Lotte Lenyas Geschichte bei den Kammerspielen der Josefstadt

Mit ihrem von Zigarettenrauch umnebelten roten Schopf wies die Schauspielerin und begnadete Nicht-Sängerin Lotte Lenya Generationen von Amerikanern und Europäern den “Weg in die nächste Whisky-Bar”.

Nach dem fulminanten Erfolg von “Blue Moon”, ihrer Hommage an Jazz-Ikone Billie Holiday, gestalten Torsten Fischer und Herbert Schäfer mit Sona MacDonald in der Titelrolle für die Kammerspiele der Josefstadt einen Abend der Verehrung für eine Ausnahmekünstlerin ihrer Zeit: Lotte Lenya, eine der berühmtesten Wiener Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts!

Lenya, aus ärmlichen Wiener Verhältnissen stammend, feierte ab Ende der 1920er Jahre in Berlin große Erfolge, bevor sie mit ihrem jüdischen Ehemann Kurt Weill 1935 nach New York emigrierte, am Broadway begeisterte und sich auch als Filmschauspielerin in Hollywood einen Namen machte.


 Lenya Story – Ein Liebeslied

Vorstellungstermine:

  • März: 29. (Voraufführung), 30. (Premiere), 31.
  • April: 3., 4., 5., 6., 18., 19., 22., 23. (17 Uhr), 29. (17 Uhr), 30. (17 Uhr)
  • Mai: 1., 2., 6., 7., 8., 29., 30., 31.
  • Juni: 3. (17 uhr), 4., 5. (18 Uhr), 6., 7., 21., 22., 26., 27.

Beginn jeweils 19.30 Uhr

Tickets:
Tel.: +43-1-42 700-300
E-Mail: ticket@josefstadt.org

Infoswww.josefstadt.org

Kammerspiele der Josefstadt
1., Rotenturmstraße 20

Theater in der Josefstadt
8., Josefstädter Straße 24

Kultkomödie in Döblinger Theater

Das Neue Theater in Döbling wurde 2005 gegründet und legt seinen Fokus auf Stücke der Weltliteratur, die zeitgemäß inszeniert werden. Von Ende März bis Anfang April ist dort die Komödie “Pension Schöller” zu sehen. Die schwungvolle Darstellung lässt den Zuseher einen folgenschweren Streich, der dem abenteuerlustigen Onkel Philipp aus der Provinz gespielt wird, mitverfolgen. Auf exzentrische Art und Weise verfeinert Hugo Wiener das Werk der beiden Autoren Carl Laufs und Wilhelm Jacoby mit österreichischem Charme. Die Boulevardkomödie ist durch skurrile Charaktere und äußerst komische Situationen gekennzeichnet.


Aufführungen:

  • Samstag, 25. März 2017 um 19 Uhr (Premiere)
  • Sonntag, 26. März 2017 um 17 Uhr
  • Freitag, 31. März 2017 um 19 Uhr
  • Samstag, 1. April 2017 um 17 Uhr

Ort: Veranstaltungszentrum Döbling | 19., Gatterburggasse 2a

Karten: 18€ | Senioren, Studenten, Kinder: 14€

Reservierung:
Tel.: 01 368 58 26
E-Mail: karten@neuestheaterindoebling.at

Info: www.neuestheaterindoebling.at

Gastspiel des Norwegischen Nationalballetts

Das Norwegische Nationalballett gilt mit seinem umfangreichen Repertoire aus Klassikern, Arbeiten internationaler Meister und neuen Werken als eines der interessantesten Ensembles Europas. Im Rahmen des OsterKlang-Festivals stehen die Tänzer im April begleitet vom Wiener KammerOrchester mit “Gespenster” und “Carmen” im Theater an der Wien auf der Bühne. Dies wird das erste Mal sein, dass die Kompanie in Wien zu sehen ist.

Wie viele Lügen verträgt ein Mensch? Das ist die Frage, die im Zentrum von Henrik Ibsens Drama “Gespenster” steht. In dem Stück tanzen Gestalten der Vergangenheit und der Gegenwart Seite an Seite. Es geht um eine große Lebenslüge und die Aufdeckung der Geheimnisse, die auf der Familie lasten.

