Posts die im Bereich DEINE FREIZEIT erscheinen sollen

Ein Lese-Abend im ­Namen des Panda

Mit dem aufsehener­regenden Buch „Im Jahr des Panda“ beehrt Autor Clemens Berger am 10. Oktober um 19 Uhr das Hietzinger Bezirksmuseum (Am Platz 2). Der Eintritt zur Lesung mit Interview und Publikumsgespräch ist gratis.

In dem Werk geht es um ein uraltes Thema: Was macht glücklich? Ist es Geld? Bei einem berühmten Maler nicht. Bei zwei Bankomat-Befüllern führt es zur Flucht nach Vietnam. Dann gibt es die Tierpflegerin Rita, deren Leben durch die Geburt eines Pandababys eine neue ­Wendung nimmt. Platzreservierungen erbeten unter sandra.prassel@chello.at.

Von Barock bis Pop

Mit ihrem Cellospiel gewann Marie Spaemann schon einige  Preise. Ihr sou­liges Singer/Songwriter-Projekt „Mela“ führte sie auf Tour mit Dunkelbunt. Im Duo mit Christian Bakanic (Foto) präsentiert sie Barockmusik und Spätromantik genauso wie Soul, Pop und Tango – zu hören am 12. Oktober in der Sargfabrik (14., Goldschlagstraße 169). Am selben Abend wird auch das Duo Stango & Nongoma aus Zimbabwe für Stimmung sorgen.

Alte Küchenlieder

Wiener Küchenlieder und andere Schmankerln geben Charlotte Ludwig und die ­legendären „16er Buam“ am Dienstag, den 10. Oktober, um 19 Uhr im Alten ­Rathaus (1., Wipplingerstraße 6-8) zum Besten. Tel.: 0664/160 77 89.

Jungstars gesucht

Bei den Sommerfestspielen in Brunn am Gebir­ge wird 2018 das Musical „Blutsbrüder“ gespielt: Noch sind zwei Rollen unbesetzt! Musi­calstar Maya Hakvoort sucht daher zwei Kinder (Bub und Mädchen, 12 bis 14 Jahre), die gerne tanzen und singen. Castings finden am 21.und 22. Oktober statt. Nähere Infos finden Sie unter www.brunnamgebirge.at

Illusion, Ideale & Verluste

Rebellisch: Drei vermeintliche Systemgewinner entfremden sich zusehends von ihren persönlichen Idealen und sehen sich mit einer existenziellen Lebenskrise konfrontiert. „Extremophil“ von der rumänischen Autorin Alexandra Badea erlebt in der Übersetzung von Frank Weigand seine deutschsprachige Erstaufführung. Paul Spittler, Co-Regisseur von Mugshots, gibt sein Regiedebüt im Volx/Margareten (Margaretenstraße 166).

Infos und Tickets unter www.volkstheater.at

Neues Becken zum Spritzen!

Flusspferde bekommen eine natürliche Wasserlandschaft! Ab November heißt es für Ali, Arca und Kimbuku: im Innenbecken abtauchen und Luft ausblasen. Denn ihr Außenbecken wird geschliffen und um rund 2,6 Millionen Euro um- und ausgebaut.

Das alte, symmetrische Betonbecken im Herzen des Schönbrunner Tiergartens ist längst in die Jahre gekommen. Man sieht mit freiem Auge, dass es nicht mehr besonders hygienisch ist. „Das derzeitige Becken hat keine Filteranlage, im Sommer muss es bis zu zwei Mal pro Woche ausgelassen werden“, erzählt Zoo-Direktorin Dagmar Schratter. „Das bedeutet natürlich eine aufwendige Reinigung, einen hohen Wasserverbrauch und stets eine Ruhepause für die Flusspferde im Freien.“

Neues Paradies

Nächsten Sommer nicht mehr. Denn im November ­beginnt der große Umbau. Die Außenanlage wird komplett umgestaltet, etwas vergrößert und auf dem Platz des jetzigen Betonbeckens wird eine natürliche Wasserlandschaft entstehen. Ein neues Paradies für die großen Dickhäuter, die so beeindruckend gähnen können. Und durch die neue Filteranlage bleibt die Wasserqualität stets optimal. Fertig soll die neue Anlage mit dem Start der ­Badesaison 2018 werden.

Spenden-Aktion

Einziger Haken: Die komplette Sanierungssumme muss der Zoo selbst tragen. Der „Verein der Freunde des Tier­gartens“ hat eine Spenden-Aktion ins Leben gerufen. Um 15 Euro kann man unter www.herzenspatenschaft.at helfen – und erhält eine Urkunde und einen ­Namenseintrag.

