Das real-politische Stück „Norbert liebt Dich“ feiert Premiere

Der Assistenzeinsatz im Burgenland bringt den Maturanten Franz in eine Ausnahmesituation. Gefangen im dreitägigen Dienstrad bohren sich die Kälte und Kargheit des Niemandslandes, die Vorschriften und die Strafen der Vorgesetzten in die Seele des jungen Mannes.

Warum die Grenze zum benachbarten Schengenland überhaupt bewacht werden soll, versteht Franz nicht – dennoch spielt er mit. Und lässt alles über sich ergehen: Die 12-Stunden-Nachtschichten bei Minusgraden oder das Warten auf die nicht und nicht auftauchenden „iG"s (illegalen Grenzgänger), denen er mit geladener Waffe begegnen wird. Halt gibt ihm nur noch der Blick auf die Anzahl der Tage, die ihn von der Rückkehr in sein normales, echtes, ziviles Leben trennen…

Das Figurentheater-Stück „Norbert liebt Dich" der Gruppe „Krokodil" beschreibt die Verwandlung eines jungen wehrpflichtigen Mannes in einen Soldaten, der gehorsam seine Pflicht erfüllt. Real-politischen Hintergrund stellt der Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der östlichen Landesgrenze dar.

Premier ist am 28. April (20 Uhr) im LILARUM (Göllnerg. 8);
www.dreizurdritten.at

  • Adresse: Göllnergasse, 1030 Wien

Der Schein trügt

Die Künstler Manuel Gras, Léunam Sarg, Jane Doe und Dominique Gras zeigen in einer neuen Ausstellung in Kooperation mit dem Kunstverein AUSARTEN  Arbeiten die den Kunstmarkt kritisch betrachten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage welchen Zweck Kunst in einer vom Markt definierten Landschaft erfüllt. Und auch welche Rolle der Künstler an sich dabei spielt.

Die mögliche Antwort auf diese Fragen und jede Menge junger Kunst gibt es noch bis 20. April in der  AUSARTEN-Zentrale, Luftbadgasse 1. Mo-Fr 10-18 Uhr. Bitte klingeln oder kurz vorher per Telefon melden unter Tel. 23 69 839

  • Adresse: Luftbadgasse 1, 1060 Wien

Bücherschrank eröffnet!

Bücher geben, Bücher nehmen. Ohne Anmeldung und ohne Kosten. Das System ist verblüffend einfach: Wer Bücher herleihen oder ausborgen will, nutzt einfach den offenen Bücherschrank im Heinz-Heger-Platz. 24 Stunden am Tag. Vergangenen Donnerstag eröffnete Initiator Frank Gassner den – nach entsprechenden Schränken im 7. und 16. Bezirk – bereits dritten offenen Bücherschrank der Stadt. Bezirksvorsteherin Martina Malyar hielt eine Rede, mit von der Partie waren unter anderem SPÖ-Bezirkschef Siegi Lindenmayr und Bezirksrat Marcus Gremel. Neben zwei Bauelementen, die dem bekannten Bücheraustausch gewidmet sind, wird in einem dritten Teil täglich das Buch „Die Männer mit dem Rosa Winkel“ zu freien Entnahme hineingestellt. Der Schrank greift damit die Thematik der Platzbenennung auf: die Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus. Errichtet wurde der Schrank wie bisher aus privaten Mitteln von Gassner. www.offener-buecherschrank.at

Osterausstellung in der „maLwerKstatt“

Es erwartet Sie eine Mischung aus Malerei und dekorativem Osterschmuck von
Gabriele Braunstein
Eleonora Panzer und
Lore Muth

Eröffnung am 3. April 2011 / 15:00 Uhr

Osterausstellung bis 21. April 2011
jeden Mittwoch und Donnerstag
von 10:00 – 20:00 Uhr

