Zielgebiete der Haussanierung sind fix

Vor Kurzem wurden die neuen “Sanierungs-Hotspots” in Wien vorgestellt. Sie wurden nach einer umfassenden Analyse, die den Zustand der Häuser und soziale Daten inkludiert, bestimmt. Hauseigentümer, die die Förderungen für Sanierungen abrufen können, werden dabei direkt angesprochen. Der wohnfonds_wien gibts Tipps zu Sanierungs- und Ausbaumöglichkeiten. Ziel ist es, möglichst viele Eigentümer zu aktivieren und damit Wohnraum zu schaffen und die Sanierung fortzuführen. Für die Stadterneuerung der vergangenen Jahre haben die Vereinten Nationen Wien mit dem höchsten Preis im Bereich des Wohnens, der „Scroll of Honour“, ausgezeichnet.

Kleinere Gebiete im Fokus

Die neuen Sanierungszielgebiete wurden unter Federführung des wohnfonds_wien auf Basis der verfügbaren statistischen Auswertungen zum Gebäude- und Wohnungsbestand, aber auch nach Kriterien der sozialen Treffsicherheit definiert. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig präsentierte die neuen Sanierungszielgebiete in 18 Wiener Bezirken. Sanierungsprojekte dort werden von der Stadt Wien besonders gefördert. Wien hat in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen der Sanften Stadterneuerung einen Quantensprung gemacht: Vormals großflächigere Sanierungszielgebiete können heute auf mehrere Häuserblöcke und kleinere Viertel konzentriert werden. „Sanierungszielgebiete stehen für die Marschrichtung, in die es im Wesentlichen im Stadtraum geht. Dieser Plan weicht heute signifikant von jenen vor 25 oder auch zehn Jahren ab. Denn nach Jahrzehnten, in denen mittels ‘Sanfter Stadterneuerung’ Wohngebäude mit rund 337.000 Wohnungen sowie ganze Grätzel aufgewertet wurden, richtet sich der Fokus immer stärker auf kleinere Gebiete“, so Michael Ludwig.

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