© Daniel Zupanc

Im früheren Traktorwerk ist nun Platz für Kunst & Kultur

Zuletzt wurde sie als Veranstaltungsort ­genutzt: Nun ist geplant, das Spektrum der ehemaligen Traktorfabrik in der Louis-Häfliger-Gasse 12 kräftig zu erweitern. Dieser Tage startet der „Creative-Cluster Traktorfabrik“, der gleichzeitig Wirtschafts- und Kunstproduktionswerkstätte sowie Kommunikationsplattform für Start-ups und Kreativschaffende werden soll.

Leerstand

In den Räumlichkeiten der ehemaligen Traktorfabrik ist auf ca. 3.000 Quadratmetern Platz für Jungunternehmer und jede Menge Kulturveranstaltungen, Podiumsdiskus­sionen, Workshops und ­Vorträge. Das Projekt ist auf ein bis drei Jahre ausgelegt. Damit werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Interessierte erhalten einen Platz für ihre Aktivitäten – und es wird dem Leerstand im Bezirk ­entgegengewirkt. Die Eröffnung des „Creative-Clusters Traktorfabrik“ ist für Anfang 2018 geplant, die ersten Künstler konnten bereits an Bord geholt werden. Interessenten können sich online unter www.kreativeraeumewien.at bewerben.

Beachvolleyballplatz mit dem Sand des WM-Turniers

Ab sofort gibt es einen neuen kosten­los zugänglichen Beachvolleyball-Platz am linken Ufer der Neuen Donau, der noch bis Ende Oktober benutzbar ist. Der Sand für den neuen Platz stammt von der heurigen Beach­volleyball-WM auf der Donauinsel, wo die Asse um Medaillen spielten und Doppler/Horst Silber ­abräumten.

Infrastruktur

Der Platz befindet sich etwas oberhalb des Familienbadestrandes zwischen Nordbahnbrücke und Brigittenauer Brücke. Das Areal bietet eine gute Infrastruktur: Sport­begeisterte finden dort ein Restaurant und eine Toi­lettenanlage. „Es freut mich, dass wir für die Nachnutzung des WM-Sandes eine nachhaltige Lösung gefunden haben“, so Umweltstadträtin Ulli Sima. Der neue Platz beim Familienbadestrand wurde von der MA 45 – Wiener Gewässer errichtet, nachdem heuer im Frühjahr eine Anlage mit Plätzen auf der Donauinsel bei der Nordbahnbrücke abgetragen werden musste. Sie war in die Jahre gekommen, aber auch von Vandalismus gezeichnet gewesen.

Feuerdorf eröffnet wieder

Grillfans werden sich freuen. Das Feuerdorf am Donaukanal kehrt zurück: Von 5. Oktober bis Ende März 2018 werden die – nunmehr 13 – Feuerhütten am Franz-Josefs-Kai beim Abgang Salztorbrücke den Freunden der Grillerei wieder offenstehen. „Überwältigt vom Erfolg des Vorjahres haben wir die Rezeptur im Feuerdorf noch etwas verfeinert“, verrät ­Initiator Hannes Strobl. „Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Wien wird das Feuerdorf auch in diesem Winter eine qualitative Be­reicherung des Angebots am Donaukanal sein.“ Auch ­Vegetarier kommen auf ihre Kosten: In der „Veggie-Hütte“ werden unter anderem Feta, Halloumi und Paprika auf den Grill ­gelegt. Die Hüttenmiete ist unter der Woche bis 18 Uhr gratis, an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen kostenpflichtig.

Amoklauf als Theaterstück

Columbine, Winnenden, Newtown – die Liste der Amokläufe in Schulen ist quälend lange. Sind „school shooter“ allesamt Psychopathen und Wahnsinnige? Wir unterliegen permanenter Öffentlichkeit und digitaler Sucht. Und doch richten wir nicht alle schwer bewaffnet Massaker an. Juli Zehs geistreiche und pointierte Auseinandersetzung mit diesem unbewältigten Thema in  „Good Morning, Boys and Girls“ kommt als österreichische Erstaufführung in der Regie von Barbara Klein ab 11. Oktober ins ­KosmosTheater.

Kindheit schenken

Vernachlässigungen, Gewalt, Missbrauch – das war der Alltag jener Kinder, die nun in einem der Kinderdörfer leben. Seit mittlerweile fast 60 ­Jahren ­arbeitet das Hilfwerk ­intensiv an der Integration jener ­jungen Menschen, die einen nicht ganz so einfachen Start ins Leben hatten.

Sorgenfrei

In den Einrichtungen geben Sozialpädagogen den Kindern ein geborgenes Zuhause und versuchen, ihnen ein Stück Kindheit zu schenken und sie auf dem Weg in ein selbst­bestimmtes Leben zu begleiten. Um ihre schicksalsbedingten Sozialisationsstörungen zu bearbeiten, ist es ­notwendig, therapeutische Unterstützung anzubieten. Ermöglicht werden kann das Angebot allerdings nur mit der Unterstützung vieler. Die Kinderdörfer sind daher auf Spenden angewiesen.