  • Adresse: Gerspergasse 9, 1210 Wien

Alles rund ums Lesen in der Mayerhofgasse

Das Veranstaltungsangebot der BücherBühne (initiiert vom Österreichischen Buchklub der Jugend) ist so vielfältig und variantenreich wie die Bücher selbst: Geboten werden interaktive Lesungen und Performances, Diskussionen, Schreib- und Illustrations-Workshops, Bilderbuchkino sowie Kreativwerkstätten zu verschiedensten Themen – dazu gehören die Entstehung von Büchern, Improvisationstheater, Lyrik, Kinderbuchfiguren, Comics, Hörspiele, Sachbücher, Computerspiele, Schriften, Krimis, Zeitungen, Bücherrallye, Radio, Rap sowie spezielle Ausstellungen mit Büchern zum Schmökern. BücherBühne und Buchklub wollen damit den Nachwuchs zu einer kreativen Auseinandersetzung mit der Bücherwelt motivieren. Termine: Am 4. April eröffnet die Schau „Israel’s Finest Picture Book Illustrators“ – Kunstposter bedeutender Kinderbuch-Illustratoren aus Israel. 7. Mai: „Wir hören mit den Händen.“ Kinder lernen spielerisch die Gebärdensprache, ein Workshop mit Musik, ab 6 Jahren. Beginn: 15 Uhr, Dauer: zwei Stunden

Maler des Meeres sorgt für hohe Wellen

Besucher-Ansturm auf den Maler des Meeres im Kunstforum! Aiwasowski, geboren in einfachen Verhältnissen in der Hafenstadt Feodossija (heutige Ukraine) auf der Krim, studierte Malerei in St. Petersburg und wurde Hofmaler bei Zar Nikolaus I. Den Weitgereisten – er begleitete als Marinemaler die Truppen des Zaren – trieb es jedoch immer wieder zurück in das inspirierende „goldene Licht“ seiner Heimatstadt am Schwarzen Meer, wo er 1900 starb. In Aiwasowskis Œuvre, das 6000 Werke umfasst, kristallisiert sich die Urgewalt des Meeres als zentrales Motiv heraus: Es ist der Ozean, der in seinen Bildern alles Leben speist, dem aber auch eine katastrophale Kraft innewohnt. Dabei geht es Aiwasowski nicht um das Momenthafte, er trifft vielmehr allgemeingültige Aussagen: Die Symbolik eines Schiffs auf hoher See bedeutet eine Allegorie auf den menschlichen Lebensweg. Beruhigte, sonnen- und mondspiegelnde Wasseroberflächen wechseln mit aufbrausendem Sturm und tosender Gischt – Sinnbilder für Veränderung und Unvorhersagbarkeit.

Täglich 10 – 19 Uhr (Fr. bis 21 Uhr)

Eine Zeitreise durch Licht und Schatten

Wer in 90 Minuten
die Geschichte der
Menschheit erzählen will, nimmt sich einiges vor.
Das Team der Theatergruppe Plaisieranstalt rund um Paola Aguilera und Raoul Biltgen macht genau das. Der Ansatz,den die Gruppe dabei wählt, ist, die Geschichte der Menschheit anhand von Geschichten über Menschen zuerzählen. Angefangen beim Ursprung des Kochens bis hin zur Erfindung der Sonnenuhroder des Telefons.
Die drei Darsteller (SvenKaschte, Giuseppe Rizzo und Petra Straßer) schlüpfen dabei in die Rolle von knapp 100 Persönlichkeiten. Von Sokrates und Xanthippe bis zur Jetztzeit wird die Geschichte hinter dem Menschen aufgerollt, bei Lichtgestalten der Schatten gezeigt und bei Personen, die in ihrer historischen Rolle nicht gut wegkommen, die menschliche Seite beleuchtet.
All diese kleinen Geschichten fügen sich im Laufe des Stücks zu einem Mosaik der Menschheitsgeschichte zusammen. Zentrale Botschaft dabei ist für die Macher des Theaterabends die Suche nach dem eigenen Glück. Noch bis 2. April wird „Die Geschichte der Menschheit in 90 Minuten" im Theater an der Gumpendorfer Straße gespielt. Weitere Vorstellungen:
21./22./23. 3 und täglich
von 30. 3. bis 2. 4; Beginn jeweils
20 Uhr. Gumpendorfer
Straße 67. Alle Information auf www.dastag.at
  • Adresse: Gumpendorferstraße 67, 1060 Wien

