“Oscars 2017” bei Sonja Watzka auf Ö1

Kulturfreunde aufgepasst: Ö1 informiert im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung bereits im Vorfeld der Oscars-Verleihung 2017 über Trends und Favoriten. Am Montag nach der Oscars-Nacht, dem 27. Februar, steht „Guten Morgen Österreich“ ganz im Zeichen der Oscars, unter dem Motto „Guten Morgen Hollywood“ wird ab 5.03 Uhr ausschließlich Filmmusik gespielt. Prominente Kulturschaffende wie Kabarettist Josef Hader, Musiker Tibor Kováč (Philharmoniker-Geiger, Leiter der Ensemble „The Philharmonics“ und „Philharmonic Five“) oder „Naked Lunch“ (Herwig Zamernik und Oliver Welter), die mit ihrem Soundtrack für „Jack“ 2016 den österreichischen Filmpreis erhielten, präsentieren ihre Lieblings-Filmmusik bei Moderatorin Sonja Watzka.

Und auch die Hörerinnen und Hörer sind aufgerufen, sich an der Musikgestaltung zu beteiligen. Ab sofort können unter gutenmorgen.oe1@orf.at Musikwünsche deponiert werden. Ausführliche Berichterstattung über die Preisträgerinnen und Preisträger und Analysen der Ergebnisse gibt es den ganzen Tag über in den Ö1-„Journalen“ und im Ö1-„Kulturjournal“ um 17.09 Uhr.

Mit insgesamt 14 Nominierungen geht das Musical „La La Land“ (Foto) als großer Favorit in die Oscar-Verleihung 2017. Darunter sind die Nominierungen von Emma Stone und Ryan Gosling als beste Hauptdarsteller. Eine solche Masse an Gewinnchancen konnten bislang nur „Titanic“ aus dem Jahr 1997 und „Alles über Eva“ von 1950 vorweisen.

Der Academy Award, offizieller Name Academy Award of Merit (engl. für ‚Verdienstpreis der Akademie‘), besser bekannt unter seinem Spitznamen Oscar, ist ein Filmpreis, der alljährlich von der US-amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die besten Filme des Vorjahres verliehen wird. Wegen der Zulassungsprozedur dominieren die Siegerlisten in der Regel US-Produktionen.

Die Auszeichnung wurde am 12. Februar 1929 vom damaligen Präsidenten der MGM Studios, Louis B. Mayer, ins Leben gerufen, acht Jahre nach der Verleihung des Photoplay Awards, der als erster Filmpreis der Welt gilt. Der Oscar wird in einer gemeinsamen Zeremonie in derzeit über 30 verschiedenen Kategorien vergeben; die Preisträger erhalten eine Statuette, die einen Ritter mit einem Schwert auf einer Filmrolle darstellt.

 

Bunter Mix in der OHO-Gallerie

Skurril, bunt, poppig – die Ausstellung “(SUPER)MIX” in der OHO-Galerie zeigt die Vielfalt im Schaffen Otto Hermanns der vergangenen Jahre. Der Wiener Künstler ist nicht nur Maler sondern auch Komponist, Designer und Performer. Die ausgestellten Werke unterschiedlichster Mal- und Ausdrucksweisen entstanden während verschiedener Schaffensperioden und behandeln vielseitige Themenkreise.

Die Acrylbilder zeigen in abstrakter und ausgefallener Weise teils erotische Motive, die oft von Pop Art beeinflusst sind. Hermann modifiziert auch Werke anderer berühmter Künstler und integriert Bekanntes aus Zeichentrick und Comic in seinen Arbeiten. Die Finissage findet am 23. Februar in der erst im Vorjahr gegründeten OHO-Galerie im 18. Bezirk statt.

 

Eiskönigin live mit Orchester

Der erfolgreiche Animationsfilm “Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren” ist im März in der Stadthalle auf riesiger Leinwand und mit großem Live-Orchester, Chor und Star-Solisten zu erleben.

