Zilk-Platz: Symbolhaft & typisch wienerisch

Die Fläche zwischen Augus­tinerstraße, Albertinaplatz, Tegetthoffstraße und Führichgasse steht nun als Helmut-Zilk-Platz für eine herzergreifende Geschichte, wie sie wohl nur in Wien geschrieben werden kann. Sie erzählt von Liebe, Treue und großen Verdiensten um die Stadt. Bürgermeister Häupl meinte bei der Eröffnung, er begreife den Platz jetzt mehr denn je als einen Platz der Nachdenklichkeit.

Zilk setzte sich für Mahnmal ein

Mit der Umbenennung erfüllte die Stadt Dagmar Koller einen Herzenswunsch. Jener Platz war der ursprüngliche Vorschlag der Witwe. Die Ehe der beiden dauerte 30 Jahre –­
die Hochzeit war 1978.
Zilk war als Bürgermeister der Initiator des hier befindlichen Hrdlicka-Mahnmals. „Dieser Platz veranschaulicht, wie Helmut Zilk die Stadt ­geprägt und beeinflusst hat“, sagt auch Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zu den Gründen der Benennung. Als Einwohner der Inneren Stadt – geboren wurde er 1927 in Favoriten – war Zilk sein Leben lang stark mit dieser verbunden. Ins Rathaus zog der 2008 verstorbene SPÖ-Politiker und Ehrenbürger bereits 1979 ein.

Ein Jahr musste abgewartet werden, bevor Wien und die Innere Stadt nun ihren ZilkPlatz bekamen – die übliche Frist bei Benennungen nach verstorbenen Persönlichkeiten. Der letztes Jahr geäußerte Plan von Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel, den Rathausplatz umzubenennen, wurde somit nicht verwirklicht und entbehrte scheinbar auch
jeder Grundlage.

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