Zu viele Fragen sind ungeklärt

Bei der gesperrten Ausfahrt Simmering sollte ursprünglich die A3 in die Tangente einmünden. Aus Kostengründen wurde die A3 jedoch am Knoten Guntramsdorf an die Südautobahn A2 angebunden und diese zwischen den Knoten Inzersdorf und Guntramsdorf vierspurig ausgebaut. Damit war eine Öffnung der Ausfahrt Simmering nicht mehr vorrangig.
"In regelmäßigen Abständen zieht die ÖVP Projekte aus dem Hut, die bereits vor Jahren, gar Jahrzehnten wegen ihres ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses ad acta gelegt wurden. Derzeit möchte sie die gesperrte Ausfahrt Simmering aktivieren“, kritisiert SP-Planungssprecher Gemeinderat Karlheinz Hora im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT.
Aus Sicht der Stadt gibt es Projekte, die für Wien weit wichtiger sind, als die Ausfahrt Simmering auszubauen. So steht zum Beispiel die Fertigstellung des Regio­nenrings an. Vorrang für die Stadtplaner hat auch der Ausbau der Anschluss­stelle Landstraßer Gürtel. Denn die Unterführung der Gürtelfahrbahn beim Knoten Landstraße braucht Wien für das neue Stadtentwicklungsgebiet beim Hauptbahnhof und für die Aspanggründe / Eurogate – samt Einhausung der Abbiegespuren von und zur Landstraßer Hauptstraße für einen optimalen Lärmschutz für die Bewohner des Strasser- und des Wildganshofes.

Verbindungsstraßen zuerst errichten

Nach dem Ausbau kann endlich auch die Straßenbahnlinie 18 vom Autoverkehr ungehindert den Gürtel von und zur Landstraßer Hauptstraße überqueren. Das bringt kürzere Reisezeiten für die Fahrgäste des 18ers. "Eine Öffnung der gesperrten Ausfahrt Simmering ist hier keine Alternative“, so Stadtrat Rudi Schicker. "Vor der Öffnung der gesperrten Ausfahrt müsste zuerst mit dem Ausbau der Verbindungsstraßen in Simmering begonnen werden, insbesondere Richtung Osten, also Kaiserebersdorf über Zentralfriedhof. Bei einer derzeitigen Öffnung der Abfahrt Simmering würde der Verkehr vor allem durch die Grillgasse Richtung Simmeringer Hauptstraße fließen und damit durch dichtes Wohngebiet. Die Grill­gasse ist für die Aufnahme des Abfahrtsverkehrs von der Tangente nicht geeignet. Zudem gibt es noch viele offene Fragen: Wie überwindet man den Frachtenbahnhof und wie kreuzt man die Bitterlichstraße?“, so Gemeinderat Harald Troch abschließend.
Zudem besteht die Gefahr, dass mit Öffnung der gesperrten Ausfahrt Simmering auch Begehrlichkeiten auf einen Autobahn- bzw. Schnellstraßenlückenschluss zur S1 – Knoten Rannersdorf geweckt werden. Dies könnte auch eine Gefährdung für das Schutzgebiet am Goldberg mit sich bringen.

  • Adresse: Enkplatz 2, 1110 Wien

Zu viele Fragen sind ungeklärt

Bei der gesperrten Ausfahrt Simmering sollte ursprünglich die A3 in die Tangente einmünden. Aus Kostengründen wurde die A3 jedoch am Knoten Guntramsdorf an die Südautobahn A2 angebunden und diese zwischen den Knoten Inzersdorf und Guntramsdorf vierspurig ausgebaut. Damit war eine Öffnung der Ausfahrt Simmering nicht mehr vorrangig.
"In regelmäßigen Abständen zieht die ÖVP Projekte aus dem Hut, die bereits vor Jahren, gar Jahrzehnten wegen ihres ungünstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses ad acta gelegt wurden. Derzeit möchte sie die gesperrte Ausfahrt Simmering aktivieren“, kritisiert SP-Planungssprecher Gemeinderat Karlheinz Hora im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT.
Aus Sicht der Stadt gibt es Projekte, die für Wien weit wichtiger sind, als die Ausfahrt Simmering auszubauen. So steht zum Beispiel die Fertigstellung des Regio­nenrings an. Vorrang für die Stadtplaner hat auch der Ausbau der Anschluss­stelle Landstraßer Gürtel. Denn die Unterführung der Gürtelfahrbahn beim Knoten Landstraße braucht Wien für das neue Stadtentwicklungsgebiet beim Hauptbahnhof und für die Aspanggründe / Eurogate – samt Einhausung der Abbiegespuren von und zur Landstraßer Hauptstraße für einen optimalen Lärmschutz für die Bewohner des Strasser- und des Wildganshofes.

Verbindungsstraßen zuerst errichten

Nach dem Ausbau kann endlich auch die Straßenbahnlinie 18 vom Autoverkehr ungehindert den Gürtel von und zur Landstraßer Hauptstraße überqueren. Das bringt kürzere Reisezeiten für die Fahrgäste des 18ers. "Eine Öffnung der gesperrten Ausfahrt Simmering ist hier keine Alternative“, so Stadtrat Rudi Schicker. "Vor der Öffnung der gesperrten Ausfahrt müsste zuerst mit dem Ausbau der Verbindungsstraßen in Simmering begonnen werden, insbesondere Richtung Osten, also Kaiserebersdorf über Zentralfriedhof. Bei einer derzeitigen Öffnung der Abfahrt Simmering würde der Verkehr vor allem durch die Grillgasse Richtung Simmeringer Hauptstraße fließen und damit durch dichtes Wohngebiet. Die Grill­gasse ist für die Aufnahme des Abfahrtsverkehrs von der Tangente nicht geeignet. Zudem gibt es noch viele offene Fragen: Wie überwindet man den Frachtenbahnhof und wie kreuzt man die Bitterlichstraße?“, so Gemeinderat Harald Troch abschließend.
Zudem besteht die Gefahr, dass mit Öffnung der gesperrten Ausfahrt Simmering auch Begehrlichkeiten auf einen Autobahn- bzw. Schnellstraßenlückenschluss zur S1 – Knoten Rannersdorf geweckt werden. Dies könnte auch eine Gefährdung für das Schutzgebiet am Goldberg mit sich bringen.

  • Adresse: Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien

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