9. Wiener Zitrustage in der Orangerie

Außerdem:

  • Verkauf von ausgefallenen Zitrusgewächsen und exotischen Pflanzen
  • Die Bundesgärten präsentieren ihre Zitrussammlung und Spezialist Heimo Karner
    gibt gerne Fachauskunft.

 
Eintritt: 4 Euro
Ermäßigung für GrünCard-Inhaber: 3 Euro
Kinder und Schüler bis 18 Jahre: frei!

Weitere Infos unter Tel.: 512 84 16 bzw. www.oegg.or.at oder www.bundesgaerten.at

öffentliche Errichbarkeit:
U4, Haltestelle Schönbrunn > Eingang: Meidlinger Tor

  • Adresse: Orangerie Schönbrunn, 1130 Wien

Wasserturm-Ausstellung: Leben in Fluss

Vorbei die Zeiten, in den ausschließlich dürre Modeös das weibliche Schönheitsideal verkörperten. Immer mehr Frauen stehen zu ihrem Aussehen und zu ihren Rundungen.

Neben den Bildern "Venus 2009 live", sind in der Ausstellung unter dem Titel "Wasser, Gold der Zukunft" und "Fotoreportagen" zu verschiedenen Themen, weitere Arbeiten der Künstlerin zu sehen.

Fotoausstellung von Hermine Haslinger
Eröffnung: 20. Mai, 19 Uhr
tägl. geöffnet von 14–19 Uhr
persönliche Führung durch die Künstlerin nach Anmeldung unter Tel.: 0664/460 90 03

  • Adresse: Windtenstraße 1, 1010 Wien

40 Jahre Wien Energie Fernwärme: Gratis-Führung durch die Spittelau

Untrennbar mit Wien Energie Fernwärme verbunden ist der Name des Künstlers Friedrich Hundertwasser, der die thermische Abfallbehandlungsanlage Spittelau vor 20 Jahren gestaltet hat. – Und so stehen auch die Jubiläumsveranstaltungen heuer ganz in seinem Zeichen:

Symbiose von Technik, Ökologie und Kunst

Vielfalt der Materialien, der Farben und Formen statt grauem Beton: Dafür ist Friedrich Hundertwasser bekannt – und so
präsentiert sich auch die thermische Abfallbehandlungsanlage Spittelau. Was viele nicht wissen: Für keines seiner Projekte ist Hundertwasser so kritisiert worden wie für die Umgestaltung dieser Anlage.
Und doch gilt es heute als Beispiel für
eine harmonische Symbiose von Technik, Ökologie und Kunst.

So auch der
Inhalt der neuen Ausstellung von Wien Energie Fernwärme. Die Ausstellung der Reihe "Heiß und Kalt" zeigt noch bis 26. Juni bei freiem Eintritt Hundertwassers Entwürfe und Realisierungen für die thermische Abfallsbehandlungsanlage Spittelau.

Hundertwasser-Ausstellung:
Friedensreich
Hundertwasser, Symbiose von Technik, Ökologie und Kunst. Die
Wiedergutmachung an Industriegebäuden. – Eine Ausstellung der Reihe „Heiß
und Kalt" von Wien Energie Fernwärme. Noch bis 26. Juni 2009.

Wien Energie Fernwärme
Wien, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien. Täglich von 9–19 Uhr –
Eintritt frei!

Hundertwasser-Pfad durch die Abfallbehandlungsanlage Spittelau

Die thermische Abfallbehandlungsanlage Spittelau mit ihrer bunten Hundertwasser-Fassade, die schon von der Ferne in allen Faben schillert, kennt jeder – aber auch von innen? Eben. Bis Anfang Juli führt der Hundertwasser-Pfad die Besucher auf eine besondere Weise duch die Anlage: Er stellt Hundertwassers Vorbildwirkung, seine Werke, Aktionen und Anliegen auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Stadtökologie dar.

Der Pfad dokumentiert aber auch die Funktion, den Beitrag und den Stellenwert der Fernwärme insbesondere auf dem Gebiet der Umwelt und Ökologie für die Stadt Wien. Weiters
werden die Anliegen für eine gesündere und umweltfreundlichere Stadt
und für ein besseres Leben ihrer Bewohner in Harmonie mit den Gesetzen
der Natur thematisiert.

