Ottakring: Das Café der anderen Art in der Sandleitengasse

In der Sandleitengasse 10 gibt es keine Melange mit Torte, sondern 3D-Drucker, Schneidplotter, Lasercutter, Siebdruck-Maschinen, Fräsgeräte u. v. m., die man mieten kann. Für den Zugang während der allgemeinen Betriebszeit um 20 Euro, für ­sieben Tage die Woche um 40 Euro. Gegründet hat das „Skonk Worx“-Café Christian Mayr (siehe Porträt links), der 
die Möglichkeit bieten will, selbstständig zu arbeiten. 
Mit Sicherheit ein spezielles Geschäftsmodell.

Hernals: Neue Wasserrohre sorgen für Umleitungen

Die Arbeiten werden mit Umleitungen und starken Lärmbelästigungen in den Nachtstunden verbunden sein. So wie in der Währinger Straße im Nachbarbezirk müssen auch in Hernals die Wasserrohre getauscht werden. Die Grabungen haben am 1. Juni begon­nen und werden etwa 12 Wochen lang bis in den September hinein andauern.

Nachtarbeit

Betroffen ist die Hernalser Hauptstraße vom Elterleinplatz stadteinwärts bis zur Bergsteiggasse. Wegen der starken Verkehrsbelastung wird hier vorwiegend nachts gearbeitet. Etwa 16 Nächte sind für die gesamten Arbeiten vorgesehen. Gleichzeitig werden auch Gehsteigvorziehungen errichtet. Es wird empfohlen, den zentralen ­Bereich des Bezirks zu meiden und großräumig zu umfah­ren. Mit den Bauarbeiten werden auch die Ampeln an der Kreuzung Rosensteingasse erneuert. Die Hernalser Hauptstraße muss deshalb umgeleitet werden.

Schwechat: Nestroy lässt bitten

Die Nestroy-Spiele finden heuer zum 46. Mal im Schlosshof der Rothmühle in Schwechat-Rannersdorf statt. Die Wahl fiel dieses Jahr auf das Stück „Zu ebener Erde und erster Stock“, einen Dauerbrenner, der schon 1981 und 1993 unter der Ägide von Intendant Peter Gruber auf Schloss Rothmühle gezeigt wurde. Aufführungen jeweils Di., Mi., Fr. und Sa. vom 30. Juni bis 4. August. nestroy.at

Mariahilf: Neue Namen für Gemeindebauten in der Magdalenenstraße

Hubert-Feilnreiter- und Elfi-Dassanowsky-Hof. So heißen seit Ende Mai die beiden Gemeindebauten in der Magdalenenstraße 3-7 sowie 15. Im ­Rahmen der feierlichen ­Benennung durch Stadt und Bezirk wurden auch die Namens­geber geehrt.



Lokal & International

Hubert Feilnreiter prägte als langjähriger Bezirkspolitiker die Entwicklung in Mariahilf, war einer der Pioniere des städtischen U-Bahn-Baus. Von 1969 bis 1977 setzte er als Bezirksvorsteher im Sechsten viele wichtige Akzen­te für die Zukunft. Auch die Eröffnung des Kinderspielplatzes beim Haus des Meeres fällt in ­seine Ära.
Elfriede „Elfi“ von Dassanowsky hatte eine Karriere als Opernstar, bevor sie in der Nachkriegszeit als erste Österreicherin ein Filmstudio gründete. Zu ihren Entdeckungen gehörte der internationale Filmstar, Schauspieler und Mariahilfer Oskar ­Werner.
Sowohl Dassanowsky als auch Feilnreiter verstarben 2007. Die Bennenung der Gemeindebauten erfolgte nach der ­erfolgreichen Sanierung, bei der neben neuen Dächern auch Haustechnik und Aufzüge nachgerüstet und besser dämmende Türen und Fenster für die Mieter eingebaut wurden.

Der Tod holt jedermann

Zum 10-jährigen Jubiläum des Sommertheater Mödling zeigt Intendant Andreas Berger den Bühnenklassiker „Jedermann“ wieder in Topbesetzung vor der romantischen Kulisse der Othmarkirche. Gott sendet den Tod aus, um stellvertretend für die sündige Menschheit den reichen Jedermann zu holen. Dieser erbettelt eine Galgenfrist, um für seinen letzten Weg eine Begleitung zu finden. Doch niemand außer seiner wenigen guten Werke ist dazu bereit. Gemeinsam mit dem Glauben gelingt es, Jedermann vor dem Teufel zu bewahren.

