Fürstliche Klänge im Theresianum

Leidenschaft, Eifersucht und Verwirrung wechseln sich bei diesem tragikomischen Feuerwerk mit feurigen Walzer-Ryhtmen ab. Von Ungarn über Wien, bis nach Amerika reicht die Geschichte von der Liebe der Sängerin Sylvia zum Fürstensohn Edwin. Nach jeder Menge Tränen und Intrigen geht am Ende doch alles gut aus und die Liebenden finden zu einander.

Es spielt das Metropolitan-Kammerorchester Wien unter der musikalischen Leitung von Maestro Charles Prince. Künstlerische Leiterin des Festivals ist ebenfalls Sängerin Particia Nessy. 

 DIe Aufführungen finden von Dienstag bis Freitag, 5. Juli bis 5. August jeweils um 20 Uhr im Schloßpark Theresianum, Theresianumgasse 20, 1040 Wien statt. Infos und Tickets unter :

www.wieneroperettensommer.com 

  • Adresse: Theresianumgasse 20, 1040 Wien

„Figaro“ gibt Benefizkonzert

Am 9. Juni (19.30 Uhr) findet im Saal der Bezirksvorstehung (Karl Borromäusplatz 3) ein Benefizkonzert zugunsten des Tani – Kinderdorfprojekts statt

In diesem Kinderdorf sollen Waisenkinder und Kinder, die in ihren Familien keine guten Zukunftsperspektiven haben, Heimat finden. Sie sollen die Schule besuchen können und eine Ausbildung erhalten.
Das Spendenmotto lautet: Ein Jahr Reis für Tani. Mit dem Konzert soll der Ankauf des Grundnahrungsmittels Reis für ein Jahr finanziert werden.

Gerade zurückgekehrt von einem Engagement in Marseille, wo er den „Leporello" in der Oper „Don Giovanni" gesungen hat, wird Josef Wagner – dem heimischen Publikum bekannt als Figaro und Papageno an der Wiener Volksoper – an diesem Abend mit Liedern von Richard Strauss und Johannes Brahms auftreten.

Am Klavier wird er von Saghar Omidvar-Rammel begleitet. Zusammen mit der taiwanesischen Architektin und Pianistin Lu-Ying Yan wird sie auch vierhändige Stücke zu Gehör bringen.

Mag. Saghar Omidvar-Rammel unterrichtet an der Franz-Schubert Musikschule in Pitten. Sie ist auch die Initiatorin dieses Benefizkonzertes.
Mit literarischen Texten wird Katja Hendling durch das Konzert führen.

Die Kinder von Tani und die Initiatoren freuen sich auf Ihren Besuch.

Konzertkarten können telefonisch unter 0699 11 33 51 55 reserviert sowie an der Abendkassa gekauft werden.

Infos: www.tani.at

  • Web: www.tani.at
  • Adresse: Karl Borromäusplatz 3, 1030 Wien

Ein buntes Fest für Vielfalt und Toleranz

Das größte Fest der Lesben- und Schwulen-Szene geht heuer wieder in der Otto-Bauer-Gasse im Bereich zwischen Mariahilfer Straße und Schmalzhofgasse über die Bühne. Der Bereich ist für Autos gesperrt und wird zur Party-Arena.

Nach der Eröffnung durch Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann um 13 Uhr wartet ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm auf die Besucher. Unter anderem gibt es ein 70er-Jahre-Special (The Gablitzers) und eine Travestie-Show (Herr…liche Damen).

Aber auch Kabarett und Popmusik kommen nicht zu kurz. Zusätzlich werden viele Vereine über Angebote und Aktivitäten informieren und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Aber nicht nur für die gleichgeschlechtliche Szene ist das Event gedacht. „Das Straßen­fest soll auch Besucher anziehen, die nur zum Bummeln und Einkaufen auf der Mariahilfer Straße unterwegs sein werden. Mariahilf präsentiert sich nicht nur als Einkaufs­eldorado, sondern auch als ein Bezirk, der ein Zeichen gegen Homophobie setzt“, betont Initiatorin Renate Kaufmann und hofft wieder auf viele ­Besucher.

  • Adresse: Otto-Bauer-Gasse, 1060 Wien

Die Fülle der Prachtstauden im Schulgarten Kagran

Am 3. Grünen Erlebnistag im Schulgarten Kagran dreht sich alles um ein „klassisches" Thema der Gartenwelt: Prachtstauden. Das sind die Stauden, die in ihrem Aussehen und in ihrer Blütenpracht ihre bescheideneren Artgenossen in den Schatten stellen. Denn sie sind selber Kinder der Sonne und verlangen auch deshalb einen Ehrenplatz in unseren Gärten. Doch wer so attraktiv ist, der ist meist auch ein wenig heikel und anspruchsvoll um zu wahrer Schönheit zu erblühen!