Für die kompromisslose Carmen, die darauf besteht, zu lieben, wen sie will, wird die Begegnung mit Don José verhängnisvoll. Dennoch will Choreograf Liam Scarlett die Liebe zwischen den Figuren zeigen und was sie antreibt. Er hat die Handlung in das Spanien der 1930er Jahre, kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs, verlegt.

Wir verlosen 6×2 Tickets!

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Termine:
“Gespenster”: 4. April, 19.30 Uhr
“Carmen”: 11. April, 19 Uhr


Einsendeschluss der Gewinnspielteilnahme: 30.3.2017

Messiah im Stephansdom

Prunkvoll, bewegend, tröstlich. Der Weltbürger Händel wurde 1685, im gleichen Jahr wie J. S. Bach, geboren. Seine Musik in ihren großen, klaren Linien vermittelt einen Zug ins Großartige, Weltweite, Prunkhafte, so auch sein berühmtestes Oratorium “Messiah”. Das Werk gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes. Es umfasst in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten, das Leben Jesu, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes Wiederkommen.

Die große englische Chortradition bot Händel wesentliche Anregungen in der Chorbehandlung und so trägt auch hier der Chor den Hauptanteil im Geschehen, wogegen Arien und Rezitative eher zurücktreten. Die gewaltige Steigerung des Hallelujas wurde zu einem wirklichen sakralen “Gassenhauer” und bewegt noch heute jeden Hörer wie bei der ersten Aufführung 1742 in Dublin.

Der “City of Bimingham Choir” wird unter der Leitung von Adrian Lucas mit seiner Musik das Publikum begeistern und gleichzeitig für die Erhaltung des Stephansdomes beitragen. Gemeinsam mit dem Wiener Domorchester werden sie dieses Werk im Stephansdom musizieren.

Wir verlosen 2×2 Tickets!

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Wann: Freitag, 21. April 2017 | 20.30 Uhr
Tickets: Kunst & Kultur – ohne Grenzen | Tel.: 01  581 86 40 | tickets@kunstkultur.com
Infoswww.kunstkultur.com


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 5.4.2017

Wiener Sängerknaben gehören nun zum Weltkulturerbe

Die Ausbildungs- und Chortradition der Wiener Sängerknaben wurde ins Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. Gerald Wirth, Präsident der Wiener Sängerknaben und der berühmteste Knabenchor der Welt selbst zeigten sich überglücklich: „Es ist eine Ehre, und es freut mich besonders, dass mit dieser Auszeichnung die musikalische Besonderheit und die einzigartige Ausbildung der Wiener Sängerknaben gewissermaßen geadelt wurden. Uns geht es darum, Kinder auf das Leben in sozialer und kultureller Hinsicht bestmöglich vorzubereiten. Wir wollen ihnen etwas mitgeben, mit dem sie die Gesellschaft positiv beeinflussen können: Musik.“ Schulsprecherin Johanna Bichel, 17: „Es ist ein tolles Gefühl, Teil einer solchen Tradition zu sein.” Auch Sängerknabe Philipp, 12, fühlt sich geehrt und „ziemlich historisch.”

Die Wurzeln der Wiener Sängerknaben reichen mehr als 500 Jahre weit zurück. Die Knaben in der Hofkapelle Kaiser Maximilians musizierten zunächst für den Hof. Jeden Tag wurde ein Gottesdienst gesungen. Dieser ursprünglichen Funktion kommen die Wiener Sängerknaben bei den sonntäglichen Messen in der Wiener Hofburgkapelle noch heute nach. Heute gehören Konzerte und Tourneen in alle Welt zum Alltag des Traditionschors, dessen Campus inzwischen um eine Volksschule und ein Oberstufengymnasium erweitert wurde: So ist die Ausbildung auch Mädchen zugänglich. Die etwa hundert aktiven Wiener Sängerknaben im Alter von zehn bis vierzehn Jahren sind aufgeteilt auf vier gleich große Chöre. Dazu kommen ein Mädchenchor, der Elevenchor der Volksschule, der Kammerchor der Oberstufe und der Chorus Juventus, in dem die 100 Schülerinnern und Schüler des Oberstufenrealgymnasiums singen. Die künstlerische Tradition zeichnet sich durch eine spezielle technische Ausbildung und die Weitergabe des typischen Chorklangs aus. Begleitet wird die Ausbildung von identitätsstiftenden Ritualen, wie der Übergabe der Uniform an die Eleven am Ende der 4. Klasse Volksschule und der feierlichen Verabschiedung.

