Moderne Tragik im Kosmos Theater

Kassandra: Seherin, Verfluchte, Sklavin. Zehn Jahre trojanischer Krieg – Troja ist verbrannte Erde. Kassandra, „Whistleblowerin“ der griechischen Mythologie, soll ermordet werden. Die Tochter des Königs hat den Untergang Trojas vorausgesagt, vor dem trojanischen Pferd gewarnt, doch sie blieb ungehört.

Christa Wolfs berühmte Anti-Kriegserzählung hat 35 Jahre später an Aktualität nichts verloren. An mehreren Fronten gleichzeitig kämpft die tragische Heldin Kassandra innerhalb eines von Männern dominierten Staates nicht zuletzt für Autonomie. Unter Julia Nina Kneussels Regie verkörpern Julia Schranz und ihr digitales Gegenüber den schonungslosen Nachruf auf ein untergegangenes System – in einer neuen, eigens für die Bühne adaptierten Fassung.

Wir verlosen 2×2 Tickets für 25. Jänner!

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  • Spielort: Kosmos Theater | 7., Siebensterngasse 42
  • Termine: Mittwoch, 17.1. bis Freitag, 2.2.2018 | Mittwoch bis Samstag (außer Samstag, 3.2.) | 20 Uhr
  • Preis: € 19,- | ermäßigt € 15,- / € 11,- | KosmosEuro € 1,- | Sparpaket € 84,-
  • Tickets: karten@kosmostheater.at bzw. +43 (0)1 523 12 26
  • Infos: kosmostheater.at | facebook.com

Gags im Gasometer

Thomas Stipsits: Eine kleine Werkschau der burgenländisch-steirischen Mischung, gewürzt mit Ausblicken auf das neue Soloprogramm: am 30. Dezember (20 Uhr) im Gaso­meter. Dort will Stipsits seine Wandlungs­fähigkeit beweisen – ­klassische rot-weiß-rote ­Charaktere werden durch Überzeichnung liebevoll und augenzwinkernd aufgeblattelt. Neben all dem bleibt Stipsits ­natürlich noch genügend Platz, um sich über ­Politik und Gesellschaft lustig zu ­machen. Weitere

Infos: www.stipsits.com

Ein schräges Stück

Die Schauspielerin Katharina Farnleitner (erste von links) glänzt im Stück „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat ­gesprochen, der Stern hat auch was gesagt“ von ­Miroslava Svo­likova. Die Regie führt Franz-Xaver Mayr. Am 4. Jänner wird die Produktion im Schauspielhaus wieder auf­genommen.

Infos und Tickets: schauspielhaus.at

Wir sind Maria Theresia

ORF-Zweiteiler am 27. und 28. Dezember: Nach Anna Sacher und Maximilian I. wird eine weitere ­Persönlichkeit der österrei­chischen Geschichte zum Mittelpunkt einer TV-Pro­duktion: Burgtheater-Jung­star Marie-Luise Stockinger schlüpft in „Maria Theresia“ in die Rolle der jungen Monarchin. In zweimal 100 Minuten werden knapp drei Jahrzehnte österreichische Historie bis zu ihrer Krönung zur unga­rischen Königin erzählt.

Starke Besetzung

In weiteren Rollen dieses ­Historien-Melodrams: Stars wie Karl Markovics, Fritz Karl, Julia Stemberger und Cornelius Obonya. Regie führt Robert Dornhelm. „Mit unserem Zweiteiler ,Maria Theresia‘ darf sich das Publikum auf eine lebendige Zeitreise freuen, die historische Parallelen zur heutigen Zeit erkennen lässt. Das Ziel ist es aber nicht, Geschichtsbücher zu verfilmen – im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte zwischen Maria Theresia und ihrem Mann“, so Dornhelm.

„Helle Nächte“ im Kino

Normalerweise kennen und lieben wir den Schauspieler Georg Friedrich wegen seiner typisch wienerischen, grantigen Strizzi-Rollen. Im aktuellen Kinofilm „Helle Nächte“ ist alles ­anders, Friedrich spricht (beinahe) hochdeutsch, der Film selbst ist ein bewusst langsames Roadmovie, bei dem es um eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung geht. Bemerkenswert sind vor allem die Bilder und das Innehalten, die die emotionale Ebene zwischen Friedrich und seinem Film-Sohn Tristan Göbel verstärken.

