Döbling: Und täglich grüßt der Mukenthalerweg

„Herr Bezirksvorsteher, genehmigen Sie endlich die Sanierung der Mitterbergstiege!“, fordert die SPÖ. Das „Betreten verboten“ wird in der wärmeren Jahreszeit ohnehin von Spaziergängern ignoriert. Die SP und die Naturfreunde ziehen jedes Jahr aus, um die gesperrte Stiege ­begehbar zu machen. Acht Jahre ist die Mitterbergstiege nun schon ­geschlossen, obwohl sie 
ein idealer Verbindungsweg ­zwischen Wildgrubgasse und dem Wanderweg unterhalb des Kahlenberges wäre. 
SPÖ-Bezirkschefin Barbara Novak: „Wir verlangen die Sanierung und die offizielle ­Wiedereröffnung.“

Immer abgelehnt

Die Anträge würden bisher mit „fadenscheinigen Ausreden abgelehnt“. So seien 800.000 Euro für eine Sanierung notwendig. Eine Alternative wäre für Gemeinde­rätin Novak aber auch, dass die Benutzung auf ­eigene ­Gefahr erfolgen könnte.

Simmering: Anbindung an S1 soll helfen

Da sich im Simmeringer Industriegebiet beim Zentralfriedhof immer mehr Unternehmen ansiedeln, fahren rund 500 Lkw täglich die Region an. „Die meisten nehmen Routen, die durch Simmering führen. Natürlich leiden die Anrainer in der ­Etrichstraße unter dem Schwerverkehr. Es ist an der Zeit, an einer Entlastung zu arbeiten“, so Bezirksvorsteher Stadler.

Die SPANGE

Da Schwechat ebenso betroffen ist, hat sich Stadler mit Landesrat Ludwig Schleritzko zusammengesetzt, um an einer Lösung zu feilen. Die Klederinger Spange soll helfen: Sie führt von der S1-Abfahrt Rannersdorf zur Klederinger Straße. Eine Straße von dort direkt ins Industriegebiet wäre damit eine Erleichterung und die Anbindung vom Areal, Rannersdorf und Schwechat an die S1. Um die Pläne umzusetzen, müssen Wien und Niederösterreich ein Abkommen treffen, die Pläne dazu haben bereits begonnen. Stadler rechnet jedoch mit einem Baubeginn in frühestens ­eineinhalb Jahren.

Kleine Bühnenstars: Musical mit 61 Kindern

Nach monatelanger Vor­bereitung war es so weit: Auf dem Bildungscampus ­Donaufeld fand die Premiere des Musicals „Tinas Traum“ statt, bei dem 61 Kinder auf der Bühne standen und das ­Publikum in eine Welt der Fantasie und Träume ­entführte. 
Eingebunden waren auch sämtliche Mitarbeiter des Hauses: Sowohl Kulissen und Kostüme, aber auch Choreografie und Musik wurden in Zusammenarbeit mit den Lehrern und Freizeitpädagogen erarbeitet.
 Die Idee des Bildungscampus-Modells ist, Kindergarten- sowie Schul- und Freizeitpädagogik an einem Ort zu vereinen, damit Kinder voneinander lernen können.

Landstraße: Michael Bübl – Schlosser und Buchautor

Seine Meisterprüfungen schloss der Schlosser mit Auszeichnung ab, sein Buch „Geheimwissen Schlüsseldienst“ wurde ein Bestseller. Heute widmet sich Bübl der „Schreiberei“ und hält Vorträge über Einbruchschutz. In der Freizeit ­mutiert er zum Abenteurer und Outdoor-Freak mit waghalsigen Aktionen: von Kals auf den Großglockner in einem Tag, Überschreitung des zugefrorenen Neusiedler Sees, Eissturm auf dem Schneeberg und Übernachtung im Zelt auf der zugefrorenen Neuen Donau (re.). Nächster Plan: Durchschwimmung des gesamten Mondsees (11 km). 
Verrückter geht’s nicht!

Leopoldstadt: Preisgekrönte App für die Stellensuche

Es waren insgesamt 13 Wiener Betriebe, die sich den Titel „Sieger aus Leidenschaft“ holten – beim Bewerb der Wirtschaftskammer Wien, in dem Unternehmen aus Handwerk und ­Gewerbe prämiert wurden.

Mobil

In der Kategorie „Arbeitsplatz und Organisation“ war es die Firma „Job­Swipr“ aus der Leo­poldstadt, die die Trophäe diesmal einheimste. 
Mit der Applikation Hokify gelang es dem Duo aus dem zweiten Bezirk, die Job­suche ins mobile Zeitalter zu bringen. 
Die App ist Österreichs größte mobile Job-Plattform zur einfachen Stellen- und Mitarbeitersuche. Hokify ist seit zwei Jahren auf dem Markt und wird mittlerweile von mehr als 300.000 Nutzern pro Monat zur Jobsuche und zum Verschicken von ­Bewerbungen verwendet.