Hundertwasser-Pfad:
Spezial-Führungen auf
dem „Hundertwasser-Pfad" durch die thermische Abfallbehandlungsanlage
Spittelau. Die Führung dauert 90 Minuten.
Treffpunkt: Wien Energie Fernwärme Wien, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien. Dauer ca.
90 Minuten. – Eintritt frei! Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0810 900 400.

Die Termine:

MAI 2009
04.04.09, 17.30 Uhr
05.05.09, 17.30 Uhr
15.05.09, 15.30 Uhr
20.05.09, 17.30 Uhr
27.05.09, 17.30 Uhr
28.05.09, 17.30 Uhr

JUNI 2009
03.06.09, 17.30 Uhr
04.06.09, 17.30 Uhr
08.06.09, 17.30 Uhr
09.06.09, 17.30 Uhr
17.06.09, 17.30 Uhr
18.06.09, 17.30 Uhr
24.06.09, 17.30 Uhr
25.06.09, 17.30 Uhr
29.06.09, 17.30 Uhr

JULI 2009
02.07.09, 17.30 Uhr

Treffpunkt: Fernwärme Wien, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien.
Dauer: ca. 90 Minuten, Kinder ab 10 Jahren möglich!
Eintritt frei. – Anmeldung erforderlich unter 0810 900 400.

  • Adresse: Spittelauer Lände 45, 1090 Wien

Das war der SUDOKUDAY 2009!

Bei sommerlichen Temperaturen waren gestern So., 26. April, rund 1.000 Sudokas und Fans ins Wiener Rathaus gekommen, um sich den 1. Platz bei der diesjährigen und weltgrößten Sudoku-Meisterschaft 2009 zu sichern. – Die japanischen Zahlenrätseln standen natürlich auch heuer im Mittelpunkt des SUDOKUDAYs 2009. 

Die Gewinner des Sudokudays 2009

Wir gratulieren den Gewinnern:

1. Platz: Eva Schuckert (in 2:25)
2. Platz: Matus Demiger
3. Platz: Elise Öztürk
4. Platz: Sylvia Hascher
5. Platz: Reinhard Grebien
6. Platz: Michael Bischl
7. Platz: Andrea Maxymovitz & Brigitte Posch (ex aequo)

Aber auch andere Disziplinen, wie der Speed-Stacking-Wettbewerb und Rubik's Cube Challenge stahlen den Sudokas ob ihrer sensationellen Dynamik der jungen Teilnehmer zumindest zeitweise die Show.

Die besten Bilder vom Sudokuday 2009 – zum Durchklicken!

  • Adresse: Lichtenfelsgasse 1, 1010 Wien

Kirschenhainfest auf der Donauinsel

Auf dem Programm stehen unter anderem Bogenschießen, Kampfkunst-Vorführungen, Kalligrafie und Origami-Workshops. Japanische Spiele sowie die Kunst der japanischen Teezeremonie dienen zum Kennenlernen. Tanz, Gesang und österreichisch-japanische Imbisse runden das Programm ab.

Das Fest, das bereits zum 8. Mal stattfindet, wird von der Japanischen Botschaft, der Bezirksvorstehung Floridsdorf sowie der MA 49-Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien veranstaltet. Anlässlich des Japan-Österreich-Jahres 2009, in dem 140 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Japan und Österreich gefeiert werden, findet im Rahmen der Veranstaltung eine gemeinsame Baumpflanzung statt.

Der "Kirschenhain" als symbolische Freundschaftsgeste

Anlässlich des 1000-Jahr-Jubiläums Österreichs 1996 haben japanische Partnergemeinden von Wiener Bezirken der Stadt Wien 1.000 Kirschbäume als Symbol der österreichisch-japanischen Freundschaft gestiftet. Am 30. April 2002 wurden die letzten Bäume gepflanzt. Das Kirschenhainfest soll an diese Geste erinnern.

WAS: Kirschenhainfest
WANN: Do., 23.04.2009, 13 bis 17 Uhr
WO: Donauinsel "Kirschenhain"/ i-18 km
ca. 1,6 km nördlich der Nordbrücke (nahe der Jedleseer Brücke)

Bei Schlechtwetter findet das Fest nicht statt!

