Unkonventionelle Liebe auf der Musical-Bühne

Anfang Oktober geht allabendlich der Mond in der Expedithalle Wien auf, denn dort ist das Musical „Luna“ auf der Bühne zu sehen. Die Geschichte handelt von der Liebe jenseits gesellschaftlicher Normen. Inspiriert von einer spanischen Geschichte über die mythische Figur Luna komponierte der Belgier Rory Six sein viertes Musical, das das Publikum in die Welt der Märchen und Legenden entführt. In den Hauptrollen sind Vincent Bueno (bekannt aus der ORF-Castingshow „Musical – die Show“) und RTL-Star Cale Kalay („Dance Dance Dance“) zu sehen.

© Jenia Hamminger


Wann: 4.-7. Oktober 2017
Wo: 10., Expedithalle Wien, Absberggasse 35
Ticketswww.wien-ticket.at
Infoswww.theatercouch.at

Ein atemberaubender Alptraum im Theater

Liebhaber des Horrorfilms müssen das Theaterspektakel „Horror“ gesehen haben. Es ist das neue Werk des schwedischen Regisseurs und Filmbesessenen Jakop Ahlbom und seines Theaterensembles. Eine surreale Welt des Entsetzens wird kreiert. Dabei benutzt Ahlbom Spezialeffekte, die es in der Theaterwelt vorher so noch nicht gegeben hat.

„Horror“ ist eine Liebeserklärung an den Horrorfilm, weist auf den gesamten Reichtum dieses Genres hin – von „House on Haunted Hill“, „Rosemary’s Baby“ bis zu „The Ring“. Gleichzeitig ist es ein eigenständiger psychologischer Thriller, der vom Erforschen eines Kindheitstraumas handelt. Im kommenden Jahr ist das außergewöhnliche Bühnenstück erstmals in  Österreich zu erleben.

Wir verlosen 5×2 Tickets!

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Wann: 17. – 22.10.2017 | 20 Uhr
Wo: Museumsquartier, Halle E
Ticketswww.oeticket.com
Infoslskonzerte.at

© Sanne Peper

Alle Genres in einem Festival vereint

Vom ukrainischen Piano-Virtuosen bis zu Elektro-Pop aus Schottland – Beim Waves Vienna Music Festival erwarten die Besucher von 28. bis 30. September 100 neue Bands aller Genres. Auf 13 Bühnen treten etablierte Namen wie Clap Your Hands Say Yeah (US), Forest Swords (UK) oder Wandl aus Österreich auf. Auch zu sehen sind der 68-jährige Komponist Lubomyr Melnyk, der als schnellster Klavierspieler der Welt gilt, und die schottische Elektro-Pop-Band Be Charlotte rund um die 19-jährige Sängerin Charlotte Brimners. Auch Fans von Alternative Music, Folk, Disco, Hip Hop, RnB oder Punkrock kommen am dreitätigen Musikfestival auf ihre Kosten.

© Be Charlotte


Tickets: www.oeticket.com

Auf nach Graz: „steirischer herbst“ noch bis 15. Oktober

Ein heißer Tipp für alle Wiener Kulturfans: Die im Zeichen des Jubiläums stehende 50. Ausgabe des Festivals „steirischer herbst“ wird zur Bestandsaufnahme genutzt und um grundsätzliche Fragen zur Selbstverortung von Kunst und Gesellschaft zu stellen: Wo stehen wir eigentlich? Was hat zu dieser Gegenwart geführt? Und mit welchen Mitteln wollen wir unseren Platz in der Welt und die Wege, die wir zukünftig einschlagen, überhaupt bestimmen? Oder: „Where Are We Now?”

„,Where Are We Now?´ – ein später Song von David Bowie und eine Frage, die mich seit vielen Jahren permanent begleitet, quasi ein Arbeitsinstrument. Man kann diese Frage nicht stellen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was hinter uns liegt und wie wir an diesem Punkt gelandet sind – oder wie es denn weitergehen könnte, künstlerisch und politisch”, so die Intendantin Veronica Kaup-Hasler zum diesjährigen Leitmotiv.

Das Festivalzentrum, Herzstück des 50. „steirischen herbst“, befindet sich heuer im Palais Attems, von wo aus das Festival seit 1985 konzipiert, geplant und geleitet wird. Zwischen Palais und Mursteg baut die Grazer Architektengruppe Studio Magic ihre raumgreifende Installation „Transegrity” auf. Der Innenhof wird mit einer temporären Überdachung des Architekten Thomas Herzig zum zentralen Veranstaltungsort. Für dreieinhalb Wochen werden hier Performances und Installationen zu erleben sein – von Yoko Shimizu, Isabel Lewis, J&J, Augustin Rebetez und Louis Jucker, Begüm Erciyas, Benjamin Verdonck, Jaha Koo und vielen anderen – genauso wie die Konzertreihe Soundtracks, die Acts wie die südarfrikanische Rapperin Dope Saint Jude oder den deutschen Pianisten Hauschka erstmals live in Österreich präsentiert.