Meidling: „Soziales Fest“ am Meidlinger Platz

Am 5. Juni präsentierten sich 17 städtische und ­private Institutionen aus den Bereichen Stadterneuerung, Kultur, Jugendarbeit und soziale Stadtteilarbeit bei einem „Sozialen Wohnzimmer“ am Meidlinger Platz. Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung lud im Stadtteilcafé zum Dialog ein. Bei Kaffee und Kuchen wurden gemeinsam Ideen für einen lebenswerten ­Stadtteil entwickelt.

Liesing: Rad-Workshop sorgt für mehr Sicherheit im Sattel

Bereits das 14. Jahr in Folge findet heuer der AUVA-Radworkshop statt. Über 28.000 Schüler an 225 Volksschulen nehmen bundesweit an dem für Schulen kostenlosen Rad-Aktiv-Programm teil. 
Der Workshop dient als 
spielerische Präventionsmaßnahme, die für mehr 
Kindersicherheit im Sattel sorgen soll.

Workshop in Liesing

Auch im 23. Bezirk profitierten Schüler von dem sportlichen Spektakel. Am 2. 5., 3. 5. und 4. 5. fand der Radworkshop in der Volksschule Erlaa­er Straße statt. Schüler und Lehrer zeigten sich gleichsam begeistert von der Aktion. Das sportliche Ereignis wurde heuer erstmalig bundesweit umgesetzt.

Sicherheitsfördernd

Die tolle Arbeit der AUVA wird vom österreichischen Verkehrssicherheitsfonds sowie der Mehrheit der Bundesländer finanziell unterstützt. Die App-basierte Standortbestimmung ermöglicht Antworten auf Fragen zu geben, die den Verkehr betref­fen.
So können Mittel zur Erhöhung der Verkehrs­sicherheit künftig noch zielgerichteter eingesetzt werden.

Sportstammtisch im WM-Format

Nach der fulmi­nanten Europacup-Saison und fünf gut besuchten WIENER BEZIRKSBLATT-Sportstammtischen ruft die Fußball-WM.

Großes WM-Package

Das Turnier, das zwischen 14. Juni und 3. Juli läuft, wird die geräumige und durch die U2 bestens erreichbare ADMIRAL Arena Prater zum Fußball-Tempel ­machen. Sowohl auf der mit 45 m2 größten Indoor-LED-Wall Europas als auch auf Bildschirmen vor der Arena kann man den Topstars auf die Kickerbeine schauen. Und am Mittwoch, 27. Juni, gibt’s ab 19 Uhr wieder das WIENER BEZIRKS­BLATT-Sonder­package, diesmal mit einer Haupt­speise, einem Getränk und einem 3-Euro-Wettgutschein.

50 WBB-Leser sind gratis mit dabei – machen Sie hier beim Gewinnspiel mit!

Zusätzlich verlosen wir an diesem WM-Abend am 27.6. Tickets für die heimische Fußball-Bundesliga: Jeweils 3 x 2 Karten für ein Rapid- und ein Austria-Match!

© Stefan Joham

Döbling: Mutige Polizistin rettete Schlange

Mitte Mai wurden Beam­te des Stadt­polizeikommandos Döbling wegen einer Schlange in den Bereich der Heurigen in Neustift im Walde zu Hilfe gerufen. Zwei Männer, die eine Schlange in der Nähe ihres Fahrzeuges entdeckt hatten, alarmierten die Polizei. Eine fachkundige Kollegin der Polizeiinspektion Billrothstraße wurde kurzfristig zu einer „Schlangen­beschwörerin“ und konnte das Tier ohne Problem einfangen.

Ungefährliche Natter

Die 130 cm lange, aber völlig ungefährliche Äskulapnatter war gerade dabei, sich in einem Radkasten oder dem Motorraum zu verkriechen, als sie von Inspektorin Anna G. mit den Händen eingefangen wurde. Zur Sicherheit streifte sie sich einen schützenden ­Lederhandschuh über. Nach einem Ausflug im Streifenwagen wurde die ungiftige Schlange in den Weinbergen ausgesetzt.

Mariahilf: Rad-Cops erobern die Stadt

Vier Diensträder sind im Stadtpolizeikommando für den 4., 5. und 6. Bezirk im Einsatz. Mit den Rädern können sich die Polizeibeamten schneller und flexibler bewegen. Bei einem ersten Einsatz in Mariahilf waren drei „Rad-Cops“ bei einer Schwerpunktaktion im Bereich Mariahilfer Straße unterwegs. Wie ihre Kollegen im Streifenwagen sind die Rad-Cops mit Dienstwaffe, Handschellen, Funkgerät und Co. ausgestattet.