Damit die Kultur der „Primadonnen unter den Stauden" auch im eigenen Garten gelingt, zeigen die Gärtnerinnen und Gärtner des Schulgartens welche Pflegemaßnahmen getroffen, welcher Standort gewählt, welche Düngung verabreicht und welche Arten und Sorten gewählt werden sollen. Neben anschaulichen Exemplaren wird auch ein Prachtstaudenbeet im Jahresverlauf gezeigt.

Die österreichischen Kakteenfreunde zu Gast
Bereits traditionell werden auch die Österr. Kakteenfreunde im Schulgarten zu Gast sein, um die breite Palette der zumeist stacheligen und dennoch liebenswerten Pflanzen zu präsentieren. Das ein oder andere Stück wird dabei sicher auch den Weg auf die Fensterbank der Besucher/innen finden.

Sonderschau im Österreichischen Gartenbaumuseum
Die Sonderschau 2011 „Die süßesten Früchte" in der Orangerie Kagran, erzählt von der schier unglaublichen Fülle an Früchten, die das Leben des Menschen seit Anbeginn seiner Existenz versüßen. Diesen Monat steht die Erdbeere als „Frucht des Monats" im Mittelpunkt.


Schulgarten Kagran
Donizettiweg 29, 1220 Wien
Besuchereingang: U1-Station Kagran – Ausgang Siebeckstraße
Info unter: Tel.: 4000/8042, Email: gartentelefon@ma42.wien.gv.at
Erreichbarkeit: U1 – Station Kagran
Infos: www.park.wien.at

Jugendchor, Soul und neue Popmusik

In jedem Bezirk an einem Tag ein großes Fest – das „Festival der Bezirke“ soll auch heuer für Begeisterung sorgen. Start ist am 1. Juni am Michaelerplatz: Ab 15 Uhr unterhalten shows4kids, gefolgt von der Showtanzgruppe „Summary-dancers“ (15.30 Uhr). Neue Wiener Stimmen präsentiert der Jugendchor in Wien ab 16.15 Uhr, ehe „5/8erl in Ehr‘n“ eine Stunde später Wiener Soul zelebrieren. Flavio Marques Samba liefert ab 18.15 Uhr brasilianische Rhythmen, nach der offiziellen Eröffnung um 19 Uhr zeigt das femous orchestra ein „Best Off der österreichischen Musikerinnenszene“. Gipsy-Weltmusik bringen Mosa Sisic & the Gipsy Express ab 20.30 Uhr. Höhepunkt des Abends ist die Show von Pop-Prinzessin Coshiva (21.30 Uhr). „Alle Menschen in Wien sollen die Möglichkeit haben, bei diesem Festival Kunst und Kultur zum Nulltarif zu erleben“, so Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Die Schwerpunkte des Festivals liegen heuer auf den Themen „100 Jahre Frauentag“ und dem „Europäischen Jahr der Ehrenamtlichkeit“. „Wir sind sehr stolz, dass wir dieses Jahr auf die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen aufmerksam machen dürfen“, sagt der Präsident des Wiener Volksbildungswerkes und des Wiener Landtags, Harry Kopietz.

Ein neuer Kommissar räumt auf in Wien

Eine Serie von Morden gibt ihm Rätsel auf, nicht nur weil der Mörder eine Botschaft hinterlassen hat …

Die Krimiautorin Susanne Wiegele gibt mit ihrem Erstlingswerk "Fetzer und die Ordnung der Dinge" (erscheint im echomedia buchverlag und ist ab Mai 2011 im Handel zum Preis von € 19,80 erhältlich, ISBN 978-3-902672-34-6) ein bemerkenswertes Debüt in der Krimi-Szene.

WAS: Buchpräsentation von Susanne Wiegeles Krimiroman "Fetzer und die Ordnung der Dinge"
WANN: Di., 7.6.2011, Beginn: 19 Uhr
WO: 
Thalia W3, Landstraße Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien

„Fetzer und die Ordnung der Dinge" von Susanne Wiegele

Um Anmeldung wird gebeten unter: buchverlag@echo.at bzw. Tel.: 01/524 70 86-9872.

  • Adresse: Landstraße Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien

Kammerchor Paros aus Armenien auf Wien-Besuch

Der Kammerchor Paros wurde 1993 in Jerewan/Armenien gegründet und verfügt über ein breites Repertoire von Liedern berühmter armenischer, russischer und amerikanischer Komponisten. Tourneen haben den Kammerchor international bekannt gemacht und in den letzten Jahren nach England, Georgien, Libanon, Italien und Frankreich geführt.

