Döbling: Tüwi als Parkplatz

Der Abbruch der alten TÜWI-Baracken in der Borkowskigasse wird sich noch einige Zeit verzögern, obwohl der Neubau (Bild) am alten TÜWI-Standort seit Wochen fertig und auch schon bezogen ist. Auch die Mensa ist in den Neubau übersiedelt. Die alte Baracke wird zwar abgerissen, es ist jedoch geplant, hier einen Ausweich-Parkplatz zu errichten. Die provisorischen Stellplätze in der Borkowskigasse sollen ein ­Ersatz für die bestehenden Parkplätze sein, die im Zuge von noch benötigten Erweiterungsbauten vorübergehend gesperrt werden müssen.

 

Meidling: Neue Querung für die Fußgänger

Ein erboster Leser schrieb von unhaltbaren ­Zustän­den bei einer ­Umleitung an der Kreuzung Eibesbrunnergasse/Unter-Meidlinger Straße. Um Service bemüht, machte sich das WIENER BEZIRKSBLATT auf zum Lokalaugenschein und fand – nicht mal ein Umlei­tungsschild. Allerdings gibt es Neuigkeiten aus der Bezirks­vorstehung: Eine ­Fußgängerquerung wird ­demnächst dort errichtet und dazu werden zwei Gehsteigstreifen etwas vorgezogen zu sogenannten „Ohrwascheln“. Der Umbau wird kurzgehalten werden und über etwaige Umleitungen entscheidet die Verkehrsbehörde.

Hietzing: Junge Tanz-Talente

Neues Studio bietet einen bunten Mix

Neues, spannendes Angebot mitten im 13.! Das ­Hiporama Tanzstudio hat in der Hietzinger Hauptstraße 6 einen neuen Standort eröffnet. Genützt werden die Räumlichkeiten der „Tanzschule Immervoll“, um jungen Hietzingern jeden Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 15 und 18 Uhr das tänzerische Bewegen näherzubringen. Und die Resonanz, so Orga­nisatorin Rebekka Rom, ist ausgezeichnet. „Unsere drei Trainerinnen bieten an drei Nachmittagen einen bunten Mix an Tanzstilen – von der Tanzvorbereitung und ­Ballett bis hin zu ­Jazzdance und Hip-Hop.“

Infos und Anmeldung: www.hiporama.at

 

Favoriten: Mietervertreter aus den Bezirken geehrt

Elf Mietervertreter wurden im Rathaus für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Von offizieller Seite gratu­lierten Gemeinderat Kurt ­Stürzenbecher und Wiener-Wohnen-Vize­direktor Daniel Milovic. Unter den von der Stadt Wien ausgezeichneten ist auch die Favoritnerin ­Juliana Weisz, die im Karl-Wrba-Hof wohnt und sich mit Leib und Seele um Miet-angelegenheiten kümmert. Die Mietervertreter wurden aufgrund ihrer langen aktiven Zeit als Mieterbeiräte, ihrer besonderen Rolle im Gemeindebau oder aufgrund ihrer Zivil­courage bei Ausnahme­situationen in der Wohnhaus­anlage ausgezeichnet.

Wertvoll

Die rund 1.000 tätigen ­Mietvertreter fungieren als ­unabhängige Schnittstelle ­zwischen Bewohnern, den Wohnpartner-Mitarbeitern und der Hausverwaltung. Zudem vertreten sie die ­Mieter nach außen hin.

Beitrag

Für alle, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, bietet ­Wiener Wohnen kostenlose Kurse zu Themen wie Konfliktmanagement, Kommunikation oder gesellschaftliche Entwicklungen an. Interessier-te können sich zur Wahl in den Mietbeirat aufstellen lassen. www.wohnpartner-wien.at

Vor den Vorhang geholt

Favoriten: Tanzen verbindet

Wie viel Superheld steckt in einem Kind, das sich nach traumatischen Erfahrungen wie Krieg und Flucht dem Alltag in einem fremden Land stellt? Beim Tanzprojekt „Wir Superhelden“ ­erforschen Kinder mit und ohne Fluchthintergrund, wie sie ihren Alltag meistern, welche Wünsche und Sehnsüchte sie haben und wie sie ihr Superheld-Sein mit dem Körper ausdrücken können. Nachdem 
bereits Aufführungen stattgefunden haben, ist gerade wieder eine nächste geplant, die am 20. 1. im Ute Bock Bildungszentrum in der 
Inzersdorfer Straße 64 über die Bühne gehen wird. Anmeldungen zu Tanzkursen unter: lisa@salonemmer.at

 

