Zerstörerische Liebe

Mit ihrem Erfolgsdebüt “Bis ich 21 war” hat Ela Angerer eine turbulente Jugend als Kind vermögender Eltern beschrieben. In ihrem zweiten Roman „Und die Nacht prahlt mit Kometen” widmet sie sich der “giftigen Liebe”.

“Und die Nacht prahlt mit Kometen” ist ein Roman aus einer Zeit, als es in Wien noch Mehrfachtelefonanschlüsse gab, als man Schulterpolster und Neonfarben trug, während man zu Falco tanzte, als die Fernsehsender nachts noch Testbilder zeigten und Tschernobyl und Waldheim die Schlagzeilen dominierten. Es ist eine Geschichte die beweist, dass Liebe doch falsch sein kann.


Ela Angerer liest aus “Und die Nacht prahlt mit Kometen”

  • Mittwoch, 8. Februar 2017, 20 Uhr | Lesung in der Loos Bar | 1., Kärntner Durchgang 10
  • Dienstag, 14. Februar 2017, 19.30 Uhr | Lesung im Café Museum | 1., Operngasse 7

Eintritt frei!


Inhalt

So jemanden wie Bojan hat Valerie noch nie gesehen. Er ist stark und sanft zugleich, hat zahllose Frauen, macht obskure Geschäfte und bewegt sich durch Wien wie ein junger Gott. Er nennt sie Madame, weil ihm ihre vornehme Herkunft zuwider ist. Sie bemüht sich um die Gunst seiner serbischen Mutter, die an ihrem eigenen Sohn längst verzweifelt ist. Valerie liefert sich Bojan mit ihrer ganzen jugendlichen Naivität aus. Vollkommen bereitwillig begibt sie sich in Bojans Welt, in der andere Gesetze und Regeln gelten. Denn Bojan schlägt sie. Und lange Zeit denkt Valerie, sie hätte diese Schläge verdient.
 
30 Jahre später: Valerie lebt ein geregeltes Leben und ist bei einem großen Unternehmen angestellt. Die Geschichte von damals hat sie verdrängt — bis Bojan eines Tages wieder Kontakt zu ihr aufnimmt.


© Peter Rigaud, Aufbau Verlag


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