Shoppen in Hietzing macht noch mehr Spaß

Bewohner des lebenswerten Grätzels nahe Schönbrunn wissen: Hier ist ein vielfältiger und für die Geldbörse verträglicher Branchenmix vorhanden. Die Hietzinger Hauptstraße vom Knotenpunkt Kennedy­brücke bis zum Kreisverkehr beim Café Dommayer sowie das Gebiet rund um Schönbrunn können nicht nur stolz auf ihre Geschichte sein, sondern auch die Infrastruktur passt ausgezeichnet: Die Geschäf­te sind gut mit ­U-Bahn (U4), Autobus (­Linien 51 A, 56 A, 56 B, 58 A) und der Straßenbahn (Bim-­Linien 10, 60) erreich­bar. Die Hietzinger Betrie­be, wo schon schnell einmal die Zeit ­verfliegen kann, punkten mit sympathischer Übersichtlichkeit.

Süße Versuchung

Denn hier gibt es sie noch, die kleinen Grätzelgeschäfte, die Nahversorger. So bietet Xocolat, gegenüber der legendären Konditorei Dommayer, eine feine Auswahl erlesener Tafelschokoladen und ein großes Sortiment von ­Naschereien. Plus: viele Geschenke, die wirklich glücklich machen. Auch an süßen Geschenkideen und der persönlichen Note (Personal Chocolate) mangelt es in der Lainzer Straße 1 nicht.

Großes Fachwissen

Ein weiterer Tipp aus dem Grätzel ist die ­exklusive und hochwertige Ordination für die Zähne ­in der Hietzinger Hauptstraße 24. Der bekannte Zahnarzt Dr. Emmerich-Alexander ­Josipovich bietet seinen Kunden alle Leistungen einer moder­nen Zahnordination.

Gezielt abnehmen

Ein anderer ­Nahversorger, der im EKAZENT seinen Sitz hat, blickt bereits in die Zukunft. Wer heute schon an die Frühlingsfigur denkt, sollte auch an das Hypoxi-Studio denken. Denn: „Ihre Wunschfigur lässt sich weder durch Sport noch durch Hungerkuren erzwingen. Denn der Körper baut Fett da ab, wo es leicht und schnell verfügbar ist – in 
gut durchbluteten Regionen“, wird betont. Und die Hypoxi-Methode zielt auf die Problemzonen ab. Vor der Behandlung wird ausführlich die Lage analysiert.

 

Ottakring: Brauerei holt einmal mehr Gold

Schön langsam braucht die Ottakringer Brauerei einen neuen Trophäen-Kasten. Nach den Erfolgen 2016 (Brauerei des Jahres, Gold für „Helles“ und „Gold Fassl Pils“) und 2017 (Bronze für „Gold Fassl Dunkles“) ist 2018 wieder golden: ein „European Beer Star“ für das „Brauwerk Porter“.

Gütesiegel

„Wir freuen uns riesig über diesen Erfolg“, ­betont Ottakringer-Geschäfts­führer Matthias Ortner. „Gold in einer Kategorie, die in Europa schon sehr lange gebraut wird und lange Tradition hat, macht uns extrem stolz.“ Mit 2.344 Bieren aus 51 Ländern schaffte der „European Beer Star“ bei der 15. Auflage heuer eine Rekordbetei­ligung. Er gilt als Güte­siegel für Biere.

 

Floridsdorf: Bauernmarkt soll in die Mitte rücken

Leitbild 2030 für Schlingermarkt liegt vor

Es war seit Jahren das Leid des Schlingermarkts: Die Kunden werden immer weniger. Nun kam ausgerechnet die neue Marktordnung, die einheitliche Öffnungszeiten vorsieht, diesem Vorhaben zu Hilfe: „Seit einiger Zeit trudeln die Kunden ein“, ­erzählt Marktamtssprecher Alexander Hengl begeistert.