Infos zum Spielplan im Metro Kinokulturhaus (1., Johannesgasse 4) auf: filmarchiv.at

DJ-Star hautnah!

Legendäre Shows, beatgewaltige Tracks und pure Leidenschaft – Das erwartet die internationale Fangemeinde bei Steve Aokis Auftritten. Der weltbekannte DJ kommt am 13. Jänner 2018 exklusiv in kleinem Rahmen nach Wien ins Energy Office. Der US-Amerikaner begeisterte alleine in den letzten Monaten Electro-House-Liebhaber mit etlichen Hits wie „Alive“, „Without U“, „Night Call“ oder „Lit“. Wer Steve Aoki am 13.1. live erleben will, muss Glück haben, denn die Tickets können nicht gekauft, sondern nur gewonnen werden.

Wir verlosen 1×2 Tickets!

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Infos und Anmeldungen zum Gewinnspiel auch unter www.energy.at

Dreampop aus Südtirol

Nora und Julian sind musikalisch verbandelt und auch privat ein Paar. Die verträumten Songs der kommenden EP behandeln die Höhen und Tiefen in der Liebe daher auf authentische Weise. Am Anfang konnten sich Nora Pider und Julian Angerer aus Brixen in Südtirol nicht ausstehen. Sie war das lässige Skater-Girl, er der melancholische Emo-Junge. Irgendwann wurden sie Freunde, später ein Paar, die Gründung der Band „Anger“ im Sommer 2016 passte also bestens zur (Liebes-)Geschichte der zwei. Anfang des kommenden Jahres veröffentlicht das Duo die erste EP „Liebe & Wut“. Den gleichnamigen Schriftzug haben die Musiker an einer Hauswand in der Nähe ihres Proberaums entdeckt. Die englischsprachigen Songs der EP pendeln zwischen Romantik und Dunkelheit, denn Liebe tut manchmal eben auch weh, gerade weil sie so stark ist. Und in Schmerz baden gehört da dazu.

Wiener Seele

Die Band selbst nennt ihre Musik übrigens „Hedonist pop for lovers“. Es geht um den Genuss an der Liebe und an der Wut, in der Einsamkeit genauso wie als Paar. Klingt fast schon wienerisch – kein Wunder also, dass Pider und Angerer mittlerweile in Wien wohnen und von hier aus durchstarten möchten. Das wird ihnen spätestens im nächsten Jahr mit Sicherheit auch gelingen.

Humorvoller Silvesterabend im Theater Akzent

Einen berauschenden Jahreswechsel beschert Wolfgang Böck seinen Gästen am Silvesterabend im Theater Akzent. Der Bacchus-Preisträger und Weinkenner aus Leidenschaft nimmt Sie mit auf eine Reise, die in biblischen Urzeiten beginnt und in eine intergalaktische Zukunft führt. „Verlesen“ wird eine köstliche Mischung heiterer Texte rund um den Wein von Charles Baudelaire, Klabund, Roland J.L. Neuwirth und vielen anderen.

Auch Andreas Steppan swingt mit dem Publikum ins neue Jahr. Begleitet von seiner Band plaudert, singt, tanzt und zaubert der Schauspieler, Entertainer und Kabarettist auf der Bühne. Wer damit noch nicht genug hat, kann sich vom Wiener Liedermacher- und Kabarett-Duo Christoph und Lollo unterhalten lassen. In ihren Liedern verarbeiten sie aktuelle Themen lustig und zugleich bitterböse. Die Komiker schaffen eine spontane Zusammenführung von tragisch-komischen Geschichten, abgründigem Humor und Protestliedern. Man darf sich am letzten Tag des Jahres 2017 also auf Amüsement, beißende Kritik und schamlosen Witze freuen.

Wir verlosen 3×2 Tickets!

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SILVESTER IM AKZENT

  • Wann: Sonntag, 31. Dezember 2017
  • Wo: Theater Akzent | 4., Theresianumgasse 18
  • Infos & Tickets: www.akzent.at
  • Programm:
    • 16.00 Uhr: Wolfgang Böck – „Ein (be-)rauschender Jahreswechsel“
    • 19.30 Uhr: Andreas Steppan & Band – „Steppan swingt ins neue Jahr!“
    • 22.45 Uhr: Christoph & Lollo – „Absprung 2017 – Telemark 2018. Silvester mit Christoph & Lollo“

Andreas Steppan

Kurz & schwungvoll!

