Donaustadt: Weniger Honig geerntet

Die Honigernte ist heuer geringer ausgefallen als in den vergangenen Jahren, wie der Präsident des in der Donaustadt beheimateten Landesverbandes für Bienenzucht, Albert Schittenhelm, berichtet. Sein Tipp für Hobby-Imker: „Um die Bienen vor der Varroamilbe zu schützen, ist die Behandlung mit Ameisensäure die verbreitetste. Danach bekommen die Bienen das restliche Futter für den Winter.“

Favoriten: Landwirtschaft gemeinsam führen

Die Laaerbergbauern sind Wiener, die sich zusammen­getan haben, um gesundes, tagesfrisches regio­nales Biogemüse essen zu können, von dem man weiß, wie und wo es gewachsen ist. 
Anstatt viel Geld in die hohe Qualität von Bio-Produkten zu investieren, wird hier liebevoll Zeit aufgewendet. Dabei lernen die Beteiligten viel über Nahrung und deren Herstellung, aber auch über Menschen und Kulturen.

Mitgestalten

Die Mitglieder leisten zudem einen ökologischen und politischen Beitrag und veranstalteten im November einen Aktionstag, an dem im Rahmen der 
Initiative „Obststadt Wien“ Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt wurden. Aktuell werden Baumpaten für die Baumpflege gesucht! Mehr unter laaerbergbauern.wien

 

Brigittenau: Treffen für den Frieden

400 Menschen kamen für „Flashmob“ zusammen

Punktgenau am Tag 
der Kinderrechte kamen kürzlich an 
die 400 Personen – zum ­großen Teil Kinder – auf 
dem Platz der Kinderrechte (Dresdner Straße) zusammen, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Mit dabei auch Landtagsabgeordnete Tanja Wehsely (­SPÖ), Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer und Ex-Sozialminister Rudolf Hundstorfer.



99 Luftballons

Zu dem „Flashmob“, der 
im Rahmen des Friedens­preises 2019 stattfand, hatten die Kinder selbst gebastelte Schilder mitgenommen und hellten den Novembertag 
mit ihren Lichtern 
auf. Das Treffen 
dauerte zwar 
nur eine halbe Stunde, das Programm hatte 
es aber in sich: ­Performance der Friedenslieder „All You Need Is Love“, „Give Peace a Chance“ und „99 Luftballons“. Letztere wurden konsequenterweise in die Freiheit entlassen.

 

 

Döbling: Neue Wein-Prinzessinnen

Mit der Wahl der „Döblinger Weinprinzessin“ des Tourismus Vereins Döbling ist die royale Familie in Sachen Wein & Kultur vollständig.

Die neue Hoheit samt ihren zwei Stellvertreterinnen wurde aus den sieben Finalistinnen einer Vorausscheidung nach einem Juryverfahren in der Tourismusschule Modul ausgewählt. Die drei gekürten Prinzessinnen sind nun für zwei Jahre bestellt, um dem Döblinger Wein bei verschiedenen Events auch den notwendigen letzten charmanten Schliff zu geben. Die hoch­karätige Jury entschied sich schließlich für die 18-jährige Sofia als erste Würdenträgerin, gefolgt von den gleichaltrigen Kolleginnen Julia und Karoline. Die drei Prinzessinnen wurden von den Sponsoren mit Geschenken überschüttet. Sofia, die 1. Prinzessin, darf sich zusätzlich auch das bei der Modeschau ihrer Präsentation getragene Kleid der Designerin Dali Oleschko behalten.

Simmering: Gemeinsam sind wir stark

Simmeringer Pfarrerin in neuem Amt

In der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien Simmering hatte Pfarrerin Maria Katharina Moser in den vergangenen Jahren für die Anliegen der Kirchenmitglieder stets ein offenes Ohr, ab jetzt wird sie österreichweit für mehr Fairness und Wärme in der Gesellschaft sorgen. Ende November wurde sie durch Bischof Michael Bünker ins Amt der Diakonie-Direktorin eingeführt. „Egal ob politische Debatten, Sparmaßnahmen oder auch wenn sich ­politische und moralische Haltungen rechts und links von uns verschieben – als ­Diakonie stehen wir fest auf dem Boden des Evangeliums und tun das, was wir immer getan haben: Menschen ein erfülltes Leben ermöglichen“, verspricht Moser.

Gemeinschaft

Die Diakonie zählt zu den fünf größten Sozial­organisationen des Landes. Sie ­unterstützt Menschen in schwierigen Lebenssituationen, fördert die Inklusion 
von Menschen mit Behinderungen und begleitet sie in Pflege und im Alter.