Das über 30 Darsteller große Ensemble fiebert schon der Premiere am 7. Juli entgegen. Die werktreue, 90-minütige Inszenierung in opulenten Renaissancekostümen mit Livemusik sowie die bewährten Zuschauertribünen versprechen ein besonderes Theatererlebnis. Abendkassa und Theaterbuffet sind ab 18.30 Uhr geöffnet, nach der Vorstellung empfehlen sich die vielen Gastgärten der nahen Mödlinger Altstadt. Termine und Karten finden Sie online unter theater-moedling.at oder telefonisch unter 01/ 96 0 96.

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für den 19. Juli!

„Offene Grenzen“ beim Festival Retz

In Szene gesungen, in Worte gefasst, in Landschaft gesetzt: Von 23. Juni bis zum 29. Juli 2018 werden die idyllische Weinstadt Retz und das benachbarte mährische Znojmo erneut Schauplatz des Festivals der „Offenen Grenzen“ sein. Mehr als vier Wochen steht die gesamte Region im Zeichen der Musik und der Literatur. So dürfen sich die Zuseher auf einen Veranstaltungsreigen mit über 40 Aufführungen an historischen Spielstätten dies- und jenseits der österreichisch-tschechischen Grenze freuen.

Im Mittelpunkt des Festivals in Retz steht wie immer eine Kirchenoper: in diesem Sommer eine gleichermaßen ergreifende wie feinsinnige Rarität der Barockmusik. In herausragender Sängerbesetzung, und auf Originalklang-Instrumenten musiziert, wird das Oratorium „Die Pilger – I Pellegrini al Sepolcro die Nostro Signore“ – von Johann Adolph Hasse in einer szenischen Inszenierung in der Stadtpfarrkirche St. Stephan zu erleben sein.

Mehr Infos: festivalretz.at

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die Kirchenoper „Die Pilger“ am 12. Juli!

© Claudia Prieler


Die Pilger – I Pellegrini al Sepolcro die Nostro Signore

  • Premiere: Donnerstag, 5. Juli 2018 – 19.30 Uhr
    • Karten von 24€ bis 62€
  • Weitere Vorstellungen: 8., 12., 14., 20. und 22. Juli 2018 – jeweils 19.30 Uhr
    • Karten von 20€ bis 56€
  • Veranstaltungsort: Stadtpfarrkirche St. Stephan, Kirchenstraße 1, 2070 Retz
  • Tickets: www.oeticket.com

Tiergarten Schönbrunn: Neun neue Pinguin-Küken und ein fescher Roter Panda

Die Anlage der Roten Pandas  im Tiergarten Schönbrunn wird um 50.000 Euro vergrößert. Von bisher 102 m2 auf 166 m2. Ein Teil des bisherigen Besucherweges nahe dem Eingang zwischen Rustenallee und Kaiserpavillon wird den putzigen Tieren zur Verfügung stehen. Wobei es derzeit zwei Rote Pandas sind – Hausherrin Mahalia und das neue Männchen ­Manjul. „Er ist aus dem ­ita­lie­nischen Zoo Parco Faunistico La Torbiera zu uns ­gekommen“, erzählt Zoo-­Expertin Eveline Dungl. Der Name des Italieners aus dem Piemont heißt übersetzt „der Hübsche“. Das findet hoffentlich auch Mahalia – die Hoffnung auf Nachwuchs der bedrohten Tierart lebt.

Wichtiges Überleben

Was bei einem der absoluten Kinderlieblinge schon vollzogen ist. Neun Felsenpinguine sind Mitte April geschlüpft, viele watscheln zaghaft im Polarium umher. In keinem anderen Zoo weltweit ist die Nachzucht dieser bedrohten Tierart so erfolgreich. „Dank der jahrelangen Erfahrung unserer Tierpfleger werden bei uns auch Küken groß, die schwächer sind oder deren Eltern noch unerfahren sind“, informiert der Zoologische Abteilungsleiter Anton ­Weissenbacher.

