26

Honig ums Maul

Gregor Seberg: Als „Honigdachs“ sorgt der TV-Schauspieler und Kabarettist derzeit für Lacher – nächster Termin ist am Sonntag, 15. ­Oktober, im Orpheum (22., Steigenteschgasse 94b). „Der Honigdachs hat einen stämmigen Körperbau. Wie ein Stinktier verfügt er über eine Drüse, mit der er ein übel riechendes Sekret absondern kann“, so Seberg über sein Programm. „Trotz allem wirkt er auf den ersten Blick harmlos und niedlich, was vor allem bei Frauen für Verzückung sorgt.“
Infos: www.orpheum.at

Bunte Schilder erleuchten die Straßen der Großstadt

Den künstlerischen Höhepunkt hatte das Kunsthandwerk der Schildermalerei um das Jahr 1900. Noch zeugen einige Geschäfte und Institutionen von den „Visitenkarten“ der ­Geschäfte. Denn die kunstvoll gemalten Schilder präg(t)en das Bild der Straßen und der Stadt.

Ausstellung beim Profi

Eines der ältesten noch be­stehenden Schildermalerei-Unternehmen Europas ist die Wiedner Schildermalerei ­Samuel in der Mühlgasse 7. Bereits vor 135 Jahren wurde das Unternehmen gegründet. Im Rahmen einer Sonderausstellung sind im Schildermalermuseum (ebenfalls Mühlgasse 7) Exponate und Fotografien dieser Kunstform von den 1880ern bis heute zu sehen. Die Ausstellung läuft noch bis 25. Oktober. ­Geöffnet gegen Voran­meldung via E-Mail unter:
josef.samuel@chello.at 

Von Demokratien und Revolutionären

Der Oktober wird heiß im Aktions­radius Augarten. Am Dienstag, dem 3. Oktober, geht es los mit dem „Wert der Freiheit“, einem Vortrag samt Diskussion zum Re­volutionsbegriff der deutschen Philosophin Hannah Arendt.

Mexiko

Eine Woche darauf folgt am 10. Oktober „Der Aufstand der Würde“. Thema ist die ­zapatistische Bewegung zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Mexiko. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm von Luz Kerkeling, im Anschluss gibt es Gelegenheit zur ­Diskussion. Am 17. Oktober wird das Buch „Fassadendemokratie und tiefer Staat“ präsentiert, das eine schleichende Veränderung parlamentarischer Demokratien in Richtung autoritärer Systeme anprangert. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr, eine Spende ist erwünscht.

Ein Lese-Abend im ­Namen des Panda

Mit dem aufsehener­regenden Buch „Im Jahr des Panda“ beehrt Autor Clemens Berger am 10. Oktober um 19 Uhr das Hietzinger Bezirksmuseum (Am Platz 2). Der Eintritt zur Lesung mit Interview und Publikumsgespräch ist gratis.

In dem Werk geht es um ein uraltes Thema: Was macht glücklich? Ist es Geld? Bei einem berühmten Maler nicht. Bei zwei Bankomat-Befüllern führt es zur Flucht nach Vietnam. Dann gibt es die Tierpflegerin Rita, deren Leben durch die Geburt eines Pandababys eine neue ­Wendung nimmt. Platzreservierungen erbeten unter sandra.prassel@chello.at.

Von Barock bis Pop

Mit ihrem Cellospiel gewann Marie Spaemann schon einige  Preise. Ihr sou­liges Singer/Songwriter-Projekt „Mela“ führte sie auf Tour mit Dunkelbunt. Im Duo mit Christian Bakanic (Foto) präsentiert sie Barockmusik und Spätromantik genauso wie Soul, Pop und Tango – zu hören am 12. Oktober in der Sargfabrik (14., Goldschlagstraße 169). Am selben Abend wird auch das Duo Stango & Nongoma aus Zimbabwe für Stimmung sorgen.