Wiener Dichter Georg Harlekin lädt zum „Tanz der Worte“

Freunde der hohen Schreibkunst aufgepasst: Der Dichter Georg Harlekin aus dem 7. Bezirk lädt am Samstag, 18. März, im Cafe im Raimundhof (6., Mariahilfer Straße 45) zu einer poetisch-musikalischen Reise. Unterstützung bekommt er von Jennifer Tough & Franz Oz. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, Dauer ca. eine Stunde. Eintritt: freie Spende!

Georg Harlekin (bürgerl. Georg Pichl) ist Autor, TV-Gestalter (Promotions, Präsentationsfilme, ORF, 3sat usw.) Der Dichter über seine Arbeit: „Zuerst, schreibe ich. Dann lese ich. Und auf der Bühne, präsentiere ich mich!“ Harlekin ist laufend bei diversen Auftritten zu sehen: Lesungen mit Musik, Poetryslams und vieles mehr. Erstes Buch „Georg Harlekin und Sieben Tage – Briefe an die Liebe“, erschienen 2015 im Eigenverlag.

 

Freikarten für Theater-Hit „Dead Letter Office“

Karriereverweigerer, Nihilist oder unerschrockener Held des Anti-Kapitalismus – der Kanzleiangestellte Bartleby aus der gleichnamigen Erzählung von Herman Melville („Moby Dick“) fasziniert seit mehr als 150 Jahren seine Leser. Wiendrama bringt die grandiose, erschreckend zeitgemäße Geschichte unter dem Titel „Dead Letter Office“ auf die Bühne. Das Stück thematisiert die stoische Gelassenheit eines traurigen Helden, Wut, Aggressionen und den Überlebens-Opportunismus am modernen Arbeitsmarkt.

Wir verlosen 5×2 Tickets für den 3. April!

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Spieltermine

  • 28. März (19.30 Uhr)
    Aktionsradius Wien | 22., Gaußplatz 11
  • 3. April (19.30 Uhr)
    Theater Experiment | 9., Liechtensteinstraße 132

Reservierungen: wiendrama@chello.at


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 27.3.2017

Großes Superar Jahreskonzert im Konzerthaus

Rund 2000 Kinder sind bereits Teil des kostenfreien musikalischen Förderprogramms von Superar. Alleine in Wien singen und spielen 1000 Superar Kinder aus 29 verschiedenen sprachlichen und elf unterschiedlichen religiösen Hintergründen voller Begeisterung gemeinsam. In diesem Jahr präsentiert sich diese vielfältige Zusammensetzung im Titel „Musik aus unseren Ländern“.

Superar lädt zum Superar Jahreskonzert im Wiener Konzerthaus

600 Superar Kinder singen und musizieren gemeinsam voller Begeisterung „Musik aus unseren Ländern“.

Termin: 20.3.2017
Ort: Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Beginn: 18.00 Uhr

Tickets: EW 25€, Kinder 8€
Dank Wiener Konzerthaus kommen alle Einnahmen dem Verein Superar und der musikalischen Arbeit mit den Kinder zugute.

Fotoschau von Alfons Walde in Leica Galerie

Die Fotografien des Malers Alfons Walde (1891–1958) aus dem Nachlass des Künstlers, die über Jahrzehnte unbeachtet in einer Kiste schlummerten, wurden im Dezember 2014 erstmals im Fotomuseum WestLicht gezeigt. Zur diesjährigen Wintersaison präsentiert die Galerie OstLicht in der Leica Galerie Wien bis 8. April eine Auswahl von Aufnahmen aus dieser spektakulären Entdeckung.

Der weltberühmte Landschaftsmaler Alfons Walde entpuppt sich darin auch als Meister der Fotografie – mit Fokus auf den weiblichen Akt. Seine Inszenierungen reichen von klassischen Posen aus der kunsthistorischen Tradition bis hin zu erotisch aufgeladenen, teils pornografischen Szenen. Während seine Schwarz-Weiß-Fotografien in den frühen 20er Jahren noch an Egon Schiele und Koloman Moser erinnern, ist ab den 1930ern seine Rolle als Vorreiter der Farbfotografie bemerkenswert. Alfons Walde benutzte seine Leica mit dem gerade erfundenen Farbfilm und fertigte Diapositive an, die in ihrer malerischen Anmutung faszinieren. Neben dem erotischen Werk entstanden Landschafts-, Porträt- und Architekturaufnahmen. Die Fotografien dienten dem Künstler auch als Anregung und Vorlage für seine Malerei.

