Wiens Mietpreis-Boxer

"Leistbar" heißt das Kriterium, nach dem sich junge Familien auf Wohnungssuche richten. Die gemeinnützigen Wohnbauträger (GBV) verwalten insgesamt 535.000 Mietwohnungen, davon allein 180.000 in Wien. Der Vorteil einer gemeinnützigen Wohnung gegenüber einer aus dem privaten Mietwohnungssektor sind die wesentlich günstigeren Mieten und das Fehlen von Maklergebühren.

"Im Vergleich zum Privatsektor wohnt es sich bei uns Gemeinnützigen wesentlich billiger", sagt Karl Wurm, Obmann des GBV. Im Schnitt zahlen GBV-Mieter rund 45 Euro pro Wohnung und Monat weniger als Mieter im privaten Wohnbausegment. Zudem kommen jährlich rund 33.000 Mietwohnungen gemeinnütziger Bauvereinigungen zur Wiedervermietung auf den Markt – in Wien sind es rund 7.000. Wurm: "Die Gemeinnützigen sind mit ihrem hohen Wohnungsbestand und ihrem niedrigen Mietzinsniveau ein stabiler Faktor, vor allem in unsicheren Zeiten."

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