Der Wiener Brotpreis 2017


Der Bäckermarkt in der Galleria

3., Landstraßer Hauptstraße 99-101

www.galleria.at

„Gemeinsam mit der Bäckerinnung geben wir der Handwerkskunst eine Bühne. Wie kein anderes Nahrungsmittel ist Brot in unserem Alltag präsent. Durch seine Vielfalt ist es ein perfekter Begleiter durch die Genusswelt.“
– Initiator und live relations-Geschäftsführer Thomas Strachota

Großes Brotverkosten in der Galleria

Kaum ein Nahrungsmittel ist so emotional besetzt wie Brot. Dazu kommt, dass der Genuss von Brot und Gebäck ein gleichermaßen geschmacks-, tast- wie auch geruchsintensives Erlebnis darstellt. Erstmals fand Ende April ein großer Bäckermarkt im Shoppingcenter Galleria im dritten Bezirk statt.

Die Besucher hatten dort am 29.4. den ganzen Tag lang die Möglichkeit das beste Brot und Gebäck der Stadt zu kaufen. Auch für die jüngsten Brotliebhaber wurde für Unterhaltung gesorgt, denn sie konnten ihr eigenes Gebäck zusammen mit der Bäckerei Felber backen.

Preisverleihung

An diesem Tag wurde auch der 5. Wiener Brotpreis in verschiedenen Kategorien verliehen, welche im Vorfeld von WIENER BEZIRKSBLATT Lesern sowie einer Expertenjury – zusammengesetzt aus Wirtschaftspartnern, der Wirtschaftskammer und Prominenten – im Haus der Wiener Bäckerinnung gewählt wurden.

Die Bäckermeister 2017

Die Brotspezialitäten kamen in diesem Jahr von den folgenden Bäckern: AnkerGradwohl, Lendl, MüllerGartner, RieppelSchrott und Szihn.

Unterstützt wurde der Wiener Brotpreis 2017 von der Wiener Bäckerinnung.

Bewertungsmodus beim Wiener Brotpreis

Bei der Beurteilung wurde auf zwei besondere Merkmale geachtet: Aussehen und Geschmack.

Eine Jury tagte einige Tage vor dem 5. Wiener Brotpreis 2017 in der Wiener Bäckerinnung um in einer Blindverkostung das beste Brot, Gebäck und Plundergebäck zu eruieren. Die Premierung der Siegerbetriebe fand am 29.4. in der Galleria statt.

1) Klassisch und beliebt

Semmel, Kornspitz, Salzstangerl – österreichische Klassiker

2) Herzhaft und g’schmackig  (dunkles Brot, Roggenmischbrot)

Dunkles Brot, von Roggenmischbrot (mehr als 50% Roggenanteil) bis reines Roggenbrot, als Triebmittel Sauerteig

3) Luftig und leicht (helles Brot)

Helles Brot, von Weizenmischbrot (mehr als 50% Weizenanteil) bis reines Weizenbrot (auch Sandwich oder Baguette), als Triebmittel Hefeteig

4) Kreativ und außergewöhnlich (Spezialbrot, mit Nüssen/Oliven/Kürbiskernen etc.)

Spezialbrot, wie Brot unter Zugabe von Kürbis- oder Sonnenblumenkernen, Karotten, Nüssen, Oliven – hier können die Bäcker ihren Brotliebling ins Rennen schicken

5) Lauter süßer Plunder

Topfengolatschen, Zimtschnecken, Brioche, Croissants – hier schicken die Bäcker ihren Favoriten ins Rennen

Die Gewinner des Wiener Brotpreises 2017

Kategorie 1: „Klassisch & beliebt“ (Österreichische Klassiker)

Platz 1: Szhin „Handsalzstangerl“
Patz 2: Gradwohl „Bio Vollkorn Dinkelspitz“
Platz 3: MüllerGartner „Handsemmel“

Kategorie 2: „Herzhaft & g’schmackig“ (Dunkles Brot)

Platz 1: MüllerGartner „Reines Roggenbrot“
Platz 2: Ankerbrot „Kaiserbrunner G’würzbauer“
Platz 2: Szihn „Bullenkruste“
Platz 3: Rieppel „Hefefreies Roggen-Purbrot“

Kategorie 3„Luftig & leicht“ (Helles Brot)

Platz 1: MüllerGartner „Weizensauerteigbrot“
Platz 2: Szhin „Französisches Parisette“
Platz 3: Rieppel „Olivenciabatta“
Platz 3: Schrott „Wandlsandwich“

Kategorie 4 „Kreativ & außergewöhnlich“ (Spezialbrot)

Platz 1: Ankerbrot „Walnussbrot“
Platz 2: MüllerGartner „Blunzenbrot“
Platz 2: Rieppel „Dinkelvollkornbrot“
Platz 3: Gradwohl „Bad Tatzmannsdorfer Kraftbrot“

Kategorie 5 „Lauter süßer Plunder“

Platz 1: MüllerGartner „Nussschnecke“
Platz 2: Szhin „Apfelino“
Platz 3: Rieppel „Nussbeugel“
Platz 3: Lendl „Topfengolatsche“

Ankerbrot

Ihr Wiener Bäcker – seit 1891

Anker gehört zu Wien wie das Glas Wasser zum Kaffee – und das schon seit über 125 Jahren. 1891 in Wien-Favoriten gegründet, hat sich die Wiener Traditionsbäckerei Ankerbrot bis heute mit 108 Filialen zum größten Bäckereifilialist Österreichs und gleichzeitig zum verlässlichen Partner für den Lebensmitteleinzelhandel entwickelt. Die Verbindung von Tradition und Innovation ist bei Anker in der gesamten Produktpalette spürbar: im Brot- und Gebäcksortiment sowie auch bei den typischen Wiener Mehlspeisen. Das Wiener Traditionsunternehmen beschäftigt derzeit rund 1.100  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Infos unter: www.ankerbrot.at


Bio-Vollwertbäckerei Gradwohl

Liebe zum Handwerk, Sorgfalt im Umgang mit Backwaren und einzigartiges Know-How über verschiedenste Getreidearten zeichnen den burgenländischen Familienbetrieb aus Weppersdorf aus, der bereits im Jahre 1960 als Zweimannbetrieb gegründet wurde.