Wenig bekannt war lange Zeit, dass Alfons Walde auch ein reiches erotisches Werk mit zahlreichen Aktbildern geschaffen hat, die teilweise erst in jüngster Zeit veröffentlicht wurden. Beim Akt „Sitzende mit übergeschlagenem Bein“ beispielsweise gelang ihm durch zeichnerische und farbliche Unschärfe eine geheimnisvoll erotische Atmosphäre. Ob allerdings die zehn an Pornographie grenzenden „erotischen Aktzeichnungen“ von ca. 1935 und aus seinem Todesjahr 1958 aus der Wiener Galerie Suppan, die den Stempel „Aus dem Nachlass Prof. A. Walde, Kitzbühel“ tragen bzw. seine Paraphe oder Signatur aufweisen, tatsächlich alle aus seiner Hand stammen, ist nicht bekannt.

 

Italienische Hochzeit bei Lumas

Ausdrucksstark, kontrastreich und bis heute faszinierend – das sind die alten Meister der Schwarz-Weiß-Fotografie, die derzeit in der Galerie Lumas (1., Wollzeile 1–3) zu sehen sind. Ein absoluter Höhepunkt der Ausstellung: „Italian Wedding II“ von David Burton.

Die einzigartige Idee, auf der das Konzept beruht, wurde auf einem New Yorker Antiquitätenmarkt geboren: qualitativ hochwertige Fotokunst kaufen – und das zu einem erschwinglichen Preis. Die exklusiven Originalabzüge sind in Auflagen unterschiedlichen Umfangs erhältlich und machen Kunst für jeden Interessierten zugänglich. Interessenten können die Werke renommierter Künstler und vielversprechender Newcomer in der Galerie Lumas bewundern.

Wörtlich bedeutet Fotografie: „malen mit Licht“. Im Gegensatz zum Malen mit Farben liegt die Besonderheit der Fotografie jedoch darin, dass auf technischem Weg beliebig viele Originale reproduziert werden können. Aus diesem Grund kommt der Limitierung eine besondere Bedeutung zu. Bei Lumas können fotografische Bilder gekauft werden, die in Editionen begrenzter Stückzahl und exklusiv über Lumas erhältlich sind. Damit wird die Lücke zwischen hochpreisigen Unikaten, die in der Regel von Galerien angeboten werden, und Großauflagen geschlossen. Die Signatur der fotografischen Abzüge durch den Künstler selbst sowie die im Editionszertifikat festgehaltene Nummerierung machen die Kunstfotografien zu exklusiven Originalen mit erhöhtem Potenzial zur Wertsteigerung. Zu jedem Bild erhalten Sie ein sogenanntes Editionszertifikat, das internationalen Standards entspricht und für die Authentizität des Werks bürgt. Ein solches erhalten Sie ebenfalls, wenn Sie eines unserer nicht limitierten Open Editions Bilder kaufen. Diese unterscheiden sich lediglich bezüglich der angefertigten Stückzahl – qualitativ entsprechen Sie den hochwertigen Standards der Limited Editions.

Pianist Vesselin Stanev im Brahms-Saal

Vesselin Stanev ist ein bulgarischer Pianist und wurde 1964 in Varna geboren. Zuerst studierte er an der Nationalen Musikakademie in Sofia, danach am Moskauer Konservatorium und schließlich am Konservatorium in Paris. Er gilt als hervorragender romantischer Klassiker und einer der wenigen Pianisten, der den kompletten Zyklus von Liszts transzendentalen Etüden aufnimmt.