Simmeringerin schrieb Kinderbuch

Die 33-ja?hrige Autorin Claudia Skopal hat uns zu sich nach Hause ein- geladen, und man merkt sofort, dass sie sich in der Umgebung von Kindern sehr wohlfu?hlt. Zwischen ihrem Sohn Valentin und ihren Nichten Julia und Lelia (siehe großes Bild) hat sie es sich gemu?tlich gemacht und erza?hlt u?ber ihren Werdegang und ihre Bu?cher. „Kinderbu?-
cher finde ich die wichtigste Literatur, denn die Kinder sind es ja, die in Zukunft unsere Welt gestallten", sagt sie. „Ich sehe Lesen zwar nicht als Er- ziehungsmaßnahme, aber ich finde es scho?n, wenn sie aus den Bu?chern was mitnehmen. In erster Linie soll es Spaß ma- chen."
Besonderen Spaß an ihrem neuen Buch „Einhorn Lelia"
hat ihre Nichte. Sie heißt Lelia und da Claudia Skopal seit zehn Jahren Kinderbu?cher schreibt und es kein einziges Buch mit einer Lelia gibt, hat ihre Nichte sie gebeten, eines zu schrei- ben. „Sie ist zwar keine drei Jahre mehr alt (das Buch ist fu?r Dreija?hrige), aber sie freut sich daru?ber, dass ich mein Verspre- chen nun wahr gemacht habe." Die leidenschaftliche Autorin wu?rde gerne vom Schreiben le- ben ko?nnen. „Als Kinderbuch- autorin ist das nicht mo?glich. Aber ich habe einige Romane in der Schublade, vielleicht schaffe ich es."

  • Adresse: Simmeringer Hauptstraße, 1110 Wien

Ensemble EURASIA

Das Ensemble EURASIA mit Claudia Haarfee Nußbaumer, einer verblüffend
groovigen Harfenistin, Klaus Falschlunger, Sitarspieler und damit einer der wenigen
Europas und Paul Heis an den unterschielichsten Holzblasinstrumenten, Percussions
und Gesang, spannt mit beeindruckender Stilvielfalt einen zeitgemäßen Bogen
zwischen Ost und West.
Die spannende Kombination akustischer und elektronischer Sounds ergibt ein weltweit einzigartiges Klangbild. Die erste CD "Be Now Here or Be Nowhere" präsentiert Eigenkompositionen sowie Traditionals aus Korea, Indien und dem Alpenraum und
zeigt wie unterschiedliche Musiktraditionen in einer unerwartet erfrischenden Art und
Weise miteinander verschmelzen können.
Eintritt: € 16,- / € 13

Liechtenstein ab 2012 mit zweitem Museum!

Es geht voran: Bereits am 4. Juli sollen die Depots des neuen Prunk-Museums in der City bezogen werden, derzeit werden die  Depotgeschoße fertig gestellt: Klimageräte sowie Gaslöschanlagen wurden bereits eingebaut. In den nächsten Wochen werden die Stahl- und Eisenteile für die Schieberegale installiert, damit spätestens im Sommer mit der Übersiedelung der Kunstwerke von Vaduz und aus den angemieteten Depots in Wien begonnen werden kann. „Der Tiefspeicher ist absolut wasserfest“, so Johann Kräftner, Direktor des Liechtenstein Museums. Aber nicht nur im 18 Meter tiefen Unterbau des Stadtpalais wird gearbeitet, sondern auch im Gebäude selbst: Im Prunktreppenhaus etwa wird gerade die Decke restauriert und eine Fußbodenheizung eingebaut. Im Mahagonizimmer ist man gerade mit der Wandtemperierung beschäftigt. In den beiden Konzertsälen im ersten Stock werden Vergoldungsarbeiten an den Wänden durchgeführt. Gesamtkosten: 90 Millionen Euro. Wermuthstropfen: Das Liechtensteinmuseum  verzichtet aus Kostengründen ab September auf Sonderausstellungen. Alle Infos: www.liechtensteinmuseum.at

Dagmar Koller über den Tod von Elizabeth Taylor „bestürzt“



Bei den Dreharbeiten in Wien lernte Koller den Weltstar aus
Hollywood persönlich kennen. „Wir hatten in dieser Zeit einen sehr engen
Kontakt, waren wie eine große Familie. Wir unternahmen viel, waren beim
Heurigen zusammen. Sie war ein atemberaubender Mensch, unsterblich, eine Ikone,
die letzte ganz große Diva“, schwärmte Koller, die auch das Engagement Taylors
bei der HIV-Bekämpfung hervorhob.