Landessieger der Berufsschulen

Junge KFZ-Experten: Unter dem Motto „Challenge 2018“ fanden kürzlich in der Siegfried Marcus Berufsschule die Landesmeisterschaften in den Dis­ziplinen Karosseriebau- und Kraftfahrzeugtechnik statt. Dabei stellten sich 37 Lehrlinge unter Zeitdruck einer Fachjury. 
Den ersten Bewerb entschied Emre Yüksel für sich, gefolgt von Michael Wagner und Julian Bellak. In der Kraftfahrzeugtechnik hieß der Sieger Mihael Pejic, Daniel Zauner und René Sulzer belegten die Plätze zwei und drei. Bei den Kraftfahrzeugtechnikerinnen gewann Julia Lorenz. Auf den Plätzen zwei und drei folgten ­Katharina Ackerl und Stefanie Albrecht.
Die drei Erstplatzierten ­konnten sich über Geld- und Sachpreise freuen, gestiftet von der Wirtschaftskammer und branchennahen ­Unternehmen.

Favoriten: Hausbesorger prämiert

Die „guten Seelen des ­Gemeindebaus“ standen heuer zum vierten Mal im Rampenlicht: Im Rahmen einer festlichen Gala wurden Wiens beliebteste Hausbesorger und Hausbetreuer ­geehrt. Wiener Wohnen-Direktorin Karin Ramser und der Vorsitzende des gemeinderätlichen Wohnbauausschusses Kurt Stürzen­becher nahmen gemeinsam 
die Auszeichnungen vor. 
Im Vorfeld stimmten Mieter über die Kür zu den beliebtesten Hausbesorgern und Hausbetreuern ab, eine 
Jury wählte aus tausenden Einsendungen. Über eine beson­dere Ehrung durfte sich ein Favoritner freuen: Hausbesorger Günther Spirek erhielt den Sonderpreis.

Josefstadt: Wiener Lieblingswirt 2018 im 8.

Es war eine hart umkämpfte Wahl. Denn Lieblingswirt und damit beliebtester Gastronom des Bezirks kann am Ende 
des Tages nur einer werden.
In der Josefstadt sicherte sich das Gasthaus Josefstadt in der Florianigasse 43 den ersten Platz beim großen Wettbewerb. Der Familienbetrieb setzt auf klassische Wiener Küche und Schmankerln. Auch bei regelmäßigen ­Veranstaltungen werden die Gäste nicht nur kulinarisch verwöhnt. Je nach Jahreszeit und Anlass sorgt das Team rund um Familie Skerlec für Unterhaltung im Grätzel-Wirtshaus. Weitere Informa­tionen zum Speisen- und ­Getränkeangebot sowie zu ­aktuellen Veranstaltungen: 
www.gasthaus-josefstadt.at

Ottakring: Mega-Bauprojekt am Johann-Nepomuk-Berger-Platz geht ins große Finale

„Ich verstehe ja eigentlich nicht, warum da immer noch umgebaut wird“, sagte vor kurzem der ­Ottakringer Gerald R. zum WIENER BEZIRKSBLATT. ­Einigen mag das Projekt ja wirk­lich langatmig erscheinen – zumal die Bauarbeiten auf zwei Etappen aufgeteilt wurden. Im Vorjahr waren die Schienen- und Straßenbau­arbeiten inklusive dem aufwendigen Bim-Tausch 2 / 44 an der Reihe, dann gab es 
Anrainergespräche, bis klar 
war, in welche Richtung es geht. Und jetzt hat der große Umbau des neuen, zusammengelegten Parks begonnen.

Heller und grüner

„Es wird ein Schmuckstück, davon bin ich überzeugt“, so Bezirkschef Franz Prokop, der die Umgestaltung stets vorangetrieben hat. Jetzt wird gegraben und 
gemauert – das Timing bis September steht. Dann wird der neue Platz mit frischen Wegen, mehr Helligkeit, einem Schachplatz und dem Kinderbereich auf 4.000 Quadratmetern hoffentlich auch die letzten Zweifler überzeugt haben.

Hans Steiner

Währing: Verkehrs-Diskussion bei der Agenda

Noch Platz für Autos?“ Dieser Frage stellten sich die Aktivisten der lokalen Agenda-Währing in einer Diskussion mit Nikolaus Authried, dem Verkehrsex­perten des ÖAMTC. Der Schwerpunkt der Veranstaltung wurde auf Multimoda­lität (Auto, Rad, Öffi & Fußgeher) sowie gegen­sei­tige Rücksichtnahme gelegt. Aber auch Fehlentwicklungen, wie der sündteure Lidlberg-Radweg, wurden aufgezeigt.

Gegen Tempo 30

Die Forderungen der Autofahrer: mehr Miteinander und mehr Disziplin. Tempo 30 soll nur verordnet werden, wo es Sinn macht. Etwa vor Schulen, Altersheimen, auf gefähr­lichen Straßen und nicht quer über den Bezirk. Radfahren gegen die Einbahn nur dort, wo Radler längere Umwege in Kauf nehmen müssten. Am Ende der Radwege gegen Einbahnen sollte aus Sicherheitsgründen Nachrang verfügt werden. An der Diskussion nahm auch VP-Bezirks-Vize Johannes Schreiber teil. 
Andere Vertreter der Politik glänzten durch Abwesenheit!