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Zurück in Amt und Würden

Sechs Wochen nach der Wien-Wahl wurde die neue Landstraßer Bezirksvertretung angelobt, die Bezirksräte fanden sich zu ihrer ersten Sitzung ein.

Ich gelobe der Republik Österreich und der Stadt Wien unverbrüchliche Treue, stete und volle Beachtung der Gesetze sowie gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten. Mit diesen Worten wurde Ehrich Hohenberger vor wenigen Tagen zum wiederholten Male als Landstraßer Bezirksvorsteher angelobt – ein Amt, das er seit 1989 inne hat. Der Sozialdemokrat wurde seitens der 56 Bezirksräte, die erstmals in ihrer neuen Konstellation zusammengetreten sind, in einem Formalakt einstimmig wiedergewählt. Die Angelobung nahm ein anderer gebürtiger Landstraßer vor, Kulturstadtrat Mailath-Pokorny vor. „Ich bedanke mich für das große Vertrauen. Jetzt wollen wir den erfolgreichen Weg für die Landstraße gemeinsam fortsetzen. Es gibt für uns keine Türe, die wir nicht öffnen können“, sagt Hohenberger in seiner Antrittsrede.

Neue Stellvertretung
Neben der Wahl des Bezirksvorstehers fand bei der konstituierenden Sitzung auch die Wahl seiner zwei Stellvertreter und die Angelobung der 56 Bezirksräte statt. Rudolf Zabrana (SP) wurde erneut zum stellvertretenden Bezirkschef gewählt. Mit Werner Grebner stellt erstmals ein Freiheitlicher den zweiten Bezirksvorsteher-Stellvertreter der Landstraße, der gegen den Verbalprotest der Grünen mit den Stimmen von FP und einer VP-Stimme formal ins Amt gewählt wurde.

Mehr Couleur
Eine farbliche Veränderung gibt es auch in der neuen Zusammensetzung der Bezirksräte, denn mit den NEOS und der Liste ANDAS ziehen zwei neue Fraktionen ins Landstraßer Bezirksparlament. Dessen Mandatsverteilung sieht für die nächsten fünf Jahre so aus: SPÖ 22, FPÖ 12, Grüne 11, ÖVP 6, NEOS 4, Liste Andas 1.

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