Er hat unter anderem in der Wigmore Hall, der Alten Oper, im Gewandhaus, im Salle Gaveau und im KlangBogen Wien Auftritte gegeben. Stanev wurde für seine brillante Spielweise und die Fähigkeit, die Natur der romantischen musikalischen Werken auszudrücken gelobt. Nun präsentiert er am Mittwoch, den 5. April um 19.30 Uhr im Brahms-Saal (1., Bosendorferstraße 12) Werke von César Franck, Claude Debussy und Frédéric Chopin.

Wir verlosen 15×2 Tickets!

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Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 27.3.2017

Liederabend mit Manuel Walser und Alejandro Picó-Leonís

Der Schweizer Bariton Manuel Walser und der spanische Pianist Alejandro Picó-Leonís geben am Sonntag, den 19. März einen Liederabend. Das Duo steht um 17 Uhr auf der Bühne des Ehrbar-Saals im 4. Bezirk (Mühlgasse 30). Sie präsentieren ein vielseitiges Programm: Liederkreis op. 39 von Robert Schumann, Songs of Travel von Ralph Vaughan Williams und ausgewählte Lieder von Richard Strauss.

Wir verlosen 3×2 Tickets!

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Ticketswww.oeticket.com


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 14.3.2017

Jugendliche fürs Internet vorbereiten

In der Regel kennen sich die Jugendlichen im Internet aus, wissen ganz genau, wo sie welche Informationen finden, und meistern den Umgang mit modernen Technologien zumeist intuitiver als ihre Eltern oder Lehrer.

Studie zeigt Unsicherheit bei Jugendlichen

Dennoch geben 86 Prozent der österreichischen Jugendlichen an, dass sie nicht immer sicher sind, ob die Informationen, auf die sie im Internet stoßen, tatsächlich stimmen. Und viele haben Probleme damit, den Wahrheitsgehalt dieser Informationen zu überprüfen. Bei rund 4 von 10 Jugendlichen ist das sogar „oft“ oder „sehr oft“ der Fall.

Medienkompetenz für 7.000 Schüler

Im Rahmen des ehrenamtlichen Aktionstages für Sicherheit im Internet bietet Microsoft rund 2.000 Wiener Schülern spezielle Schulungen, um sie im Umgang mit Online-Medien zu sensibilisieren und ihre Kritikfähigkeit in Bezug auf Falschmeldungen und Gerüchte nachhaltig zu stärken. Auch der richtige Umgang mit Cybermobbing und weiteren Schattenseiten des Internets wurde thematisiert. Microsoft veranstaltet seinen Aktionstag rund um das Thema Sicheres Internet in Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat seit 2011. Insgesamt haben bereits über 7.000 Schüler an 80 Bildungseinrichtungen an den speziell gestalteten Schulstunden teilgenommen.

Junges Ensemble im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben

Dynamisch, vielseitig und sympathisch. Das im Sommer 2016 neu formierte Marc-Aurel-Quartett ist ein aufstrebendes österreichisches Ensemble. Mit exzellentem Zusammenspiel, rhythmischer Präzision und jeder Menge Charakter auf 16 Saiten möchten sie sich erstmals in neuer Besetzung einem breiterem Konzertpublikum in Wien vorstellen. Im MuTh (Musik und Theater) stehen Werke von Haydn, Schostakowitsch und Beethoven auf dem Programm.


Wo: MuTh | 2., Am Augartenspitz 1
Wann: 26. März | 19.30 Uhr
Ticketswww.muth.at

Ausstellung Grätzelkalender Leopoldstadt

Die Künstlerin Corinna Gsteu hat  diesmal einige Grätzel in einem Kalender eingefangen, deren Bilder aus ihrem Pinsel stammen. „Ich wollte eine Brücke zwischen den beiden Vierteln – Stuwer- und Nordbahnviertel – schaffen und feststellen, was das Eigentümliche dieser ausmacht“, so Gsteu. „Grätzlkalender“ präsentiert eine lebendige Mischung an Besonderheiten aus den zwei Bezirksteilen – von vielfältigen Begegnungsorten, über den quirligen Prater bis hin zu der Gstettn, die für viele Jugendliche ein Erlebnisort ist. Die Grafiken werden durch persönliche Zitate von Aktiven aus dem Nordbahn- und Stuwerviertel, von Jung bis Alt, vervollständigt.

