Wiener Sportklub: Tradition verpflichtet

Auch wenn es wehtut: Der WSK kämpft derzeit um seinen Verbleib in der Ostliga und den Anschluss an das sichere Mittelfeld. Trotzdem keinen Grund, Trübsal zu blasen, sieht Gemeinderat Kurt Stürzenbecher: „Wenn ein Spiel danebengeht, sollten wir nicht sofort den Kopf hängen lassen, sondern genauso motiviert zu den nächsten Sportklub-Spielen kommen“, so sein Appell an die Fans. Die Stärke des WSK liegt nämlich definitiv im Fanaufgebot (u. a. auf der Friedhofstribüne) „Was die Zuschauerzahlen betrifft, ist der WSK ein absoluter Quotenkaiser. Durchschnittlich fast 1.500 Zuschauer kamen im Herbst zu den Heimspielen in Dornbach“, so der Hernalser Gemeinderat.

Optimismus trotz sehr hoher Kosten

Auch was den Zustand des WSK-Stadions an der Alszeile betrifft, gibt es noch einiges zu tun. Das WIENER BEZIRKSBLATT hat bei Stürzenbecher nachgefragt: „Es ist eine Frage der Ehre, dass man für die Sanierung des Stadions sein ganzes Engagement in die Waagschale werfen muss. Angesichts mancher kolportierter Kosten ist das kein leichtes Unterfangen. Ich bin aber optimistisch, dass zumindest Teilerfolge erzielt werden können. Im April gab es bereits eine Begehung des Areals mit dem zuständigen Stadtrat Christian Oxonitsch.“

Kurz-Biografie

Der heutige Sportklub ging aus dem Konkurs des WSC in den 1990ern hervor. Als „Wiener Sportclub“ feierte der Verein seinen größten Erfolg 1958 im Europacup mit einem 7:0 gegen Juventus Turin.

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