Zwei Großbaustellen prägen den Sommer

Sommerzeit ist Baustellenzeit, das ist nicht neu. Und während in der Wattgasse fertiggebaut wird und am Johann-Nepomuk-Berger-Platz aufs Bau-Tempo gedrückt wird, geht es am Flötzersteig am 10. Juli los. Sicher ist: An beiden Bezirks­enden staubt’s – und es ist mit erheblichen Behinde­rungen zu rechnen.

Eine Autospur weniger

Am Flötzersteig wird während der Arbeiten, die bis Oktober dauern, ein Fahrstreifen pro Richtung frei bleiben. Auf 1,5 Kilometer Länge wird zwischen Tinterstraße und Flötzersteig-Steg ein zumindest 1,5 Meter breiter Radweg errichtet – in erster Linie auf Penzinger Seite. Auf ­Ottakringer Gebiet ist die Veränderung ähnlich bedeutend: Ab der Kreuzung mit der Schinaweisgasse stadteinwärts wird um eine Kfz-Fahrspur reduziert. Im Bereich der Einmündung auf Höhe Ameisbachzeile wird ein 60 Meter langer Einordnungsstreifen geschaffen und die Fahrbahn für den Radweg angehoben.

Neue Bims

Schon gehämmert wird am Johann-Nepomuk-Berger-Platz. Durch den Tausch der westlichen Strecken­äste der Linien 2 und 44 müssen im Bereich der Otta­kringer Straße neue Schienen verlegt werden. Erst durch die Bim-Änderungen ist es möglich, die zwei Parkflächen zusammenzuführen und ein riesiges Grün-Areal entstehen zu lassen. Die Parkgestaltung, bei der die Anrainer mitreden, wird erst 2018 umgesetzt – die neue Linien­führung gilt ab Schulbeginn.

Flötzersteig Radweg © Hans Steiner

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