Ausstellung:
Wann: Bis 25. April
Wo: Gebietsbetreuung Leopoldstadt am Volkertplatz 0
Finissage:
25. April, 18 Uhr

 

Ideen für Alltagspoeten

Kreativ wie Kinder sein! Mit der Initiative „Pay with a Poem – Bezahle deinen Kaffee oder Tee mit einem Gedicht“ feiert Julius Meinl bereits zum dritten Mal die Kraft der Poesie. Jedes Gedicht wird am Tag der Poesie, dem 21. März, mit einem Kaffee belohnt. Ob Melange, Kaffee verkehrt, kleiner oder großer Brauner, einfacher oder doppelter Mokka, Poeten können wählen. Denn am internationalen Tag der Poesie werden Gedichte zur Währung. Auf jeden Fall in rund hundert Kaffeehäusern und Restaurants in Österreich und weltweit in 36 Ländern in mehr als 1.400 Locations.

„Pay with a Poem“ ist nur eine von vielen Aktionen, mit denen der österreichische Kaffeeröster Menschen dafür begeistern möchte, sich inspirieren zu lassen und ihre Kreativität – ob in Worten oder Bildern – auszuleben. „Zu oft hält uns der Alltag gefangen, wir verlieren uns in Gedanken über die Vergangenheit und die Zukunft und übersehen dabei im Jetzt die zahlreichen inspirierenden Momente. In der Kindheit ist das anders“, sagt Renata ­Petovska, Geschäftsführerin von Julius Meinl Österreich. Mit der Poesie-Initiative soll die Welt für 24 Stunden zu einem schöneren Ort gemacht werden.


Infos: www.meinlkaffee.at

Johannespassion im Stephansdom

Obwohl die Johannespassion einige Jahre vor der Matthäuspassion entstanden ist und heute als Bachs früheste Passionsmusik gilt, steht sie an Innigkeit und Intensität den späteren Werken Bachs um nichts nach.

Als am Karfreitag 1724 in Leipzig die Johannespassion zum ersten Mal erklang, hörte die Gemeinde ein für damalige Verhältnisse an Umfang, vor allem aber an Qualität, Anspruch und geistlichem Tiefgang ungewöhnliches Werk. Ob jemand ahnte, dass dieses Werk des damals seit einem knappen Jahr amtierenden neuen Thomaskantors Jahrhunderte später zu den wichtigsten Werken musikalischer Weltliteratur und zu einem der am häufigsten aufgeführten Werke sakraler Musik gehören würde?

Die aus zwei Teilen bestehende Johannespassion, welche sich an der theologisch üblichen Gliederung des Passionsberichts orientiert, stützt sich stark auf den Text des Passionsberichtes im Johannesevangelium. Die Textvorlage umfasst dabei in beiden Teilen nicht nur den biblischen Bericht, sondern auch Choräle, sowie frei gedichtete Chöre und Arien. So endet dieses Oratorium bei Bach mit Jesus letzten Worten: „Es ist vollbracht!“

Nach mehreren Aufführungen zu Bachs Lebzeiten geriet die Johannespassion – wie Bachs gesamtes Werk – in Vergessenheit. Erst im Jahr 1834 wurde sie vier Jahre nach der berühmten Aufführung der Matthäuspassion unter Felix Mendelssohn-Bartholdy – erfolgreich wiederaufgeführt.

Wir verlosen 2×2 Tickets!

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Wann: Samstag, 25. März 2017 | 20.30 Uhr
Tickets: Kunst & Kultur – ohne Grenzen | Tel.: 01  581 86 40 | tickets@kunstkultur.com
Infoswww.kunstkultur.com


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 6.3.2017

MTV Unplugged: Andreas Gabalier im Musikerverein!