Das Publikum bekommt eine besondere Version dieses herzerwärmenden Filmes zu sehen: Während auf einer Riesenleinwand der Film in Originallänge gezeigt wird, singen auf der Bühne die Solisten Nazide Aylin (Elsa), Marjan Shaki (Anna), Lukas Perman (Hans) und Manuel Stoff (Kristoff), begleitet von großem Symphonieorchester.

Insgesamt machen über 100 Musiker das Konzert zu einem zauberhaften Erlebnis für die ganze Familie! Die Harmonie der Musik wird geschickt in Verbindung mit der Geschichte gebracht und so kommen Disney-Fans wahrlich auf ihre Kosten.

Wir verlosen:

  • 5×2 Disney’s Eiskönigin DVD
  • 5×2 Meet & Greets mit den Hauptdarstellern
  • 5×2 signierte A0 Plakate
  • 5×2 Tickets für die Show am 11. März um 19.30 Uhr

E-Mail-Adresse


Wann: 11.3.2017 | 15.30 und 19.30 Uhr
Wo: Wiener Stadthalle, Halle D | 15., Roland Rainer Platz 1
Ticketswww.stadthalle.com und unter 01/79 999 79


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 9.3.2017

Wiener Superhelden ASH im Sammelband!

Die Reihe „ASH – Austrian Superheroes“, das erste Wiener Superhelden-Comic-Projekt, war sicherlich die ComicÜberraschung des vergangenen Jahres. Die Initiative von Harald Havas wurde ein voller Erfolg bei der Leserschaft, und das erste österreichische Comic-Superhelden-Team stieß auch in den Medien auf viel Interesse. Das ASH-Projekt überzeugte seine Leser und Leserinnen durch Charme, Professionalität und Lokalkolorit in einem populären Genre.

Nachdem ASH bereits in Heftform die Herzen tausender Leser und Leserinnen erobert hat, kann man das erste komplette Abenteuer von Der Bürokrat, Lady Heumarkt, Donauweibchen und Captain Austria nun auch im praktischen Softcover-Format lesen. Titel des Sammelbands: „Rückkehr der Helden“ (Preis 16,90 Euro). Und die Macher des Comics versprechen: „ASH wird fortgesetzt!“

Zusätzliche Papazeit-Boxen im Lilarium

In der Papazeit-Box ist alles drinnen, was mann für einen Nachmittag mit den Kids braucht. Zuvorderst natürlich die Theaterkarten für einen fixen Vorstellungstag im Lilarum. In der Pause bekommt jedes Kind eine Jause und jeder Papa ein Getränk und im Anschluss an die Vorstellung spazieren die Papas mit ihren Kindern ins Bio-Restaurant „Gustl kocht“ gleich ums Eck, wo ein kurzweiliger Workshop auf die Väter und Kinder wartet. Wer möchte, bleibt danach zum Spielen im Kletterzimmer gleich dort!  Auf Wunsch kann beim Kauf der Box auch gleich ein Tisch reserviert werden, um den Abschluss dieses Vater-Kind-Nachmittags bei einem Abendessen mit der ganzen Familie zu genießen.

Neue Papazeit-Boxen erhältlich

Die Papazeit-Box war zu Jahresbeginn bereits ausverkauft. Jetzt gibt es zusätzliche Boxen. So können noch mehr Papas einen unterhaltsamen und spannenden Nachmittag mit ihrem Nachwuchs verbringen. Denn im hektischen Familien- und Arbeitsalltag kommt die sogenannte Qualitätszeit meist zu kurz. Vor allem die mit dem Papa.

Mit den neuen Papazeit-Box erhalten Väter einen Anreiz, sich Zeit für ihr Kind zu nehmen. Die Papazeit-Box eignet sich auch sehr gut als Geschenk, denn damit beschenkt man nicht nur den Vater, sondern auch das Kind und die Mutter – mit einem freien Nachmittag! Die nächsten Papa-Termine finden am 18. Februar und am 18. März statt.

Die “Qualitätszeit im Karton” ist zum Preis von 34 € im LILARUM-Webshop unter http://shop.lilarum.at erhältlich.