Am 11. 11. um 11.11 Uhr wurde die Ballsaison eröffnet. Im Dreiviertel-takt wird bis Mitte Februar gefeiert, gelacht und Geld ausgegeben. Es wartet eine rekordverdächtige Saison, denn sie ist besonders kurz, dafür umso schwungvoller, versprechen die Obleute der Wirtschaftskammer Markus Grießler (Tourismus und Freizeitwirtschaft) und Maria Smodics-Neumann (Gewerbe und Handwerk). Rekordverdächtig auch, weil stolze 505.000 Besucher in den Ballsälen erwartet werden, die 139 Millionen Euro ausgeben. Laut Umfrage rechnet jeder Ballbesucher mit Ausgaben rund um die 275 Euro. Dass der Wiener Walzer seit 9. 11. von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt ist, wird auch nicht schaden.

Kurze Saison

Mit dem Elmayer-Kränzchen am 13. Februar ist die Ballsaison wieder vorbei. Generell sind die Ballkarten moderat teurer geworden, weil sie inklusive der Garderobengebühr aufgelegt wurden. Der Grund: Probleme mit der Registrierkassen-Verordnung! Im Schnitt werden die Karten inklusive Tischreservierung um etwa 95 Euro angeboten. Im Ranking der beliebtesten Bälle führt der Zuckerbäckerball (11. 1.) vor dem Kaffeesiederball (18. 1.). An der dritten Stelle liegt der ­Jägerball (29. 1.). Die Ball­saison ist auch ein Tourismus-Hit. 55.000 Touristen reisen eigens nach Wien.

Die Seer sorgen für besinnliche Weihnachten

Für wen die vorweihnachtliche Zeit mehr sein soll als eine Hetze zwischen Punschtrinken am Weihnachtsmarkt, der Jagd auf Geschenken und „Last Christmas“ in Dauerschleife, der kann sich auf das Konzert der Seer freuen. Nehmen Sie sich ein paar Stunden Auszeit, entfliehen dem Trubel und genießen Sie bei den Songhöhepunkten des aktuellen Weihnachtsalbums, aber auch bei den schönsten Seer-Balladen wie „Wilds Wossa“ oder „Sche wars wenns do warst“ eine besinnliche Stimmung. Die Seer bieten als Crossover-Gruppe zwischen Volksmusik und Pop Unterhaltung für verschiedenste Geschmäcker. Karten für das „Stad“-Konzert am 18. Dezember im Museumsquartier (Halle E) sind noch auf www.oeticket.com oder telefonisch unter 01/96096 zu haben!

Die Weihnachtsgeschichte auf der Musicalbühne

Musikalische Weihnachten: Diesen Dezember erschaffen 20 Jugendliche, Kinder und Profis mit Charles Dickens „Die Weihnachtsgeschichte“ ein berührendes Bühnenerlebnis für die ganze Familie im Novomatic Forum in Wien und in der Stadtgalerie in Mödling. Zum dritten Mal produziert der Verein „teatro“ das Weihnachts-Musical. Die freie Theatergruppe rund um den künstlerischen Leiter Norberto Bertassi haucht in einer mitreißenden Fassung dem verbitterten Ebenezer Scrooge und vielen anderen bekannten Figuren des Weihnachtsklassikers Leben ein. Lassen Sie sich in die märchenhafte Welt von Mister Scrooge entführen und erleben Sie, wie man ein fast schon gelebtes Leben ganz neu erfinden kann.


Vorstellungen: 9.-23.12.2017
Tickets: www.oeticket.com

Mundart trifft auf Kunst

Peter „Sammy“ Konkolits, Maler und Toboggan-Besitzer im Wurstel-Prater, lädt am 14. Dezember um 19 Uhr in die Treiber-Galerie in Wien Landstraße (Ungar-Gasse 59) zu einer Vernissage ein. Der Künstler bezeichnet sich selbst als „Mundartmaler“, da es sein Ziel ist, den „Wiener Schmäh“ nicht sterben zu lassen, indem er ihn optisch darstellt. Konkolits präsentiert zwölf Gemälde in einer Überraschungsaktion. Die Ausstellung der Werke ist sowohl Trauerbewältigung als auch ein Tribut an seine jahrelange Lebenspartnerin, die vor wenigen Wochen einer Krebserkrankung erlegen ist. Mit von der Partie ist auch Ernst Molden, der für die musikalische Untermalung sorgt.