 Seit seiner Gründung hat der Chor auch an mehreren internationalen Konkurrenzen teilgenommen und ist zu einem Leuchtturm (armenisch: „Paros ") für die armenische Nation geworden. Die Zuschauer sind immer wieder begeistert von den Darbietungen des Kammerchores. Ungeachtet der Tatsache, dass die meisten Mitglieder des Chores körperbehindert sind und von einer sitzenden Position aus singen, haben sie sich unter der Leitung des Dirigenten Maestro Raffi Mikaelian zu einem Spitzenchor entwickelt. Raffi Mikaelian wurde in Kuwait geboren und wuchs im Libanon auf.

Seit 2009 leitet er den Chor. Im Dezember 2010 durfte der Chor dem weltbekannten Tenor Placido Domingo ein Ständchen bringen. Dieser zeigte sich von den Leistungen sehr beeindruckt und beglückwünschte die Sängerinnen und Sänger zu ihrem musikalischen Können.

Konzerttermine:
Do., 19. 5. 2011: 10.30 Uhr: Schulzentrum Ungargasse 69, 1030 Wien
Fr., 20. 5. 2011: 17.00 Uhr: Seniorenresidenz Kurpark Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien
So., 22. 5. 2011: 11.00 Uhr: Stephansplatz, Mitwirkung bei „Tanz mit"
Di., 24. 5. 2011: 18.00 Uhr: Waldmüllerzentrum, Hasengasse 38-40, 1100 Wien

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei!

  • Adresse: Ungargasse 69, 1030 Wien

Frühlingskonzert der Wirtschaft 21

Beim 24. Frühlingskonzert der Wirtschaft 21 im Haus der Begegnung (Angerer Straße 14, Tel.: 271 62 16). Der Akademische Orchesterverein Wien spielt Werke von Carl Maria von Weber, Albert Franz Doppler, Carl Zeller, Johann, Joseph und Eduard Strauss. Dirigentn ist Christian Birnbaum.


Eintritt frei!
Kartenreservierung:
0699/100 08 244

  • Adresse: Angerer Straße 14, 1210 Wien

Pop-Ikonen der 80er freuen sich auf Wien

Das neue Album „All You Need Is Now" – produziert hat es niemand Geringerer als Mark Ronson (arbeitete z. B. mit Amy Winehouse oder Robbie ­Williams) – wird ja von den Kritikern in den Himmel gelobt, „Alte Hasen" im ­Musikgeschäft wie Duran Duran werden da trotzdem nicht nervös. Zumal es sich bereits um die 13. Veröffentlichung der britischen Pop-Ikonen handelt. Und Zahlen sprechen da eine deutliche Sprache: mehr als 80 Millionen verkaufte Tonträger, 30 Nummer-1-Hits in England und 18 Hit-Singles in den USA (wir erinnern uns nur an „Hungry Like the Wolf", „Rio" oder „Save A Prayer"), Gewinner der MTV- und der Brit Awards und und und … Nebenbei komponierten sie mit „A View to a Kill" die perfekte Filmmusik für James Bond. Duran Duran sind einfach legendär – und schon bald im Wiener Gasometer zu Gast! Sänger Simon Le Bon freut sich schon auf den Gig: „Endlich können wir die Tracks unseres neuen Albums live präsentieren, dafür proben wir momentan wirklich eine Menge. Die Europashows bilden den Beginn einer einjährigen Tour – wir sind schon sehr gespannt." Wir auch!

Kulturoase lässt es krachen!

Reges Treiben und jede Menge Unterhaltung erwarten die Gäste des MuseumsQuartiers diese Woche. Los geht es am Donnerstagnachmittag (ab 17 Uhr) mit der Eröffnung des „Sommers im MQ“.
Dabei werden die jungen Künstler des Konservatoriums Wien sowohl musikalisch als auch tänzerisch ihr Können unter Beweis stellen. Im Zuge des Abends wird es auch eine österreichische Erstaufführung der Suite „Tanzendes Licht“ des Komponisten Markus Stockhausen geben.
Am Freitag startet der Programm-Marathon schon früh um 9 Uhr und geht bis tief in die Nacht hinein. Unter dem Motto „Europa im MQ“ finden über 40 Veranstaltungen mit Europabezug statt.
Das Angebot reicht hier von Workshops und Ausstellungseröffnungen bis hin zu Konzerten, etwa der Kultband „Russkaja“.
Die zwei Tage sind aber nur ein Teil der umfangreichen Feiern und Events zum zehnjährigen Bestehen des MuseumsQuartiers unter dem Titel „Refugium pro Cultura. Die Kulturoase feiert“. Außerdem wird bis Anfang Oktober jede Woche eine neue aufblasbare Skulptur im MQ-Innenhof zu sehen sein.
n Programm: www.mqw.at