Infos: www.kinderdoerfer.at

© Fotolia

Am Anfang war die Au

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der heutige 20. Bezirk eine Aulandschaft. Im Zuge von Rodungen ab 1846 und durch die Donauregulierung 1870 bis 1875 setzte ein Wandel ein: Am Donaukanal siedelten sich holzverarbeitende Betriebe wie Zimmereien, Tischlereien und ­Holzhändler an. Es folgten Getreidemühlen, Gerbereien, Sägen und Schmieden.

Kleinarbeit

Die Entwicklung der heutigen Brigittenau zum Standort von Handels-, Gewerbe- und Industriebetrieben dokumentiert eine Ausstellung im ­Bezirksmuseum. Ernst Schättle hat in monatelanger Kleinarbeit bei Firmen, Bewohnern und in Archiven recherchiert und die Schau ­liebevoll zusammengestellt. Insgesamt ist eine Zeitreise durch die wirtschaftliche ­Entwicklung des 20. Bezirks entstanden. Dabei ergibt sich das Bild von der Brigittenau als Hort innovativer Unternehmen. Im Bezirk einen ­Gewerbebetrieb zu errichten, hatte etliche Vorteile für die Eigen­tümer: Einerseits waren damals Grundstücke günstig zu haben und die Arbeitskräfte billig, andererseits spielten die Lage am Wasser und die Nähe zur Bahn eine große Rolle für die Transportwege. Die Ausstellung ist als ­Dauerausstellung geplant und wird auch die Inhalte wechseln. Zu sehen: donnerstags von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr.

Feiern für den guten Zweck

Am 7. Oktober findet im Golden Harp Irish Pub auf der Meidlinger Hauptstraße wieder das Oktoberfest statt. Mit der Veranstaltung wird das Meidlinger Kinderhospiz-Netz unterstützt. Um mehr Kinder betreuen zu können, soll das Kindertageshospiz erweitert werden. Spender erhalten Symbolsteine, die in einer Wand als stützendes ­Element für die Hilfe für schwerstkranke ­Kinder und hilfsbedürftige Familien eingesetzt werden. Neben Original-Oktoberbier vom Fass aus Bayern gibt es traditionelle Schmankerln und natürlich Live-Musik. Das Auto kann man stehen lassen, das Lokal ist bequem mit der U6 erreichbar.

Recycling der Kunst

Kultur- und Kunstschaffende gibt es am Alsergrund schon seit Jahrhunderten. Nicht nur Franz Schubert, der richtungsweisende Komponist der Romantik, hatte seine Wurzeln im 9. Wiener Gemeindebezirk, auch heute wirken und leben Künstler aller Sparten zwischen Donaukanal und Alser Straße.

Konzerte & Ateliers

Die Alsergrunder Bezirksvorstehung fördert im Rahmen eines Schwerpunkts unter dem Motto „Im Wandel der Zeit! Aus Altem gutes Neues entstehen lassen“ seit Mitte September und in den kommenden Wochen eine Reihe von Veranstaltungen, bei denen der Wiederverwertungsgedanke im Vordergrund steht. Konzerte, Ausstellungen, Spaziergänge und vieles mehr stehen dabei auf dem umfangreichen Programm (Details auf alsergrund.wien.at). „Ich wünsche allen Alsergrundern gute ­Unterhaltung mit ‚Kultur am Alsergrund‘ “, so Bezirksvorsteherin Martina Malyar.

Simmeringer Straßenfest wird so bunt wie noch nie

Am 7. Oktober ist es wieder soweit: Auf einer Strecke von 1,6 Kilometern haben alle Bewohner und Nachbarn der Simmeringer Hauptstraße die Gelegenheit, ihr Grätzel gemeinsam zu erkunden und zu genießen. Von Live-Bands über ein breites Gastronomie-Angebot bis zum vielseitigen Programm für Groß und Klein bleiben keine Wünsche mehr offen.

Kulinarik

Der Schwerpunkt liegt bei der 58. Ausgabe des Straßenfests beim Essen und Trinken auf regionalen Produkten. Gschmackige Buchteln, herrliche Liköre, Mangalitza-Würstel & Co. warten auf die hoffentlich zahlreichen ­Besucher.

Spaß für alle

Ob Hüpfburg-Springen, ­Ponyreiten oder Kontakte knüpfen mit den diversen Vereinen des Bezirks – jeder Gast ist willkommen. Die Polizei wird außerdem einen Infostand bereitstellen und eine Motorradshow veranstalten.

Flohmarkt

Der beliebte Flohmarkt wird dieses Mal erweitert. Wer mit einem ­eigenen Stand mitmachen möchte, kann noch an office@vzfm.at schreiben.