 

Penzing: Mietvertreter vor den Vorhang!

Elf Mietervertreter wurden im Rathaus für ihr ehrenamtliches Engagement ­geehrt. Von offizieller Seite gratulierten Gemeinderat Kurt Stürzenbecher und Wiener-Wohnen-Vize­direktor Daniel Milovic.

Unter den Geehrten ist auch Alfred Jelinek, der im Käthe-Jonas-Hof wohnt und sich seit Jahren um Mietangelegenheiten kümmert. Als Grund für die Auszeichnung gibt das Wohnservice an: „Bei Pro­blemen zeigt Jelinek Präsenz, Augenmaß und einen ­langen Atem. Besonders hervorzuheben sind seine Bemühungen, eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien in die Hausgemeinschaft zu integrieren.“

 

Favoriten: Schüler zeigen ihre Wohlfühlorte

­Kinder aus Favoriten haben im Rahmen des Projekts „WoW“ („Wohlfühlen in Wien“) ihre persönlichen Wohlfühlorte präsentiert. Schon in den Monaten davor haben sie sich auf Spuren­suchen begeben.

Ausstellung

BV Marcus Franz und der Kinder- und Jugendbeauftragte Nikola Poljak waren dabei, als die Ergebnisse in Form einer kreativen Ausstellung vorgestellt wurden. Entstanden sind dabei Eindrücke, Ideen und Vorschläge, die sich vor allem um zwei Themenfelder drehen: „Freizeit und Bewegung“ sowie „Soziale Aspekte und Sicherheit“. Die von den Kindern favorisierten Orte waren der Motorikpark im Helmut-Zilk-Park, der Puchsbaumpark und der Erlachpark.

 

Donaustadt: Ein Steirer in Wien

Josef Taucher Ein Wahldonaustädter

„Wie ein klassischer ­Migrant“ siedelte er sich in Wien an: Nach der Matura in Gleisdorf bei Graz zog Josef Taucher zunächst in die Brunnenmarktgegend in Ottakring. Später zog es den heutigen Klubchef der Wiener SPÖ tendenziell in den Norden: zunächst in den zweiten, dann in den 22. Bezirk.
„Mein Herz schlägt für die Donaustadt, weil sie so grün ist wie die Steiermark“, sagt der Politiker, der Psychologie studiert hat. Er sieht sich als „­Übersetzer zwischen den Bezirken“ und organisierte jüngst gemeinsam mit dem Liesinger Bezirkchef Gerald Bischof das Kulturprojekt „Sargfabrik“ im 23. Bezirk.

 

Donaustadt: Preis für Bus ohne Chauffeur

In insgesamt zehn ­Kategorien wurden kürzlich die innova­tivsten Technik-Produkte und -Ideen mit den „fu­turezone Awards“ ausgezeichnet. Die Kategorie „Green Mobility“ gewann das Konsortium „auto.Bus – Seestadt“ mit dem fahrerlosen Bus, der heuer testweise in der Seestadt eingesetzt wurde. Im Frühjahr 2019 sollen zwei derartige Fahrzeuge ihren ­regelmäßigen Betrieb 
rund um die U2-Station Seestadt aufnehmen.

 

Meidling: Oase der Erholung im Grätzel

Sechterpark wurde erneuert und vergrößert

Die Parkanlage in der Sechtergasse wurde kürzlich eröffnet und ist nun achtmal so groß wie zuvor. Die Ausdehnung auf 3.000 Quadratmeter wurde durch den Ankauf eines ­benachbarten Grundstücks möglich. Schaukel, Karussell und die Rutsche wurden so gestaltet, dass auch Kinder im Rollstuhl aus dem nahen Kinderhospiz hier ihren Spaß haben können. Die Sandkiste wurde vergrößert und überdacht, Stauden und Bäume neu gepflanzt. Auf der erweiterten Fläche haben zudem eine naturnahe Wiese als auch ein Nachbarschaftsgarten Platz. „Durch die integrierte Lage ist der Park das Herz der Nachbarschaft. Die Neugestaltung unter direkter Beteiligung der Anrainer ist gut gelungen“, so BV Gabriele Votava.

 

Landstraße: Verlorene Paläste in unserem Bezirk

Neue Schau im Bezirksmuseum

Mit der sehenswerten Ausstellung „Verlorene Paläste der Landstraße“ sorgt das Bezirksmuseum (Sechskrügelgasse 11) derzeit für Begeisterung. Vorgestellt werden einstige Prunkstücke wie die Palais Althan, Arenberg, Hannover, Harrach, Metternich, Modena, Vetsera und das Erdberger Schlössl. Kurator der tollen Schau ist der Historiker ­Edgard Haider.