 

Märchenhafte Eleganz in der Stadthalle

Tragisch und traumhaft zugleich: Am 16. Dezember 2017 gastiert das „St. Petersburg Festival Ballet“ in der Wiener Stadthalle und präsentiert den märchenhaften Ballettklassiker „Schwanensee“.  Zu den einmaligen Kompositionen Tschaikowskis mit den dramaturgisch-choreografischen Überlieferungen von Marius Petipa und Lew Iwanow erzählen die Tänzer und Tänzerinnen des renommierten russischen Ballett-Ensembles die Geschichte von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur die wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlösen kann. Mit einem beeindruckenden Bühnenbild des Theater-Designer Vjatscheslav Okunev und der Leidenschaft der Tänzer entführt „Schwanensee“ das Publikum in eine zauberhafte Welt.


Wann: 16.12.2017, 18 Uhr
Wo: Wiener Stadthalle, Halle F
Ticketswww.oeticket.com oder 01/96 0 96

Gospel-Gesang in der Minoritenkirche

Energiegeladen und mitreißend – bei den Original USA Gospel Singers bekommen die Zuschauer von 15. bis 22. Dezember in der Minoritenkirche Musik voller Emotionen zu hören! Das Programm bietet etliche Feel-Good-Songs: Joshua Fit the Battle, Nobody knows, Sometimes I feel like a Motherless Child, Go Down Moses, Hail Mary, Down by the Riverside, Oh Happy Day, Swing Low sweet Chariot, I Got Shoes, Go tell it on the Mountain, His Eyes on the Sparrow und I will sing Hallelujah.

Bühnenshow erzählt Geschichte

Die afro-amerikanische Gospelgruppe mit Live-Band und großer Licht- und Bühnenshow bringt das ursprüngliche Gefühl der schwarzen Gospelkultur authentisch nahe und erzählt deren Geschichte, von der Entstehung bis zur heutigen Zeit, von Mahelia Jackson bis James Cleveland, vom Einfluss der Karibik bis zur Weihnachtsgeschichte. Das Ensemble umfasst ausgewählte Solosänger und -musiker, die in einem zweistündigen Programm all das bieten, was Gospel so einzigartig und schön macht: Emotionalität, Religiosität und pure Lebensfreude!

Wir verlosen 3×2 Tickets für den 19. Dezember!

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Flashmob für den Frieden

Am 11. Dezember wird der  österreichische Jugend Friedenspreis mit einem Flashmob auf der Friedensbrücke gestartet. Dauer: 9 Uhr bis 9.30 Uhr. „Wir tanzen für den Frieden, machen MyPeaceSelfies, zeigen unsere Friedensbotschaften und bewerben den ersten österreichweiten Jugend Friedenspreis“, verrät Tanja Wehsely, Landtagsabgeordnete und Initiatoren des Jugend Friedenspreises.

„Täglich werden wir in den Medien mit Menschen konfrontiert, die vor kriegerischen Auseinandersetzungen flüchten und um ihr Leben fürchten müssen“, erklärt Wehsely. „In Österreich leben wir in Frieden. Wir leben in einem Land, in dem Glaubens- und Meinungsfreiheit und ein hohes Maß an Zufriedenheit herrschen. Doch das war nicht immer so: 2018 feiern wir das Ende des 1. Weltkriegs zum 100. Mal – der 2. Weltkrieg endete vor 73 Jahren. Sieben Jahre lang war Österreich damals durch die Verbrechen des Nationalsozialismus und einen schrecklichen Krieg geprägt. Hass, Verfolgung, Terror und Elend standen auf der Tagesordnung. Im Gedenken an diese Zeit wird deutlich: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Österreich.
Um uns allen ein friedvolles Miteinander zu ermöglichen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema auch heute sehr wichtig.
Frieden beginnt in uns selbst und muss jeden Tag neu gestaltet werden, denn er ist mehr als die bloße Abwesenheit von Krieg. Es geht um eine aktive Auseinandersetzung, wie wir in gegenseitigem Respekt und Harmonie miteinander leben können.“

Mehr Infos auf Facebook


Was: Flashmob für den Frieden
Wann: 11. Dezember 2017, 9 Uhr
Wo: Friedensbrücke (1090 Wien, öffentlich zu erreichen mit Straßenbahnlinie 5, U4)

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