In die Prunkräume des Palais Attems lädt der in Beirut geborene Künstler Walid Raad, der hier seinen weltumspannenden Arbeitszyklus über islamische Kunst, den Ersten Weltkrieg und die neuen Infrastrukturen für Kunst in der arabischen Welt präsentiert: „Kicking the Dead”. Am 3. Festivalwochenende werden in der Philosophierkantine „Where Are We Now” im geselligen Rahmen Performances und Vorträge serviert, die das Leitmotiv für die Diskussion öffnen. Mit Heidi Ballett, Tim Etchells, Walter Mignolo, Marcus Steinweg und anderen. Die diesjährige herbst-Ausstellung „Prometheus Unbound” ist in der Neuen Galerie angesiedelt. In der von Luigi Fassi kuratierten Schau reflektieren Künstlerinnen und Künstler über diesen „Kulturbringer”, der als Urheber der Zivilisation gilt. Im GrazMuseum wird die große Jubiläumsschau „Diese Wildnis hat Kultur – 50 x steirischer herbst”, gezeigt, die die reiche Festivalgeschichte Revue passieren lässt.

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Desgin-Welt in der Innenstadt

Von 6. bis 8. Oktober verwandelt sich die Wiener Hofburg mit der Design District 1010 Ausstellung auf über 5.000 Quadratmetern in eine außergewöhnliche Designerlebniswelt mit über 80 nationalen & internationalen Marken aus den Bereichen Interieur, Lifestyle, Technik, HIFI, Kunst und Accessoires. Neben der Hofburg als Drehscheibe der Ausstellung nehmen über 40 Stores aus dem 1. Bezirk beim Design District teil.

Wir verlosen 15×2 Tagestickets!

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Wienerlied im Festsaal

Auf ein musikalisches Schmankerl dürfen sich Freunde des Wienerlieds und Fans von Operetten am Dienstag, dem 26. September im Festsaal des Amtshauses Brigittenau (20., Brigittaplatz 10) freuen – wenn nämlich Elisabeth Jahrmann um 19 Uhr die Bühne betritt. Unter dem Titel „Wien ist immer schön“ wird sie ein vielfältiges ­musikalisches Programm bieten, begleitet von Bai Lu am Klavier. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Von Hamburg an die Donau

Funky Soul: Hits und coole B-Seiten, knackige Rhythmusarbeit, die fetteste Bläser-Section zwischen Hamburg und der Leopoldstadt (Wohnort von Frontman Clemens Böge) sowie eine Live-Show, die vor Energie und Spielfreude nur so sprüht – so lautet das Geheimnis von Mr. Moneypenny & The Soul Agents.

Infos: www.mr-moneypenny.de

Bühnen-Star auf Tournee

Die Schauspielerin Selina Ströbele sorgte bereits im Kosmos-Theater, Off-Theater, Theater Drachengasse, Theater an der Wien und Theater Scala („Nachtasyl“, nominiert für den Nes­troy-Preis) für Aufsehen, bis zum 12. Oktober tourt die gebürtige Deutsche, die im Weißgerberviertel im 3. Bezirk lebt, nun in der sehenswerten Tragikomödie „Das Donauweibchen“ durch die Bezirke.

Alle Spielorte: www.wiendrama.wordpress.com

Neil Diamond begeistert in der Wiener Stadthalle

Mit der Routine eines großen Sängers und Entertainers feierte Songwriter-Legende Neil Diamond am 19. September sein 50-jähriges Bühnenjubiläum in der Wiener Stadthalle. Dabei riss er seine österreichischen Fans – von der ersten Minute an – immer wieder von den Sitzen. Körperlich ist der 76-Jährige Diamond nicht mehr in Bestform, doch stimmlich kann man ihn beneiden, und das ist auch der Grund, warum sich der Meister auf die Stärken seiner Songs und seiner Texte verlässt. Und Neil erklärte seinen Fans: „Wenn ihr gut zu mir seid, fühle ich mich gut, und wenn ich mich gut fühle, singe ich gut.“

Von den Klassikern fehlte kaum ein Song (abgesehen von „Girl, You’ll Be A Woman Soon“ und „Kentucky Woman“) – mit Perlen wie „Play Me“, „Beautiful Noise“, „Forever In Blue Jeans“, „Solitary Man“ und „I’m A Believer“ heizte er die Stimmung an. Einziger Schwachpunkt war das  „Jonathan Livingston Seagull“-Medley. Die absolute Party stieg dann bei der Zugabe: Nach den ersten Klängen von „Sweet Caroline“ saß niemand mehr in der Stadthalle – und bei „Cracklin‘ Rosie“ erst recht nicht. Das Lied „Traveling Salvation Show“ sorgt für den gebührenden Abschluss einer Show, die das geboten hat, wofür Neil Diamond seit Jahrzehnten berühmt ist: geradliniges, gutes Entertainment.