Das ganze Programm hier.

  • Adresse: Donauinsel -, 1210 Wien

Alte Haushaltsgeräte gesucht!

Dein gutes, altes Stück wird Teil eines riesigen Maschinenkunstwerks des österreichischen Künstlers Oliver Hangl. Ein Etikett an den einzelnen Objekten weist deren Herkunft aus.

In einer Live-Performance im Rahmen der "100 Stunden Open Museum" am 17. Juni 2009, 20.00 Uhr, wird Oliver Hangl mit dieser Maschine in Interaktion treten.

Zeitraum für Objektübergaben:
12. März bis 30. April 2009
an der Information des Technischen Museums Wien
Mo. bis Fr.: 9–18 Uhr, Sa.: 10–18 Uhr
www.tmw.at

Die Geräte dürfen die Größe von 50 x 50 x 50 cm nicht überschreiten.

Verrate bei der Übergabe deinen Namen und Adresse. Denn so bekommt dein Objekt ein Inventarschild, und du wirst zur Performance eingeladen!

  • Adresse: Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien

Frauen – faszinierend, mutig, frech!

Sie haben mit dem traditionellen Frauenbild gebrochen und sind neue Wege gegangen: modern, unabhängig, freiheitsliebend haben sie einen Wendepunkt ihres Lebens als Chance für eine selbstbestimmte Lebensform entdeckt. – Unabhängig, freiheitsliebend und widerständig nutzen sie einen wichtigen Wendepunkt ihres Lebens für einen ersten Schritt in Richtung Selbstverwirkichung.

Petra Ungers neue Buch "Mut zur Freiheit – 14 außergewöhnliche Wiener
Frauen"
erzählt von diesen und vielen anderen beeindruckenden Frauen
und ich lade herzlichst gemeinsam mit dem Metroverlag und dem
Literaturhaus Wien zur ersten Buchpräsentation ein!

Die Autorin

Petra Unger zeichnet ihre Frauenporträts entlang biografische Bruchlinien, sie als Chance für eine selbstbestimmte Lebensform darstellt, und bietet interessante Anregungen für die Auseindersetzung mit den eigenen modernen U- und Aufbrüchen. – Eine bewegende Lektüre, nicht nur für Frauen!

Buchpräsentation:


Der Metroverlag und das
Literaturhaus Wien laden am Do., 23. April 2009, um 19 Uhr zur Buchpräsentation ins Literaturhaus Wien, 1070, Zieglergasse 26 A.

  • Adresse: Zieglergasse 26 A, 1070 Wien

Die schwarze Blume vom Schöpfwerk

Wenn am 30. Mai der Grand Prix der Volksmusik über die österreichischen Bildschirme flimmert, wird am Schöpfwerk kollektiv der Atem angehalten – und die Handys nicht aus der Hand gelegt. Der Grund: Während 4.999 Bewohner vor einer Großbildleinwand gemeinsam die Liveübertragung verfolgen, steht der 5.000. Bewohner, Yves Mulume Chikuru, im Licht der Scheinwerfer auf der Bühne und hat drei Minuten Zeit, sein Lied vorzutragen. Das Besondere an ihm ist aber nicht, dass er der einzige Wiener des Contests ist und im Schöpfwerk lebt. Nein, er ist gebürtiger Kongolese und vermutlich der größte Schlagerfan aus ganz Ostösterreich.

Leidenschaft: Volksmusik

„Meine Leidenschaft für die Volksmusik habe ich beim Deutschkurs entdeckt, als wir die Texte von „Hello again" und „Schifoan" durchgenommen haben", erzählt Yves bei unserem Interview, zu dem sich auch einige andere Bewohner gesellten, die gespannt der Geschichte des sympathischen Schlagersängers lauschten. Darunter auch „die Engel vom Schöpfwerk", wie Yves sie nennt. Gemeint sind damit Josef „Edi" Edhofer und Walter Wagner – beide seit rund 20 Jahren Polizeiinspektoren am Schöpfwerk im Dienste der Menschen unterwegs. „Yves Chikuru ist eine faszinierende Persönlichkeit und wir werden ihm beim Grand Prix auf jeden Fall ganz fest die Daumen halten", sagt Inspektor Edhofer, in dessen Augenwinkel beim Abspielen des rührseligen Liedes eine Träne zu erahnen war.