Ein Leben zwischen Elend und Überfluss

Schlaraffenland? Hungersnot! Die Sonderführungen zum Weltfrauentag im Kunsthistorischen Museum begeben sich heuer auf die Spuren von Elend und Überfluss in der Kunstgeschichte. Besucher erleben 5000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte aus überraschenden Perspektiven. Viele Werke in den Sammlungen des Museums geben Zeugnis von unschätzbarem Reichtum und Wohlstand, andere dokumentieren Leid, Hunger und Armut – und dessen grausame Folgen. Die Sonderführungen sind der Hilfsorganisation CARE gewidmet. CARE stärkt weltweit Mädchen und Frauen in den Bereichen Rechte, Wirtschaft, Bildung und Ernährungssicherheit.


Sonderführungen: Samstag, 4. März 2017 | 11 bis 15 Uhr
Spende: 5€ (zzgl. Museumsticket)
Anmeldungcare@care.at oder Tel. 01 / 715 0 715

Angelo Branduardi auf Tour

Phänomen, Meister, Zauberer: Mit kompromissloser Originalität begeistert Angelo Branduardi seit Jahrzehnten. Ende März kommt der Geiger mit seinem Best-of-Programm nach Österreich und wird im Wiener Konzerthaus seine poetischen und mitreißenden Lieder präsentieren. Mit Klassikern wie “La pulce d’acqua” oder “Alla fiera dell’ est” will Branduardi auch diesmal wieder das Publikum mit seiner unverwechselbaren Stimme mitreißen. Der Italiener hat während seiner Karriere, die bereits vor 40 Jahren startete, auf Französisch, Italienisch, Deutsch, Englisch und Esperanto gesungen, veröffentlichte über 50 Alben und tourt immer wieder durch Europa.


Wann: Freitag 31.3.2017 | 19.30 Uhr
Wo: Konzerthaus | 3., Lothringerstraße 20
Tickets: Tel. 01/242 002 oder www.konzerthaus.at

© Lungomare

Alice in Alterlaa

Alterlaa wird zum Wunderland: In der Semesterferienwoche findet ein “Alice im Wunderland”-Musical-Workshop im WFC Alterlaa statt. Die Kurse sind ab 6. Februar zu besuchen (Kosten: 170€). Die jungen Darsteller begeben sich dabei mit den Kursleitern auf eine gefährliche Zeitreise in die Vergangenheit von Alice und versuchen herauszufinden, warum die Herzkönigin so verbittert ist. Am Freitag, den 10. und am Samstag, den 11. Februar stehen 20 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk sowie Sonja Kraushofer als Herzkönigin, Harald Buresch als Zeit und Walter Lochmann am Klavier auf der Bühne.


Ort: WFC Alterlaa | 23., Anton Baumgartner Str. 44/A6/183
Ticketsmusical@wagner4u.com
Preis: 10€

Interkulturalität und Integration auf der Bühne

Das Theater-Remake von Fatih Akins Spielfilmerfolg “Gegen die Wand” (2004) wird nun im Werk X präsentiert. Die Geschichte behandelt das Thema der Interkulturalität und des Suizids. Mit seinem preisgekrönten Film „Gegen die Wand“ erzielte der Hamburger Regisseur Fatih Akin nicht nur einen sensationellen Kinoerfolg, er gab auch den längst überfälligen Anstoß zur Debatte um deutsch-türkisches Zusammenleben und belebte die Diskussion um Integration, Tradition und Interkultur.

Nach einem missglückten Selbstmordversuch lernt die 20-jährige Türkin Sibel den 40-jährigen Cahit kennen. Um aus der Welt ihrer Eltern und deren konservativer Lebenseinstellung zu entfliehen, geht Sibel mit Cahit eine Scheinehe ein. Sie genießt das neu gewonnene Leben in vollen Zügen, doch als Cahit und sie sich wirklich ineinander verlieben, nimmt das Unglück seinen Lauf.


Termine: 16. und 17. Februar, je 19.30 Uhr
Spielort: Werk X | 12., Oswaldgasse 35A
Ticketswww.oeticket.com

Exklusive Logenplätze für den BonbonBall gewinnen!