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Kabarett im Gasthaus

Ein Tipp für Kabarett-Fans: Am 21. September liest der Graphic-Novel-Zeichner und Maler Reinhard Trinkler in der Reihe „Buch.Lesung“ der SPÖ Favoriten (Sektion 9) aus Texten von Helmut Qualtinger, Hugo Wiener und Johann Nestroy. Die Lesung findet um 19 Uhr im Gasthaus Praschl (10., Quellenstraße 39) statt.

„Das Donauweibchen“ sorgt für Furore!

Das legendäre Donauweibchen ist im gleichnamigen Stück von Wiendrama aus den Fluten der Wiener Sagenwelt erwacht – und sorgt seit Tagen für Begeisterung im Publikum. Unter den Menschen am Festland sucht die Nixe Asyl, Freundschaft und Liebe. Doch das Fantasiewesen wird angefeindet, und auch das Donauweibchen selbst sorgt für erheblichen Wirbel und (Liebes-)Wirren. Regie führt Alexander Medem, es spielen Selina Ströbele, Liliane Zillner und Boris Popovic.

Das Stück läuft noch bis 12. Oktober an mehreren Spielorten in ganz Wien – für sieben Aufführungen können Sie jeweils 5×2 Karten gewinnen!

In welches Theater wollen sie gehen?
Spektakel 1050Theatercouch 1120Taktlos 1170Spielraum 1110Atelier Sommer 1100Theaterkeller 1100Reigen 1140

E-Mail-Adresse


Spielorte

  • Margareten: Spektakel, 29.09. / 5., Hamburgerstraße 14
  • Meidling: Theatercouch, 30.09. / 12., Schönbrunner Straße 238
  • Hernals: Taktlos, 04.10. / 17., Dornbacher Straße 107
  • Simmering: Spielraum/Gasometer B, 05.10. / 11., Guglgasse 8
  • Favoriten: Atelier Daniel Sommer, 10.10. / 10., Brotfabrik (Absberggasse 29/5)
  • Landstraße: Theaterkeller, 11.10. / 3., Hegergasse 9
  • Penzing: Reigen backyard, 12.10. / 14., Hadikgasse 62

© Axel Schimmel

Wien ist für European Film Location Award nominiert!

Die Vienna Film Commission freut sich über die Nominierung der Stadt Wien als eine der elf berühmtesten und begehrtesten Film- und TV-Locations der letzten 10 Jahre. Die Kommission hatte sich mit den Spielfilmen „Mission: Impossible – Rogue Nation“ mit Tom Cruise in der Hauptrolle, „Woman in Gold“, die Geschichte über Klimt-Gemälde, und „Ae Dil Hai Mushkil“, einer Bollywood-Produktion, für den Award beworben. Nicht selten wird unsere schöne Hauptstadt als Drehort für bekannte Filme gewählt.

Alle europäischen Staatsbürger können ab sofort bis zum 25. Oktober online unter cineuropa.org für die beliebteste europäische Filmlocation voten. Unter allen teilnehmenden Personen wird ein Kurztrip für zwei Personen zur preisgekrönten Location verlost.

Mozart Requiem im Stephansdom

Wo wäre es wohl passender, als im Stephansdom das Mozart-Requiem in der Zeit um Allerheiligen aufzuführen – wo doch Wolfgang Amadeus Mozart zu seinen Lebzeiten in mehrfacher Weise mit dem Dom verbunden war: er heiratete hier Constanze Weber, ließ zwei seiner Kinder im Dom taufen und wenige Monate vor seinem Tod bewarb sich Mozart um die Kapellmeister-Adjunktstelle bei St. Stephan.

Japanische Stimmen in Wien

Der Chor „Voices of Japan“ setzt sich aus Mitgliedern aus ganz Japan zusammen, welche sich regelmäßig zu gemeinsamen Proben als Vorbereitung für die Aufführung großer Werke von W.A. Mozart zusammenfinden. Für 2017 hat sich der Chor unter Leitung seines Dirigenten Prof. Keita Nakajima für Mozarts Requiem entschieden. Der Chor empfindet es als große Auszeichnung, dass er dieses herausragende Werk im Wiener Stephansdom darbringen wird. Auch Sänger des „Chorus Viennensis“ werden das Werk mitgestalten. Ehemalige Wiener Sängerknaben haben sich zu diesem Chor formiert, um gemeinsam zu musizieren.

Wir verlosen 2×2 Tickets!

E-Mail-Adresse


Zeit: Samstag, 21. Oktober 2017 | 20.30 Uhr
Tickets: Tel.: +43 (0)1 – 581 86 40 | tickets@kunstkultur.com
Preise: 50€/40€ mit Sicht | 30€/15€ ohne Sicht
Infos: www.kunstkultur.com