Mit der Verlegung seiner Hofmusik von Innsbruck nach Wien hat Kaiser Maximilian Ende des 15. Jahrhunderts den Grundstein für die lange Tradition der Wiener Sängerknaben gelegt, indem er ausdrücklich befahl, dass sich unter den Musikern sechs Knaben befinden sollten. Seit mehr als einem halben Jahrtausend wird von dem aus den k.u.k. Hofsängerknaben entstandenen Chor die Kunst des Knabengesangs weitergegeben. Die nötigen Techniken erlernen die Kinder und Jugendlichen in den täglichen Proben. Besonders wichtig ist die Stimmbildung: Je besser jeder Einzelne die Techniken beherrscht, desto mehr von sich kann er oder sie einbringen, desto besser der Chorklang. Jedem der Chöre ist ein Kapellmeister als Dirigent zugeordnet, der das Repertoire einstudiert und die Kinder und Jugendlichen musikalisch bildet: Schülerinnen und Schüler der Wiener Sängerknaben sollen lernen, sich in Musik auszudrücken.

Taschen-Ausstellung im Bezirksmuseum Donaustadt

Das Bezirksmuseum Donaustadt präsentiert ab 19. März, dem Langen Tag der Bezirksmuseen, zwei Ausstellungen. Die eine ist dem Thema “Taschen” gewidmet. Hier spannt sich der Bogen von Hand- und Geldtaschen über Petit Point -, Theater- und Balltaschen bis zu Kindergarten-und  Badetaschen, Einkaufshelfer und Reisebegleiter sowie die dazugehörigen modischen Accessoires. Die andere Ausstellung beleuchtet das Rote Wien, insbesondere die Gemeindebauten der Donaustadt: Wann wurden sie gebaut und wo stehen sie?
Die beiden Ausstellungen bis 22. Oktober.

 

Öffnungszeiten: Sonntag 10 – 12 Uhr, Mittwoch 17 – 19 Uhr

Adresse: 22., Am Kagraner Platz 53 und 54 (Altes Feuerwehrhaus)

Vienna Blues Spring bis 30. April

Der Vienna Blues Spring – das längste Bluesfestival der Welt – geht heuer bereits in seine 13. Auflage und präsentiert wieder internationale und nationale Bluesgrößen sowie spannende Neuentdeckungen. Zu den absoluten Topstars des Festivals zählen heuer „Mungo Jerry“, die „Hamburg Blues Band“ (mit Maggie Bell, Krissy Mathwes und Clem Clemson) sowie der „RUF Blues Caravan“ in Topbesetzung und „Miller Anderson“ (die Woodstock-Legende diesmal mit eigener Band).  Insgesamt werden rund 300 Musiker aus dreizehn Nationen erwartet. Der Anteil an starken „Bluesfrauen“ ist besonders hoch. Der erste Abend im Reigen unterstreicht das: zehn Musikerinnen – die „Viennies Ladys“ – gastieren hier mit dem „Tribute to Etta James“. Außerdem gibt es heuer am Samstag, den 1. April, den ersten Tanzabend beim Vienna Blues Spring mit „Lea’s Shuffle Gangsters & The Juke Joint Royals“. Neben dem Reigen, dem Theater Akzent und dem Radiokulturhaus sind auch die beiden Wien Holding-Museen Haus der Musik und Mozarthaus Vienna wieder Spielstätten des Vienna Blues Spring.

„Der Vienna Blues Spring ist jedes Jahr ein kulturelles Highlight im Veranstaltungskalender und verwandelt die Stadt sechs Wochen lang in eine Hochburg des Blues. Es freut mich sehr, dass mit dem Mozarthaus Vienna und dem Haus der Musik wieder zwei Museen der Wien Holding den nationalen und internationalen Blues-Größen als Bühne dienen dürfen“, so Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding. Der Reigen bleibt mit 33 Konzertabenden auch heuer wieder der „Hauptstützpunkt“ des Vienna Blues Spring und bietet wieder ein dichtes, abwechslungsreiches und vielschichtiges Programm mit Stars wie „King King“ (Dienstag, 21.03.), dem Gitarren-Genie „Eric Steckel“ (Dienstag, 4.04.), „RUF Blues Caravan“ (Montag, 24.04.) oder „Sari Schorr“ (Mittwoch, 26.04.). Die heimische Blues-Szene ist unter anderem mit der „Kutschers Blues Band“ (Donnerstag, 27.04.) vertreten.

