Wiener Linien verdichten Intervalle

11 Millionen Euro im Jahr lassen die Wiener Linien sich die Verdichtung der Intervalle kosten. Das bedeutet 10.000 zusätzliche Fahrten und 7,5 Millionen zusätzliche Plätze im Jahr. Analysen zeigen, dass sich die Fahrzeiten der Menschen stark verändert haben. Klassische Stoßzeiten, die sich auf 2–4 Stunden am Tag verteilen gibt es nicht mehr. Die Menschen haben flexiblere Arbeitszeiten und nehmen auch berufliche Termine mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wahr. Samstags oder sonntags vor 9 Uhr bleiben sie dafür zu Hause.

Mehr Fahrgäste am Vormittag

Darauf haben die Wiener Linien jetzt reagiert: Zu schwach frequentierten Zeiten werden die Intervalle leicht verlängert. Im Schnitt muss man zB am Samstag vor 9 Uhr Früh 2,5 Minuten länger auf seine U-Bahn warten. Dafür werden aber die Intervalle in den Vormittagsstunden verdichtet.

Verbesserungen auf mehreren Linien

Dichtere Intervalle gibt es ab Herbst auf folgenden Linien: U1, U2, U3, U4, 43, 49, 7A, 14A, 29A, 35A, 57A, 59A, 69A, 5B, 7B. Die Änderungen im U-Bahnnetz werden mit der Verlängerung der U2 in die Seestadt Aspern am 5. Oktober abgeschlossen sein.

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