  • Adresse: Museumsplatz 1, 1070 Wien

Die kleinen Galileos des 21. Jahrhunderts

Teams: 54. Schulen: 34. Kinder: 108. Alter: 8 Jahre. Jeweils ein Bub
und ein Mädchen treten im Zweier-Team beim „Leonardino“-Contest am
11.?Mai im Technischen Museum gegen­einander an. Der Wettbewerb um
technisches Talent, Begabung und Wissen ist der Höhepunkt des
Projektjahres, das mit der Vergabe von Experimentierboxen am Anfang des
Schuljahres begonnen hatte.

Man wolle Kinder für Forschung und
Technik begeis­tern, heißt es zu dem Projekt von Seiten des Initiators
„Fes­to“. Mitveranstaltet wird der Contest von der
Industriellenvereinigung Wien und der Wirtschaftskammer Wien.

Rallye durch das ganze Museum
Um
9.30 Uhr geht es los: Dann tigern 108 Achtjährige in Zweier-Teams durch
das Technische Museum (14, Maria­hilfer Straße 212), um an 13
Statio­nen so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die besten sechs
Teams schaffen es auf die Bühne zum Wissensquiz mit Moderator Robert
Steiner.

Wer sich hier bewährt, darf im Endfinale um Gold, Silber
und Bronze antreten. Die Aufgabe für das Finale wird bis zum 11. Mai
nicht verraten – um es den Galileos und Leonardos des 21. Jahrhunderts
nicht zu leicht zu machen.

  • Adresse: Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien

„Allee der Gerechten“ auf der Wiener Ringstraße

88 Österreicherinnen und Österreicher gelten als "Gerechte unter den
Völkern", weil sie im NS-Regime verfolgte Menschen vor der Deportation
und Ermordung retteten. Die Taten der österreichischen "Gerechten" sind
so gut wie unbekannt. Schüler und Lehrende aus ganz Österreich gehen nun
diesen verschütteten Geschichten nach und dokumentieren die daraus
entstehenden Ergebnisse. Als Zeichen, dass selbst in dunkelsten Zeiten
menschliches Verhalten möglich ist, pflanzen sie an der Schule bzw. am
Wohn- oder Wirkungsort des "Gerechten" einen "Baum der Erinnerung".

Buchstabenreihen aus Hartschaumstoff entlang der historischen Zäune
von Burggarten, Heldenplatz und Volksgarten sowie ansprechend gestaltete
Transparente entlang der Fußwege der Ringstraße zwischen Oper,
Heldenplatz, Parlament, Rathaus und Burgtheater stellen nun die Namen
und Taten der "Gerechten" dar. Die Installation wird noch bis zum 5.
Mai, dem Nationalen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus, zu sehen sein.
Zudem werden "Lese.Zeichen" mit der Lebensgeschichte jedes einzelnen
"Gerechten" gestaltet. Diese "Lese.Zeichen'" werden sowohl am Ring als
auch in öffentlichen Gebäuden des Rings verteilt.

Bigband, Folk und schriller Party-Pop

Wien als Pop-Stadt, und bereits der Eröffnungstag hat es in sich: Nach den Open-Air Konzerten (ab 19 Uhr) von Skero mit 15-köpfiger Bigband und Gustav auf der „Seebühne“ steigen ab 22 Uhr zwei unterschiedliche Nachtprogramme – weibliche Pop-Artists stehen dabei im Mittelpunkt.

Im Wien Museum erwartet ein akustisches (Folk-)Programm mit Mika Vember, Meaghan Burke, Marilies Jagsch und Dust Covered Carpet. Zur energiegeladenen Pop-Party hingegen lädt zeitgleich erstmals das brut im Künstlerhaus: Maja Osojniks broken.heart.collector, Cherry Sunkist und der Queer-Pop-Act Crazy Bitch in a Cave sorgen dort für den nötigen Glamour-Faktor.

Popfest-Kurator Robert Rotifer: „Auch dieses Jahr will das Popfest nicht etwa eine Auslese der ,besten‘ Popmusik der Stadt darstellen, sondern eine Sammlung vertonter Visionen davon, wie eine solche in einer besseren Welt klingen könnte.“

Kulturstadtrat und Popfest-Schirmherr Andreas Mailath-Pokorny ergänzt: „Bei freiem Eintritt haben die Wiener die Möglichkeit, diese neue Popgeneration hautnah zu erleben. Denn die Kunst ist ein öffentliches Gut!“