Kinderspielplatz

Einen zusätzlichen Impuls soll nun das neue Leitbild bringen, das kürzlich vorgestellt wurde. Demnach ist bis zum Jahr 2030 ein Bündel von Maßnahmen geplant, um den Markt aufzuwerten. Größtes Vorhaben ist, die Mitte des Markts für den Bauernmarkt freizuräumen. „Laut einer Besucherfrequenzzählung besuchen viele Kunden ausschließlich den Bauernmarkt“, weiß Hengl. Rückt dieser in die Mitte, könnten die anderen Betriebe auch profitieren. Die Inhaber der derzeit dort befindlichen Stände werden allerdings nicht gezwungen zu übersiedeln. Weitere Punkte des Leitbilds: Schaffung einer kon­sumfreien Zone und eines Kinderspielplatzes sowie einheitliche Markisen für die Stände. BV Georg Papai: „Das Leitbild ist eine große Vision. Jetzt müssen wir sehen, was die Floridsdorfer sich für den Schlingermarkt wünschen.“

Hans-Paul Nosko

 

Brigittenau: Basteln im Pensionistenwohnhaus

Die Pensionistenklubs und Häuser zum Leben betreuen nicht nur ältere Menschen – sie tragen auch zum Verständnis zwischen unterschiedlichen Generationen und Kulturen bei. 
So veranstaltete kürzlich 
das Haus Brigittenau einen bunten Nachmittag, an 
dem Menschen aus Ungarn, 
der Türkei und Österreich ­gemeinsam mit Asylwerbern kochten und bastelten. Bei einem orientalischen Buffet kümmerten sich vor allem die Damen um Weihnachtsdekoration, die derzeit für einen guten Zweck verkauft wird.

 

Hernals: Neuer Pickerl-Anlauf

Da im Juli 2019 nun auch in Döbling das Parkpickerl flächen­deckend in der Zeit von 9 bis 19 Uhr einge­führt werden wird, müssen sich die Hernalser gegen mögliche Einpendler in die noch pickerlfreien Gebiete wappnen. Hernals hat ja mit Döbling eine gemeinsame Grenze. In einer ersten Gesprächsrunde wurden bereits mögliche Parkpickerl-Überlappungszonen mit dem neuen Bezirks­chef Daniel Resch debattiert. Dies geschieht auch unter Einbindung der Währinger Vorsteherin Silvia Nossek.

Befragung

Bevor eine Erweiterung ­verordnet wird, soll – so die Bezirks­chefin Ilse Pfeffer – aber noch die Hernalser Bevöl­kerung mitreden dürfen. Auch die Anrainer am derzeit noch pickerlfreien Heuberg und in der Siedlung Höhenstraße sollen amtliche Mitteilungen der Bezirksvorsteherin zugeschickt bekommen, weil es dort immer wieder zu Beschwer­den komme. Man hofft auf möglichst zahlreiche Rückmeldungen, um den ­Bedarf richtig einschätzen zu können. Grundsätzlich gibt es die großräumige Kurzparkzone in Hernals seit Oktober 2012. Schritt für Schritt musste aufgrund von Verdrängungseffekten nachgebessert werden. BV-Stv. Peter Jagsch (SP): „Wir fragen die Betroffenen, zwingen werden wir die Menschen nicht zum Pickerl.“ Gerhard Krause

 

Meidling: Neues Grätzel bei der Remise

Mehrere Bauträger planen fünf Bauteile am Alten Betriebsbahnhof

Auf dem Areal der Wiener Lokal­bahnen in der Wolfganggasse werden 850 geförderte ­Wohnungen errichtet. Erstmals wird es spezielle Wohnformen für Allein­erziehende, Smart-Wohnungen mit Gemein­schaftsräumen, ein Pflegeheim, ein Lehrlingsheim und soziale Bildungseinrichtungen in ­insgesamt fünf verschiedenen Bauteilen für 1.900 Menschen geben.

Außergewöhnlich

„Das Wohnangebot im Wohnquartier Wolfganggasse geht auf unterschiedliche Lebenssituationen und Familienkonstellationen ein. Dabei ist mir die wachsende Gruppe der Alleinerziehenden sehr wichtig“, so Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál. Baubeginn für die Projekte soll 2020 sein, die Fertigstellung wird zwei Jahre später erfolgen.

Die alte Remise auf dem ­Bauplatz bleibt erhalten. Sie ­gehört nun Soravia. „SoArt“ als Initiative von Soravia wird sie als Grätzelzentrum – Investitionskosten etwa eine Mio. Euro – nichtgewinnbringend betreiben. Die Gesamt­kosten des neuen Grätzels sind noch nicht bekannt, man kalkuliert im hohen Millionen-Euro-Bereich.