Landstraße: Nachhilfe-Profi für Wiener Studenten

Der Jungunternehmer Jakob Stracke aus der Reisnerstraße machte vor fünf Jahren aus der Not eine Tugend. Als TU-Student erkannte er in seiner Funktion als Tutor am Institut für Mecha­nik und Mechatronik das Problem der hohen Durchfallquoten in Mechanik: eine unzureichende Lehre von Seiten der Universität. So gründete er auf eigene Faust ein Nachhilfeunternehmen, das jetzt unter dem Namen tutora.at bekannt ist. 1.000 Studenten besuchen jährlich seine Kurse, vier Mitarbeiter helfen mittlerweile als Vortragende in anderen Fächern aus. Neben tutora.at betreibt der 31-Jährige nach dem ­selben Konzept auch die Marken mathekurse-wien.at (hier wird Schülern professio­nell durch die Mathematik-Matura geholfen) und strackemed.at (Vorbereitungskurse für die Medizin-Aufnahmeprüfung).

Hietzing: Nein zur Polizei am Pferd

63 % dagegen

Im Rahmen der großen Bezirksumfrage  wurde auch der Einsatz von Polizeipferden im Bezirk abgefragt. Ergebnis: 63 % der Hietzinger sind dagegen und sogar 76 % lehnen ab, dass die Polizeipferde in der Maria-Theresien-Kaserne untergebracht werden. „Ein ­klares Votum“, betont ­Gemeinderat ­Gerhard Schmid (SPÖ), „das ­unsere Ablehnung untermauert. Ich habe immer schon gesagt, dass wir keine Polizeipferde wollen und brauchen, dass das nur eine Schnapsidee des FPÖ-­Innenministers ist!“

 

Floridsdorf: Jugendliche wählen eigene Projekte aus

50.000 Euro aus BezirksBudget

Im Festsaal im Amtshaus am Spitz, wo sonst das Bezirksparlament tagt und Politiker das Sagen haben, waren diesmal die Jugendlichen am Wort: Im Rahmen des Jugendparlaments Word Up! 21 präsentierten Schüler aus Floridsdorf Bezirksvorsteher Georg Papai und anderen Bezirkspolitikern und Vertretern der Stadt ihre Ideen für den Bezirk. 
Bis im Juni 2019 haben die Jugendlichen nun die Möglichkeit, daraus selbst ihre Lieblingsprojekte zu wählen. Für deren Umsetzung stehen jedes Jahr 50.000 Euro aus dem Bezirks­budget bereit.

 

Hernals: Spenden gingen an Happy Market

Beim „Gürtel Nightwalk“ hat heuer die SPÖ ­Hernals wieder einen Benefizgetränkestand betrieben, dessen Erlös diesmal 
an „Happy.thankyou.more­please“ gespendet wurde. Die Spendenübergabe erfolgte am 31. Oktober in den Räumlichkeiten des gemeinnützigen Vereins durch Bezirks­chefin Ilse Pfeffer und BV-Stv. Peter Jagsch.

Kleiderhilfe

„Happy.thankyou.moreplease“ betreibt den Happy Market in der Otta­kringer Straße 44, in dem Inhaber von Sozial- und Mobilpass sowie geflüchtete Menschen kostenfrei Kleidung beziehen können. Wer Kleidungs- und Sachspenden vorbeibringen möchte, findet eine aktuelle Bedarfsliste auf www.thank­youmoreplease.at. In den ­vergangenen Jahren ging der Erlös bereits an die Volkshilfe, den Frauennotruf sowie das Beratungszentrum Sophie.

 

Simmering: Zukunft für Parkpickerl ist offen

Anfang November wurde im Zentrum von Simmering das Parkpickerl eingeführt, im restlichen Bezirk ist die Parkplatzsituation jedoch bis jetzt nicht besser geworden. Bezirksvorsteher Paul Stadler will deswegen die Parkraumbewirtschaftung auf den kompletten 11. ausweiten. ­ÖVP-Bezirksparteiobmann Wolfgang Kieslich warnt vor unüberlegten Schnellschüssen: „Bei der Befragung wurde das Pickerl außerhalb der U-Bahn-Zonen abgelehnt. Wir sollten eine Testphase abwarten, um eine nachhaltige Lösung zu erreichen.“

 

Leopoldstadt: Gutes Wetter sorgte im Prater für ein Spitzenjahr

Schwerpunkt Familie für 2019

Der Präsident des Wiener Praterverbandes klingt fast euphorisch. „2018 war ein Spitzenjahr“, freut sich Stefan Sittler-Koidl. Zwar sei es „aufgrund der ­inhomogenen Gemeinschaft“ der im Prater engagierten ­Betriebe schwierig, von einem einheitlichen Ergebnis zu sprechen, aber insgesamt habe der Wurstelprater heuer wirtschaftlich sehr gut ­abgeschnitten.