In der gemeinsamen Filmszene mit dem Hollywood-Superstar
spielte Koller eine „leichte, junge Schauspielerin“, die Taylor im Liebeskummer
trösten musste. „Es war unfassbar, wie Taylor in dieser Szene mit ihren Augen
spielten konnte. Sie sagte kein Wort, ließ nur die Augen rollen.“ Taylor habe
vor allem „ganz schwierige Rollen gemeistert“, zudem sei sie eine „gute Mutter
gewesen, weil sie bei jedem Dreh ihre Kinder mit dabei hatte.“

Weniger beeindruckt war Koller von Taylors damaligem Gatten
John Warner, Ehemann Nr.7. Der US-Politiker, der beim Dreh in Wien dabei war,
ließ Taylor „keine Minute aus den Augen“, er benahm sich „unmöglich und
benutzte Taylor zur Reklame.“ Taylor sei zudem Hollywoods „erste Schauspielerin
gewesen, die ihr Privatleben in den Medien hatte, sie konnte keinen Schritt
tun, ohne verfolgt zu werden“, so Koller im WIENER BEZIRKSBLATT.

Comeback der Chöre

Von den Wiener Sängerknaben im Augarten bis zum Arbeitersängerbund Hietzing, vom Biergesang im 15. Bezirk bis zum Beschwerdechor in Neubau – der Chorgesang feiert fröhliche Urständ! Highlight der Chor-Renaissance ist die Festwochen-Eröffnung, der ein Chor-Casting („Österreich singt“) mit 60 Gruppen und 2000 Sängern vorangeht. Die Siegergruppen dürfen am 13. Mai als größter Chor Österreichs Beethovens „Ode an die Freude“ am Rathausplatz intonieren (live in ORF 2). Keine Frage, Chöre boomen: Auf www.chormusik.at registrierte sich vor kurzem der bereits 1000. Chor Österreichs, in Wien sorgen 140 Chöre mit 4900 Mitgliedern für den richtigen Ton. Dem Chorforum Wien gehören 51 Chöre mit 1600 Sängern an. Auch im TV boomt das Thema: Die Erfolgsserie „Glee“ (Foto o.) rund um eine High-School-Gesangsgruppe läuft seit kurzem samstags im ORF. Weiterer Tipp: Das „bezirksjugendsingen“ von 9.5. – 30.6., Info: www.schulevents.at

Guten Tag, Bezirksblattkontrolle! Die Bezirke der kommenden Woche im Überblick

"Guten Tag, BEZIRKSBLATT-Kontrolle …!"

Ab dem 8. März (und bis 31. März) gehts los – dann rückt das BEZIRKSBLATT-Team mit Moderator und Star-Kolumnist Peter Rapp an der Spitze aus, um an Haushalte in allen 23 Bezirken zu läuten. Der Auftrag: Zu kontrollieren, ob die Herrschaften ein WIENER BEZIRKSBLATT zu Hause haben.

Nur, wer ein WIENER BEZIRKSBLATT zu Hause hat, kann gewinnen!

Wer freudestrahlend "Ja, ich habe eines zu Hause" sagen kann und dem Team auch
sogleich ein WIENER BEZIRKS­BLATT zeigt, darf sich über einen ­Sofortgewinn freuen
Gutscheine von Merkur und Hintermayer! Gleichzeitig steigt die Chance auf einen der großen Hauptgewinne, die gegen Ende der Aktion unter allen Teilnehmern, die ein WIENER BEZIRKSBLATT zu Hause hatten, verlost werden:

Zu gewinnen gibts 3 x topmoderne Elektro-Roller von PEDACO !

Wer schlau ist, bestellt jetzt GRATIS das BEZIRKSBLATT-Pickerl!

Wer sich nun auf eine mögliche Bezirksblatt-Kontrolle vorbereiten will,
sollte darauf achten, dass er kein Pickerl mit "Bitte keine Werbung" auf
der Tür kleben hat, denn dann wird das WIENER
BEZIRKSBLATT nicht zugestellt.

Wer das jetzt schnell
ändern will, der kann sich GRATIS den Aufkleber "Hier sagt man JA zum WIENER BEZIRKSBLATT" unter
der Tel. 524 70 86-71 bestellen! (Dann bleibt auch weiterhin die unerwünschte Werbung fern, aber das WIENER BEZIRKSBLATT wird zugestellt).