„Mama, keine liebt so wie du", heißt der Titel, mit dem der beliebte Schöpfwerk-Bewohner vor der Nation antreten wird. „Ich möchte mich mit diesem Lied bei meinen beiden Müttern bedanken – bei der, die mich die ersten 20 Jahre meines Lebens im Kongo großgezogen hat, und bei der, die sich die letzten 20 Jahre in Österreich um mich gekümmert hat", sagt Yves nachdenklich und erzählt von seiner schwierigen Zeit, als er den Kongo verließ. Fünf Jahre lang litt der heute 40-Jährige damals in Afrika an Krebs – von den Ärzten nicht diagnostiziert und daher falsch behandelt.

Ein Lied der Dankbarkeit

Die Frau seines Onkels holte ihn deshalb zu sich nach Wien, um ihm die nötige ärztliche Behandlung zukommen zu lassen. Kurz darauf war er gesund und beschloss, in Wien zu bleiben. Heute – 20 Jahre später – lebt er als österreichischer Staatsbürger in Wien, arbeitet als Schlosser, studiert Wirtschaftsingenieurswesen an der Fachhochschule Wiener Neustadt, ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder und strahlt eine unglaubliche Wärme und Zufriedenheit aus. Dass das Leben für ihn hier aber dennoch nicht immer ein Honiglecken, sondern mit vielen Einschränkungen verbunden ist, macht den integrierten Afrikaner traurig. „Immer wieder werde ich mit dem Thema Drogen konfrontiert. Süchtige wollen sie mir abkaufen, Drogenbosse wollen mich dazu überreden, welche zu verkaufen, und von Polizisten werde ich verdächtigt, welche zu besitzen. Das geht sogar so weit, dass ich bei einer Durchsuchung schon einmal auf offener Straße meine Hosen runterlassen musste", sagt Yves. „Dabei hatte ich noch nie etwas mit Drogen zu tun und das wird sich auch nie ändern." Diese Schikanen sind auch der Grund, weshalb er öffentliche Verkehrsmittel inzwischen meidet.

„Bis zu zehnmal am Tag wurde ich auf dem Weg in die Arbeit aufgrund meiner Hautfarbe belästigt", erzählt er.
Davon abgesehen ist Yves Chikuru froh, in Wien zu leben. Er genießt das Fußballspielen mit seinen Kindern, die Kinobesuche mit seiner Frau, das Radfahren im Grünen, das Wandern am Bisamberg – und freut sich über die Teilnahme beim Grand Prix, bei dem er auf die Unterstützung und Anrufe der Zuseher hofft. Denn wenn er den gewinnt, kann er nicht nur am Internationalen Grand Prix teilnehmen, sondern bekommt vor allem das, was er am meisten verdient: den Stolz und die Anerkennung seiner Mitbürger – auch außerhalb des Schöpfwerks.

Hintergrundinfo:

Multikulturelle Harmonie am Schöpfwerk

Am Schöpfwerk leben rund 5.000 Menschen, ca. 50 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Insgesamt werden hier 20 verschiedene Sprachen gesprochen. „Das ist eine Bereicherung für das Miteinander“, sagt Renate Schnee, Leiterin der Bassena am Schöpfwerk.

  • Adresse: Am Schöpfwerk -, 1120 Wien

Kottan klärt Mord im Gemeindebau

Einen Mord im Gemeindebau, nämlich in der Hartlgasse 16a, klärte der legendäre Major Kottan bereits 1976 im Fernsehen. Ab 15. April 2009 muss Kottan wieder im Gemeindebau ermit­teln, und zwar in der Rabengasse 3a – im Rabenhof Theater. „Das Drehbuch von Helmut Zenker wurde für die Bühnenfassung komplett übernommen und nur geringfügig an die Gegenwart angepasst", erklärt Schauspielerin Doris Schretzmayer. Sie hat im Stück die Rolle der Hausmeisterin inne. „Das ist für mich was ganz Neues, ich hab noch nie was in diesem Milieu gespielt", erzählt die zierliche Frau. Die Hausmeis­terin beschreibt Schretzmayer als „mieselsüchtig, cholerisch – so eine Person, die alles besser weiß, aber selbst nichts auf die Reihe bringt".

