Sag’s durch den Schnuller – „I love Daddy“

Am 9. Juni stehen die Väter im Mittelpunkt. Auch wenn sie das ganze Jahr über geliebt werden, lassen wir sie an diesem Tag hochleben. Vor allem für frisch gebackene Papas ist der erste Vatertag ein ganz besonderes Ereignis. Mit dem passenden Geschenk bleibt er deshalb perfekt in Erinnerung.

Der „I love Daddy“-Schnuller von MAM lässt Väterherzen höherschlagen. Gemeinsam mit DesignerInnen und ZahnärztInnen entwickelt, ist der Schnuller in den Größen 2-6 Monate und 6-16 Monate sowie in den Farben Blau und Rosa erhältlich. Der integrierte seidig weiche Silikon-Sauger sorgt mit seiner symmetrischen Form dafür, dass der Schnuller immer korrekt im Mund sitzt. Dank großzügiger Luftlöcher und einer einzigartigen genoppten Schildinnenseite sind die MAM Schnuller gut für die Haut verträglich.

Ob nun für den Partner, der in diesem Jahr seinen allerersten Vatertag feiert oder den Bruder sowie besten Freund, der gerade Vater geworden ist – mit dem MAM „I love Daddy“-Schnuller überrascht man sicher jeden frisch gebackenen Vater.

Wir verlosen 3 x 2 „I love Daddy“-Schnuller von MAM Babyartikel!

Kommen Sie, kommen Sie!

Von 17. Mai bis 23. Juni heißt es  „Manege frei !“ in Wien,  mit einem völlig neuen Weltstadtprogramm!

Louis Knie jun. ist es auch dieses Jahr wieder gelungen, internationale Zirkusstars nach Österreich zu verpflichten. Eine Menge „Girl Power“ bietet das diesjährige Programm sowie Nervenkitzel am Todesrad und am Hochseil. Selbstverständlich präsentiert Louis Knie jun. auch sein preisgekröntes Pferdekarussel. mit dem er beim Circusfestival von Massy (F) mit GOLD ausgezeichnet wurde.

„Träumen, lachen und staunen!“ – ein Programm für die ganze Familie !

Circus Louis Knie
Wehlistraße 350
1020 Wien
06641919700
www.facebook.com/louisknie
www.instagram.com/circuslouisknieofficiel

Tickets gibt es unter: www.oeticket.com/circus-louis-knie

Wir verlosen Tickets für den 26. und 30. Mai jeweils um 14 Uhr!

Mark Forster live und hautnah

Eine ausverkaufte Arenatour und Gold für das aktuelle Album „Liebe“ – das sind die jüngsten Erfolge von Mark Forster.  Das Album „Bauch und Kopf“, das 2014 mit Singles wie „Au Revoir“ oder „Flash Mich“ zum Hit wurde oder aber dem Nachfolgewerk „Tape“, das mit Songs wie „Chöre“, „Kogong“, „Sowieso“ oder „Wir sind groß“ noch einmal alles getoppt hat, sind einige seiner Karriere Highlights.

Am 4. Juni wird der Sänger in Kooperation mit ENERGY in einer noch geheimen Location auftreten. Es gibt für diesen exklusiven Gig keine Tickets zu kaufen, aber hier zu gewinnen!

Das Event wird sehr exklusiv für nur wenige Personen zu sehen sein, also meldet euch jetzt an!

Der Bulli bekommt ein neues altes Herrl

Nach mehr als 15 Jahren kehrt Michael Niavarani als künstlerischer Leiter zurück an das Kabarett Simpl. Mit der neuen Theatersaison 2019/20 übernimmt er das älteste durchgängig bespielte Kabarett der Welt.

Neben der traditionellen Revue gibt es erstmals eine Late Night Format mit Florian Scheuba „Scheuba schaut nach“ (ab 13. März), ein Impro Format von Magda Leeb und ihrem Impro Ensemble „Dem Faust aufs Auge“ (ab 16. Februar) und eine Games of Thrones Musical Parodie „Thrones!“ (ab 20. November). Außerdem wird der Gesprächsabend von Michael Niavarani mit Harald Schmidt von der Burg ins Simpl übersiedeln (ab 2. Dezember).

„Ach ja, die Fassade meines Elternhauses verträgt auch einen neuen Anstrich: Der Simpl bekommt ein neues Logo und der 107-jährige Bulli darf sich auf eine Frischzellenkur freuen.“, so Niavarani.

Es wird also im Simpl neben der gewohnten kabarettistischen Revue auch viel Neues geben: Talk, Komödie, Late Night, Parodie und Improv.

Für alle Produktionen kann man auf der neuen Homepage Tickets kaufen: www.neu.simpl.at

Wie heißt es im Simpl? „Schau’n Sie sich das an!“

Donaukanaltreiben 2019: Festivalfeeling für alle Generationen

Vom 24. bis 26. Mai 2019 wird der Wiener Donaukanal bereits zum 13. Mal zum Hotspot für alle Kunst- und Kultur-Liebhaber. Bei freiem Eintritt können die Besucher von der Franzensbrücke bis zur Spittelau drei Tage und Nächte lang das urbane Leben am Wasser mit Musik, Kunst, Kulinarik und vielen Aktivitäten für die ganze Familie mitten in der City genießen.

Das Erholungsgebiet am Donaukanal zählt mit seinem breiten Gastronomie-Angebot und einer Vielzahl an Clubs für alle Nachtschwärmer zu einem der beliebtesten Kulturschauplätze der Stadt. Das jährliche Donaukanaltreiben ist als Festival für Musik, Kunst und Kultur fixer Bestandteil der Wiener Event-Szene und bietet auch heuer wieder kostenlos ein vielseitiges Programm für Besucher jeden Alters an mehreren Locations an.

Musikalische Highlights: Newcomer & All-Time Favourites

Live is life! Und daher spielen auch in diesem Jahr wieder spannende Newcomer-Acts und namhafte Bands auf den Stages entlang des Donaukanals. Mit dabei sind im Mai unter anderem das deutsche Dreampop-Duo „Stereo Total“, die Kölner Indie-Band „Fortuna Ehrenfeld“, die heimischen Bobo-Punker „Kahlenberg“ und die Rocker „Yokohomo“. Frauenpower gibt es außerdem mit „Dives“, „Nadine Abado“ und „Mary Broadcast“. DJ-Sets von „Möwe“, „Ken Hayakawa“ und „Makossa & Megablast“ sorgen zudem für beste Dance-Stimmung im Freien und bei den Aftershowparties indoor.

Urlaub Zuhause: Spass für Jung & Alt

Wer abseits der künstlerischen Darbietungen und Live-Acts eine entspannte Zeit am Kanal verbringen möchte, der findet bereits untertags viele Programmpunkte für das perfekte Urlaubsflair in der eigenen Stadt. Vom Bootstaxi zum Schippern am Wasser, über den Mondscheinbazar zum Shoppen, bis hin zum Vienna Food Market für kulinarische Hochgenüsse, ist für jeden Besucher etwas dabei. Kinder-Programm, Sport-Action und Chill Out-Areas machen das Wochenende zum Highlight für die ganze Familie.

© Jana Sabo

Gunkl im Stadtsaal

Aktuelles Programm von Gunkl: Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt

Auch interessant: Wir glauben, daß wir Menschen einander verstehen. Mhm. Und wenn man sagt: „Das Unsichtbare bleibt dem Auge meist verborgen.“ nicken die allermeisten gleich einmal in verzückter Betulichkeit so, als hätte man da etwas sehr Kluges gesagt. Die, die nach zwei Sekunden ein stumpfes Stöhnen von sich geben, mit denen ist ein sachlich ergiebiges Gespräch möglich. Die, die weiterhin nicken, sollte man in ihrem Glück lassen.

Gunkl erhält den Österreichischen Kabarettpreis 2018

Zur Homepage von Gunkl

Stadtsaal
Mariahilfer Straße 81
1060 Wien
www.stadtsaal.com
Büro: 01/904 31 96 DW 104
Kartentelefon: 01/909 22 44
Online Tickets: www.oeticket.com

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für den 19. Juni!

Grillen mit dem gewissen Etwas

Grillmeister sitzen schon auf heißen Kohlen. Denn beim Spaziergang durch die Nachbarschaft strömen bereits die ersten, würzigen Düfte von Steak & Co. in die Nase – endlich hat die Grill-Saison begonnen. Wie man das Grillerlebnis durch Köstlichkeiten aus dem Thermomix wie BBQ-Sauce, frisches Pita-Brot bis hin zur Nachspeise ergänzt, wird anhand von 43 kreativen Rezept-Ideen im Kochbuch „Grillen mit Freunden“ verraten. Um den Gerichten noch die perfekte Würze zu verleihen, sollten die Grillmischungen der Thermomix Gewürzlinie „Feine Prise“ in keinem Gewürz-Repertoire eines Hobby- und Grillmeisters fehlen. Die Gewürze sind als mediterrane Olivenhain-, pfeffrig-scharfe Feuertanz-, geschmackvoll-bodenständige Heimatgefühl- oder zitronig-exotische Meeresbrise-Mischung erhältlich und inspirieren zum Neukreieren und Experimentieren.

P.S.: Der kürzlich neu gelaunchte Thermomix TM6 kann nun auch anbraten und schafft mit seinen bis zu 160 Grad herrliche Röstaromen – der perfekte Begleiter für einen gemeinsamen Grillabend.

Wir verlosen 3 saftige Grillpackages bestehend aus dem Kochbuch „Grillen mit Freunden“ und den Grillgewürzen Feuertanz und Olivenhain!

Das Wunder & die WBB-Leser

200 WIENER BEZIRKSBLATT-Gäste trauten ihren Augen nicht, als das „Wunder von Anfield“ über die Großbildschirme flimmerte. Der WBB-Sportstammtisch ist immer für eine Torflut gut …

War es im Viertelfinale der Champions League das 4:3 von Manchester City gegen Tottenham, hieß das Mega­duell diesmal Liverpool gegen Barca. Mit schlechten Vorzeichen, hatten die Katalanen doch das Hinspiel 3:0 gewonnen. So waren die WBB-Moderatoren in der Admiral Arena Prater (2., Perspektivstraße 141) nicht ganz mutig … Bobby Sommer tippte auf 2:0 für ­Liverpool, Hans Steiner auf 3:0 nach 90 Minuten.

Fußball-Highlights

Es sollte noch dramatischer kommen und die „Reds“ mit 4:0 den Aufstieg schaffen. Im Champions-League-Finale am 1. Juni, das live in der Admiral Arena übertragen wird, wartet mit Tottenham ein zweites englisches Team.

Der nächste WBB-Sportstammtisch mit Super­package im Wert von 9,50 Euro (Essen, Getränk, Wettgutschein) steigt am Freitag, den 7. Juni!

Jetzt mitspielen!

 

Freude über Spiele

Da konnten Reinholf Sahl (Foto oben rechts) und Christian Gepp (links) von der Burghauptmannschaft ganz herzlich gratulieren: Unter fast 2.000 Gewinnspielteilnehmern wurden Ernst Kaiser, Ulyssa Kolesaric und Ewald Hladky als Gewinner der drei Hofburg DKT-Brettspiele ermittelt. Damit noch nicht genug, wurden die Gewinner nach der Übergabe von Burghauptmann Sahl zu einer ganz speziellen Führung durch die Hofburg eingeladen. Ein Erlebnis …

Schlechtwettermuseum feierlich eröffnet!

Tolle Museen für Kunst und Kultur gibt’s schon genug – daher präsentiert die Wiener Künstlergruppe Wiendrama auf dem Josef-Hyrtl-Platz in Mödling ein Museum für schlechtes Wetter – zu sehen noch bis Ende Juli. Eröffnet wurde das originelle Kunstwerk im Rahmen des heurigen Viertelfestivals NÖ am Freitag, 17. Mai vom Mödlinger Gemeinderat Karl Klugmayer in Vertretung von Bürgermeister Stefan Hintner. Zuvor hielt auch Kulturstadtrat Stephan Schimanowa im Beisein von Viertelmanagerin Bettina Windbüchler eine Rede. Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich 70 kunstinteressierte Besucher die Eröffnung mit Live-Musik und Catering nicht entgehen.

In der zum Museum umgebauten Telefonzelle wird statt Kunstwerken schlechtes Wetter (in Form von künstlich erzeugtem Regen) ausgestellt. Es geht dabei um die Schnittstellen von Kunst und Meteorologie, Wetter und Wetterschutz sowie um die Diskrepanz von freier Natur und eingesperrter, gezähmter Natur. Zudem wird das schlechte Wetter mit dem Schlecthwettermuseum  als oftmalige Voraussetzung eines Museumsbesuchs gewürdigt – in Hotels und Pensionen legen diverse Schlechtwetterprogramme mit unzähligen Museen-Empfehlungen Zeugnis ab.

Das Motto des diesjährigen Viertelfestivals NÖ lautet „Schnittstelle“. Bei dem Festival verwandeln 60 Projekte mit 240 Einzelveranstaltungen und 520 Mitwirkenden das Industrieviertel in eine große Bühne. Aspekte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Industrieviertels und das Spannungsfeld Kunst/Technik/Natur bilden dabei noch bis
11. August die Schwerpunkte. Weitere Infos: www.wiendrama.wordpress.com

 

 

 

Wien wird gelb

Die Ottakringer Brauerei taucht Wien ab dieser Woche in ihr leuchtendes Gelb. Hunderte Citylights, Plakate, Infoscreens, Litfaßsäulen, die bereits ikonischen Ottakringer ULF Straßenbahnen sowie ein starker Fokus auf Online Bewegtbild und Social Media sind ein deutlich sichtbares Bekenntnis zum Heimmarkt Wien. Ziel der neuen, großangelegten Kampagne „Ganz Wien“ ist es, das einmalige städtische Lebensgefühl, für das Ottakringer steht, erlebbar zu machen.

Sichtbarkeit in der Stadt und Emotionalität

Matthias Ortner, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: „Unsere gesamte Unternehmensphilosophie und unsere Produkte sind auf Urbanität und städtisches Lebensgefühl ausgerichtet. Die Verbundenheit mit der Stadt, die Vermittlung des urbanen Lebensgefühls, das Brauen des urbansten Bieres – all das macht uns aus. Das ist unsere Mission: Wir geben den Menschen das einmalige Lebensgefühl der Stadt. Mit unserer neuen Kampagne bringen wir das klar zum Ausdruck.“

Jan Gorfer, Marketingleiter der Ottakringer Brauerei zur Idee: „Ottakringer ist seit 1837 integraler Bestandteil der städtischen Wiener Lebensgefühls. Mit der Umsetzung setzen wir klar auf unsere Verbundenheit zu Wien und unseren starken Heimmarkt. Das ist der Startschuss für viele weitere Initiativen, durch die wir unsere Marke und die Orte, an denen Ottakringer Teil der Offenheit und Vielfalt der Stadt ist, erlebbar machen.“

Ottakringer Brauerei
Ottakringer Platz 1
1160 Wien

Sorglose Tage bei Auto Havelka

Nutzen Sie jetzt die Suzuki Sorglos Tage und sparen beim Kauf von einem Suzuki SX4 S-CROSS bei Auto Havelka bis zu € 3.104,-*.

Vorteile Sorglos Tage SX4 S-CROSS:

• € 500,– Leasing- oder Kreditbonus oder zinsfreie 1/3 Finanzierung²
• € 500,– Versicherungsbonus³
• € 175,– Anmeldekosten geschenkt
• 5 Monate kostenlose Vollkaskoversicherung³
• Erstes Jahresservice kostenlos
• Ab € 17.990,-

Mehr Informationen hier: www.auto-havelka.at/suzuki-sorglos-tage-2

Auto Havelka, das traditionelle und familiäre Autohaus im 18. Wiener Gemeindebezirk vertreibt Neuwagen der beiden japanischen Marken Honda und Suzuki sowie Honda Roller und Gebrauchtwagen aller Marken. Ebenfalls bietet das Autohaus eine mechanische Werkstatt und Spenglerei sowie Dienstleistungen rund um das Auto an. Derzeit gibt es viele interessante Angebote der Marken Honda und Suzuki sowie Frühjahrsaktionen in der Werkstatt.

Auto Havelka KFZ-Handels- und Reparatur GmbH
Sternwartestraße 20
1180 Wien
01/476 99-0
waehring@auto-havelka.at
www.auto-havelka.at
www.facebook.com/auto.havelka

* Das Angebot ist gültig für alle im Aktionszeitraum 1. Mai – 30. Juni 2019 abgeschlossenen Endkundenkaufverträge für Neu-, Vorführ- und Kundenersatzfahrzeuge mit Erstzulassung bis 31.08.2019. Am Beispiel SX4 S-CROSS 1.4 DITC ALLGRIP AT „flash“: Gesamtersparnis von € 3.104,– ergibt sich aus € 1.314,– Zinsersparnis bei 1/3 Finanzierung, € 500,– Versicherungsbonus, € 175,– Anmeldekosten, 5 Monaten gratis Vollkaskoversicherung im Wert von € 727,95 und erstem Service im Wert von € 387,75.
² Die Abwicklung der Finanzierungsmöglichkeiten erfolgt über die Santander Consumer Bank GmbH. Bankübliche Bonitätskriterien vorausgesetzt.
³ Gültig bei Abschluss einer Versicherung im Vorteilsset (Haftpflicht-, Kasko-, Insassen-Unfallversicherung und/oder Rechtsschutz) bei der GARANTA Österreich Versicherungs-AG. Die Mindestlaufzeit beträgt 36 Monate. Aktion gültig bei Kauf eines Neu- oder Vorführfahrzeugs von 01.05.2019 bis 30.06.2019. Erstzulassung bis 31.08.2019 erforderlich.

Neubau: Pflegenotstand im Kosmostheater

Es ist ein von Aspekten des Alterns und Altseins durchsetzter Text, den die Autorin mit „Geister sind auch nur Menschen“ vorgelegt hat. Die Regisseurin Barbara Falter hat den Stoff gemeinsam mit dem Choreografen Tobias M. Draeger auf die Bühne des Kosmos Theaters gebracht. Tanz, Sprache und Schauspiel setzten sich schonungslos mit der Rolle der alternden Gesellschaft, dem Pflegebegriff und den Pflegenden auseinander. Ein vierköpfiges Ensemble zeigt das Stück noch bis einschließlich 18. Mai im Kosmos Theater, 7., Siebensterngasse 42.

Trailer:

Interview mit Regisseurin Barbara Falter

WBB: Was lässt sich durch Bewegung sagen, wozu Sprache nicht fähig ist?

Barbara Falter: Der Einsatz von Bewegung/Körperlichkeit ermöglicht mir in meiner Theaterarbeit eine zusätzliche Erzählebene abseits des Textes und doch in direkter Verbindung mit diesem.

Zusammen mit dem Choreographen Tobias M. Draeger interessierte mich in der Vorbereitung von „geister sind auch nur menschen“ vor allem das Thema der körperlichen Berührung. Wir kamen dabei auf die verschiedenen Arten bzw. Qualitäten von Berührung – Begriffe wie Zärtlichkeit, Pragmatismus, Schmerz, Gewalt, Schüchternheit, Bestimmtheit, etc. dienten dabei als Ausgangsmaterial in der Erarbeitung des Bewegungsmaterials.

Der geschäftige Alltag im Pflegeheim lässt oft keinen Spielraum mehr für Berührungen, Zu Pflegende werden quasi im Akkord umgebettet, die Abläufe sind streng getaktet, es bleibt kaum Zeit für eine individuelle Auseinandersetzung mit den alten Menschen. Und doch ist deren Sehnsucht danach häufig groß.

Kürzlich habe ich in einer Ausstellung einen japanischen Roboter gesehen, der in der Sterbebegleitung eingesetzt wird und Patient*innen über die Hand streichelt. Das hat mich sehr betroffen gemacht.

 

WBB: Wie lässt sich das Altern/Alt sein ins Spiel übersetzen? Was ist da der Ansatz?

Barbara Falter: Katja Brunners Text ist durchsetzt vom Thema des Alterns/Alt seins – sowohl in Bezug auf den Geist als auch auf den Körper: das Schwinden des Erinnerungsvermögens, die Einschränkungen des Bewegungsapparats, das Schwächerwerden der Organe, der Verlust der Sprache, die Sehnsucht nach dem Sterben und die Auseinandersetzung damit sind omnipräsent.

So taucht beispielsweise eine Frau Heisinger auf, die ihren Widerstand gegen die Zustände im Heim durch regelmäßiges Koten „auf die Böden dieser Hallen“ kundtut und sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich sterben zu dürfen. Oder eine Frau Simplon, die ihre Erinnerungen – „die Stoffe der Röcke, die man mochte, die Tischplatten, an denen man saß“ – wiederaufleben lässt. Auch eine ehemalige Stenotypistin erscheint, die ihren Kinderwunsch der Karriere geopfert hat und sich nun die Eierstöcke entfernen lassen möchte, da sie ja nun „praktisch gesehen sehr unnötig“ seien. Neben diesem „Arsenal der Alten“ verleiht Katja Brunner aber auch den „Pflegefachkräften und Pflegefachschwächen“ eine Stimme und prangert die Zumutungen des Systems an, das eine ständige Überforderung und Überbelastung des Personals zur Folge hat.