Der 68. BonbonBall wird ein süßer Rausch der Sinne. Am 24. Februar wird Ballbesuchern im Wiener Konzerthaus ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm geboten und Naschkatzen erleben wahre Gaumenfreuden. In diesem Jahr kommen erstmals auch Weinliebhaber besonders auf ihre Kosten. Der Höhepunkt des Festes, das dieses Jahr ganz im Zeichen Niederösterreichs steht, ist die Wahl zur Miss Bonbon als Botschafterin der Süße des Lebens.

Wir verlosen in Kooperation mit dem Showroom für junge Kunst am Karlsplatz 1×2 Logenkarten inklusive Getränkebegleitung für den BonbonBall am 24. Februar. Derzeit stellt Moka Sheung (aus Hongkong, studiert in Wien Kunst) im Showroom Karlsplatz aus.

E-Mail-Adresse


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 13.2.2017

Protestsongcontest im Rabenhof

Es ist wieder soweit: Alle auf die Barrikaden im Rabenhof! Politiker wie Donald Trump, aber auch aktuelle gesellschaftliche Missstände in Europa werden für die heurige Ausgabe des Protestsongcontests am 12. Februar Munition liefern.

Die zehn Finalisten: Schapka – USQQ, Mieze Medusa & Tenderboy – Danke, dass du denggst, Fichtenharz – Auf Biegen und Brechen, Seralox – Grab that Trump, Permaneder – Ein Wintermärchen, Post ­Period – Sonic War, Tombadour – Mein Land, Simon & Jan – Weil ich kann, Danyál – Hosgeldiniz (Reißt die Arme auf) und Badmandi & die Rootzbuam feat. Holy Moly – Wicked Babylon System.
Das Finale des Traditions-­Bewerbs geht am Sonntag, 12. Februar, wie immer im Rabenhof (3., Rabengasse 3) über die Bühne. Beginn: 20 Uhr. Karten: 01/712 82 82.

Der Protestsongcontest ist eine kritische Musikveranstaltung, die erstmals am 12. Februar 2004 anlässlich des 70. Jahrestages der 12.-Februar-Unruhen im Rabenhoftheater Wien ausgetragen wurde. Bewertet werden Protestsongs, die sich mit (gesellschafts)politischen Themen wie Umweltschutz, Fristenlösung, Überwachungsstaat, Tierschutz, Globalisierung oder Ausländerfeindlichkeit beschäftigen.  Die gemeinsame Idee dazu stammt vom Direktor des Rabenhoftheaters Thomas Gratzer, dem Dramaturgen Roman Freigaßner und dem Theaterwissenschaftler Gerald C. Stocker, die mit dieser Veranstaltung eine neue Plattform für den zeitgenössischen Protestsong schaffen wollten.

2008 wurde eine Compilation von Songs der Jahre 2004 bis 2007 veröffentlicht, 2013 folgte eine zweite Compilation von Songs der Jahre 2008 bis 2012. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums fand 2013 ein “Best-of”-Konzert mit ehemaligen Finalteilnehmern statt.  2010 präsentierte der Protestsongcontest Gewinner PauT seine Siegernummer “sepp haT gesagT, wir müssen alles anzünden” auch im Rahmen der EXPO 2010 im Austria Pavilion in Shanghai (China).  2015 sorgten die Sieger Rammelhof für einen wahren Hype, als ihr Siegerlied Wladimir (Put Put Putin) innerhalb weniger Tage zum Youtube-Hit vor allem in der Ukraine avancierte.

 

“Queenmania – A Special Kind Of Magic” in Wien!

Queenmania in Wien! Die britischen Rockshow “Queenmania – A Special Kind Of Magic” tourt im März 2017 durch Österreich – und spielt am 28.3.2017 in der Stadthalle! Die musikalische Biografie erzählt detailreich den Werdegang und die künstlerische Entwicklung der englischen Kultband. Erstklassige Musiker, Sänger und Entertainer präsentieren die größten Hits von Queen, eingerahmt in aufwändige Licht- und Showeffekte und den unverwechselbaren Outfits Mercurys, verspricht der Veranstalter in einer Aussendung. Freddie Mercury wird dargestellt von Rob Comber, der seit 20 Jahren mit der Queen-Cover-Band “The Bohemians” das Liedgut der Königlichen hochleben lässt und sogar von Queen-Urvater Brian May für würdig und recht befunden wurde.

