Wiener Obdachlose schweben in Lebensgefahr

WIENER OBDACHLOSE SCHWEBEN IN LEBENSGEFAHR

Vielleicht, so wird sich wohl der eine oder andere Denken, will unser Pastor Peitl wieder einmal Panik machen und andere unter ihnen werden sich vielleicht denken: „Ganz aus der Politik scheint er sich doch noch nicht zurückgezogen zu haben“, dabei ist mir dieser Hilferuf, den ich hier nunmehr veröffentliche durchaus Ernst und ich habe mich unter Anderem aus der Politik zurückgezogen, weil ich sofortigen Hilfsmaßnahmen nicht im Wege stehen möchte.

Unsere österreichischen Obdachlosen schweben nämlich in Lebensgefahr, zumindest hier in Wien und es scheint unser ROT-GRUENEN Stadtregierung bisher noch nicht wirklich bewusst.

6500 Obdachlose leben hier in Wien ließ uns vor gut einem halben Jahr Oskar Bronners Standard wissen und wenn man die P7, die Pazmanitengasse, die zentrale Bettenverwaltung der Caritas befragt, so haben wir für diese zur Zeit 2500 Schlafplätze in 23 Heimen.

Das bedeutet, dass wir genau genommen für 4000 Menschen im heurigen Winter noch keine geeignete Lösung gefunden haben.

Verschärft wird die Situation dadurch, dass man die Obdachlosen ohne Hauptwohnsitz nicht bei der Wiener Gebietskrankenkasse anmelden kann, was wiederum dafür sorgt, dass die Obdachlosen nicht beim Arbeitsmarktservice anmeldbar sind, was wiederum bedeutet, dass sie die Grundlage für den Bezug einer Mindestsicherung, nämlich den Nachweis auf Arbeitswilligkeit nicht erbringen können.

Sie stehen also ohne einen Cent Einkommen da, was soviel bedeutet wie eine Unterbringung im Hotel Bauer, etc., welche sich die Obdachlosen normalerweise im Winter leisten ist diesmal auch nicht möglich.

Weiters verschärft die Situation, dass nunmehr doch fix beschlossen ist das psychotherapeutische Krankenhaus Baumgartner Höhe in Wohnbauten umzubauen, also auch dieses als Winterquartier ausfällt, für eine noch angespanntere Situation.

Die einfachste Lösung für das Problem wäre die Gewährung des Arbeitsrechts, welches aber die Gemeinde mit der Aussage: Es würde dazu führen, dass noch mehr obdachlose Ungarn nach Wien strömen abgelehnt wird.

Sollte sich also die Gemeinde bis Anfang Oktober eventuell November nicht eine geeignete Lösung für das Problem einfallen lassen, so ist im heurigen Jahr mit einem Massensterben bei den österreichischen Obdachlosen zu rechen.

Bitte helfen Sie mit, dies zu verhindern!

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Patriotischen Christen Österreichs (PCÖ)
http://jachwe.wordpress.com

  • Adresse: Laxenburger Straße 49-57, 1100 Wien

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