 

Kleines Inselchen großes Fragezeichen

Rätselraten auf der Taborstraße

Auf den ersten Blick sind Verkehrsteilnehmer irritiert: Am Ende der Schmelzgasse knapp vor der Taborstraße liegt eine ganz kleine Verkehrsinsel. Da sie neben und nicht auf einem Zebrastreifen liegt, kann sie wohl nicht Fußgänger zum Verweilen einladen. Und was bedeutet der ­Richtungspfeil darauf?
Der Buchautor und Bewohner des zweiten Bezirks ­Robert Sommer hat das runde Bauwerk aus Pflastersteinen scherzhaft als „Prachtstück in meiner ­geliebten Leopoldstadt – mit nicht einmal einem Quadratmeter das kleinste Eiland der Welt“ ­bezeichnet.

Schild fehlt

Des Rätsels Lösung kam aus der Bezirksvorstehung: Das Inselchen ist als Fahrbahntrennung für die Schmelzgasse ­gedacht, in der Radfahren gegen die Einbahn ­erlaubt sein wird. Nur ist dies auf dem Verkehrsschild „Einfahrt verboten“ nicht ersichtlich. Die andere Begründung der BV („mehr Platz für Fußgänger, u. a. auf dem Weg von der Straßenbahnstation Taborstraße zum Krankenhaus der Barmherzigen Brüder“) gibt jedoch wieder Rätsel auf.

Hans-Paul Nosko

 

Floridsdorf: Geriatriezentrum Floridsdorf bleibt

Trotz Übersiedelung des Spitals:

Seit 2001 bietet das Geriatriezentrum Floridsdorf hochwertige Betreuung für chronisch kranke Menschen. „Auch nach der Übersie­delung des Krankenhauses Floridsdorf ins KH Nord bleibt das GZ Floridsdorf weiter bestehen“, bekräftigt Susanne Drapalik, Direktorin der KAV-Teilunternehmung Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser. Das Haus bietet Platz für 120 Bewohner. Auf jeder Station gibt es Tagräume für Aktivitäten.

Catering

Nach der Schließung des Krankenhauses Floridsdorf und der dortigen Küche wird nun ein externer Anbieter die gastronomische Versorgung übernehmen.

 

Döbling: Tägliches Chaos vor den Schulen stoppen

Mit der Aktion „Wie sicher sind die Schulwege in Döbling“ ­versuchen die NEOS, mit einer Aktion das tägliche Verkehrschaos vor den Schulen zu stoppen und die Gefahrenstellen auf den Wegen zur Schule zu entschärfen. Gemeinsam mit den Eltern will man Verbesserungsvorschläge für jede einzelne Schule entwickeln. Grundlage des Projekts ist eine Online-Umfrage, welche von den NEOS von Mai bis Juli 2018 mit 234 Eltern und Großeltern sowie Lehrern 
in Döbling durchgeführt wurde. Die Klubchefin der Döblinger NEOS, Angelika Pipal-Leixner: „Es war uns ein Anliegen, die Verbesserungsvorschläge gemeinsam mit Eltern zu entwickeln!“

Die ersten Ergebnisse: Döbling braucht Verkehrsberuhigung vor den Schulen.

Kiss&Go

Immerhin werden 41 Prozent aller Schüler mit dem Auto gebracht. Auch Tempo-30-Zonen vor der Schule – etwa in der Straßergasse – wären sinnvoll. Abhilfe soll auch durch „Kiss&Go“-Zonen in sicherer Entfernung der Schule erreicht werden. Die NEOS sprechen sich aber gegen ­generelle Fahrverbote vor Schulen aus.

Gerhard Krause

 

Währing: Sorgt Bezirk für einen neuen Verkehrsstau?

Die Währinger Verkehrs­politik treibt neuerliche Blüten. Nun sollen neue Busspuren und Radwege in der Gersthofer Straße und beim Gersthofer Platzl verordnet werden. Ohne in der Bezirksvertretung ausreichend diskutiert worden zu sein, wie man bei ÖVP und FPÖ meint.