Im Radiokulturhaus findet am Mittwoch, den 29. März, die „Boogie Night“ mit den beiden Tastenvirtuosen Martin Pyrker und Joachim Palden statt. Dieses Jahr treten auch zwei Herren mit ihren Saxofonen zum Battle an: Tom Müller und Martin Winning, der für diese Gala eigens aus England anreist. Für das Glanzlicht des Abends sorgt die einzigartige Dana Gillespie! Im Theater Akzent können BesucherInnen am Sonntag, den 9. April nicht nur den Klängen der „Mojo Blues Band & friends“ lauschen, sondern auch der „voice of the blues“ Gisele Jackson. Die stimmgewaltige und charismatische Allrounderin konnte bereits auf den verschiedensten musikalischen Ebenen große Erfolge verbuchen und ist live ein Erlebnis der Superlative.

Auch das Mozarthaus Vienna in der Domgasse 5 ist heuer wieder ein unverzichtbarer Bestandteil des Vienna Blues Spring 2017. Im gemauerten Kellergeschoss dieses baulichen Juwels gleich hinter dem Stephansdom befindet sich ein intimer Konzertsaal, der bestens geeignet ist, den Blues in besonders gemütlicher Atmosphäre zur Geltung kommen zu lassen. Drei Termine stehen hier am Programm: Am Donnerstag, den 30.03. sind „16 Tons“ mit Andreas Fasching, Mandana Nikou & Benji Hösel zu hören. Das Trio spielt einen von Folk-, Blues- und Country Music abgeleiteten Musikstil, der die Verbindung europäischer und afrikanischer Traditionen in der amerikanischen Musik aufgreift. Am Donnerstag, den 20.04., präsentiert Jürgen Posch sein neues Album „The Living Room Project“. Als Special Guest des Abends wird kein geringerer als „Sir Oliver Mally“ erwartet. Er gilt seit Jahrzehnten als eine der schillerndsten Figuren der nationalen und internationalen Bluesszene. Am Donnerstag, den 25.04. steht Katarina Pejak auf der Bühne des Mozarthaus Vienna. Sie beweist, dass der Blues durchaus lebendig und „heutig“ ist. In ihren eigenen Songs beschreibt sie das Leben und die Probleme ihrer Generation, ist aber beim klassischen Songbook des Blues und Jazz genauso sattelfest.

Der Vienna Blues Spring ist mit sechs Wochen Spielzeit das längste Bluesfestival der Welt. Neben dem „klassischen“ Blues sind auch Swing, Jump, Boogie, Funk oder Rock zu hören, denn all diese Musikrichtungen kommen letztlich aus dem Blues.

Tickets
Der Festivalpass für alle Konzerte im Reigen ist um EUR 220,– erhältlich, bestellbar per E-Mail unter kulturverein@reigen.at, telefonisch unter +43 (01) 894 00 94 oder direkt im Reigen. Inhaber eines Festivalpasses erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf alle Eintrittskarten für Veranstaltungen im Rahmen des Vienna Blues Spring 2016 im Radiokulturhaus, dem Theater Akzent, dem Mozarthaus Vienna und dem Haus der Musik. Einzel-Tickets für alle Vienna Blues Spring-Locations sind jederzeit auf www.viennabluesspring.org buchbar, für das Radiokulturhaus auf www.radiokulturhaus.orf.at, für das Theater Akzent auf www.akzent.at. Ein Pass mit sechs Konzerten nach Wahl ist um EUR 100,– ebenfalls erhältlich.

300. Geburtstag: Ausstellungen über Maria Theresia

Alles Maria, oder was? Die Jubiläumsausstellung zum 300. Geburtstag von Maria Theresia beleuchtet Leben und Werk der „Kaiserin“. Die Mega-Schau geht bis 29. November an vier Standorten in Wien und Niederösterreich über die Bühne: Hofmobiliendepot (7., Andreasgasse 7), Kaiserliche Wagenburg (13., Schloss Schönbrunn), Schloss Niederweiden in Engelhartstetten und Schloss Hof in Schloßhof. Die Ausstellung präsentiert die Regentin und ihre Rolle in Österreich und Europa. Ihre politischen Erfolge und Krisen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die kulturellen Errungenschaften ihrer Ära. Unter anderem wird ein der Monarchin gewidmeter Prachtband aus 1740 zu sehen sein. Ausstellungen gibt’s auch in der Nationalbibliothek, im Belvedere, im Kunsthistorischen Museum und im Porzellanmuseum. Hinzu kommen neue Bücher.