Bunter Mikrokosmos


Ganz anders der Charakter von Kottans Kollege Schrammel – verkörpert von Rudi Roubinek, auch bekannt als „Seyffenstein" in „Wir sind Kaiser". Er beschreibt den Schrammel als „eher reduzierten Typen. Er ist patschert aber net ganz deppert und hat seine liebe Not mit dem Kottan, der ja ehrlich gesagt ein bissl ein Vollkoffer ist", meint Roubinek. Schrammel, Kottan, die Haumeisterin und andere bunte Gestalten bevölkern in der Bühnenversion den Mikrokosmos Gemeindebau.

„Da gibt es einen Studenten, dann so einen windigen Anlageberater, eine ältere Dame, die schon bessere Zeiten gesehen hat, einen Briefträger, der dem rechten Lager zugetan ist – also eine bunte Mischung, die es aber auch in jedem normalen Zinshaus geben könnte", sinniert Roubinek alias Schrammel. Kollegin Schretzmayer hat eine ganz besondere Beziehung zum Kottan: „Ich hab als Zwölfjährige eine Autogrammkarte vom Lukas Resetarits bestellt und auch bekommen. Aber damals haben mich dann seine Brusthaare gestört, das war mir doch ein wenig zu männlich", erinnert sich die 36-Jährige und lacht.

Und auch zu Wien unterhält sie eine Beziehung – eine sehr liebevolle: „Ich bin ja auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ab meiner Pubertät hab ich dann von der Stadt geträumt – von Wien. Für mich war Stadt gleichbedeutend mit Möglichkeiten. Hier gibt es eine wirklich hohe Lebensqualität. Und die Wiener sind im Vergleich zu den Berlinern sehr umgänglich", sagt Schretzmayer, die einige Jahre in Berlin gelebt hat. Kritischer sieht das der gebürtige Wiener Roubinek: „Ich wohn jetzt in Wien-Umgebung. Und wenn ich in die graue Stadt komm und ich seh die angfressenen Leut, bin ich froh, dass ich nicht mehr hier lebe."

Schöne Gegend ohne Kohle


Aber auch Roubinek ist vom Rabenhof beeindruckt: „Ich bin ja in Döbling aufgewachsen, und ich find es schon großartig, dass es dort viele Gemeindebauten gibt. In Grinzing sind ja sonst nur Villen – und auch die Leut, die keine Kohle haben, sollen in einer schönen Gegend wohnen."

Kottan ermittelt: Rabengasse 3a
von: Helmut Zenker
Premiere: 15. April
Termine: 17., 18., 24., 25. April und 15., 16., 23., 24., 28.–30. Mai
Info: www.rabenhof.at oder Tel.: 712 82 82
  • Adresse: Rabengasse 3a, 1030 Wien

So wird der Live Ball 2009!

Vor der Kulisse des Wiener Rathauses, das sich heuer in ein märchenhaftes Wasserschloss verwandelt, präsentiert sich der gesamte Rathausplatz als phantastische „Aqua-Welt" mit Wasser, Nixen und mythologischen Meeresfiguren. Der passende „barocke" Rahmen für ein Fashion-Event der Superlative, bei dem sich niemand geringerer als Kostümausstatterin Patricia Field („Sex & the City, ") die Ehre geben wird.

Hot Stuff

Das ist aber noch nicht alles. Die angesagte Trendsetterin (Label: „Destination Style"), stellt auch exklusiv zwei Jungdesigner vor, die schon mit wenigen Kollektionen in den internationalen Fashion-Himmel gehoben wurden. The Blonds (Motto: „Man muss nicht blond sein, um blond zu sein) kreieren Roben für den Auftritt im Scheinwerferlicht: ausladend, sexy, glamourös und exaltiert. Diesen außergewöhnlichen Style haben auch schon Beyoncé, Rihanna, Shakira, Madonna oder Dita von Teese höchstpersönlich zu schätzen gewusst.