Der Österreich-Tourauftakt von “Queenmania – A Special Kind Of Magic” erfolgt am 27. März 2017 im Linzer Brucknerhaus, weitere Stationen sind die Wiener Stadthalle F am 28. März, die Congress Messe Innsbruck am 29. März, die Arena Piccola in Salzburg am 1. April und die Grazer Helmut List Halle am 2. April. Der Vorverkauf läuft seit 5.9., dem Tag von Freddie Mercurys 70. Geburtstag.

Queens Karriere war kontinuierlich international erfolgreich: Sämtliche nach ihrem Durchbruch im Jahr 1974 veröffentlichten Studioalben erreichten in zumindest einem Land Platz eins der Charts. Mit circa 320 Millionen verkauften Tonträgern ist Queen eine der weltweit kommerziell erfolgreichsten Bands. In ihrer Heimat Großbritannien wurde allein ihr erstes Greatest-Hits-Album mehr als fünf Millionen Mal verkauft, was dort bislang unübertroffen ist. Mit mehr als 31 Millionen verkauften Exemplaren zählt Queens Greatest Hits zu den weltweit meistverkauften Alben. Mit einem Verkauf von über sieben Millionen Einheiten ist “Another One Bites the Dust” die meistverkaufte Single der Band. Queen traten mehr als 700-mal live auf.

 

 

Naturhistorischen Museum – die Dinosaurier sind los

Damit all jene Wiener Kinder und Junggebliebene, die in den Semesterferien nicht schifahren gehen, auch zu Hause Spaß haben, bringt das Naturhistorische Museum (NHM) die Saurier nach Wien. Die Programmpunkte sind vielfältig:

4. bis, 6. Februar jeweils 14 Uhr und Sonntag, 12. Februar 14 Uhr: Mach dich auf die Suche nach Sauriern im NHM: nicht nur der große T-Rex wird dir begegnen, sondern auch Saurier, die nicht viel größer sind als ein Huhn. Du findest Saurier, die im Wasser schwimmen, Saurier mit Federn, Sauriereier und sogar Saurierkot.

5. Februar, 15.30 Uhr: Das Erdmittelalter gilt als Blütezeit der Dinosaurier. Doch auch viele andere interessante Lebewesen bevölkerten die Erde zu dieser Zeit. Spannende Geschichten und sehenswerte Fossilien .

Um 11 Uhr findet ein “NHM Wien Hinter den Kulissen” zu fossilen Wirbeltieren in der wissenschaftlichen Sammlung des Museums statt.

8. Februar bis 11. Februar, Führungen um 10, 10, 11, 14 und 14.30 Uhr: Mach im Naturhistorischen Museum Wien eine Reise zu den Dinosauriern. In einer Führung erkundest du die Welt der Dinos. Folge den Saurierspuren durchs Museum, untersuche Saurierfossilien und löse bei verschiedenen Stationen deine Forschungsfrage. Zum Schluss gießt du die Spur eines Saurier-Vorfahren in Gips und nimmst den Abguss mit nach Hause. Im Sauriersaal triffst du um 12:15 und 12:45 Uhr auf einen frei laufenden Allosaurus.

12. Februar, 15.30 Uhr: Am Ende der Kreidezeit kam es zur Katastrophe. Ein gewaltiger Asteroid läutete das Ende einer Ära ein. Doch verschwanden damals die Dinos wirklich für immer?

26. Februar, 16 Uhr: Wir zeigen dir versteinerte Knochen, Eier und Schalen von Lebewesen, die vor langer Zeit gelebt haben. Gemeinsam graben wir im Sand nach Überresten von Mammut und Höhlenbär und machen uns auf die Spuren von Sauriern.