Maria Theresia von Österreich (* 13. Mai 1717 in Wien; † 29. November 1780 in Wien) war eine Fürstin aus dem Hause Habsburg. Die regierende Erzherzogin von Österreich und Königin u. a. von Ungarn (mit Kroatien) und Böhmen (1740–1780) zählte zu den prägenden Monarchen der Ära des aufgeklärten Absolutismus. Nach dem Tod des Wittelsbachers Karl VII. 1745 erreichte sie die Wahl und Krönung ihres Gatten Franz I. Stephan zum römisch-deutschen Kaiser. Ohne eigene Hausmacht und ohne nennenswerte militärische oder politische Begabung widmete sich Franz Stephan vor allem der finanziellen Absicherung der kaiserlichen Familie – womit er sehr erfolgreich war. Die Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie führte seine Frau allein.

Wie jede Gattin eines Kaisers wurde sie, obwohl nicht selbst gekrönt, als Kaiserin tituliert.  Maria Theresia musste unmittelbar nach Antritt der Herrschaft den Österreichischen Erbfolgekrieg bestehen. Zwar büßte sie den größten Teil Schlesiens und die Grafschaft Glatz an Friedrich II. von Preußen ein, konnte aber alle weiteren Habsburger Besitzungen wahren. In der Folge betrieb sie eine umfassende Reformpolitik in verschiedenen Bereichen. Dazu gehörten die Staatsorganisation, das Justiz- und das Bildungswesen. In der Wirtschaftspolitik verfolgte sie eine neuere Form des Merkantilismus.

Im Sinne des aufgeklärten Absolutismus wurde die Bedeutung der Stände und partikularen Kräfte zurückgedrängt und dadurch der Zentralstaat gestärkt. Außenpolitisch suchte Maria Theresia den Ausgleich mit Frankreich. Nach dem Siebenjährigen Krieg musste sie endgültig auf Schlesien verzichten. Im Zuge der Ersten Polnischen Teilung erwarb sie Galizien.  Nach dem Tod ihres Ehemannes 1765 machte sie ihren Sohn Joseph II., der wie sein Vater zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt wurde, zum Mitregenten in den habsburgischen Erblanden. Allerdings erwies sich aufgrund unterschiedlicher politischer Vorstellungen die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Sohn als relativ schwierig. Joseph II. war der erste Monarch des Hauses Habsburg-Lothringen, das bis 1918 regierte.

Das Alter auf die leichte Schulter nehmen

Was machen eigentlich Staatsanwälte im Ruhestand? Wie sieht die Sturm- und Harndrangphase aus? Ist ein Arbeitssimulator das richtige Geschenk zur Pensionierung? Und warum werden manche Menschen 278 Jahre alt? Diese und andere Fragen werden in der Ausstellung “Cartoons zum Ruhestand” beantwortet. Bis zum 23. April zeigt die Galerie der Komischen Künste im MuseumsQuartier (Q21) Bilder von Marco Finkenstein, Dorthe Landschulz, Johann Mayr, Ari Plikat, Schilling & Blum, Miriam Wurster, Martin Zak und vielen mehr. Der Eintritt ist frei!

Elvis-Show in der Stadthalle

Elvis in concert: The King live on Screen! Seine Stimme, die zugehörigen Original-Filmaufnahmen seiner bekanntesten Rock’n’Roll-Songs und schönsten Balladen auf der großen Leinwand und ein klassisches Orchester in einer spektakulären neuen Produktion von Elvis Presley Enterprises: Unter dem Titel „The Wonder of You“ geht das Elvis-Konzertereignis mit Stargast Priscilla Presley zum ersten Mal auf Tournee – und gastiert am 22.5. in der Wiener Stadthalle.

Mit dem Album “If I Can Dream”, das mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra im letzten Jahr erschien, ging posthum einer von Elvis‘ größten Wünschen in Erfüllung: gemeinsam mit einem großen Orchester zu singen. Das Projekt feierte weltweit sensationelle Erfolge und erreichte in Großbritannien nach nur zehn Wochen sogar dreifachen Platinstatus.

