Wohin nach der Volksschule?

Seit fünf Jahren gibt es die Initiative der Neuen Mittelschulen (NMS) in Liesing, sich gemeinsam bei einer Bildungsmesse in der Bezirksvorstehung zu präsentieren. Eltern und ihre Schützlinge finden so alle Informationen auf einem Fleck. Im September war es wieder so weit und die Nachfrage nach Informationen war enorm. Nach der Volksschule ist es für viele nicht einfach, die richtige Wahl zu treffen. Die Umstellung ist groß, es gibt mehr ­Fächer und mehr Lehrer. Der Weg ins Gymnasium ist nicht für alle möglich oder sinnvoll, der Weg in die NMS für Schüler zwischen zehn und 14 oft die bessere Lösung.

Besser als ihr Ruf

Das Angebot der sieben öffentlichen und drei privaten NMS konnte sich sehen lassen. Sie orientieren sich an den Potenzialen der Schüler und nicht an Teilleistungsschwächen. Durch kleine Klassen können Fähigkeiten und Begabungen besser gefördert werden. Soziales Lernen, Lerncoaching und zusätzliche Ressourcen ermöglichen eine individuelle Betreuung. Die Schwerpunkte reichen von ­Informatik (Steinergasse) oder Gesundheitsförderung (Benda­gasse) über Wald­pädagogik (Brückenschule) bis zur Junior High School, in der Englisch in zusätzlichen sechs Wochenstunden die ­Arbeitssprache ist. Alle Schulen laden im Oktober und ­November zu einem Tag der offenen Tür.

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