14 Uhr, Donnerstag, Freitag und Samstag 16 Uhr, Sonntag 11 Uhr und 15 Uhr: Die Show begleitet das vom Fliegen faszinierte Mädchen Lucy und dessen Vater auf eine Reise in die Zeitalter der Trias, des Jura und der Kreide, der Blütezeit der Dinosaurier vor über 250 Millionen Jahren. Dabei treffen sie auf Pterosaurier und die Vorfahren der Vögel von heute: die gefiederten Dinosaurier. Lucy und ihr Vater reisen von Kontinent zu Kontinent, auf der Suche nach den Ursprüngen der Kunst des Fliegens. Als ihre Zeit abgelaufen ist, erleben sie aus erster Hand den „letzten Tag“ der Dinosaurier. Der wissenschaftliche Inhalt der Show umfasst die Themen Kontinentalverschiebung, Umlaufbahnen der Sterne, Asteroiden und Einschläge, Artensterben sowie die konvergierende Entwicklung des Fliegens der verschiedenen Arten. (Filmdauer: 45 Minuten, ab der 1. Schulstufe)

Falco lebt: Partys, Album und Musical

Der Mythos ist unsterblich: Als Falco bestieg Johann Hölzel den internationalen Pop-Olymp. Der gebürtige Wiener, bis heute als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker, hätte am 19. Februar seinen 60. Geburtstag gefeiert. Die Faszination um den Falken ist fast zwanzig Jahre nach seinem Tod ungebrochen, wie auch ein neues Musical unter Beweis stellen möchte.

„Falco – Das Musical“ geht am 1.4., 25.5. und 11.6. in der Stadthalle über die Bühne (Tickets ab 49,50 Euro). Sony bringt bereits am 17.2. das neue Best-of-Album „FALCO 60“ heraus – als 2CD-, 3CD, Doppel-Vinyl und Doppel-DVD! Zu einer dreitätigen Party im U4 laden von 17. bis 19.2. „Die Goldfisch“, eine Band aus Ex-Mitgliedern der Falco-Band und Freunden  von Falco (Tickets ab 29 Euro, www.u-4.at/falco). Auch auf Puls 4 lebt Falco weiter: Am 17.2. laufen ab 19.05 Uhr Videos, Dokumaterial und das Konzert beim Donauinselfest 1993. ORF 3 startet schon am 4.2. ab 20.15 eine große Falco-Nacht.

Johann Hölzel kam 1957 als einziger Überlebender von Drillingen zur Welt. Schon früh zeigte sich ein ausgeprägtes musikalisches Talent. So lernte er schnell Schlager auswendig, die im Radio gespielt wurden. Zu seinem vierten Geburtstag bekam er einen Stutzflügel geschenkt, ein Jahr später einen Plattenspieler, auf dem er bevorzugt Elvis Presley, Cliff Richard und die Beatles hörte. Im Alter von fünf Jahren wurde ihm bei einem Vorspieltermin an der Wiener Musikakademie ein absolutes Gehör bescheinigt.

1963 wurde Hölzel in die römisch-katholische Privatschule der Piaristen eingeschult. Ab 1967 besuchte er das Rainergymnasium in Wien. Wenig später verließ Vater Alois Hölzel die Familie, so dass der Junge unter der Obhut seiner Mutter Maria und der Großmutter aufwuchs. In dieser Phase bildete sich sein inniges Verhältnis zur Mutter († 2014) heraus, das bis zu seinem Tod anhielt. 1973 verließ Hölzel die Schule, nachdem er etliche Fehlstunden angehäuft hatte. Auf Drängen seiner Mutter begann er eine Lehre zum Bürokaufmann bei der Pensionsversicherungsanstalt, die er aber nach kurzer Zeit abbrach. Mit Freunden gründete er die Band Umspannwerk. Im Alter von 17 Jahren meldete er sich freiwillig zum Präsenzdienst beim österreichischen Bundesheer.  In dieser Zeit spielte er anfangs E-Gitarre, wechselte dann aber zu seinem Lieblingsinstrument, dem E-Bass. Anschließend schrieb er sich zunächst am Wiener Musikkonservatorium ein, brach das Studium aber nach einem Semester ab, um „ein richtiger Musiker“ zu werden.