Und das sind sie, die Kontrolltermine und Bezirke der kommenden Woche (KW 12) – im Überblick:

Mo., 21.3., 11. Bezirk
Di., 22.3., 10. Bezirk
Mi., 23.3., 3. Bezirk
Do., 24.3., 2. Bezirk
Fr., 25.3., 1., 8., 9. Bezirk

Nimm dir an diesen Tagen nichts vor, Kontrollzeiten sind jeweils von 16.30 bis 19.30 Uhr!

  • Adresse: Schottenfeldgasse 24, 1070 Wien

Teuerster Notizzettel der Welt auf Auktion

Wiener können per Telefon Beethoven-Manuskripte ersteigern

Beethovenplatz, Beethoven-Denkmal und Beethoven-Wohnungen in der Seilerstätte, am Peterplatz und auf der Mölker Bastei – im 1. Bezirk stößt man an allen Ecken und Enden auf Spuren des großen Komponisten (1770 – 1827).

Dass sich auch ein Ludwig van Beethoven mit Alltäglichkeiten herumschlagen musste, beweist die nächste Versteigerung des deutschen Auktionshauses  Venator & Hanstein in Köln: Unter den Hammer kommen ein Musikmanuskript und ein handschriftlicher Zettel mit sechs anstehenden Besorgungen und Erledigungen: ein Besuch beim Uhrmacher, eine "MäuseFall", "ZündMaschine", "BalbierMeßer", "WaschSeife an der Bognergaße" sowie eine "Bücher Maschin". Der neunzeilige, nur 22,5 x 24,5 Zentimeter große Merkzettel, der entweder für einen Bediensteten des Komponisten bestimmt war oder der eigenen Erinnerung dienen sollte, könnte bei der Auktion am 25. März bis zu 60.000 (!) Euro bringen.

Beim zweiten Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Musikmanuskript: zwölf beschriebene Notenzeilen mit 62 Takten – ein Entwurf zum Goethe-Lied "Neue Liebe, neues Leben".

Mit Sicherheit noch mehr Spaß!

Das 28. Donauinselfest geht von 24. bis 26. Juni über die Bühne(n). "Spaß ist und bleibt das Hauptmotiv", betont dazu Christian Deutsch, Landesparteisekretär des Festival-Veranstalters SPÖ Wien. Und ergänzt: "Spaß und Sicherheit stehen für uns an gleichermaßen an erster Stelle. Wir werden ein qualitativ gutes, abwechslungsreiches Programm für jeden Geschmack zusammenstellen." Denn heuer gehe es nicht um Besucherrekorde, sondern: "Wir wollen allen Gästen ein großartiges Fest mit freiem Eintritt bieten. Ein Fest, bei dem alle mit Sicherheit Spaß haben."

Das bedeutet zahlreiche Änderungen für die Organisation. "Das muss sein, denn Samstag 2010 war mit rund einer Million Besucher der beste Besuch, den es jemals gegeben hat. Aber wir waren kapazitätsmäßig an der Grenze, hatten zwar immer alles im Griff, aber wir wollen für die Zukunft vorbauen", betont Donauinselfest-Cheforganisator Sascha Kostelecky.

Dazu zählen zahlreiche Maßnahmen, wie eine neue Sicherheitszone im Bereich Floridsdorfer Brücke für einen noch kontrollierteren und flüssigeren Zu- und Abstrom. Weiters die Zusammenlegung von Ö3- und Radio-Wien-Bühne: "Im Bereich der Ö3-Bühne war de Andrang besonders groß. Die Sicherheitskräfte waren bis zum Äußersten gefordert. Heuer folgen wir dem Wunsch vieler Besucher und der Expertise unserer Fachleute, die Sicherheitszone im Bereich der U6 zu erweitern." Das macht eine Teilung der Hauptbühne nötig: Am Freitag und Sonntag bespielt Ö3 die Mega-Bühne, am Samstag ist Radio Wien der musikalische "Hausherr". "Damit entsteht eine superstarke ORF-Bühne", so Kostolecky.

Mehr Platz bekommt auch die WIENER BEZIRKSBLATT-Volksmusik- und Schlagerbühne, die letztes Jahr eine fulminante Premiere feierte. Sie wurde förmlich "überrannt" und bekommt zwischen Schnellbahnbrücke und Brigittenauer Brücke "im Herzen des Donauinselfestes" mehr Platz.