Mehr Platz

Vorgesehen ist, eine Busspur in der Gersthofer Straße für den 10A bis zur Währinger Straße zu verlängern und auch für Radfahrer freizugeben. Für den Individualverkehr bedeutet dies, dass nur noch ein Fahrstreifen zur ­Verfügung stehen wird. Auch die Ausfahrt aus der Währinger Straße in die Gersthofer Straße soll nur noch in einer Spur abgewickelt werden. Für Staus zur Verkehrsspitze scheint jedenfalls gesorgt. Die SPÖ macht jetzt ihre Zustimmung im Bezirksparlament davon abhängig, dass der Umbau keinen zusätzlichen Stau verursacht. Bezirkschefin Silvia Nossek: „Ich will alle Fraktionen überzeugen, dass dies nicht der Fall sein wird.“

eine fahrspur

Die Ideen für das Gerst
hofer Platzl sehen ähnliche Beschrän­kungen vor, um die vorhandenen Flächen für Fußgänger zu verbessern. Auch hier ist der Verzicht auf eine Fahrspur angedacht. Sogar ein kleiner Schani­garten ist denkbar. Bei der ­Prä­sentation der Rathaus-Planungen nach den Vorstellungen einer Agenda-Gruppe wurde im Gersthofer Pfarrsaal heftigst diskutiert.

G. K.

 

Josefstadt: Aktion gegen die Parkplatz-Misere

Unter dem Motto „Lieber 1.000 Parkplätze für die Josefstädter als gar keiner mehr“ fordert die SPÖ Josefstadt die Öffnung der Anrainer-Parkplätze für ­Unternehmer. Sonst drohe der Komplettverlust der ­Parkplätze.

30 Prozent

„Sieben von neun Bezirken haben zugestimmt, nur die Josefstadt und die Innere Stadt bleiben stur. Bleiben in dieser Frage die Fronten verhärtet, müssen wir Josefstädter damit rechnen, dass die Parkverbots­tafeln für die An­rainerparkplätze außer Kraft ­gesetzt werden“, so SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Gemeinderat Heinz Vettermann. Damit drohe laut Vettermann ein Komplettwegfall. Die Stadt hat im Gegenzug zur Unternehmensöffnung angeboten, die Anrainerstellplätze auf 30 Prozent zu erhöhen.

 

Floridsdorf: Schonung für Pfoten

Hundepfoten sind besonders im ­Winter sensibel: Aggressive Streumittel können das Wohlbefinden der Vierbeiner empfindlich beeinträchtigen. 
Um hier Abhilfe zu ­schaffen, appelliert der ­Umweltausschuss der ­Bezirksvertretung Floridsdorf an Hauseigentümer und Winterdienste, Salzstreuungen nur dann vorzunehmen, wenn dies zur Verhinderung von Gefährdungen unbedingt notwendig ist.

 

Brigittenau: Sanfte Schönheitsoperation

Hannovermarkt wird 2019 renoviert

Der Hannovermarkt wird einer Schönheitsoperation unterzogen. Wie das WIENER BEZIRKSBLATT bereits berichtete, soll der Markt im kommenden Jahr runderneuert werden. Bezirksvorsteher Hannes Derfler geht nun in die Details: „Damit wir das Ambiente unseres Marktes auch während der Bauarbeiten möglichst gut erhalten, haben wir uns für eine sanfte Sanierung entschieden.“ 
Das heißt, der Hannovermarkt wird renoviert, ohne dass der Betrieb darunter ­leidet. Die Stände werden weiterhin wie gewohnt geöffnet sein. Neben zahlreichen technischen Erneuerungen erhalten die Marktstände einen neuen Anstrich.

Seit 1850

Sowohl die Stände als auch die unterirdischen Kollektorgänge des seit 1850 existierenden Markts sind mehr als 50 Jahre alt. Um den laufenden Betrieb möglichst kurz zu stören, wird in kleinen Bauabschnitten gearbeitet. Baubeginn ist voraussichtlich im März 2019. Der Hannovermarkt umfasst rund 40 Stände und wird jede Woche von etwa 20.000 Menschen besucht.