1977 Johann Hölzel zog für einige Monate nach West-Berlin, wo er als Jazz-Bassist durch verschiedene Clubs tingelte und mit der Musikszene in Berührung kam. In einem österreichischen Hotel sah er am 1. Jänner 1978 das „Neujahrsspringen“ der Vierschanzentournee, bei dem ihn der „Falke“ genannte DDR-Skispringer Falko Weißpflog beeindruckte; Hölzel beschloss, sich nach dem Sportler zu benennen. Um eine bessere internationale Vermarktbarkeit zu erzielen, änderte er die Schreibweise des Namens zu Falco.

Zunächst ließ er sich bei einigen Auftritten als Falco Gottehrer bzw. Falco Stürmer ankündigen, doch fielen diese Zunamen nach kurzer Zeit wieder weg. Auch seinen bürgerlichen Namen änderte er in dieser Zeit in das internationalere Hoelzel.  Zurück in Wien, trat Falco dem Ersten Wiener Musiktheater (später Hallucination Company) bei, einem avantgardistischen Rocktheater. Mit dieser Gruppe erzielte er erste Erfolge, die zunächst auf die Wiener Szene beschränkt waren. Im Jahresverlauf wechselte er zur politischen Anarcho-Band Drahdiwaberl (parallel dazu spielte er ab 1978 auch noch in der eigenen Band Spinning Wheel). Als Bassist und gelegentlicher Sänger zeigte Falco neben seinem musikalischen Talent auch schon seine exaltierte Seite: Bei den Auftritten der „Chaotenband“ schützte er seine Designerkleidung durch Plastiküberzüge vor Beschädigung.

Sein selbst geschriebenes Stück “Ganz Wien”, das von der Band lediglich als Solo-Pausenfüller gedacht war, trug Falco 1980 als Sänger vor. Das Lied, das den Drogenkonsum in der Wiener Szene thematisierte, wurde zum Underground-Hit in der österreichischen Hauptstadt; der Hörfunk boykottierte es. Im Mai 1979 produzierte Falco seine erste Single mit den Titeln Chance to Dance und Summer, die erst 28 Jahre später im Rahmen einer Werbeaktion für die Wiener Einkaufsstraßen in Form einer Werbe-CD veröffentlicht wurden. Diese CD enthält sowohl die beiden Originalaufnahmen als auch jeweils einen mit zusätzlichen Gitarrenparts versehenen Remix sowie ein Interview mit dem Produzenten der Platte, René Reit – der Rest ist Musikgeschichte.

Wiener Beziehungsdrama in Marokko

Ein junges Paar, Eli (Nadiv Molcho), 25 und Maya (Aya Shapovalov), 24, lebt zusammen in Wien. Nach zwei Jahren ziehen sie in eine gemeinsamen Wohnung. Sie ist als Sous-Cheffin tätig, er als Fachkrankenpfleger der Anästhesie. Beide planen eine Auszeit vom Alltagsstress und begeben sich auf einen einwöchigen Urlaub nach Marokko. Dort kann Maya ihre kulinarische Leidenschaft ausleben und was sie nicht weiß: Eli möchte ihr einen Heiratsantrag machen.

Angekommen in der bezaubernden Welt von Marrakesch treffen sie in ihrem traditionell marokkanischen Hotel auf ein attraktives junges Paar aus Berlin. Sie beginnen gemeinsam die geheimnisvolle Gegend und die bunten Straßen von Marroko zu entdecken. Alles scheint perfekt zu sein – bis zu jenem Abend, der alles verändert. Die wundervolle Beziehung zwischen Eli und Maya kommt ins Schwanken und droht zu zerbrechen. Aus dem gedachten Traumurlaub wir ein Trip voller Konfrontation, Trauer und Enttäuschung.

Nadiv Molcho erzählt in seinem Debutfilm “History of Now” ein modernes Beziehungsdrama vor der Kulisse von Wien und Marokko im Takt der Wiener Musikszene. Junges, urbanes Gefühlskino mit hohem Wiedererkennungswert aus Österreich. Der Film ist ab 24. Februar im Kino zu sehen und die Premiere findet am 16. Februar im Votivkino statt.