Ab sofort gibt es auch den Gradwohl Bio Vollkorn Backwaren-Onlineshop mit absoluter Frischegarantie. Durch das Fertigbacken zu Hause gibt man den Backwaren den letzten Schliff, den die Brote, Weckerl und Plundergebäcke brauchen. Bei Lebensmittelunverträglichkeit können die Zutaten individuell angepasst werden. Nähere Infos dazu auch im Onlinehop: www.gradwohl.info


Kärntner Backtradition in der Bäckerei Lendl

Der Betrieb wurde im April 1965 gegründet und erfreut sich bis heute größter Beliebtheit. Seit den letzten 20 Jahren führt in zweiter Generation Frau Pia Lendl mit ihrem Gatten Johann den Familienbetrieb. Nacht für Nacht steht Frau Pia Lendl mit ihren Gesellen, Lehrlingen und ihren Kindern im Dienste der Kunden. Alles wird von Hand gefertigt und mit viel Liebe und altem Fachwissen erzeugt. Vorranging wird für Schulen, Kindergärten, Spitäler und die Gastronomie erzeugt. Die Backvorführungen mit Kindern erfreuen sich größter Beliebtheit. Bei der Produktionsstätte im Ortskern vom Heurigenort Stammersdorf haben Kunden die Möglichkeit, auch bei einer Tasse Kaffee die Köstlichkeiten im Bäckerei-Cafehaus zu probieren.

Infos unter: www.lendl-brot.at


MüllerGartner, mein Bäcker – mein Konditor

In allen Produkten von MüllerGartner schmeckt man die Werte von Handwerk, Tradition, Kreativität und Natürlichkeit. Hauseigene Rezepturen garantieren den unverwechselbaren Genuss von Brot, Gebäck, Feingebäck und Konditorwaren. Künstliche Zusatzstoffe und industrielle Vormischungen haben bei MüllerGartner „Hausverbot“. Regionale, naturbelassene, auserlesene Rohstoffe werden bevorzugt verwendet.  In allen Produktionsbereichen sind handwerkliche Könner am Werk. Die Konditoren freuen sich, wenn sie über die saisonal abgestimmten, gaumenverwöhnenden Mehlspeisen, Kuchen und Torten hinausgehend, spezielle Kundenwünsche und die damit verbundene Einmaligkeit erfüllen können.

Infos unter: www.muellergartner.at


Ihre Naturbackstube Rieppel

Seit über 75 Jahren besteht der Familienbetrieb, nun bereits in 3. Generation. Rieppel legt auf hochwertige Zutate ­besonderen Wert und stellt die Produkte täglich frisch von Hand her. Ausschließlich Natursauerteige ohne Emulgatoren, ohne Frischhalter und ohne künstliche Aromen werden verarbeitet. Außerdem verwendet der Bäcker für das Brot, Gebäck und die Mehlspeisen vorwiegend das Steinmetz Premium Mehl, das nachweislich weniger Schadstoffe, Bakterien und Bitterstoffe beinhaltet, da nur die äußerste Schicht vom Korn schonend entfernt wird. Somit bleiben wertvolle Vitamine und Mineralstoffe erhalten und die Backwaren sind nachweislich besser verdaulich. Die Bäcker achten genau auf deren Zutaten und verwenden deshalb Natursalz. Das Brot und Gebäck ist nicht von ­Fertigmischungen und Band, sondern von Natur, Herz und Hand!


Bäckerei Josef Schrott

Seit Mai 1885 betreibt die Familie Schrott die Bäckerei am heutigen Standort. „Mein Ururgroßvater lernte in Prag das Bäckerhandwerk, er blieb auf seiner ‚Walz‘ in Wien hängen und übernahm die Bäckerei. Jede Generation baute den Betrieb Stück für Stück auf. So konnte mein Urgroßvater z. B. die Liegenschaft erwerben, mein Großvater erweiterte das Geschäftslokal bis auf die heutige Größe, mein Vater modernisierte die Produktion, kaufte das Nachbargrundstück und eröffnete drei Filialen. Ich konnte den Betrieb weiter modernisieren und den Wiederverkauf und das Detailgeschäft steigern. Mein Bestreben ist, bevorzugt Lieferanten und Partner im regionalen Bereich zu suchen“, erzählt Bäcker-Innungsmeister Josef Schrott. Im Unternehmen arbeiten derzeit 50 Mitarbeiter.

Infos unter: www.baeckerei-schrott.at


Szihn – Handwerk mit Tradition

Die Bäckerei Szihn ist ein waschechter Familienbetrieb: 1961 kauften die Eltern Ferdinand und Marlene Szihn die Bäckerei in der Breitenfurter Straße, 1998 übernahm Sohn Stefan den Betrieb. Diesen baute er unter gemeinsamer Führung mit seiner Frau Alexandra auf mittlerweile 8 Filialen und 4 mobile Standorte aus. Bei Szihn wird auf zugekaufte Teiglinge komplett verzichtet – stattdessen wird das Brot ohne künstliche Zutaten selbst gebacken.

Alle Filialen unter www.szihn.at

Das war der Brotpreis 2016

Hier sehen Sie einen Rückblick vom Jahr 2016!


Mit freundlicher Unterstützung von: