Liesing: 
„Kunst am Bau“ im Wohnpark Alt-Erlaa

Kunst und Kultur im täglichen Leben: Im Wohnpark Alt-Erlaa sind die zwölf Eingangshallen Begeg­nungsorte für „Kunst am Bau“. Die einander gegen­überliegenden Stirnseiten jeder Eingangshalle sind mit je einem großformatigen Gemälde behängt. Im Block A des Wohnparks sind vier der bedeutendsten realistischen Maler Nachkriegsösterreichs präsent: Georg Eisler, Adolf Frohner, Alfred Hrdlicka und Fritz Martinz.

Führung

Alle interessierten Bewohner und ­Anrainer sind zu einer Führung eingeladen – und zwar am 20. Juni, 18 Uhr. Treffpunkt ist beim A-Block auf der Ostseite Stiege 1/2. 
Eröffnet wird die Veranstaltung vom Liesinger Bezirksvorsteher Gerald Bischof. 
www.alt-erlaa.at

Spaß und Genuss bei Wiener Bierwoche

Das größte Gourmet-Event Wiens, die „Wiener Restaurantwoche”, hat bekommt eine Schwester: die „Wiener Bierwoche“, die erstmals von 2. bis 8. Juli in mehr als 40 Top-Restaurants stattfindet.

Dinner gewinnen

Top-Restaurants wie Huth (Gastwirtschaft, Da Max, Da Moritz), Das Wieden und Amador sind dabei, wir verlosen zwei Dinner (inkl. Bierbegleitung) für jeweils zwei Personen in der beliebten Gastwirtschaft im Durchhaus (7. Bezirk) und im edlen Radisson Blu Style (1. Bezirk).

Mehr Infos: bierwoche.wien

Bierwoche, „Das Wieden“ © Philipp Lipiarski

  Hernals: Bim am Gürtel abgelehnt

Zum Antrag von SP und Grünen aus der Dezem­ber-Sitzung der ­Bezirksvertretung, der eine Prüfung einer Straßenbahn­linie auf dem Westgürtel vorsah, teilte Bezirkschefin Ilse Pfeffer nun die beiden Stellungnahmen aus den zuständigen Stadtratsbüros mit. Sowohl Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou als auch Stadträtin Ulli Sima sahen in einer zusätzlichen Straßenbahnlinie keine zielführende Entlastung im Vergleich zu den anfallenden Kosten. Im Rahmen einer Verkehrswirksamkeitsanalyse wurde 2013 eine solche Maßnahme bereits geprüft. Das Ergebnis zeigte nur eine geringfügige Entlastung. Dem stehen die Einschränkung anderer Verkehrsflächen (Radwege, Bäume, Kfz-Fahrspuren) und hohe Errichtungskosten gegenüber. Eine wesentliche Entlastung von U6 und 43 soll künftig durch die U5 erreicht werden.

Meidling: Tag der offenen Tür bei Kursana Tivoli

Bei traumhaftem Wetter nutzten viele Interessierte den Tag der offenen Tür bei Kursana Residenz Wien-Tivoli als Gelegenheit, die Residenz näher kennenzulernen. Die Besucher nützten den Sonnen­tag zur Besich­tigung des weitläufigen Residenzgartens, der in unmittelbarer Nähe zum Schlosspark Schönbrunn gele­gen ist. Eine Kaffeejause im Garten und eine Tombola, deren Erlös für das Bene­fizprojekt „Mary’s Meals“ gespendet wird, sorgten für einen unterhaltsamen Nachmittag. Residenzbewohner Johann Horvath gewann einen Geschenk­korb als Hauptpreis und Gertrud Berghoffer durfte einen farbenfrohen Blumenstrauß mit nach Hause nehmen.

Landstraße: Zehn Millionen Euro Budget für den Bezirk

Das größte Stück vom Budgetkuchen des 3. Bezirks bekommen Schulen: 3,6 Millionen Euro fließt in die Sanierung und Instandhaltung von Schulgebäuden, hinzu kommen die Anschaffung von Schulmobiliar und Betriebskosten. Der nächste große „Brocken“ ist der Straßenbau (Reparaturen, Radwege, bauliche Verbesserungen) mit 1,2 Millionen Euro. Knapp dahinter rangieren die kostspieligen Ampelregelungen (Neu- und Umbau, Instandhaltung, Wartung) mit einem Anteil von 1,1 Millionen Euro. Für Parks, Gärten und Spielplätze gibt der Bezirk heuer knapp 800.000 Euro aus, es geht dabei um Anschaffung und Reparatur von Spieleinrichtungen, Baumpflanzungen, Trinkbrunnen-Pflege und Hundezonen. Die Kindergärten im 3. Bezirk dürfen sich über Steuergeld in der Höhe von 611.000 Euro freuen.

Jugend und Kultur

Schon etwas abgeschlagen liegt die kulturelle Jugendbetreuung (Sport, Freizeitangebote, Konfliktmanagement, Workshops), dahinter liegen Bäder (436.000 Euro) und öffentliche Toiletten (271.000 Euro). Nur 120.000 Euro gibt’s für die Kultur.

Donaustadt: Prämierte Hausmeisterin möchte niemals 
woanders wohnen

Sie wohnt und arbeitet in der Donaustadt und ist im Nachbarbezirk ­Floridsdorf aufgewachsen: ­Michaela Sykora ist Haus­besorgerin im Gemeindebau am Rennbahnweg 27. 
„Ich bin seit 19 Jahren hier und möchte nie woanders hin als in den 21. oder 22. Bezirk“, sagt die 52-Jährige, die bei der Wahl zur beliebtesten Hausbesorgerin von ganz Wien auf dem dritten Platz landete. 
„Unsere ,Wiener Hausmasta‘ sind viel mehr als tüchtige Menschen, die Stiegen putzen, Rasen mähen, Schnee schaufeln oder Glühbirnen austauschen“, betonte der Vorsitzende des gemeinderätlichen Wohnbauausschusses, Kurt Stürzenbecher, anlässlich der Preisverleihung. „Sie sind das Gesicht von Wiener Wohnen und sehr oft die ersten Ansprechpersonen, wenn wo der Schuh drückt.“

Döbling: Benefizkonzert für den Sterntalerhof

Zugunsten des „Sterntalerhofes“ findet am 20. Juni ab 16 Uhr eine ­Veranstaltung unter dem Namen „Döblinger Begegnungen“ im Festsaal des Amtshauses des Bezirkes in der Gatterburggasse 14 statt. Die Veranstalter laden herzlich zum Besuch ein. 
Geboten werden die schönsten Melodien von Joseph Lanner und Johann Strauss, die ja auch in unmittelbarer Umgebung im Strauß-­Lanner-Park eine Gedenkstätte haben.

Kranke Kinder

Das Benefizkonzert wird zuguns­ten des Kinderhos­pizes Sterntalerhof organisiert. Das Hospiz ist eine Non-Profit-Einrichtung für chronisch und unheilbar kranke Kinder, aber auch ein Erholungsort für deren Ange­hörige im südlichen Burgenland. Bei der Veranstaltung wird ein musikalischer Sommerstrauß aus Operette, Oper, Musical und Wiener Melodien geflochten. Unter den Mitwirkenden sind Regina Renzowa Jürgens und Sachiko Kuro­kawa sowie der Tenor Max von Lüttgendorf. Engel­bert Mach spielt Kontragitarre, Karl ­Macourek Klavier und Akkor­deon. Max Jürgens ist für die Filmdokumentation verantwortlich. Auch das Schrammelquartett Wiener Herzen ist mit von der Partie. Eintritt: Freie Spende inklusive ein Glas Döblinger Sekt.
Gerhard Krause

Arcade Fire in der Wiener Stadthalle

Vom kanadischen Indierock-Geheimtipp zur Stadion-Superband – Arcade Fire haben seit ihrer Gründung (2002) eine beachtliche Karriere hingelegt, freilich auch auf Kosten der musikalischen Qualität ihrer Alben (als Meister-
werke gelten die beiden ersten CDs „Funeral“ und „Neon Bible“). Bei ihrem Konzert in der Stadthalle am 18. Juni wird die Band jedoch aus dem Vollen schöpfen und den Wiener Fans ein Feuerwerk an fetzigen Rocksongs liefern. 
Infos: www.stadthalle.com

Hietzing: Spezielle Grabstätte in Hütteldorf 


Der Verlust eines ungeborenen Babys kann schlimme Folgen haben, viele betroffene Frauen leiden oft lange an Fehl- oder Totgeburten. Neben guter medizinischer und psychologischer Betreuung ist auch bewusste Trauerarbeit notwendig.

Wichtige Hilfe

Das St. Josef Krankenhaus in der Hietzinger Auhofstraße will dabei helfen. Der Tod eines Kindes mit einem Geburtsgewicht unter 
500 Gramm muss nicht 
gemeldet, der Säugling nicht ­bestattet werden. „Auch bei einem frühen Stadium hilft es vielen ­Familien jedoch sehr, wenn sie einen konkreten Platz haben, an dem sie um ihr Kind trauern können“, betont Spitals-Seelsorgerin Kerstin Böhm.
Eine Grabstätte für „stille“ Geburten gibt es seit 2011 am Hütteldorfer Friedhof (Samptwandnergasse 6). 25 Eltern nehmen pro Jahr das Angebot in Anspruch, jetzt soll noch ausgebaut werden.

Hietzing: Luchs-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn

Wilder Zuwachs

Vor knapp über einem Monat sind im Tiergarten Schönbrunn zwei Luchse zur Welt gekommen. Genauer handelt es sich bei den Jungtieren um eurasische Luchse. Diese wiegen bei der Geburt gerade einmal 300 Gramm und sind für die ersten zwei Wochen ihres Lebens blind, bevor sie zum ersten Mal die Augen öffnen. „Ihre Mutter hat die Zwillinge gut geschützt in einer Hütte großgezogen. Jetzt sind die Kleinen schon aktiv und erkunden das Waldgehege. Die Besucher können sie beim Klettern, Spielen und Kuscheln mit ihrer Mutter beobachten.“, erklärt Harald Schwammer, Zoologischer Leiter im Tiergarten Schönbrunn.

Gefährdete Art

Große Pläne hat der Tiergarten Schönbrunn mit den Wildkatzen bereits jetzt. Da der eurasische Luchs in Österreich im Jahr 1892 ausgerottet wurde, arbeiten europäische Zoos im Rahmen eines Zuchtbuches (ESB) daran, die Tiere wieder anzusiedeln. Dieses Projekt der Wiederansiedlung der Luchse stammt aus Polen und es dauerte nicht lange, bis der Wiener Tierpark sich anschloss.
So werden die Zwillinge etwa zusammen mit anderen Luchsen in großen Anlagen zusammengestellt, um deren Jungen dann wieder in die Natur zu entlassen.

Tiergarten Schönbrunn/Nobert Potensky

Tiergarten Schönbrunn/Nobert Potensky

Daniel Zupanc

Hernals: Bezirksmuseum mit Außenstelle im Supermarkt

Das Bezirksmuseum in der Hernalser Hauptstraße 72–74 gibt einen Überblick über die Geschich­te des 17. Bezirks. Seit einigen Tagen aber hat das Bezirksmuseum auch eine Außenstelle im „Interspar“ in der Jörgerstraße 24, wie die Museumsleiterin Trude ­Neuhold stolz verkündet.

Schauraum für Exponate

Ein kleiner Schauraum im Nahbereich des Eingangs wird mit wechselnden Exponaten aus dem Museumsarchiv ausgestattet. Die Präsentation soll zu einem Besuch des Museums motivieren. In der Außenstelle sind Bild- und Texttafeln über „Menschen aus Hernals“ zu sehen. Etwa Eduard Engelmann oder die Brüder Schrammel oder der Feuerwehrhauptmann Laurenz Dodek. Neben den Büsten verdienter Persönlichkeiten aus dem 17. Bezirk sind im neuen Schauraum auch ein Spinnrad, ein Relief von Dornbach und andere antiquierte Dinge zu finden.

Meidling: Beliebteste Hausmeisterin Wiens

Die „guten Seelen des Gemeindebaus“ standen heuer zum vierten Mal im Rampenlicht: Im ­Rahmen einer festlichen Gala wurden Wiens beliebteste Hausbesorger und Hausbetreuer geehrt. Vorsitzender des gemeinderätlichen Wohnbauausschusses Kurt Stürzenbecher und „Wiener Wohnen“-Direktorin Karin Ramser zeichneten aus. Im Vorfeld stimmten Mieter über die Kür zu den beliebtesten Wiener Hausbesorgern und Hausbetreuern ab. Über den 1. Platz durfte sich Hausbetreuerin ­Silvia Müller aus Meidling freuen, den 3. Platz holte Hausbetreuerin Jennifer Dworschak, auch für Meidling.

Simmering: Umgestaltung der Simmeringer Hauptstraße


Der Bezirk will der Simmeringer Hauptstraße einen neuen Look verpassen und sammelt daher Ideen der ­Bewohner zur Umgestaltung. Besonderes Augenmerk liegt bei den angedachten Änderungen auf einer stärkeren Begrünung, einer verbesserten Lebensqualität und einer erhöhten Verkehrssicherheit. Alle sind eingeladen, ihre ­Vorschläge an die Bezirks­vorstehung unter post@bv11.wien.gv.at zu schicken.

Rudolfsheim-Fünfhaus: 
Warten auf freie Fläche beim Schmelz-Areal

Die neue Spiel- und Sportfläche neben der ASKÖ-Station und gegenüber der Univer­sität hat derzeit administrative Hürden zu überwinden. Wie berichtet, will der Bezirk auf der derzeitigen Rollsport­anlage eine öffentliche, frei zugängliche Spiel- und Sportfläche errichten. Die Rollsportler müssen dafür übersiedeln: „Details dazu werden gerade geklärt“, heißt es von Seiten des zuständigen WAT-ASKÖ-Wien. Und der Bezirk klärt mit dem Magis­trat, wer wofür und vor allem wann zuständig ist …

  Wieden: Erste Hilfe vom „gelben Engel“

Schnell und richtig ­reagiert hat Ende Mai Pannenfahrer Markus Wetchy vom ÖAMTC. Er 
war gerade auf dem Weg zu einem Einsatz, als eine junge Frau im Bereich Wiedner Hauptstraße/Ecke Mayerhofgasse mit ihrem Fahrrad bei den Straßenbahnschienen hängenblieb und stürzte. ­Sofort stellte Wetchy sein Auto ab, ­sicherte den Unfallort und blieb bei der gestürzten Radlerin, bis die Rettungskräfte eintrafen. Während 
die Dame ins Krankenhaus ­gebracht wurde, verstaute er das Rad in seinem Wagen und brachte es ihr im Anschluss persönlich vorbei. Toll gemacht vom „gelben Engel“!