 

Ottakring: Der Bezirksvorsteher im Interview

Bezirksvorsteher Franz Prokop im großen WBB-Interview

Bauprojekte haben das ­Bezirksjahr 2018 geprägt. Zufrieden damit?

Wir konnten vieles umsetzen, etwa das Jahrhundertprojekt Johann-Nepomuk-Berger-Platz und den daran anschließenden Teil der Neulerchenfelder Straße. Die Sanierung der Straße geht 2019 weiter, indem der Abschnitt hin zum Gürtel in Angriff genommen wird. Hier planen wir eine Begegnungszone.

Die erste in Ottakring?

Nicht ganz, da 2004 schon der Brunnenmarkt von allen Verkehrsteilnehmern benützt werden konnte – bis wir ihn 2010 zur Fußgängerzone ­gemacht haben.

Gibt es im Brunnenmarkt-Grätzel neue Pläne?

Hier arbeiten wir ständig an kleineren Verbesserungen und sind sehr stolz auf das neue Sonnenuhr-Gebäude Ecke Neulerchenfelder Straße / Brunnengasse sowie die ­Begrünung im Bereich der Gaullachergasse.

Wird der Grünzug Wattgasse angenommen?

Ja, ich bin sicher, dass die Straße damit wesentlich aufgewertet wurde. Unser Prinzip bei jeder Sanierung ist ja, neue Bäume zu pflanzen und Verweilplätze zu schaffen.

Das Hin und Her um das Café Schuhmeier war ­aber weniger ­erfreulich?

Allerdings – wobei das ­Ergebnis sich wirklich sehen lassen kann. Wir mussten viel Druck machen, damit die ­Sanierung und der Schani­garten noch vor dem Winter fertig wurden. Weniger glücklich bin ich jetzt mit dem Eck ­gegenüber dem Café: ein ­unansehnliches Gebäude.

Das nicht zu ändern ist?

Nicht leicht, da es ein Privathaus ist. Aber wir haben jetzt eine Über­prüfung veranlasst.

Welches war das Aufregerprojekt des Jahres?

Eindeutig die Gallitzinstraße, wobei ich Verständnis für die Sorgen und die Kritik habe. Aber man muss auch Verständnis für unsere Entscheidungen haben. Wir sorgen dafür, dass geförderte Wohnungen, ein Kindergarten, begrünte Dächer und andere ökologische Maßnahmen ­umgesetzt werden.

Zum Abschluss: Wie soll ­Ottakring 2028 aussehen?

Wie ein vielfältiger, mehr­sprachiger Bezirk mit großen Chancen. Ich will, dass im ­öffentlichen Raum weitere 1.000 Bäume gepflanzt werden und die Wohnungsnot auf ein ­Minimum gelindert wird.

Mariahilf: Die neue Millergasse

Einigung nach einem Jahr Bürgerbeteiligung

Die Millergasse ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger vom U-Bahn-­Zugang am Christian-Broda-Platz beim Westbahnhof zum Wohngebiet zwischen Mariahilfer und Gumpendorfer Straße. Im Rahmen von drei Diskussionsveranstaltungen und via Post und Internet wurden im letzten Jahr Ideen gesammelt, über 200 Menschen haben sich daran beteiligt.

Ende für Abkürzung

Eines der wichtigsten Ziele ist die Verkehrsberuhigung. Denn zurzeit wird die Millergasse gerne als Abkürzung neben dem Gürtel verwendet. „Der Abschneider für Autofahrer über die Fügergasse in die Maria­hilfer Straße wird gekappt. Zudem bekommen wir gestalterischen Spielraum. Es wird spürbar weniger überregio­nalen Verkehr durch die Millergasse geben“, erklärt der ­Mariahilfer Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Auch soll die Fahrbahn in manchen Bereichen, etwa beim Park, aufgedoppelt werden, um das Tempo der Autofahrer zu drosseln und die Querung für Fußgänger zu ­erleichtern. An mehreren Stellen wird auch gestalterisch eingegriffen, um die Verkehrsflächen für Fußgänger attraktiver zu machen, etwa vor dem Pflegeheim St. Katharina, Hausnummer 6–8. Dort werden helle, dunkle und einige gelbe Pflastersteine verlegt.