Wirbel um Fuzo-Befragung

Diese Woche, genau gesagt am 18. 2., ist der Rücksendeschluss für die ­Befragung im Bäckerstraßen-Viertel. Auslöser war die zunehmende nächtliche Lärmbelästigung u. a. durch die wachsende Lokalszene und der damit verbundenen Durchfahrtsverkehr.

Juristische Verwirrung

Die bevorzugte Variante der Anrainer, eine Wohnstraße mit Nachtfahrverbot, wurde erst gar nicht abgefragt, weil sie laut Ursula Stenzel rechtlich nicht möglich sei. Sie ­berief sich dabei auf Juristen der MA 46, die ihr diese Rechtsmeinung mitgeteilt hätten. Prompt kam eine Antwort der MA 65 mit einer genau gegenteiligen Auskunft. „Das macht die Befragung überflüssig und ist ein Skandal“, ärgert sich ­Leonhard Plakolm von der Bürgerinitiative „Altes Uni-Viertel“. Denn man könne jetzt eine Wohnstraße mit einem Nachtfahrverbot kombinieren. Das Ergebnis der Befragung soll bis zum Ende dieser Woche feststehen.

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