Alte Fotos

Der erste Teil (zu sehen bis 10. Februar 2019) beschäftigt sich mit früheren Prunkgebäuden, die abgebrochen oder nur mehr in Teilen erhalten sind. Gleichzeitig werden Fotos gezeigt, wo diese Paläste damals gestanden sind. Der 2019 folgende zweite Teil behandelt die noch vorhandenen Paläste im Bezirk. Geöffnet: Mittwoch 16 bis 18 Uhr und Sonntag 10 bis 12 Uhr.

 

Ottakring: Mietervertreter vor den Vorhang!

Elf Mietervertreter wurden im Rathaus für ihr ehrenamtliches Engagement ­geehrt. Von offizieller Seite gratulierten Gemeinderat Kurt Stürzenbecher und Wiener-Wohnen-Vize­direktor Daniel Milovic.

Unter den Geehrten sind auch Eveline und Werner Schmelz, die seit vielen Jahren den riesigen Sandleiten-Hof betreuen. Als Grund für die Auszeichnung gibt das Wohnservice an: „Zusammen mit anderen Mietern organisieren sie jährlich das Hoffest im Sommer und gestalten den Jahresausklang im Grätzel mit. Fast täglich ordnen sie die Bücherkabine auf dem Matteottiplatz und sorgen für viele Verbesserungen im Gemeindebau.“

 

Alsergrund: Seitenwechsel auf der Rossauer Lände

Schon im Novem­ber – und somit früher als geplant – ­endeten die Sanierungsarbeiten auf dem Bahnsteig der U4-Station Rossauer Lände in Richtung Hütteldorf. Der von Otto ­Wagner gestaltete Eingangsbereich erstrahlt ­bereits wieder in neuem Glanz. Die Stiegenauf- und -abgänge wurden erneuert, Fassade und ­Innenputz instand­ ­gesetzt, der originalgetreue Fliesenbelag wurde verlegt und das Fahrgastinformationssystem ­modernisiert.

Bis Juni 2019

Per 26. November wechselte der Bautrupp den Bahnsteig: Voraussichtlich bis Ende Juni 2019 werden nun in Fahrtrichtung Heiligenstadt Renovierungsarbeiten durchgeführt. 
Die Sanierung erfolgt weiterhin im laufenden Betrieb. Das heißt, die Züge halten nicht in der Station in Fahrtrichtung Heiligenstadt, Passagiere können entweder 
in der Station Schottenring oder Friedensbrücke aus- und zusteigen.

 

Ottakring: Im Namen von Rössel und König

Schach ist nicht nur das Spiel der Könige, sondern auch eines der klassischen Wiener Kaffeehauskultur. Eines, bei dem seit 260 Jahren alle Schichten der Gesellschaft aufeinandertreffen. Ganz in dieser Tradition fand Anfang Dezember das erste „Integrative Schachturnier“ im Café Ritter (Ottakringer Straße 117) statt. Unter dem Motto „Chess Unlimited“ spielten Flüchtlinge, ­studierende Gäste, AmberMed-Patienten (ohne Versicherungs­schutz), aber auch Prominente wie Kabarettist & WBB-Autor Dieter Chmelar, Jazzmusiker Georg Breinschmid und Maler Werner Wöhrer. Zudem wird eine kleine Schachschule einge­richet, die für jeden gratis ­zugänglich ist.

 

Ottakring: Wasser-Sport macht fitter!

Tolles Winter-Angebot im Hallenbad

Im Wasser sinkt das ­Körpergewicht auf ein ­Siebtel und gibt auch Menschen mit Gewichtsproblemen eine gute Chance, ­regelmäßig zu trainieren. Die ­Bäder-Abteilung der Stadt (MA 44) bietet im Otta­­kringer Bad (Johann-Staud-Straße 11, Tel. 01/914 81 06) mehrere Gymnastik-Kurse 
mit Musik an.

Zwei Termine

Neben dem Eintritt (maximal 5,90 Euro) ist für das Senioren-Aqua-Rhythmik-Programm ein Aufpreis von 3,20 Euro zu bezahlen. Dieses ­Angebot dauert 20 Minuten und steht jeden Montag um 15 Uhr ausschließlich ­Senioren zur Verfügung.

Daneben gibt es die klassische Pool-Gymnastik mit Musik, die 35 Minuten dauert, für jedes Alter geeignet ist, die Kondition fördert und ohne Aufpreis angeboten wird. Dieses Training fin­det jeden Donnerstag um 17.30 Uhr im Hallenbad statt.