Andreas Gabalier ist derzeit nicht zu schlagen. Nach dem Münchner Mega-Open Air mit 72.000 Besuchern kann nun auch die MTV Unplugged Tour als „ausverkauft“ bezeichnet werden. Der Ansturm auf die begehrten Tickets in den kleinen und exklusiven Häusern wie dem Wiener Musikverein, wo er am 18. April 2017 spielt, weiters dem Salzburger Festspielhaus und dem Grazer Orpheum war enorm. Binnen Minuten waren sämtliche Tickets vergriffen. MTV Unplugged ist ein Live-Erlebnis, das unter die Haut geht: Der österreichische VolksRock’n‘Roller und tendenziell dem rechten Politspektrum zugewandte Sänger Andreas Gabalier geht mit seinen MTV Unplugged-Konzerten auf Tour. In dieser Konzertreihe beweist er, dass er auch die große Kunst beherrscht, die leiseren Töne zum Schweben zu bringen. Unplugged – das ist auch ein gewachsenes Gütesiegel wie die Aufnahme in einen sehr exklusiven Künstler-Club.

Gabaliers Lieder dürfen sich nun als das beweisen, was sie für viele Menschen sind: Songs in schöner Songwriter-Tradition. Sozusagen der Ritterschlag für den VolksRock’n’Roll. Nach Clapton, Nirvana und Co. nun „I sing a Liad für di“…Ein echtes Live-Erlebnis! Andreas Gabalier ist ein Phänomen. Er ist der derzeit erfolgreichste Musikact in der deutschsprachigen Szene und schaffte es in den letzten Monaten mühelos, die größten Stadien zu füllen. Der sympathische, aber nicht unumstrittene Steirer schafft es immer wieder, ein großes Publikum zu begeistern.

Kunst aus Ton und Papier in der Gebietsbetreuung Floridsdorf

„federleicht & erdenschwer“ heißt eine Ausstellung der Künstlerin Eva Lauer, die am 3. März um 19.00 Uhr in der Gebietsbetreeung Floridsdorf eröffnet wird. Zu sehen sind im Rahmen des Projekts „Raum für Kunst und Kultur“ Werke aus Keramik sowie Malerei. Eine Annäherung an die „Leichtigkeit des Seins“ mittels Ton, Papier und Luft. Für die musikalische Begleitung sorgen Veronika Mayer und Gerda Kirnig. Die Künstlerin stellt seit 1998 ihre Werke in Wien und Niederösterreich aus Ausstellungen aus leitet Workshops.

Wann: 3. März, 19.00 Uhr (Eröffnung)

Wo: Gebietsbetreeung Floridsdorf (1210, Matthäus-Jiszda-Straße 3/4)

 

 

Im Schatten des Krieges

Die Welt ist im Krieg: Die Comic-Journalistin Sarah Glidden stellt ihre aktuelle Reportage „Im Schatten des Krieges – Reportagen aus Syrien, dem Irak und der Türkei“ vor. Es wird von der Recherchereise einer Gruppe junger Journalisten durch den Nahen Osten wenige Monate vor dem Ausbruch des Syrischen Bürgerkriegs im Jahre 2010 erzählt. Die Auswirkungen des Irakkriegs im Nahen Osten als auch das journalistische Arbeiten unter Donald Trumps Präsidentschaft werden gesprochen.

Das Buch berichtet von den Menschen, die die neue Administration von Donald Trump für unerwünscht erklärt haben – von den Hunderttausenden irakischen Bürgern, die vor dem Krieg in die Nachbarländer geflohen sind. Von Migranten in den USA, die in die Mühlen der Einwanderungsjustiz geraten und deportiert worden sind. Und von Menschen in Flüchtlingslagern, die sich in den zähen, Jahre dauernden Aufnahmeverfahren für die wenigen Flüchtlingsplätze in den USA befinden und verzweifeln.

Ziel der Reise war es die amerikanische Öffentlichkeit über die irakischen Kriegsflüchtlinge zu informieren. Mit individuellen Geschichten verschiedenster Menschen wird den Opfern der Kriege im Nahen Osten eine Stimme gegeben und ebenso unsere eigene Verantwortung thematisiert.