Die offensive Thematisierung des Alters im Stück führt dazu, dass wir uns für die szenische Umsetzung – in der Besetzung (es spielen Barbara Gassner, Karola Niederhuber, Isabella Jeschke und Tobias M. Draeger) ebenso wie in der Ausstattung – sehr bewusst gegen eine Darstellung bzw. Bebilderung des Alters/Alt seins entschieden haben.

 

WBB: Alternde Gesellschaft/Globale Gesellschaft:

Wie lassen sich diese Gegensätze/Synergien darstellen/auflösen?

Barbara Falter: Das Thema der alternden Gesellschaft und insbesondere die Abschottung alter Menschen in unserer globalisierten Gesellschaft sind zentrale Angriffspunkte in Katja Brunners Text und waren – neben der so kunstvollen Sprache – auch ein wichtiges Kriterium in der Auswahl des Textes. Viele alte Menschen befinden sich quasi in einem Zwischenzustand, einer Isolation, in welche sie von der Gesellschaft gedrängt werden, denn – drastisch formuliert: sie sind nicht mehr Teil des „funktionierenden“ Systems und müssen innerhalb dessen doch betreut und versorgt werden. Doch die eigentliche Chance läge meiner Meinung nach darin, den Begriff des „Funktionierens“ zu hinterfragen und den Fokus wieder mehr auf einen Austausch zwischen den Generationen und die gegenseitigen Verantwortungen zu legen.

 

WBB: Provokant: Sind es nicht die jetzigen Alten, die diese Leistungsgesellschaft geschaffen haben?

Barbara Falter:Das Leistungsprinzip als Basis für einen sozialen Aufstieg und das damit verbundene Phänomen der Leistungsgesellschaft sind bedeutend älter als unsere jetzigen Alten. Und doch haben sie ihren Teil dazu beigetragen, von einer gewissen gesellschaftlichen Verantwortung können wir also weder sie noch uns selbst freisprechen (weder in junger noch in alter Generation).

Denn das Thema Pflege ist eine tickende gesellschaftliche Zeitbombe und unser aktuelles Gesundheitssystem wird dieses in dieser Form in Zukunft nicht bewältigen. Zugleich gibt es aber auch bereits alternative Konzepte, wie beispielsweise die „buurtzorg“ (dt. „Nachbarschaftshilfe“) in den Niederlanden: ein professioneller, ambulanter Krankenpflegedienst, der alten Menschen auch im hohen Alter länger ein Leben zuhause ermöglicht und den Pfleger*innen bei mehr Eigenverantwortung und weniger bürokratischen Aufwand mehr Zeit für die jeweiligen Klient*innen lässt.

Ich hoffe sehr, dass sich in den nächsten Jahren derlei Konzepte auch in Österreich mehr und mehr durchsetzen (leider macht die aktuelle Regierung keinerlei Anstalten in diese Richtung) und ein Bewusstsein für die Dringlichkeit einer Auseinandersetzung mit dem Thema Pflege – auch in einer jungen Generation – entsteht.

Und: Was verbindest du mit dem 7. Bezirk, welche Orte schätzt du an Wien?

Barbara Falter: Mit  dem 7. Bezirk verbinde ich aktuell einen starken Wandel im Erscheinungsbild: die Begegnungszone Mariahilferstraße, kleine Boutiquen lokaler Modelabels, neue Bars/Cafés, Galerien, etc.. Seit meinem Wegzug aus Wien vor sechs Jahren hat sich hier sehr viel verändert und ich genieße es, diese neuen Orte zu entdecken. Neubau repräsentiert für mich das Herz einer pulsierenden, lebendigen Großstadt im Wandel.

Gleichzeitig liebe ich Wien aber auch für seine vielen „urigen“ bzw. ursprünglichen Orte – ich verehre die einzigartige Kaffeehauskultur (übrigens ein sehr wichtiger Treffpunkt der verschiedenen Generationen), schätze die Nähe von Großstadt und Naherholungsgebiet (ein Hoch auf den Wiener Wald) und die vielfältige Kulturlandschaft.

Außerdem leben viele meiner Freund*innen aus Kindheit und Studienzeit ebenso wie ein Teil meiner Familie in Wien – das macht diese Stadt so besonders.

Lieblingsorte: Das Akademietheater. Der Rüdigerhof. Die Jubiläumswarte.