Gelbe Kopf-Federn

„Mit 40 erwachsenen Tieren lebt bei uns in Schönbrunn die größte Felsenpinguin-Gruppe Europas“, betont ­Direktorin Dagmar Schratter. „Der Tiergarten koordiniert auch die Erhaltungszucht ­dieser Pinguinart.“stein

Simmering: Sommer im Schloss Neugebäude

Auch heuer findet wieder die Event-Reihe „Ein Sommer im Schloss“ im Schloss Neugebäude statt. Vom 29. Juni bis zum 2. September verwandelt sich die historische Anlage in ein kulturelles Zentrum für die ganze Familie.

Vielfalt

Fixpunkt ist das jeden Samstag stattfindende Live-Musikprogramm im ersten Hof. ­Eröffnet wird das Programm mit „Virginia Ernst & Band“. Außerdem werden Künstler wie Michael Seida, Wiener Wahnsinn und Harald Fendrich live ihr Bestes geben. Zudem gibt es im Zuge ­dessen die „Vienna Classic Days“, die „Harley Days“ und eine Lego-Ausstellung. Als Extra für Astronomie-Fans wird an vier Terminen im Sommer ein gemeinsames „Sterndlschauen“ angeboten. Das alles bei freiem Eintritt.

Mit den ÖBB bequem und stressfrei zum Donauinselfest

Zusätzliche S-Bahnen bringen die Nachtschwärmer sicher wieder nach Hause: Von 22. bis 24. Juni verwandelt sich die Donauinsel wieder in ein riesiges Konzertgelände. Bei der 35. Auflage von Europas größtem Open-Air-Festival werden neben internationalen Acts wie Ofenbach, Rea Garvey, Lisa Stansfield oder Shout Out Louds auch wieder österreichische Größen wie Pizzera & Jaus, Wanda, Ina Regen, Nathan Trent & Band, Thorsteinn Einarsson, Gert Steinbäcker, Petra Frey oder Voodoo Jürgens & Haberer auftreten. Musikbegeisterte haben die Möglichkeit mit den ÖBB anzureisen – ohne lästige Parkplatzsuche, stau- und stressfrei. Aus Salzburg und Linz geht es mit dem Railjet zweimal pro Stunde, von Graz einmal pro Stunde nach Wien.

Rund 100 zusätzliche Züge im Nahverkehr

Im Großraum Wien fahren in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und Sonntag auf Montag wieder zahlreiche ÖBB-Züge zusätzlich. Damit können die Musik-Fans sicher und bequem die Heimreise antreten. Insgesamt bieten die ÖBB ihren Fahrgästen im Nahverkehr rund 100 zusätzliche Züge mit mehr als 33.000 zusätzlichen Sitzplätzen an. Nahezu alle S-Bahnen werden auch in den Nachtstunden als Doppelgarnitur geführt.

Alle Infos unter www.railaxed.at/festivalsommer

Hier gehts zum Fahrplan der zusätzlichen Züge!


Abfahrt von Wien Handelskai

  • nach Gänserndorf um 23:25, 23:55 und 01:31 Uhr
  • nach Mistelbach um 23:31, 01:11 und 02:25 Uhr (Sa und So)
  • nach Stockerau um 00:14 und 01:25 Uhr.
  • nach Wien Floridsdorf um 01:11, 01:19, 01:25, 01:34, 01:48, 01:55 02:11, 02:22, 02:37, 02:42, 03:00 und 03:27 Uhr
  • nach Mödling um 01:08 und 02:00 Uhr
  • nach Wien Meidling um 00:21, 00:27, 00:42, 00:45, 00:53, 01:03, 01:08, 01:19, 01:31, 01:47, 02:00 und 02:08 Uhr
  • nach Wien Hütteldorf um 00:30, 01:00, 01:30 und 02:00 Uhr

© ÖBB/ Harald Eisenberger

Döbling: Noble Villen als Geldanlage

Der Villenmarkt boomt im 18. und 19. Bezirk. Wie dem Otto-Villenreport zu entnehmen ist, wurden im Vorjahr 175 Mio. Euro 
investiert. Mit 64 Ver­käufen wurde ein neuer 
Rekord erzielt. Die Preise sind von knapp über 
2 Mio. Euro vor zehn Jahren auf 3 bis 5 Mio. im Vorjahr gestiegen. Das entspricht einer Rendite von 6,6 Prozent, meint die Expertin Elfie Zipper.

