Wohnungsspekulation erfolgreich gestoppt

Dabei wurde das erstinstanzliche Urteil bestätigt, wonach die Wohnungen zurückzustellen sind. „Ein Erfolg, der die intensiven Bemühungen der Stadt Wien zum Schutz der Mieter durch eine klare Gerichtsentscheidung eindeutig bestätigt“, wie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig betont.

Mieter waren mehr als fassungslos

Vor 8 Jahren wurde die Liegenschaft von einer Privatstiftung gekauft und beim wohnfonds_wien eine Förderung für eine Sockelsanierung im Rahmen der „Sanften Stadterneuerung“ beantragt. Neben einer Reihe von klar definierten Förderungskriterien sind bei einer durch die Stadt Wien geförderten Sanierung selbstverständlich auch die Mietrechtsbestimmungen einzuhalten. Die beiden betroffenen Familien wurden – unter schriftlicher Versicherung, dass die Mietverträge dadurch unberührt blieben – „vorübergehend“ in Ersatzwohnungen untergebracht. Nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde jedoch die Schlüsselausfolge zum Wiederbezug verweigert. Die fassungslosen Familien wandten sich daraufhin an die Servicestellen der Stadt Wien und Wohnbaustadtrat Ludwig, der umgehend seine Hilfe anbot. „Unsere Hilfe hat sich voll und ganz ausgezahlt. Den Familien ist geholfen und es wurde unmissverständlich klargestellt, dass Sanierungen auf  keinen Fall zur Vertreibung der Altmieter und Mietpreistreiberei führen dürfen“, so Ludwig.

Rat & HIlfe.

Mieter, die sich in ihren Rechten eingeschränkt fühlen, wenden sich an das Mieterhilfetelefon unter 4000-8000. Dort erhalten sie kompetente Auskünfte und Hilfestellungen in allen Mietrechts- und Wohnungsangelegenheiten.

  • Adresse: Storchengasse 19, 1150 Wien

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