“If I Can Dream” und die jetzt erscheinende Fortsetzung “The Wonder Of You” bilden das Fundament für eine neue Konzertproduktion, in der sich zu Elvis‘ Stimme und dem Orchestersound mit Original-Filmaufnahmen der Songs von Konzert- und Fernsehauftritten eine dritte, visuelle Ebene hinzufügt. „Ich empfinde es als eine große Ehre, an der Produktion und Präsentation dieser Konzertreihe mitzuwirken, die aus diesen beiden gelungenen und erfolgreichen Alben und der Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen Symphonieorchester hervorgeht“, sagt Priscilla Presley. Sie wird es sich nicht nehmen lassen, auf dieser besonderen Tournee mitzureisen, um dem Publikum aus ihrem gemeinsamen Leben mit Elvis und von seinem künstlerischen Erbe zu erzählen.

Einblicke in Elvis‘ Privatleben gibt es bis heute nur bis zu einem bestimmten Grad. Mit dem Namen Elvis Presley sind bis heute eine Flut von Geschichten, Spekulationen und hunderte von sensationellen Rock’ n Roll Songs untrennbar verbunden.

Wiener Dichter Georg Harlekin lädt zum “Tanz der Worte”

Freunde der hohen Schreibkunst aufgepasst: Der Dichter Georg Harlekin aus dem 7. Bezirk lädt am Samstag, 18. März, im Cafe im Raimundhof (6., Mariahilfer Straße 45) zu einer poetisch-musikalischen Reise. Unterstützung bekommt er von Jennifer Tough & Franz Oz. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, Dauer ca. eine Stunde. Eintritt: freie Spende!

Georg Harlekin (bürgerl. Georg Pichl) ist Autor, TV-Gestalter (Promotions, Präsentationsfilme, ORF, 3sat usw.) Der Dichter über seine Arbeit: “Zuerst, schreibe ich. Dann lese ich. Und auf der Bühne, präsentiere ich mich!” Harlekin ist laufend bei diversen Auftritten zu sehen: Lesungen mit Musik, Poetryslams und vieles mehr. Erstes Buch “Georg Harlekin und Sieben Tage – Briefe an die Liebe”, erschienen 2015 im Eigenverlag.

 

Freikarten für Theater-Hit!

Karriereverweigerer, Nihilist oder unerschrockener Held des Anti-Kapitalismus – der Kanzleiangestellte Bartleby aus der gleichnamigen Erzählung von Herman Melville (“Moby Dick”) fasziniert seit mehr als 150 Jahren seine Leser. Wiendrama bringt die grandiose, erschreckend zeitgemäße Geschichte unter dem Titel “Dead Letter Office” auf die Bühne. Das Stück thematisiert die stoische Gelassenheit eines traurigen Helden, Wut, Aggressionen und den Überlebens-Opportunismus am modernen Arbeitsmarkt.

Wir verlosen 5×2 Tickets für den 3. April!

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Spieltermine

  • 28. März (19.30 Uhr)
    Aktionsradius Wien | 22., Gaußplatz 11
  • 3. April (19.30 Uhr)
    Theater Experiment | 9., Liechtensteinstraße 132

Reservierungen: wiendrama@chello.at


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 27.3.2017

Großes Superar Jahreskonzert im Konzerthaus

Rund 2000 Kinder sind bereits Teil des kostenfreien musikalischen Förderprogramms von Superar. Alleine in Wien singen und spielen 1000 Superar Kinder aus 29 verschiedenen sprachlichen und elf unterschiedlichen religiösen Hintergründen voller Begeisterung gemeinsam. In diesem Jahr präsentiert sich diese vielfältige Zusammensetzung im Titel “Musik aus unseren Ländern”.

Superar lädt zum Superar Jahreskonzert im Wiener Konzerthaus

600 Superar Kinder singen und musizieren gemeinsam voller Begeisterung „Musik aus unseren Ländern“.

Termin: 20.3.2017
Ort: Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Beginn: 18.00 Uhr

Tickets: EW 25€, Kinder 8€
Dank Wiener Konzerthaus kommen alle Einnahmen dem Verein Superar und der musikalischen Arbeit mit den Kinder zugute.