Wiens beliebtester „Hausmasta“

Er wohnt und arbeitet im Zwanzigsten und ist auch dort aufgewachsen: Manfred Kopp ist Hausbesorger im Gemeindebau in der Pappenheimgasse 10–16. „Mit der Familie aus dem ­berühmten Gasthaus bin ich leider nicht verwandt“, scherzt er. Kürzlich wurde der begeisterte Brigittenauer, der mit seinen 49 Jahren bereits Großvater ist, zum belieb­testen Hausbesorger Wiens gewählt. 
„Unsere ,Wiener Hausmasta‘ sind viel mehr als tüchtige Menschen, die Stiegen putzen, Rasen mähen, Schnee schaufeln oder Glühbirnen austauschen“, betonte der Vorsitzende des gemeinderätlichen Wohnbauausschusses, Kurt Stürzenbecher, anlässlich der Preisverleihung. 
„Sie sind das Gesicht von Wiener Wohnen und sehr oft die ersten Ansprechpersonen, wenn wo der Schuh drückt.“

Döbling: Lachen im Keller

Im Winter Krimi, im Sommer Komödie, und ab sofort im Frühling Kabarett – das bietet „Unser Theater“ bis 24. Juni im Kattus-Keller (Billrothstraße 51). Das Kabarett will mit einer „feinen Mischung aus Lachmomenten längst vergangener Tage à la Farkas, Waldbrunn & Co., Gesangs-Gustostückerln und ­Humoresken“ punkten. 
Alle Infos und Termine: www.unsertheater.at

Favoriten: Schief gegangene Sanierung in der Himberger Straße

Im Zuge der Errichtung der U1-Station Neulaa wurde eine Straße südlich der Donauländebahn von der Himberger Straße entlang der Bahnlände saniert. Die Straße wurde durch einen Sandstreifen verengt – sehr zum Ärger der Anrainer, die in der Sanierung einzig und allein den Zweck sehen, das Parken zu verhindern. Den Bewohnern schien die Bahnlände vor der Sanierung immer breit genug zum Parken zu sein und auch der seitliche Gehsteig war ­zufriedenstellend.
Bezirksrat Gerhard Blöschl hat die MA 28 bereits um eine Adaptierung für die Schaffung von möglichen Stellplätzen ersucht.

St. Marx: Ärger bei Passanten über 
Stolperfalle im Zebrastreifen

Ausgerechnet auf einem Zebrastreifen fast zu stürzen, ist schon sehr ärgerlich“, berichtet Fußgänger Sigi F. empört dem WIENER BEZIRKSBLATT. Worum geht’s? Auf dem Zebrastreifen, der die Landstraßer Hauptstraße mit der schmalen Viehmarktgasse verbindet (Überquerung der Schlachthausgasse) klafft ein mehrere Zentimeter tiefes Loch, das leicht zur Stolperfalle für Passanten wird. Besonders brisant: Der Zebrastreifen liegt an einer äußerst unübersichtlichen, stark befahrenen Kreuzung, die immer wieder zu Beschwerden von Fußgängern, Radfahrern, aber auch Autofahrern führt. Die MA 28 spielte den Ball auf Anfrage des WIENER BEZIRKSBLATTs an die Wiener Linien weiter, von dort gab’s bis Redaktionsschluss noch keine Antwort.

Bei Hitze erst am Abend gießen

Im Frühling startet die Gartensaison. Diese bietet auch in der Stadt viele Möglichkeiten, das Wohn­umfeld zu verschönern, die Lebensqualität zu steigern und die gute Nachbarschaft zu pflegen. 
Einen Ratschlag kann Corona Gsteu von der Gebietsbetreuung Mitte auf jeden Fall geben: „Obwohl man im Sommer mehr gießen muss, sollte man dies nicht während der größten Hitze tun, sondern bis zum Abend damit warten.“ 
Für sonnige Standorte eignen sich klassische Frühlingsblüher wie ­Primel, Narzisse, Hyazinthe und Stiefmütterchen sowie im Sommer Hauswurz, Fetthenne, kleine Nelke oder ­unkomplizierte Blüher wie Storchschnabel und Polsterglockenblumen. Sommer­flieder duftet nicht nur gut, sondern ist auch schön anzusehen.