Zweifelhafter Musikgenuss

„Ich hab wirklich nichts gegen Bettler, das sind meist arme Menschen. Aber jener Mann, der oft in der U-Bahn-Station beim Ausgang zum Bruno-Kreisky-Park sitzt, strapaziert mein Nervenkostüm enorm.“ Ein Leser des WIENER BEZIRKSBLATTs hat sich am Telefon seinen Ärger von der Seele geredet. Er erzählt, dass der „musikalische“ Bettler auch öfters in weiblicher Begleitung auftrete und die Dame „ziemlich aufdringlich“ sei.

Ein kleiner Trost für den genervten Fahrgast: Ab Sommer ist Schluss mit dem „Gejaule“. Denn ab dann ist das gewerbsmäßige Betteln in Wien verboten. Diesen Beschluss hat der Gemeinderat Ende März beschlossen. Bei Verstoß ist ab Ende Juni eine Strafe von bis zu 700 Euro fällig.

In einen ungewollten „Genuss“ durch „Musiker“ kommen die Fahrgäste der U-Bahnen nicht nur in der Station Margaretengürtel, sondern manchmal auch in den Zügen selbst. Da sorgen allerdings bereits die Mitarbeiter der Wiener Linien für die sprichwörtliche „Ruhe“.

  • Adresse: Bruno-Kreisky-Park 1, 1050 Wien

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