Fotoschau von Alfons Walde in Leica Galerie

Die Fotografien des Malers Alfons Walde (1891–1958) aus dem Nachlass des Künstlers, die über Jahrzehnte unbeachtet in einer Kiste schlummerten, wurden im Dezember 2014 erstmals im Fotomuseum WestLicht gezeigt. Zur diesjährigen Wintersaison präsentiert die Galerie OstLicht in der Leica Galerie Wien bis 8. April eine Auswahl von Aufnahmen aus dieser spektakulären Entdeckung.

Der weltberühmte Landschaftsmaler Alfons Walde entpuppt sich darin auch als Meister der Fotografie – mit Fokus auf den weiblichen Akt. Seine Inszenierungen reichen von klassischen Posen aus der kunsthistorischen Tradition bis hin zu erotisch aufgeladenen, teils pornografischen Szenen. Während seine Schwarz-Weiß-Fotografien in den frühen 20er Jahren noch an Egon Schiele und Koloman Moser erinnern, ist ab den 1930ern seine Rolle als Vorreiter der Farbfotografie bemerkenswert. Alfons Walde benutzte seine Leica mit dem gerade erfundenen Farbfilm und fertigte Diapositive an, die in ihrer malerischen Anmutung faszinieren. Neben dem erotischen Werk entstanden Landschafts-, Porträt- und Architekturaufnahmen. Die Fotografien dienten dem Künstler auch als Anregung und Vorlage für seine Malerei.

Wenig bekannt war lange Zeit, dass Alfons Walde auch ein reiches erotisches Werk mit zahlreichen Aktbildern geschaffen hat, die teilweise erst in jüngster Zeit veröffentlicht wurden. Beim Akt „Sitzende mit übergeschlagenem Bein“ beispielsweise gelang ihm durch zeichnerische und farbliche Unschärfe eine geheimnisvoll erotische Atmosphäre. Ob allerdings die zehn an Pornographie grenzenden „erotischen Aktzeichnungen“ von ca. 1935 und aus seinem Todesjahr 1958 aus der Wiener Galerie Suppan, die den Stempel „Aus dem Nachlass Prof. A. Walde, Kitzbühel“ tragen bzw. seine Paraphe oder Signatur aufweisen, tatsächlich alle aus seiner Hand stammen, ist nicht bekannt.

 

Italienische Hochzeit bei Lumas

Ausdrucksstark, kontrastreich und bis heute faszinierend – das sind die alten Meister der Schwarz-Weiß-Fotografie, die derzeit in der Galerie Lumas (1., Wollzeile 1–3) zu sehen sind. Ein absoluter Höhepunkt der Ausstellung: „Italian Wedding II“ von David Burton.

Die einzigartige Idee, auf der das Konzept beruht, wurde auf einem New Yorker Antiquitätenmarkt geboren: qualitativ hochwertige Fotokunst kaufen – und das zu einem erschwinglichen Preis. Die exklusiven Originalabzüge sind in Auflagen unterschiedlichen Umfangs erhältlich und machen Kunst für jeden Interessierten zugänglich. Interessenten können die Werke renommierter Künstler und vielversprechender Newcomer in der Galerie Lumas bewundern.

Wörtlich bedeutet Fotografie: „malen mit Licht“. Im Gegensatz zum Malen mit Farben liegt die Besonderheit der Fotografie jedoch darin, dass auf technischem Weg beliebig viele Originale reproduziert werden können. Aus diesem Grund kommt der Limitierung eine besondere Bedeutung zu. Bei Lumas können fotografische Bilder gekauft werden, die in Editionen begrenzter Stückzahl und exklusiv über Lumas erhältlich sind. Damit wird die Lücke zwischen hochpreisigen Unikaten, die in der Regel von Galerien angeboten werden, und Großauflagen geschlossen. Die Signatur der fotografischen Abzüge durch den Künstler selbst sowie die im Editionszertifikat festgehaltene Nummerierung machen die Kunstfotografien zu exklusiven Originalen mit erhöhtem Potenzial zur Wertsteigerung. Zu jedem Bild erhalten Sie ein sogenanntes Editionszertifikat, das internationalen Standards entspricht und für die Authentizität des Werks bürgt. Ein solches erhalten Sie ebenfalls, wenn Sie eines unserer nicht limitierten Open Editions Bilder kaufen. Diese unterscheiden sich lediglich bezüglich der angefertigten Stückzahl – qualitativ entsprechen Sie den hochwertigen Standards der Limited Editions.