Wiener Skiverband mit “Wünschen ans Christkind”

Der Wiener Skiverband, unter der Führung von Präsident Hermann Gruber, äußerte am Donnerstag, 22. Dezember im Rahmen einer Pressekonferenz in der Champions Bar im Hotel Marriott seine “Wünsche ans Christkind”. Trotz einer geografisch bedingt schwierigen Ausgangslage schickt sich eine junge Garde Wiener Sportler an, die große weite Skiwelt zu erobern.

Felix Ortner kämpft im alpinen Riesentorlauf bei FIS-CIT Rennen um einen Platz im Europacup. Bereits einen Schritt weiter ist Manuela Mandl, die als eine von nur acht Damen an der Snowboard Freeride World Tour teilnimmt und dort als „wilde Henn“ bekannt ist. Lukas Pachner (Snowboardcross) wiederum, gehört seit nunmehr zwei Jahren dem ÖSV Kader an und darf sich sogar österreichischer Meister nennen.

Trotz großer Bemühungen den Wintersport in der Hauptstadt salonfähig zu machen bleiben viele Probleme: „In Wien fehlt in erster Linie eine Schwerpunktschule wie es sie z.B. in Stams oder Schladming gibt. Trotzdem können unsere Athleten international immer wieder mit guten Resultate aufzeigen“, so Präsident Hermann Gruber. „Der WSV organisiert immer wieder österreichische Meisterschaften, diese finden aber natürlich in den Bundesländern statt, sodass in der öffentlichen Wahrnehmung kein Wien-Bezug hergestellt wird, was auch die Suche nach Sponsoren erschwert”. Um den Nachwuchs in Wien entsprechend fördern zu können, wäre eine öffentlich finanzierte Skiwiese dringend notwendig. “Private Investoren tun sich mit solchen Projekten schwer, wie die Vergangenheit gezeigt hat“, erzählt Gruber.

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