Loopings
Sittler-Koidl macht hierfür auch den Wettergott ver­antwortlich: „Nur der März war schlecht, ab April war 
es dann sehr gut.“
Natürlich muss so ein Vergnügungspark immer neue ­Attraktionen bieten. Das waren heuer vor allem der „Virtual Reality Clown“ und der „Fünfer-Looping“, der zum zweiten Mal in Wien zu Gast war und im Herbst auf das Münchner Oktoberfest übersiedelte. 
Für das nächste Jahr ist wieder eine große Achterbahn geplant. Darüber hinaus soll das „Königreich Eisenbahn“ Modellbahnfreunden die Chance bieten, ihre eigenen Züge fahren zu lassen. 
 Hans-Paul Nosko

 

Landstraße: Wohltätige Galerie

Kunst für guten Zweck

Zeitgenössische Kunst macht Freude – und das gleich doppelt. Denn wer in der Challery, Österreichs erster und einziger Wohltätigkeits-Galerie, ein Gemälde oder Designobjekt, eine Fotografie, Zeichnung, Grafik, Installation oder Skulptur erwirbt, spendet damit zugleich für den guten Zweck.

Hilfe für Unheilbare

Alle Erlöse aus dem ­Verkauf der Kunstwerke gehen heuer an das CS Hospiz Rennweg, in dem unheilbar erkrankte Menschen betreut und gepflegt werden. „Die Challery ­leistet einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zur Finanzierung des ­Hospizes“, betont Sabina Dirnberger vom CS Hospiz Rennweg. Zuletzt konnte mit den Spenden aus der Charity-­Galerie ein dringend benö­tigter Umbau der Familienzimmer unterstützt werden.

grossartige künstler

Alle Werke, die in der Challery oder über challery.net zum Verkauf stehen, wurden von renommierten, zeitgenössischen Künstlern aus dem In- und Ausland gestiftet. „Ich freue mich sehr, dass ich so viele großartige Kunstschaffende für dieses einzigartige Benefiz-Projekt begeistern konnte“, freut sich Challery-Gründer Michael Schmidt-Ott im Gespräch.

Infos: www.challery.net

 

Ein sauberer Bezirk

Bereits im Oktober startete eine Sauberkeitsoffensive in Innerfavoriten. Schwerpunkte dieser Aktion beinhalteten umfangreiche Reinigungsarbeiten, verstärkte Prävention und mehr Kontrollen für ein sauberes Grätzel.

Ordnung

Um die Bevölkerung in die Aktion einzubinden, wurden am Viktor-Adler-Markt und am Reumannplatz Mobil­büros eingerichtet, 
in denen die Favoritner ihre Wünsche, Ideen und Anregungen zu mehr Sauberkeit vorbringen konnten. Es gab insgesamt 122 konkrete Anliegen, wovon der Großteil sofort umgesetzt werden kann oder bereits erledigt werden konnte.

 

Floridsdorf: Neuer Platz eröffnet

Pius-Parsch-Platz eröffnet

Die Bäume sind zwar noch kahl, die Bänke sind schon da und die Wasserspiele funktionieren tadellos – 
was etliche der zahlreich ­erschienenen Floridsdorfer zu einem schnellen Schritt auf die Seite veranlasste: Der neu gestalteten Pius-Parsch-Platz wurde kürzlich mit Kinderpunsch und ­Maroni feierlich eröffnet. „Es ist unser Leuchtturmprojekt“, freute sich Bezirkschef Georg Papai, der die Neugestaltung des Platzes an die Spitze der diesjährigen 21 Projekte für Floridsdorf gesetzt hatte.
Bis vor einiger Zeit parkten hier noch Autos. In Zukunft soll der Platz eine konsumfreie Aufenthaltszone für die Bewohner sein.

 

Währing: Einige Baum-Riesen aber waren im Weg

In der Simonygasse haben sich zahlreiche Anrainer über radikale Baumfällungen beschwert, die entlang der S-Bahn zwischen der Kreuzgasse und der Währinger Straße durchgeführt wurden. Seniorenombudsmann Andreas Höferl (SP) hat deshalb bei den ÖBB nachgefragt und die Sache nun aufklären können: Die Bäume standen allesamt auf dem ÖBB-Grund entlang der ­S-Bahn. Bei den gefällten Bäumen handelte es sich zum größten Teil um alte Robinien, die teilweise schon Totholz in den Baumkronen hatten. Das Problem war, dass sie in den Fahrleitungsbereich der Straßenbahn und der S-Bahn hineingewachsen waren.

Ausnahme ÖBB

Ersatzpflanzungen werden von den ÖBB nicht durchgeführt, da es sich um Fällungen der Eisenbahn handelt. Bei privaten Grundstücken gibt es keine Ausnahmen.