Bei der Show am Rathausplatz wird das Fashion-Trio sein Statement in Sachen Mode erstmals exklusiv einem europäischen Publikum präsentieren. Den passenden Sound liefert Pop-Newcomerin Kate Perry („Hot´N Cold"). Was den Dress-Code der Gäste betrifft, gilt: Ästhetik, Opulenz und Ideenreichtum sind gefragt, Banalität, Prahlerei und zu freizügige Fehlinterpretationen hingegen fehl am Platz.

Trotz des prunkvollen Event-Spektakels, steht die eigentliche Mission im Vordergrund: der Krankheit Aids eine Stimme zu verleihen, Solidarität zu zeigen, Hoffnung zu schenken, Toleranz zu üben, Ausgrenzung nicht zu dulden und dennoch das Leben und die Liebe (natürlich immer „save"!") zu feiern.

Neuerung für Zaungäste

Auch eine Neuerung für alle Zaungäste am Rathausplatz steht heuer erstmals am Plan: Mit dem Erwerb exklusiver Tribünenstehplätze (zum Preis von 13 Euro) kann man die fulminante Eröffnungsshow mit freier Sicht und eigener Bar noch entspannter genießen.

Von Sandra Lang, Vormagazin

„Life Ball", 16. Mai, Wiener Rathaus

www.lifeball.org, www.stylebible.org

  • Adresse: Lichtenfelsgasse -, 1010 Wien

„Der Geschmack von Wien“ am 16. April

Der Autor Lutz Musner untersucht in seinem Buch, durch welche Bilder, Erzählungen und politische Strategien sich Wien im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts als Kulturstadt, als Weltstadt der Musik und als Donaumetropole mit besonderem Flair etablieren konnte.

Kultur und Habitus einer Stadt

Musner ist stellvertretender Direktor und Programmleiter des Internationalen Forschungszentrums für Kulturwissenschaften (IFK) und setzt den Begriff "Habitus" in das Zentrum seiner Analyse. Anhand dieser werden Zuschreibungen aufgezeigt, welche die Stadtgestalt von Wien in ihrer Geschichte mit einer "Biografie" versehen.

Das Buch (EAN 9783593388977) ist im Campus-Verlag erschienen, hat 295 Seiten und kostet 34,90 Euro.

  • Adresse: Lichtenfelsgasse -, 1010 Wien

„Kraft und Poesie“ in der Villa Wertheimstein

Unter dem Titel "Kraft und Poesie" legen Hans Sisa, Eleonore Hettl und Wilhelm Kollar eine feine Auswahl ihrer Werke vor. Die Bilder-Präsentation am Mo., 15. April, beginnt um 19 Uhr und findet im Beisein der Maler statt. – Der Eintritt ist kostenlos!

Am Samstag, 18. April, werden die Gemälde mit musikalischen Darbietungen umrahmt: Der erbauliche Kunst-Abend beginnt um 19.30 Uhr. Regina Schörg und Freunde bringen Arien und Lieder zu Gehör. Die Besucher zahlen Unkostenbeiträge in der Höhe von 10 Euro. Bei der Besichtigung offenbart sich jedem Kenner sofort die sorgsame Ausführung wie auch die Wirkungskraft der real-expressionistischen Arbeiten.

Mehr Infos auf:
www.bezirksmuseum.at

  • Adresse: Döblinger Hauptstraße 96, 1190 Wien

Krimi-Lady im Verhör

Ingeborg Sperl verschlingt drei Krimis pro Woche. Frau Sperl, muss man wissen, ist Journalistin und gibt seit zehn Jahren „Standard“-Lesern Tipps, welche Krimis es wert sind, gelesen zu werden. Dabei ist Sperl durch Zufall auf den Krimi gekommen …

Warum die Schocker in den letzten Jahren viel besser geworden sind und welche aktuellen Trends es derzeit gibt, können Sie am 18.5. erfahren!

  • Krimi-Montag, 18. 5., Thalia W3, 3., Landstraßer Hauptstraße 2a/2b
    Beginn: 19 Uhr
    Der Eintritt ist frei!
  • Adresse: Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien